"Qutoenfrau" sexistisch? (Forum)
Ist der Ausdruck Quotenfrau dann sexistisch?
Ja, selbstverständlich.
Wie würdest Du dann (nicht sexistisch) eine Frau bezeichnen die aufgrund einer Frauenquote in ein Gremium berufen wurde?
Natürlich ist "Quotenfrau" sexistisch!Es handelt sich dabei um eine Besetzung ohne Ansehen der Kompetenz auf Grund einer Vorschrift. Also "Vorschriftsfrau"
.
Warum gibt es eigentlich keine Diversenquote?
Was soll jetzt diese Frage? Es geht nicht darum ob eine Frauenquote sinnvoll ist oder nicht - meiner Meinung nach ist eine Frauenquote nur bedingt dazu geeignet mehr Frauen in verantwortungsvolle Positionen zu bekommen aber mir fällt auch, vor allem für sehr große Firmen, keine bessere Möglichkeit ein. Bei uns sind in der Geschäftsleitung ca. 1/3 Frauen aber es ist sehr schwer diesen Anteil zu halten da es einfach mehr Männer als Frauen gibt die in leitende Positionen wollen. Bei der Abteilungsleitung ist es fast noch schwerer. Mir kommt es so vor, als ob vor allem die direkte Personalverantwortung (Einstellung / Entlassung / Personalführung / etc.) von Frauen eher "gemieden" wird. Kann aber auch ein subjektiver Eindruck sein, da mir das Thema auch nicht besonders liegt. 
Es geht mir nur darum, dass ich die Bezeichnung "Quotenfrau" für sich alleine zwar nicht sehr schmeichelhaft finde, aber mir auch kein anderer Begriff einfällt wenn aufgrund einer Frauenquote eingestellt bzw. explizit gesucht wird. Dazu mal eine Frage: Darf man in einer Stellenanzeige eigentlich "nur Frauen" suchen und dadurch Männer von der Bewerbung ausschließen wenn man weis, dass man aufgrund einer bestehenden Frauenquote keinen Mann einstellen wird und wenn man das darf, wie funktioniert das beim anonymisieren der Bewerbungsunterlagen (was ich übrigens bei der Auswahl zum Bewerbungsgespräch sinnvoll finde)?
