Fans verletzen über 100 Menschen – "Gezielte Angriffe" (Forum)
Tja, was tun? Cornelius Pollmer schreibt heute in der „SZ“: „Da ist zunächst der Verein selbst, der erst schmallippig und formelhaft die Ausschreitungen kritisiert, um dann direkt wieder ins Partyprogramm umzuschalten auf den vereinseigenen Kanälen und schwarz-gelben Aufstiegsplunder vom Fischerhut bis zur Kaffeetasse anzupreisen. Man werde die Geschehnisse mit den Sicherheitskräften und Fanvertretungen "aufarbeiten", heißt es von Dynamo am Montag.“
Ich bezweifele, dass der Verein da richtig gehandelt hat, aber wie gesagt: Wir stecken nicht drinnen. Aber der nächste Ärger droht bestimmt. Und der Verein – das unterstelle ich jetzt mal – kennt nun mal seine Pappenheimer und könnte absehen, wenn solche Gewaltexzesse drohen.
Obwohl ich einen Punktabzug witzig fände und natürlich Ostclubs raus gehören:
Wie soll der Verein da etwas tun? ALLES fand völlig ausserhalb seiner Einflusssphäre statt. Selbst, wenn der Verein jedem der Beteiligten schon vorher z.B. Stadionverbot gegeben hätte: Das, was sich im öffentlichen Raum abspielt, können sie nicht beeinflussen. Auch z.B. ein Geisterspiel trifft nicht direkt die Schuldigen: Die waren ja garnicht bei dem Spiel. Wie also soll ein Konzept dagegen von Vereinsseite aussehen?
