Ansätze zum Stadionausbau mit der Stadt (Forum)

Nikiforov, Wednesday, 05.08.2020, 10:55 (vor 2145 Tagen) @ BlueMagic

Diese Einschätzung teile ich. Das entspricht dem derzeitigen Status Quo des politisch Möglichen. Wie wir wissen, heißt das aber nicht, dass sich so eine politische Großwetterlage nicht auch ändern könnte. Aber nicht nur in die eine, sondern auch in die andere Richtung.
Deswegen ist es vermutlich z.Z. taktisch klüger, die derzeit möglichen gut 18.000 mitzunehmen.
Was danach passiert, weiß kein Mensch. Vielleicht müssen ja künftig auch noch irgendwelche Pandemie-Vorsorgestrategien in solche Planungen einbezogen werden. Würde mich jedenfalls nicht wundern, wenn solche "Anregungen" in Bälde aus der Staatskanzlei oder auch erst aus dem Bundeskanzleramt kämen. Wäre jedenfalls recht öffentlichkeitswirksam. Und sowas liebt er ja...

Das liest sich vollkommen vernünftig. Als Laie und Nicht-Funktionsträger finde ich es aber legitim, den Wunsch - nicht die Forderung - nach einer weiteren Kapazitätserhöhung weiter vital zu halten. Nenn es "Träumen", wer weiß was in der Zukunft möglich sein wird. Lärmschutz und Baustandards entwickeln sich weiter und bieten vielleicht mal neue Möglichkeiten. Ja, ich weiß, die Kosten... aber der Standort Giesing darf und muss weitergedacht werden als die 18.000.

Viel realistischer scheint zur Zeit leider, dass die Pandemie auf Jahre vor sich hinwurschtelt und alle Vereine froh sind, die in eigentlich überdimensionierten Stadien wenigstens einige Leute reinkriegen. Mal wieder ein echter Treppenwitz für uns Löwen.

Auf diesem Weg können engagierte Innenpolitiker auch all ihre feuchten Überwachungs-, Personalisierungs- und Sitzplatzfantasien durchdrücken. Die ohnehin lästigen Gästefans verbieten wir aus Gesundheitsgründen komplett! Das alles kommt jetzt und wir brauchen nicht glauben, dass sie das freiwillig jemals wieder rückgängig machen werden. Das Stadionerlebnis wie wir es liebten, wird es in Europa wohl nicht mehr geben.


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