Das Thema ist viel interessanter... (Forum)
Vollkommen d ´accord. Trotzdem muss es möglich sein, eine finanzielle Lösung zu finden, die die kommunalrechtlichen Vorgaben der Stadt erfüllt (es gibt nicht wenige Stadien in D, die den Kommunen gehören) und für Sechzig einen marktübliche Miete bedeutet. Wie wir aus der Arena-Vergangenheit ja wissen, ist es nicht die Miete alleine, sondern das Gesamtpaket einschließlich Vermarktung und Catering. Und da sollte sich doch ein Kompromiss finden lassen mit dem alle leben können. Es muss ja nicht eine 350 Mio.-Arena und ein riesiges Parkhaus in 20 Jahren abbezahlt werden.
Ja, da hast du sicher recht.
Ich persönlich muss zu geben, dass ich mich vor etwa zwei Jahren sehr schwer getan hab, mich mit einer Stadionlösung mit nur 18000 Zuschauern Gesamtkapazität abzufinden, weil ich es damals so sah, dass man damit gegenüber Vereinen wie den FCA und zahlreichen anderen Klubs mit Stadien mit einer Kapazität rund um die 30000 dauerhaft nicht konkurrenzfähig sein wird.
Nicht zuletzt wegen der Pandemie hat sich da meine Perspektive inzwischen etwas verändert.
Ich halte es nämlich für sehr fraglich, ob der Zuschauerzuspruch (einschließlich Logen/VIP-Bereich) bei diesen Vereinen das gleiche Niveau wie vor der Pandemie erreicht und dann relativierts sich der Kapazitätsnachteil.
Außerdem halte ich die Bundesliga inzwischen für eine Liga, in der die Spreizung zwischen den ersten Drittel und dem hintersten Drittel inzwischen so ausgeprägt ist, dass es dort keinen interessanten Wettbewerb mehr gibt und deshalb ist die zweite Liga sowieso das höchste, was ich noch für erstrebenswert für Sechzig halte.
