Schöne Bescherung auch beim TSV 1860: Endspiel (Forum)

laimerloewe (c), Thursday, 24.12.2015, 10:21 (vor 3760 Tagen) @ Lüngerl
bearbeitet von laimerloewe (c), Thursday, 24.12.2015, 10:40

ich glaube leider, dass die dinge nicht ganz so einfach liegen.

so wie sich der typ darstellt ist er egomanisch, hat einen kontrollwahn und agiert äußert irrational, wenn die dinge nicht so laufen, wie er sich das vorstellt. und das scheint mir das größte Problem zu sein.

falls er wirklich verkaufen will, ist es doch geradezu bescheuert, ausgerechnet denjenigen Aufsichtsrat zu feuern, der kontakt zu einem interessierten Investor hat.

dass er kein guter Kaufmann ist, hat er ja schon ein paar mal eindrucksvoll bewiesen , weil er a) "1860" von einem gebrauchtwagenhändler aus dem Dachauer Hinterland gekauft hat und b) sich nicht über die geltenden marktregeln (50+1) informiert hat, um nur die prominentesten Beispiele zu nennen.

und diese Kombination aus gekränktem ego, schlechtem Business-gebahren und einer gehörigen Portion Naivität ("poschner hat mir den aufstieg versprochen") macht mir angst. denn als guter Kaufmann, hätte er schon viel früher erkennen müssen, dass er in ein fass ohne boden investiert hat und dass ein Angebot in höhe von 18 mio. dafür ein geschenk gottes ist. insofern halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass er das schiff komplett untergehen lässt nach dem Motto verbrannte erde.

und dieses Angebot von 18 mio. lässt mir wiederum gleich kalte schauer den rücken runter laufen. wer zahlt für dieses "1860" 18 mio? das muss entweder jemand sein, der diesen verein so abgöttisch liebt wie wir und ihn einfach befreien will. koste es, was es wolle. aber gibt es den mit 18 mio und Geld für die Folgekosten im kreuz?

dazu kauft man sich ja immer noch ein fass ohne boden (arena-verträge gelten weiter, vw ausstieg als hauptsponsor sehr wahrscheinlich usw.). um nicht abzusteigen, muss man noch mal ein paar Millionen reinstecken, für die Lizenz muss das eigenkapital aufgestockt werden usw.

das lässt mich schon wieder am Sachverstand eines neuen Investors zweifeln...

insofern scheint mir die Insolvenz nach wie vor das beste Szenario. unten wieder geordnet anfangen. selbstbestimmt! mit all den Nachteilen, die das in unserem verein mit sich bringt. aber wir wären wieder wir!

sehr wichtig ist in dieser variante nur, dass vom Jugendzentrum so viel wie möglich gerettet wird. das hätte man einfach nicht aus der Hand geben dürfen!

und wenn man dann irgendwann wieder für Investoren attraktiv wird, ist man kein fass ohne boden mehr und kann auf einer einigermaßen soliden Basis verhandeln.


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