Starkes "Löwenmagazin" Interview mit Dr. Drees (Forum)
Wenn ich mir den Stau der Schwanzverlängerungen der Statussymbolfetischisten mit ihren über das Dienstwagenprivileg steuersubventionierten As, Qs, Xs 1-7 im Berufsverkehr in Muc jeden Tag anschaue, glaube ich das nicht. Die fahren ja trotz der ganzen Baustellen jeden Tag Richtung Sendlinger Tor, Stachus, HBF und zeigen ihre Karre im Stau stolz her. Es ist wohl offensichtlich noch dümmer, sich so ein Teil zu kaufen oder über den Arbeitgeber zu leasen und es dann in der Garage stehen zu lassen. Da zeigt man es doch lieber im Stau her.
Servus,
mag Dich ja wirklich sehr gern, aber bitte denk auch mal an die Leute, die am Tag zwischen 10-12 Stunden arbeiten und auswärts (nicht jedem gefällt München als Wohnort bzw. nicht für jeden ist ein Einfamilienhaus in München bezahlbar) mit Ihrer Familie wohnen. Wenn man vor 6.30 Uhr (oder nach 10.00 Uhr) nach München fährt und nach 19.30 Uhr wieder die Heimfahrt antritt, dann kommt man in einer halben Stunde ca. 40-50 km weit. Die gleiche Strecke mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Haus zu Arbeit bzw. zurück bedeutet jeweils ca. 1,5 h und da schmerzt dann jede 1/4 h die man länger braucht. Außerdem kann man, zumindest ab ca. 8.00 Uhr bzw. vor 19.00 Uhr noch sehr gut im Auto arbeiten / telefonieren. In öffentlichen Verkehrsmitteln absolut nicht möglich und auch "unhöflich" (wenns einem mal egal sein sollte, wenn Hinz und Kunz mit hört) gegenüber den anderen.
Gruß
Herbert
PS: Wenn man z.B. 4-5 h nach Frankfurt unterwegs ist, dann machen Autos mit etwas mehr Gewicht und etwas mehr Komfort zwar ökologisch immer noch keinen Sinn, aber für das persönliche Wohlbefinden wenn man schon nicht bei der Familie sein kann doch einen Unterschied. 
