@ludwigshafener (Forum)
Ich denke so langsam drüber nach, ob es nicht doch das beste (für mich natürlich) wäre, endlich auszutreten.
Das muss in der Tat jeder für sich selber entscheiden. Erlaube mir aber anzumerken: ich hatte mal so eine Phase, wo ich eben genauso gedacht habe. Teilweise wusste ich gar nicht mal, dass 1860 gerade ein Spiel hatte. Ich war also sehr weit weg vom Verein. Aber ich bin doch irgendwann irgendwie wieder zurückgekommen. Rational kann ich das nicht mal wirklich erklären. Es gab auch keinen konkreten spezifischen Auslöser dafür. Eher so ein vages „Ich will halt wieder Fan auch einer Bundesligamannschaft sein und das tun, was ein Fan ebenso macht“ (das bedeutet zugegebenermaßen mehrheitlich rumzittern bei Spielen vorm Schirm, ins Stadion gehe ich ja nur noch ca. 2-3 mal pro Saison). Fan der Nationalmannschaft sein, sehr geil. Fan von Differdingen sein. Geil. Aber ich will AUCH einen Bundesligaverein haben. Aber den hatte ich ja früher mal und es kann keinen anderen geben. Nicht mal Kaiserslautern (die mir eigentlich ja am nächsten wären). Man kommt halt nicht vom TSV los, ELIL halt.
Emotional ist ja schon fast gar nix mehr da.
Bei mir hat der Abstiegskampf sogar richtig Emotionen wieder hochgebracht.
Aktuell auch die erste Saison, in der ich bis heute (letztes war Kiel auswärts) kein Spiel besucht habe.
War heuer auch nur bei einem Spiel. Das war das 0-1 in Kaiserslautern 
Hab also eine 100%-Siegquote 
Ich würde Fansein aber nicht an der Zahl von Spielbesuchen festmachen.
Entscheidend ist mehr die innere emotionale Verfassung.
Im Falle eines Abstiegs müssen wir natürlich unbedingt ins Sechzger zurück. Dritte Liga in der AA wäre der absolute Super-GAU.
Im Falle des von mir gewünschten Klassenerhalts müssen wir vorerst weiter in der AA weiter spielen, aber wir müssen dran arbeiten mittelfristig ein eigenes Stadion zu bekommen.
