Die Wahrheit ist letztlich immer auf dem Platz (Forum)

Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !, Sunday, 13.11.2022, 12:18 (vor 1311 Tagen) @ Fred

Aktive Klimapolitik ist doch längst nicht mehr optional.

Die einseitige Klimapolitik, wie sie etlichen Ökoaktivisten vorschwebt, ist in der Tat keine Option, denn sie ist schlichtweg grundfalsch.

Den Verbrennungsmotor abschaffen zu wollen, ist beispielsweise ein riesiger Fehler, gerade für die deutsche Autoindustrie. Nur auf reine Elektromobilität zu setzen, lehne ich eh massiv ab. Nicht dass ich gegen Tesla und Co. bin, aber ich bin eben AUCH für grünes Methanol und andere eFuels.

Und wenn Co2-Emissionen das Hauptproblem unseres Planeten sind, wieso der Ausstieg aus der emissionsniedrigen Kernenergie? (was selbst in Europa glücklicherweise eher ein deutscher Sonderweg ist, die Franzosen werden da sobald nicht mitmachen und Luxemburg weiter Atomstrom liefern)

Was ist mit Co2-Capture-Technologie? Und wieso diese Feindschaft gegenüber grüner Gentechnik?
Fragen über Fragen an die Ökos.

Ich bin auch kein Freund von Verboten. Ich habe zwar selber seit Jahren kein eigenes Auto mehr. Es fiele mir aber nicht im Traum ein, anderen Menschen den Besitz eines eigenen Autos verbieten zu wollen.

Nicht zu reden von der inhärenten Menschenfeindlichkeit in manchen Kreisen. Wenn bspw. darüber schwadroniert wird, dass es zuviele Menschen auf dem Planeten gibt. Was will man uns damit sagen? Dass wir einen (neo-)malthusianischen Thanos brauchen, der mal ein wenig die Menschheit dezimiert? ;-)

Temporär kommen wir aber eh sobald noch nicht an fossiler Energie vorbei. Wir werden global erstmal noch eine weitestgehend fossile Zukunft haben, gefolgt von einer nuklearen (vielleicht klappt es ja auch irgendwann mit der Kernfusion, das wäre ein Traum!) Erneuerbare Energien sind dazu komplementär, aber werden niemals alleine genug Energie für 10 Milliarden Menschen produzieren können. Und anderen (ärmeren) Menschen in Entwicklungsländern Energie vorenthalten zu wollen, wäre in meinen Augen unsozial, rassistisch und ja, ökofaschistisch.

Ich bin kein Leugner des Klimawandels, aber ich bin gegen viele einseitigen Vorschläge und bin für mehr Vielfalt. Zudem gefällt mir das Manifest der Ökomodernisten.

Das alles macht für mich mehr Sinn als das Gerede von einer angeblichen Apokalypse, der der Mensch nicht gewachsen sei. Der Mensch ist sehr wohl dazu in der Lage, mit einem sich verändernden Klima umgehen zu können. Historisch hat die Zahl der Klimatoten ja auch drastisch abgenommen.

Entgegen allem Kulturpessismus und Alarmismus, ging es der Menschheit eigentlich niemals so gut wie heute. U.a. dank (fossiler) Energie.
Siehe auch:
Comfort the young people


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