Guter Leserbeitrag im Loewenmagazin zur "ARGE-Revolution" (Forum)
Gar nicht schön die Antwort der ARGE:
Hallo Vero,
danke für Deinen offenen Brief. Genauso offen möchten wir antworten.
Wenn Du Fragen zu den Aktivitäten der ARGE hast oder nach konkreten Angeboten suchst, würden wir Dich bitten, Dich mit der Fanbeauftragten Jutta Schnell in Verbindung zu setzen. Sie koordiniert die Arbeit des e.V., der KGaA und der angeschlossenen Fanclubs
Vielen Dank für Deine Kritik und Deinen Vorschlag. Wir arbeiten bereits an einem neuen, zeitgemäßen Internetauftritt. Dieser wird in Kürze online gehen, mit wesentlich mehr und aktuelleren Informationen zu 60, den Fanclubs und der Arbeit der ARGE.
Die Fans, zumindest diejenigen, die innerhalb der ARGE organisiert sind, wissen in aller Regel um unsere Angebote wie gemeinsame Feste, Fußballturniere, Reisen etc.
Zu Deiner Frage nach den ehrenamtlichen Mitarbeitern: Wir haben erst zuletzt auf der Veranstaltung in Olching dazu aufgerufen, um Nachwuchs zu werben. Fehlenden, vor allem jungen Nachwuchs zu bekommen ist nicht nur in der ARGE-Vorstandschaft ein Problem. Viele Fanclubs klagen über fehlende Nachfolger, die sich ehrenamtlich einbringen wollen. Daher auch hier nochmal der Aufruf: Bring Dich ein und engagier Dich!
Deine Frage zu unserem jetzigen politischen Engagement ist so zu verstehen, dass wir als ARGE versuchen würden, die Fanlandschaft zu unterwandern und die Löwenfans in Lager zu spalten. Zweifelsfrei gibt es, spätestens seit der letzten Saison und dem Absturz in die Regionalliga, verschiedene Lager, die allesamt berechtigte Interessen haben, ihre Meinung zu vertreten und mit Recht dafür kämpfen, die jeweilige Meinung auch politisch durchzusetzen. Ein rein demokratischer Vorgang, sicherlich der ARGE nicht vorbehalten.
Wir greifen weder ein Präsidium um Robert Reisinger an, noch betreiben wir eine Politik der Nadelstiche. Diese Form der Meinungsbildung ist einem anderen „Lager“ zuzurechnen.
Sehr wohl äußern wir unseren Unmut über den eingeschlagenen Kurs der Vereinsführung, die sich vehement weigert, konstruktiv mit dem Mehrheitsgesellschafter der KGaA, Herrn Ismaik, zusammenzuarbeiten. Vielmehr fühlt man sich seit Monaten nicht dazu berufen, sich deutlich von Schmähgesängen gegen den Mitgesellschafter zu distanzieren. Man gefährdet dadurch nicht nur die (eigenen) sportlichen Ziele, sondern macht sich uninteressant für neue Sponsoren und Geldgeber.
Man kann Hasan Ismaik nicht wegdiskutieren. Ihm gehören 60% an der Firma, die uns Woche für Woche geile Fußballspiele beschert und auf besten Weg ist, die Liga zu rocken und um den Aufstieg in Liga 3 mitzuspielen.
Wir können darüber diskutieren, wo die ARGE 2011 war. Oder 2006. Oder noch früher. Nur bringt es uns nicht weiter. Die Situation ist wie sie ist und man muss das Beste draus machen. Was immer das ist, darüber gibt es viele unterschiedliche Meinungen. Eins steht jedoch fest: Es geht nur gemeinsam.
Die gewünschten Wunder können wir nicht garantieren. Wir setzen uns dennoch dafür ein, dass miteinander gesprochen wird.
Um dieses – relativ einfache – Ziel zu erreichen, haben wir am vergangenen Freitag eine erste Abstimmung unter rund 100 versammelten Mitgliedern und Regionsvorständen durchgeführt. Das Ergebnis fiel zu 100% gegen den aktuellen Kurs des e.V. aus.
Um ein repräsentatives Ergebnis zu erhalten, werden wir in den nächsten Wochen in den Regionen vor Ort Umfragen durchführen und persönliche Meinungen und Positionierungen einholen. Das Ergebnis aus dieser Umfrage wird für die ARGE bindend sein und gegebenenfalls auch personelle Änderungen ergeben.
In der Vergangenheit wurden viele Fehler gemacht, auf allen jeweils beteiligten Seiten. Dies einzusehen und den Schulterschluss mit der anderen Seite zu suchen, das wird es sein, von dem die Zukunft von 60 abhängt.
#gemeinsamfür60
Die ARGE
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