Mal was zum Thema Radfahren ;-) (Forum)
Straßen, die ebenfalls zu 2/3 der Zeit kaum genutzt werden, muss man sehr wohl zur Disposition stellen. Und es gibt weltweit genügend Beispiele, wie man die Verkehrswende in den Städten erfolgreich gestalten kann. Eines haben die positiven Beispiele dabei alle gemeinsam: immer wurden den Autos dabei massiv Flächen entzogen, immer gab es ein großes Mimimi der Autolobby und immer hat es trotzdem funktioniert.
Was du dabei verschweigst: Diese Städte haben meist auch einen funktionierenden ÖPNV. Und DA haperts bei uns ganz gewaltig!
Man kann Verkehr (insbesondere Berufsverkehr) grundsätzlich nicht wegideologisieren, man kann ihn nur verschieben. Wenn man jetzt aus Corona lernt, dass man ihn auch ins Homeoffice schieben kann, soll mir das recht sein. Ansonsten frage ich mich, wie mit weniger Straßen und ohne ÖPNV-Ausbau (und zwar nicht nur ein bisschen alibimäßig!) der Verkehr besser fließen soll? Insbsondere wenn das Allheilmittel Radwege sein sollen, die eben sehr wohl von November bis April und bei Regen kaum genutzt werden, weil man ansonsten eben klatschnass in der Arbeit steht oder sich auf Eis auf die Fresse legt.
