AZ: Stadt bietet an: Sechzig kann das Grünwalder übernehmen (Forum)
Und nachdem ich schon immer etwas defätistisch der TSV-KGaA gegenüber eingestellt war, ist mir noch eingefallen, ob eigentlich ein quasi Lohnnachweis oder eine GuV Abrechnung so unüblich ist, wenn man eine Immobilie pachten möchte. Es wird ja immer so dargestellt, was sich die Stadt erlaubt, hier Einblick in die Finanzen zu erhalten. Ist das nicht bei jeder Pacht einer Immobilie durch den Vermieter Usus?
Wenn ich privat etwas mieten möchte, dann bekomme ich doch zuerst vom Vermieter gesagt, was die Immobilie kostet (evtl. mit der Info "Wenn wir noch komplett renovieren und ein Schwimmbad einbauen kostet es um x pro Monat mehr." oder "Wenn wir umbauen, dann müssen Sie mindestens für 10 Jahre mieten." oder ...) und der Vermieter bekommt von mir nicht erst meine Gehaltsabrechnung plus zusätzlich meine Einkommenssteuererklärungen der letzten 4 Jahre um dann daraus zu berechnen was ich mir leisten kann.
Gleiches gilt, wenn eine meiner Firmen etwas pachten möchte. Der Ablauf ist immer gleich. Erst wird gesagt was an Pacht gewünscht ist und dann, nachdem man Interesse bekundet, wird der Verpächter "prüfen" (soweit das mögich ist) ob die Firma über die Laufzeit voraussichtlich die Pacht zahlen kann.
Bei der Pacht einer Jagd gibt es dann auch noch mal eine freie Vergabe nach Angeboten und dann geben halt alle Interessenten ein Angebot ab wie viel Ihnen das Hobby wert ist. Aber das ist ja eine ganz andere Sache. 
