Mag ja sein, dass ich ein Spiesser bin... (Forum)

Busfahra_, Friday, 30.10.2015, 15:40 (vor 3822 Tagen) @ Commander

Zweitens: Die 200 Bagida- oder Mügida-Hansl kann man nicht mit 20.000 Menschen in Dresden vergleichen. Das geht einfach nicht. Die 200 sind freilich rechtsradikale Extremisten. In Dresden sind viele "Normalbürger" dabei, was nicht heißt, dass das keine Rassisten sind. Das Prob in DD ist der Name: "gegen die Islamisierung ..."

Doch, die kann man sehr wohl vergleichen:
Es gibt genau zwei Arten Menschen, die zu solchen Veranstaltungen gehen:
a) Extremisten/Rechtsradikale/Neonazis/Rassisten/islamophobe Arschlöcher - wie immer man die nennen will.
b) Leute, die überhaupt nichts dagegen haben, sich mit diesem Abschaum auf eine Stufe zu stellen, die gleichen Parolen zu plärren, den gleichen Hetzern und geistigen Brandstiftern zuzujubeln, den Vertretern der "Lügenpresse" auf die Fresse zu hauen oder das zumindest anzudrohen.

Ich kann da beim besten willen keinen Unterschied erkennen, ob das jetzt mit 200 Hanseln in München oder 20000 in Dresden der Fall ist.

Interessant ist auch, dass, als die anfingen im Oktober 2014 die Islamisierung eigentlich kein wirkliches Problem, kein relevantes Thema war. Jetzt aber, mit (einer) Million(en) muslimischen Einwanderern sehr wohl - als ob die damals wussten, was kommt!

Erstens reden wir zunächst mal von muslimischen Flüchtlingen, nicht von Einwanderern. Zweitens sind bei Weitem nicht alle Flüchtlinge Muslime. Drittens: Warum soll das ein Problem sein?
Weil sie unserer Schafe schächten? Ihre Frauen verprügeln? Oder dem deutschen Manne selbige wegnehmen? Bei uns den islamischen Gottesstaat ausrufen (besonders diejenigen, die vor IS & Co. geflohen sind)? Unsere schöne freiheitlich demokratische Grundordnung auf den Kopf stellen? Sich Schweinsbraten, Leberkäs und anderen deutschen Kulturgütern verweigern?

Ganz ehrlich: Ich verstehe nicht, wo das Problem sein soll.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion