alles für die pest (Forum)
Es gibt auch Mitarbeiter, die nicht gewerkschaftlich organisiert sind. Und die bekommen, dann auch kein Streikgeld von der Gewerkschaft. Die werden natürlich zu potenziellen Streikbrechern, weil sie ihre Arbeitskraft ja zur Verfügung stellen müsssen, damit der Lohn nicht anteilig gekürzt wird.
Wie das jetzt genau gehandhabt wird, weiß ich auch nicht. Aber dem Arbeitgeber ist bekannt, wer organisiert ist und wer nicht. Ob die dann sagen: Gewerkschaftsmitglied/Lohnkürzung, Nichtmiglied/reguläres Gehalt oder ob die bei allen Lohnkürzung machen, weil der Betrieb ja - ausser Bäh Sonderfall- komplett ruht.
Vielleicht weiß es ja jemand.
Als Beamter durfte ich nicht streiken. In der Praxis sah das dann so aus, dass man aus Solidaritätsgründen als Ver.di-Miglied nur das Nötigste gemacht hat und sich in einer kreativen, seeehr langen Mittagspause zu den Streikenden gesellt hat.
War aber auch vollkommen akzeptiert so, weil damals auch die Chefes i.d.R. dem eher gewerkschaftsnahen Spektrum zuzuordnen waren.
