Obwohl die GC-Investoren dort schalten und walten konnten (Forum)
Wir vermeiden in unserem Umfeld inzwischen den Begriff "Investoren" ganz bewusst, das weckt in der Tat völlig falsche Erwartungen. Bei uns sind es Aktionäre - mit der einzigen Perspektive einer emotionalen Dividende. Wer bei uns einsteigt, muss das wissen. Die gemeinsame Absicht ist klar, dass die Aktionäre kein Geld verdienen, sondern der Club. Der dann allfällige Überschüsse im maximalen Erfolgsfall gescheit investiert. Aber soweit sind wir ja auch noch gar nicht...
wie sie wollten, hat sich ihr Investment für sie nullkommanull ausgezahlt. Weder für die Chinesen noch für die nachfolgenden Amerikaner. Der Grasshopper Club Zürich kommt auf keinen grünen Zweig. Rekordmeister und Rekordpokalsieger hin oder her.
Wer glaubt, Hasan Ismaiks Misserfolg bei 1860 wäre ein singuläres Phänomen, das auf die ganz speziellen Umstände in München zurückzuführen sei, kennt sich international nicht aus. Die "neue schöne" Fußballwelt ist voller solcher Geschichten. Genau genommen sind sie die Realität für die meisten Investoren im Profifußball. Wirklich Geld verdient kaum einer damit.
Das mag sich möglicherweise ändern, wenn es in naher Zukunft die Super League gibt, eine geschlossene Veranstaltung nach US-amerikanischem Vorbild, in der nur die Reichsten gegeneinander spielen. Eine Privatliga der Sportindustrie, in die man sich einkaufen kann, aber sportlich nicht absteigen. Unter diesen Bedingungen kann sich ein Investment lohnen.
GC-Besitzer schlagen gegen Fanproteste zurück
Sorry, dass es gelegentlich Artikel der Boulevardmedien sind, die ich verlinke, aber die bringen es +/- am knappsten auf den Punkt in dieser Sache und sind ohne Paywall...
Bis vor zwei Jahren war der Schweizer Rekordmeister GC noch in chinesischer Hand, da gabs jährlich um die 10 Mio Euro Verlust - mit dem kalifornischen LAFC (Teil des "Red & Gold Football" Joint Venture) erhöhte man in der letzten Saison auf 15 Mio... einfach nur desolat.
