@herbert (Forum)

Herbert, Saturday, 27.02.2021, 22:19 (vor 1933 Tagen) @ Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !

- DSGVO -> ein Traum für alle Buchhalter, insbesondere Personalbuchhalter, im Homeoffice mit den Familienangehörigen


Das ist ein valider Punkt, zugegeben.

Das Problem ist ja nicht, dass man als Arbeitgeber bestimmte Pflichten hat bzw. Vorschriften beachten muss. Was mich stört ist, dass bei den Diskussionen (vor allem in "Talk-Shows" die Praxis oft sehr stark ausgeblendet wird. Auch äußern sich Politiker immer öfter mit Aussagen wie "da wird den Unternehmen/ern geholfen" aber leider schaut die Praxis dann ganz anders aus.

Weder das Finanzamt noch andere Behörden oder die Berufsgenossenschaft wird bei Prüfungen (die ja dann erst "nach der Pandemie" stattfinden) hier Rücksicht nehmen. Wenn man aktuell von Behörden was braucht hört man des öfteren "Sie müssen verstehen auch wir sind nur eingeschränkt verfügbar." wenn man denn überhaupt jemanden erreicht. Die gleichen Behörden fordern aber die Einhaltung diverser Vorschriften und "geholfen wird dann" indem man einen Hinweis bekommt, dass die Mieter verpflichtet sind xy in die Wohnung zu lassen (trotz Corona) und man das auch durchsetzen kann. Wenn man als Unternehmer was falsch macht / nicht korrekt / rechtzeitig macht, dann gilt natürlich keine Ausrede. Wie gesagt, mich kotzt das ganz massiv an und ich bin mir sicher wenn ich in 2020 und/oder in 2021 eine Rückstellung für "Unverhergesehene Ereignisse" (zur Verbesserung der Liquidität) einstelle, dann kassiert mir das der nächste Betriebsprüfer wieder ein. Dann braucht der Staat ja Geld und ob die Firmen dann stabil da stehen interessiert wieder niemand.

Aber:

- Arbeitsstätten-Verordnung


Kann man die nicht aussetzen oder zumindest abspecken bis die Pandemie vorbei ist? Das Wichtigste wäre jawohl eher, dass die Mitarbeiter vor Corona geschützt werden.

Aber als Alternative zum Homeoffice könnte es eben auch ein Einzelbüro für jeden geben und/oder regelmässige Schnelltests.

Klar "könnte", aber sag das mal den Politikern die aktuell den Einzelhandel zu lassen damit in den Packetshops die Leute dann "dicht an dicht" arbeiten. Da wird der Online-Handel "forciert" und damit lokale Arbeitsplätze vernichtet und zusätzlicher Verpackungsmüll produziert.


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