Schöne Bescherung auch beim TSV 1860: Endspiel (Forum)
Präsident Schneider (der Dieter von ganz früher) hat bestätigt, dass die Zahlung von Ismaik damals ganz regulär von einem Schweizer Nummernkonto geflossen ist.
Jetzt wissen wir, dass in der guten alten Zeit, also bevor es mit diesen CD-Brennern-und-damit-zum-Finanzamt-Rennern losging, grob 30 Prozent des weltweiten Schwarzgeldes auf Schweizer Konten lag. Die neue Situation hat jetzt sicher zu einem Abfluss von Kapital aus der Schweiz gesorgt. Anzufügen wäre, dass von diesem Schwarzgeld natürlich nur ein gewisser Teil sozusagen ehrlich erwirtschaftet und nur vor dem Fiskus versteckt wurde. Ein ganz beträchtlicher Teil ist Geld aus illegalen Geschäften.
Vermutlich im Ausland erwirtschaftetes und in der Schweiz verstecktes Schwarzgeld würde über ein paar klitzekleine Umwege (z.B. Gewerbe-, Umsatz-, Einkommens- oder was-weiß-ich-was-Steuer) zumindest zu einem gewissen Teil beim deutschen Fiskus landen - rein volkswirtschaftlich gesehen geradezu grandios!Ohne diesbezüglich jetzt persönliche Kompetenzen aufweisen zu können, gäbe es da sicher auch zielführendere (ergo: weniger verlustreiche) Möglichkeiten, seine kleinen schwarzen Schäfchen ins Trockene zu bringen, als die ganze Kohle bei Sechzig zu versenken...
Von daher halte ich die Deppen-Variante vom Herrn FHT deutlich realistischer.
Nebenbei:
Wir hatten eindeutig zu viele Schneiders als Präsidenten
Immer wieder interessant ist der SZ-Artikel von 2012:
"falsche Angaben zur Identität, ungedeckte Schecks und Urkundenfälschung"
Das volle Programm halt. Und er ist nicht vom Vorwurf der Geldwäsche freigesprochen worden, sondern es wurde auf wundersame Weise keine Anklage erhoben!
http://www.sueddeutsche.de/sport/tsv-muenchen-raetselhaftes-treiben-des-goenners-1.1554216
Interessant ist v.a. der 2. Teil!
Ich hab mal gelesen, dass bei der Geldwäsche ein Erfolgsanteil von 10 % gar nicht schlecht ist. Von daher: Er hat 38 Mio reingebuttert und 18 Mio wurden ihm geboten. Das ist ein sagenhaft tolles Angebot, fast 50 % !
Der Herr ist aber offenbar gierig und will mehr!

