jetzt nur mal als Beispiel (Forum)
Ich stimme sogar mal mit Schindluder überein. Bei Gefängnisstrafen sollte man auch eine Kosten/Nutzen-Rechnung für die Gesellschaft im HInterkopf haben, vor allem wenn gejammert wird, dass die Gefängnisse so ausgelastet sind.
In diesem Fall ist es ganz klar schlecht für die Gesellschaft einen Handwerker in den Bau zu stecken, erstens weil jeder Insasse pro Tag einen Batzen Geld kostet und zweitens er nach den 2 Jahren schwer wieder Arbeit findet, weil dann eine Entqualifizierung und natürlich Stigmatisierung einsetzt.
Und, vom aktuellen Fall abgesehen, macht man Deiner Meinung nach dann mit jemanden der mehrmals bzw. "unbelehrbar" immer wieder die gleichen Straftaten verübt? Also z.B. einen Einbrecher, der immer wieder einbricht oder einem Gewalttäter, der immer wieder auffält.
Dummerweise wird an die Opfer oft weniger gedacht bzw. darüber diskutiert als über die Täter.
In diesem Fall wage ich zu bezweifeln, ob es überhaupt Opfer gibt:
Beleidigung -> geschenkt
Mag für diesen Fall so sein, aber wir diskutieren ja pro und contra Gefängnisstrafen und da gibts schon Opfer. In dem Fall keine Ahnung ob z.B. ein Ordner (sind bzw. waren die da noch vorm Zaun?) verletzt wurde? Was waren das eigentlich für "Stangen", die aufs Spielfeld geflogen sind?
Drogen -> vermutlich Eigengebrauch, selbst als Dealer würde ich nicht unbedingt seine Kunden als "Opfer" von ihm sehen, darüber lässt sich streiten
Je nach Einzelfall, aber bei z.B. Verkauf an Kindern würde ich mit niemanden streiten.
Körperverletzung -> In der Ultra- bzw. Hooliganszene ist es nicht so, dass Friedliche und Unbeteiligte verprügelt werden, eher ein Austeilen und Einstecken
In der Ultra- und Hooliganszene mag das so sein, aber zumindest die meisten Ordner sehe ich schon als "friedlich" und nicht als "Austeilende".
