Rassismus ist fürn Arsch! (Forum)
Wie nennt man eigentlich einen Fan, der sich freut respektive es auesserst wohlwollend zur Kenntnis nimmt, wenn seine Lieblingsmanschaft mit Sieben Spieler, die des bayerischen mächtig sind auflaeuft, während die anderen spieler gut verteilt aus dem restlichen bundesgebiet stammen (rheinland,Ruhrgebiet, ostdeutschland)
-Trommelwirbel-
RICHTIG:Einen Fussballromantiker!
Oder passt doch besser das R-Wort?
Ehrlich gesagt, ich nenne das einen gesunden Lokalpatrioten
Und auch mir als Luxemburger gefällt diese bairische Identität des TSV 1860.
Dir geht es ja auch gar nicht um die Hautfarbe, sondern um die Sprache und da bin ich ganz bei Dir.
Natürlich soll in Bayern bayrisch geredet werden genauso wie in Luxemburg luxemburgisch (auch wenn andere Sprachen natürlich friedlich koexistieren dürfen, im Alltag rede ich oft französisch, in Pubs oft englisch).
Ich finde es schön an der Sprache bereits zu erkennen wo jemand ursprünglich herkommt. Das ist Teil der Identität und schafft irgendwie Authentizität. Gerade auch in einer multikulturellen Gesellschaft. Insofern begrüsse ich es grundsätzlich, wenn Menschen eben NICHT Hochdeutsch sprechen, sondern ihren jeweiligen Dialekt. Ein Lauternfan redet also pälzisch mit mir, ein Dresdenfan sächsisch usw. und so soll das sein. Und wenn die Spieler den Dialekt der Region des Vereins reden, ist das doch super. [Bei Weltkonzernen geht das natürlich nicht mehr, wohl aber in Liga drei.]
Die Hautfarbe ist hingegen scheissegal. Wir haben PoC in unserer Nationalmannschaft wie Gerson Rodriguez oder Kiki Martins und die zählen mit zu den beliebtesten, weil wichtigsten Spielern.
