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<title>Die Löwen-Bar - Grüne in München</title>
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<description>Grias God in &quot;Dolly´s Löwen-Bar&quot; für Fans und Freunde des wahren TSV 1860 München!&quot;/&gt;&lt;a href=&quot;&quot;%22%2F%3E%3Ca%20href%3D%22%22</description>
<language>de</language>
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<title>Grüne in München (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dann ist es halt wuaschd wer die Stadt regiert, aber Hauptsach Sechzge gewinnt weida<img src="https://loewen-bar.de/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /> und des Greawoida werd boid ausbaut.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 10 Apr 2021 18:49:03 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>United Sixties</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Grüne in München (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Zur politischen Wahrheit gehört aber schon auch:</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Ich hab auch nicht behauptet, dass SPD oder CSU oder FDP oder wer auch immer das &quot;besser kann&quot;. </p>
</blockquote><p><br />
Dann bekommen wir aber ein Problem, wenn es üerhaupt keiner besser kann. Wobei ich dir da gar nicht groß widersprechen will. <img src="https://loewen-bar.de/forum/images/smilies/biggrin.png" alt=":-D" /></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 10 Apr 2021 13:01:28 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>friedhofstribüne</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Grüne in München (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Zur politischen Wahrheit gehört aber schon auch:</p>
</blockquote><p>
Ich hab nicht behauptet dass mit einer Änderung der Bundesregierung der MVG &quot;besser&quot; wird - das warst Du. Ich hab auch nicht behauptet, dass SPD oder CSU oder FDP oder wer auch immer das &quot;besser kann&quot;. Für mich stellt es sich halt, nur nach Faktenlage, so dar als ob es &quot;die Grünen&quot; nicht können und da hilft wohl auch keine Mehrheit auf Bundesebene in München weiter.</p>
<p>Sorry, aber wir können jetzt diverse politische Fakten aufzählen aber das ändert nichts daran, dass Grüne in München schon sehr lange &quot;mit spielen&quot;, jetzt halt sogar als stärkste Fraktion.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 10 Apr 2021 11:42:12 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Herbert</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Grüne in München (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Zur politischen Wahrheit gehört aber schon auch:<br />
München wird seit ? von SPD regiert und Schröder war Kanzler der Sozialdemokraten.<br />
Im Bund passiert mit oder ohne SPD-Beteiligung seit 1982 was ...nicht genug? <br />
Aus meiner Umlandsicht wird es Zeit für eine andere Regierungsmehrheit im Bund wie 2023 für den Freistaat und sicherlich kann auch die Landeshauptstadt nun nach 14 Monaten mit grüner Stadtratsmehrheit Akzente setzen. Gern zeitgemäß noch viel ökologischer und weniger klimaschädlich...für unsere Kinder und Enkel.</p>
<p>Sportpolitisch wünsche ich uns auch endlich a bisserl mehr „soziale Gerechtigkeit“ bei Grundstückslösungen oder -Unterstützungen für den ärmeren Traditionsklub der Landeshauptstadt  , nicht nur immer brav für den Erfolgsklub mit Red Bull/Audi/Allianz oder SAP im Rücken.</p>
<p>Und heute gilts sportlich zu performen...auf einen Heimsieg !</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 10 Apr 2021 10:07:57 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>United Sixties</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Grüne in München (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Sicher wird sich einiges ändern, wenn Grüne ab September auch im Bund regieren. Aber für eine wahrhaftige ökologische Wende in der Stadt bedarf es dann schon schnelleren Beschlüssen insbesondere für MVG Netz und E-Bussen usw.</p>
</blockquote><p><span style="color:#3c0;">Stimmt, da wird sich in München bestimmt viel ändern wenn auf Bundesebene die Grünen (wie schon 1998-2005) regieren. Mutige Entscheidungen stehen an und evtl. gibts dann auch wieder mehr Kampfeinsätze der BW im Ausland. Wobei in München läuft doch alles perfekt, wir haben ja als stärkste Fraktion im Stadtrat die Grünen. Evtl. ist aber selbst wenn auf Bundesebene die Grünen regieren dann halt die Landesebene Schuld und das MVG Netz und die E-Busse müssen dann noch warten bis auch auf Landesebene in Bayern die Grünen regieren.</span></p>
<p>Grüne = Stärkste Stadtratsfraktion in München<br />
Eigentümer MVG = Stadtwerke München<br />
Eigentümer Stadtwerke München = Stadt München<br />
<span style="color:#3c0;">daraus folgt: Wenn Grüne im Bund regieren gibts in München schnellere Beschlüsse insbesondere für MVG Netz und E-Busse</span></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 10 Apr 2021 07:54:35 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Herbert</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Interview zum Thema &quot;Leben ohne Auto in München&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Sicher wird sich einiges ändern, wenn Grüne ab September auch im Bund regieren. Aber für eine wahrhaftige ökologische Wende in der Stadt bedarf es dann schon schnelleren Beschlüssen insbesondere für MVG Netz und E-Bussen usw.</p>
<p>Dafür darf man sich nahe am Ostbahnhof architektonisch austoben: <br />
<a href="https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/muenchen/werksviertel-muenchen-ein-virtueller-rundgang-e989057/?reduced=true">https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/muenchen/werksviertel-muenchen-ein-virtueller-rundgang-e989057/?reduced=true</a></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 10 Apr 2021 07:26:07 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>United Sixties</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Da bin ich jetzt doch ein bisserl enttäuscht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Bist bei der Rechnung doch hoffentlich nicht davon ausgegangen, dass deine Autofahrleistung annähernd gleich bleibt? </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Nein, bin ich nicht. Wir haben uns hingesetzt und uns überlegt welche Fahrten wirklich notwendig *) sind, und auf der Basis dann gerechnet. Glaub mir, wir haben sicherlich nicht versucht uns das eigene Auto schön zu rechnen. Das erhoffte Ergebnis wäre gewesen dass es sich für uns rechnet das eigene Auto abzuschaffen, und wir waren einigermaßen enttäuscht, dass die nackten Zahlen was anderes gesagt haben.</p>
</blockquote><p>Schön wenn die Vernunft die Ideologie schlägt. Irgendwie glaube ich, dass ist der bessere Ansazt.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 08 Apr 2021 13:29:29 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>friedhofstribüne</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Da bin ich jetzt doch ein bisserl enttäuscht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Es gibt da eine überschlägige Rechnung vom Bundesverband Carsharing, dass man bis zu einer Jahresfahrleistung von 20.000 km mit Carsharing günstiger wegkommt, als mit einem eigenen Auto. Natürlich hängt so eine Rechnung von sehr vielen variablen Parametern ab. </p>
</blockquote><p>Ich würde die Zahl jetzt mal nicht so stehen lassen, aber prinzipiell hast du natürlich recht. Ich habe meinen Firmenfuhrpark von in Hochzeiten 8 Fahrzeugen auf dem Hof auf 1 Neufahrzeug und 2 Austragsfahrzeuge, die fahren bis sie umfallen, und verschwenden keine neuen Resourcen reduziert. Wenn es passende Car Sharing Angebote für Firmen gäbe könnte ich mir sogar noch weniger vorstellen. </p>
<p>Hat da einer der Spezialisten einen Vorschlag? Gibt es so Car Sharing Angebote auch wenn man mal gewerblich 1200km in 4 Tagen runter reißt?</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 08 Apr 2021 13:25:38 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>friedhofstribüne</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Da bin ich jetzt doch ein bisserl enttäuscht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Bist bei der Rechnung doch hoffentlich nicht davon ausgegangen, dass deine Autofahrleistung annähernd gleich bleibt? </p>
</blockquote><p>
Nein, bin ich nicht. Wir haben uns hingesetzt und uns überlegt welche Fahrten wirklich notwendig *) sind, und auf der Basis dann gerechnet. Glaub mir, wir haben sicherlich nicht versucht uns das eigene Auto schön zu rechnen. Das erhoffte Ergebnis wäre gewesen dass es sich für uns rechnet das eigene Auto abzuschaffen, und wir waren einigermaßen enttäuscht, dass die nackten Zahlen was anderes gesagt haben.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 08 Apr 2021 09:18:57 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>grasober</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Da bin ich jetzt doch ein bisserl enttäuscht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Bist bei der Rechnung doch hoffentlich nicht davon ausgegangen, dass deine Autofahrleistung annähernd gleich bleibt? Günstiger wird das Car-Sharing halt, wenn man sich bei jeder geplanten Autofahrt überlegt, ob sie nun tatsächlich notwendig ist oder ob man eine Alternative hätte. Wenn das Auto dann schon vor der Tür steht und außer Sprit praktisch keine sofort wahrnehmbaren Kosten verursacht, fährt man bestimmt viel öfter mit dem Auto, als wenn man dran denkt, dass die Minute/der KM praktisch unmittelbar auf dem Konto sichtbar wird. Und dann auch noch der organisatorische/zeitliche Mehraufwand des Car-Sharings. Das ist ja neben dem Platz sparen einer der Vorteile des Car-Sharings. Es wird weniger gefahren und deswegen auch kostengünstiger. Der gefahrene Kilometer ist natürlich teurer, weil zu den reinen Autokosten auch noch Organisation, Overhead und evtl. Gewinnmarge des Anbieters oben drauf kommt.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 08 Apr 2021 08:59:17 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>BlueMagic</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Da bin ich jetzt doch ein bisserl enttäuscht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das kommt sicherlich auf das Auto an mit dem man das ganze vergleicht.</p>
<p>Bei uns ist es ein Skoda Fabi Kombi mit kleinstem Motor und Minimal-Ausstattung. Das ganze Finanziert auf 4 Jahre, ohne Anzahlung, und statt die Schlussrate zu bezahlen gegen wir das Ding nach 4 Jahren ans Autohaus zurück. Mit Inspektions-Paket, Neuwagen-Garantieverlängerung und Vollkasko sind die Werkstattkosten in den 4 Jahren praktisch Null.</p>
<p>Ich hab's wie gesagt im Detail durchgerechnet, und bin dabei glaube ich von etwa 10.000 bis 12.000 km im Jahr ausgegangen. Günstiger war da kein Carsharing Anbieter.</p>
<p>Wenn man statt dem Skoda nen BMW fahren möchte, dann schaut's freilich anders aus <img src="https://loewen-bar.de/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 08 Apr 2021 08:25:07 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>grasober</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Da bin ich jetzt doch ein bisserl enttäuscht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt da eine überschlägige Rechnung vom Bundesverband Carsharing, dass man bis zu einer Jahresfahrleistung von 20.000 km mit Carsharing günstiger wegkommt, als mit einem eigenen Auto. Natürlich hängt so eine Rechnung von sehr vielen variablen Parametern ab. Aber ich hab jetzt seit ungefähr 10 Jahren kein eigenes Auto mehr, fahre das meiste mit dem Rad, in die Arbeit mit dem Zug - und finde es neben dem Gewinn an Lebensqualität immer noch faszinierend, was ich mir da auch an Geld spare. Und dabei war ich nie einer, der teure Autos gefahren hat.<br />
Auch mein Autofahrverhalten hat sich durchs Carsharing nochmal deutlichg eändert. Seitdem ich dabei bin, kann ich zusehen, wie meine Jahresfahrleistung von Jahr zu Jahr weniger wird, zuletzt natürlich auch pandemiebedingt unter 900 km.<br />
Unser <a href="https://www.wasserburger-autoteiler.de/">Carsharingverein</a>kommt in letzter Zeit auch immer mehr in Schwung (ja, das funktioniert auch auf dem Land), dass wir dort auch Lastenfahrräder mit ins Angebot aufnehmen, konnte ich zwar nicht durchsetzen, aber dafür wird das wohl bald von unseren Stadtwerken angeboten. Privat ein gutes Lastenrad kaufen ist zugegeben sauteuer (ab 6.000,- aufwärts) und vor allem kommt da ja auch das Platzproblem dazu.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 08 Apr 2021 08:13:04 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Chris (aus WS)</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Interview zum Thema &quot;Leben ohne Auto in München&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/leben-ohne-auto-in-muenchen-spielplaetze-statt-parkplaetze-art-718882">https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/leben-ohne-auto-in-muenchen-spielplaetze-statt-parkplaetze-art-718882</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=475715</link>
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<pubDate>Thu, 08 Apr 2021 05:00:10 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Presseumschau</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Da bin ich jetzt doch ein bisserl enttäuscht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>In der „AZ“ ist heute ein <a href="https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/leben-ohne-auto-in-muenchen-spielplaetze-statt-parkplaetze-art-718882">Interview mit dem Autor des Buches „Einfach autofrei leben“</a>, Heiko Bielinski, er lebt mit Frau und zwei Kindern in München-Haidhausen und bloggt u.a. über seine Erfahrungen ohne Auto seit 2013. Eine der Kernaussagen zum Autofahren in München: „Der Nerv-Faktor war ziemlich hoch“.</p>
<blockquote><p>(...) Ganz ehrlich, ich hasse Autos, auch mein eigenes (...). <br />
Es ist ganz einfach so, dass die Alternativen zum eigenen Auto unterm Strich zu teuer sind. Und ja, wenn uns der Parkausweis 200 Euro im Monat kosten würde statt 30 im Jahr, dann wäre unsere Rechnung und unsere Entscheidung ganz sicher anders ausgefallen.<br />
Charmanter, und auch zielführender, fände ich es allerdings wenn die Politik Wege finden würde die Alternativen günstiger zu machen, statt den Status Quo teurer.</p>
</blockquote><p>Ich, Nicht-Auto- und Nicht-mehr-Radfahrer, fand/finde übrigens diese Diskussion sehr interessant und lehrreich.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=475714</link>
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<pubDate>Thu, 08 Apr 2021 04:57:21 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>tomtom</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Da bin ich jetzt doch ein bisserl enttäuscht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Am Preis liegt es m.E. nicht unbedingt. ShareNow und Stadtauto sind, sinnvoll genutzt, mit Sicherheit günstiger als die eigene Karre dauerhaft zu finanzieren. </p>
</blockquote><p>Das ist unglücklicherweise nicht der Fall. <br />
Wir sind beileibe keine Vielfahrer, meine Frau fährt alles was geht mit dem Radl, und ich - wenn grad keine Pandemie wütet - mit dem ÖPNV, weil ich dabei Musik hören kann. Auto jedenfalls nur wenn's sein muss, aber mit zwei Kindern muss es halt leider öfter sein als man sich das wünschen würde. Vor zwei Jahren standen wir vor der Wahl, neues Auto oder kein Auto mehr. Und eigentlich waren wir uns schon einig dass wir keins mehr nehmen, bis wir das mal durchgerechnet haben. Durch die Bank wären alle Carsharing Lösungen teurer gewesen als ein Neuwagen, und selbst bei der maximalen realistisch möglichen Einschränkung unseres bisherigen Autofahr-Verhaltens wäre der günstigste auf +/- 10 Euro im Monat auf das gleiche rausgekommen. Ganz ehrlich, ich hasse Autos, auch mein eigenes, aber wenn man die Zahlen vor sich sieht, dann wählt man natürlich den bequemen Weg, und stellt sich wieder so ne Kiste vor die Türe. Alternativ wäre mindestens ein Lastenradl-eBike fällig gewesen, und spätestens damit hatte die Variante &quot;kein eigenes Auto&quot; wirtschaftlich verloren.</p>
<p>Es ist ganz einfach so, dass die Alternativen zum eigenen Auto unterm Strich zu teuer sind. Und ja, wenn uns der Parkausweis 200 Euro im Monat kosten würde statt 30 im Jahr, dann wäre unsere Rechnung und unsere Entscheidung ganz sicher anders ausgefallen.<br />
Charmanter, und auch zielführender, fände ich es allerdings wenn die Politik Wege finden würde die Alternativen günstiger zu machen, statt den Status Quo teurer.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=475712</link>
<guid>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=475712</guid>
<pubDate>Wed, 07 Apr 2021 22:10:03 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>grasober</dc:creator>
</item>
<item>
<title>In München sind vier von zehn Haushalten autofrei! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Tatsache, dass insbesondere die besser situierten Autos besitzen, schiebe ich noch eins hinterher: es ist davon auszugehen, dass die auch mehr Wohnraum besitzen oder mieten können, als diejenigen, die sich kein Auto leisten können. Dazu ein toller Spruch, der gerade an vielen Stellen in München zu lesen ist:<br />
The less private space you own, the more public space you need!<br />
Und dieser so dringend benötigte öffentliche Raum wird dann auch noch zu einem Grossteil von den Reichen mit ihren Statussymbolen zugeparkt. Autos und Parken teurer machen trifft sicher nicht die Klientel um die sich die SPD kümmern sollte. Ganz im Gegenteil, man spielt damit den Autofahrerparteien CSU und FDP in die Hände. Die machen diese Politik nämlich, weil die reichen Autofahrer genau ihre Wählerschicht sind.<br />
Wenn die SPD mal konsequent Politik in diese Richtung machen würde, ginge es vielleicht auch bei den Wahlergebnissen wieder aufwärts. Denn eines ist auch klar: die Generation, die noch aus Überzeugung SPD wählt und mit dem Auto Freiheit verbindet stirbt aus. Und wenn man es nicht schafft endlich denen zu helfen, die eigentlich zur Stammwählerschaft gehören sollten, dann war es das bald endgültig mit dem roten Rathaus in München.</p>
<p>Wobei mir auch klar ist, dass es neben dem Verkehr auch andere Themen gibt, die wichtig sind. Aber beim Wohnen ist es halt noch schwerer und langwieriger Erfolge für die ärmeren der Gesellschaft zu erzielen, als wenn man mal mit den Grünen zusammen jedes Jahr die Parklizenzgebühren massiv erhöhen würde, um der eigenen Klientel mehr Platz zum Leben zu verschaffen. Bei geschätzt mindestens 300.000 KFZs die dauerhaft auf Münchens Strassen stehen, wären 100 € mehr Parkgebühren im Monat ganz schnell fast 400 Mio. € Mehreinnahme pro Jahr. Davon könnte man in 10 Jahren viele KM Tramlinien bauen. Und bei 100 € im Monat ist angesichts der Mieten noch gut Luft nach oben.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=475711</link>
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<pubDate>Wed, 07 Apr 2021 20:03:15 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>BlueMagic</dc:creator>
</item>
<item>
<title>In München sind vier von zehn Haushalten autofrei! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ein paar Zahlen zum Spielen: <a href="https://www.muenchen-transparent.de/dokumente/5499206/datei">https://www.muenchen-transparent.de/dokumente/5499206/datei</a></p>
<p><em>Studie zur Mobilität in der Stadt München, Münchner Umland und MVV-Verbundraum</em></p>
<p><em>In München verfügen knapp 60 Prozent der Haushalte über mindestens ein Auto. Mit zunehmender Entfernung von der Kernstadt erhöht sich dieser Anteil. Im Durchschnitt liegt er im Umland bei über 80 Prozent. Statusschwache Münchner Haushalte sind mehrheitlich ohne Auto, statushöhere Haushalte dagegen weisen überdurchschnittliche Besitzquoten auf. Der Anteil der Münchnerinnen und Münchner, die (fast) täglich im Auto  sitzen, liegt derzeit mit 22 Prozent bei einem knappen Viertel. Ebenso viele nutzen das Auto (fast) nie.</em></p>
<p>34% aller Wege, die mit dem Auto innerhalb der Stadt zurückgelegt werden, sind beruflich/geschäftlicher Natur.</p>
<p><a href="https://www.tz.de/muenchen/stadt/muenchen-pendler-wahnsinn-taeglich-kommen-400-000-in-stadt-und-es-werden-immer-mehr-zr-12217292.html ">Mehr als 400.000 Einpendler nach München</a>, Tendenz steigend, wurden in pandemiefreien Zeiten gezählt, viele davon kommen mit dem Auto in die Stadt.</p>
<p>Datenquelle zu den Pendlern: <a href="https://www.muenchen.de/rathaus/dam/jcr:34ab802d-8da7-4a1c-89d8-168748a37640/mb050201.pdf">https://www.muenchen.de/rathaus/dam/jcr:34ab802d-8da7-4a1c-89d8-168748a37640/mb050201.pdf</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=475709</link>
<guid>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=475709</guid>
<pubDate>Wed, 07 Apr 2021 17:40:39 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Zahlenmaterial</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Eine Lösung habts alle übersehn: (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ostfahrer ausschließen, egal wieviele Räder! <img src="https://loewen-bar.de/forum/images/smilies/biggrin.png" alt=":-D" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=475707</link>
<guid>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=475707</guid>
<pubDate>Wed, 07 Apr 2021 15:20:47 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>ex-mitglied</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Da bin ich jetzt doch ein bisserl enttäuscht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Mit deiner letzten Einschränkung bist aber auch nicht wirklich im 21. Jhdt. angekommen  und eher eine Ausnahme.</p>
</blockquote><p>Tja, ich hätte es eben gerne bei der Monatskarte dabei, die ist teuer genug, da muss ich nicht noch extra was zahlen. Zumal ich kaum jemanden kenne, der eine private Kreditkarte hat.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=475705</link>
<guid>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=475705</guid>
<pubDate>Wed, 07 Apr 2021 12:55:02 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>lustiger_hans</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Da bin ich jetzt doch ein bisserl enttäuscht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mit deiner letzten Einschränkung bist aber auch nicht wirklich im 21. Jhdt. angekommen  und eher eine Ausnahme.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=475704</link>
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<pubDate>Wed, 07 Apr 2021 12:21:36 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>BlueMagic</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Da bin ich jetzt doch ein bisserl enttäuscht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>M.E. ist es mehr eine Frage des Kopfes. Man muss sich davon lösen, für jeden möglichen Mobilitätsfall ständig das geeignete Fahrzeug besitzen zu wollen. Die Leute müssen da in den Köpfen einfach flexibler werden.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Davon muss man sich gar nicht lösen - im Gegenteil: Car- und Bikesharing bietet doch gerade die Möglichkeit, für die verschiedenen Mobilitätsfälle das jeweils richtige Fahrzeug (vorübergehend) zu besitzen, während beim Alleineigentum eines Fahrzeuges i.d.R. eines gewählt wird, das möglichst alle theoretisch möglichen Fälle abdeckt und in den meisten Fällen dann das Falsche sein wird.<br />
Konkret: häufig kaufen sich Familienväter bzw. -mütter völlig überdimensionierte Riesenschlitten, weil man mit dem Fahrzeug ja schließlich einmal im Jahr mit Kind und Kegel in den Urlaub fährt, mit der Folge, dass man dann 98% der Fahrten alleine und ohne großes Gepäck in diesem Riesenschlitten fährt.<br />
Zumindest beim stationsbasierten Carsharing (also z.B. Stadtauto, was leider durch die Floatingsysteme der großen Anbieter immer mehr in den Hintergrund gedrängt wird) kann ich mir statt dessen genau das Fahrzeug aussuchen, was für den jeweiligen Zweck am besten passt.</p>
</blockquote><p>Man muss im Mobilitätsfall immer Besitzer des Fahrzeugs sein, sonst wirds schwer <img src="https://loewen-bar.de/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /><br />
Eigentümer muss man allerdings tatsächlich nicht immer sein.</p>
<p>In den Familien werden oft große Fahrzeuge gekauft, weil man damit in den Urlaub fährt, jedes Wochenende jemand die Mannschaft fahren muss (samt Ausrüstung), Krempel für den Kindergarten oder die Schule herumgefahren wird, wöchentlich Vereinsmaterial transportiert wird etc. Da hast as mit am Smart schwer. Der wäre dann natürlich besser, wenn man dann alleine in die Arbeit fährt.</p>
<p>Und das mit dem Mieten eines Autos ist halt immer so a Sache. Stattauto hat da eigentlich den besseren Ansatz, als die &quot;mobil&quot; abgestellten Kisten der anderen Vermieter. Da muss man ggf. erstmal an ein passendes Auto im Stadtgebiet suchen. Stattauto hat Stationen, bei denen ich weiß: Da ist dann mein reservierter Wagen. Leider auch ein großer Nachteil: Ich bin extrem unflexibel. Brauche ich mal ein paar Stunden länger, geht es in dem Konzept nicht. Das geht bei den anderen, dafür nehmen sie asozialerweise Parkraum weg. Und das nervigste: Ich kann nicht z.B. mit der Bahn ein Stück rausfahren und dann den (öffentlich nicht erschlossenen) Weg mit einem solchen Mietauto fahren, da es die nur in der Stadt gibt.</p>
<p>Die Mieträder haben mich noch nie interessiert. Da brauchts irgend a App (also ein Smartphone), eine Kreditkarte, etc. Interessant wärs, wenn ich die einfach mit der Monatskarte dabei hätte, so ist es Uninteressant.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 07 Apr 2021 12:12:36 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>lustiger_hans</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Da bin ich jetzt doch ein bisserl enttäuscht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Genau richtig. Car-Sharing hat aber trotz der offensichtlichen Vorteile die Erwartungen bisher nicht erfüllen können, weil viele Deutsche im Kopf immer noch glauben, dass sie nur dann ein akzeptierter und wertvoller Teil der Gesellschaft sind, wenn sie ein standesgemäßes Fahrzeug selber besitzen. Worüber definiert man denn in D seinen Erfolg? Über das Häuschen im Grünen oder zumindest die ETW und das Statussymbol vor der Tür oder in der Garage.<br />
Bei den Jüngeren findet da teilweise ein Umdenken statt. Zwischen 40 und 75 eher nicht. Den mühsam ersparten A3 hergeben für die Mitgliedschaft bei Stadtauto und/oder ShareNow......<br />
Spinnst jetzt komplett?????</p>
<p>Und dann ist da ja auch noch dieser steuerlich subventionierte Firmenwagenwahnsinn in D. Das gehört m.E. sofort weg. Wenn einer ein Dienstfahrzeug privat nutzt, dann muss er m.E. genauso viel für den KM bezahlen müssen, wie ihn ein eigenes Auto dieser Größenklasse kosten würde. Dann würden die Dienstwägen zumindest kleiner und spritsparender werden. Durch die steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten dieser zu großen, zu schweren und übermotorisierten Dienstwägen entsteht halt derzeit eine Win-/Win-/Win-Situation. Der Arbeitgeber spart Steuern und kann einen guten Mitarbeiter evtl. halten, weil er ihm ein tolles Auto finanziert. Der Arbeitnehmer kann sich ein Statussymbol leisten, das oft weit über seinen persönlichen Einkommensverhältnissen angesiedelt ist. Die Automobilhersteller können ganze Flotten großer Wägen mit hoher Gewinnmarge absetzen.</p>
<p>Leider ist mir auch klar, dass ich da genauso auf verlorenem Posten stehe, wie damals gegen KHW. Habe aber die leise Hoffnung, dass ich die tatsächliche Verkehrswende in den deutschen Köpfen noch erleben werde.</p>
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<pubDate>Wed, 07 Apr 2021 12:05:17 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>BlueMagic</dc:creator>
</item>
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<title>Da bin ich jetzt doch ein bisserl enttäuscht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>M.E. ist es mehr eine Frage des Kopfes. Man muss sich davon lösen, für jeden möglichen Mobilitätsfall ständig das geeignete Fahrzeug besitzen zu wollen. Die Leute müssen da in den Köpfen einfach flexibler werden.</p>
</blockquote><p>
Davon muss man sich gar nicht lösen - im Gegenteil: Car- und Bikesharing bietet doch gerade die Möglichkeit, für die verschiedenen Mobilitätsfälle das jeweils richtige Fahrzeug (vorübergehend) zu besitzen, während beim Alleineigentum eines Fahrzeuges i.d.R. eines gewählt wird, das möglichst alle theoretisch möglichen Fälle abdeckt und in den meisten Fällen dann das Falsche sein wird.<br />
Konkret: häufig kaufen sich Familienväter bzw. -mütter völlig überdimensionierte Riesenschlitten, weil man mit dem Fahrzeug ja schließlich einmal im Jahr mit Kind und Kegel in den Urlaub fährt, mit der Folge, dass man dann 98% der Fahrten alleine und ohne großes Gepäck in diesem Riesenschlitten fährt.<br />
Zumindest beim stationsbasierten Carsharing (also z.B. Stadtauto, was leider durch die Floatingsysteme der großen Anbieter immer mehr in den Hintergrund gedrängt wird) kann ich mir statt dessen genau das Fahrzeug aussuchen, was für den jeweiligen Zweck am besten passt.</p>
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<pubDate>Wed, 07 Apr 2021 11:46:27 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Chris (aus WS)</dc:creator>
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<title>Da bin ich jetzt doch ein bisserl enttäuscht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab letztes Jahr mein Auto abgeschafft. Mit Radl, Bahn und Share Now komme ich gut durch. Ist natürlich schon eine Umstellung - und in der Pandemie war ich ohnehin weniger unterwegs - aber finanziell und psychisch schon eine echte Entlastung.</p>
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<pubDate>Wed, 07 Apr 2021 10:47:50 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Nik</dc:creator>
</item>
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<title>Da bin ich jetzt doch ein bisserl enttäuscht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Da hast du natürlich nicht unrecht. Neben den Umweltthemen ist das zu lösende Hauptproblem aber in den dichtbesiedelten Ballungsräumen trotzdem das Platzproblem. Und wie will man das lösen, außer über den Geldbeutel? Leider scheitert ja auch das an sich in die richtige Richtung gehende Car-Sharing, das ja dafür sorgen sollte, dass man im Bedarfsfall schnell und komfortabel von A nach B kommt, aber danach eben nicht 23 Stunden lang 12 m² knapper Lebensraum zugemüllt bleibt. Am Preis liegt es m.E. nicht unbedingt. ShareNow und Stadtauto sind, sinnvoll genutzt, mit Sicherheit günstiger als die eigene Karre dauerhaft zu finanzieren. <br />
M.E. ist es mehr eine Frage des Kopfes. Man muss sich davon lösen, für jeden möglichen Mobilitätsfall ständig das geeignete Fahrzeug besitzen zu wollen. Die Leute müssen da in den Köpfen einfach flexibler werden.</p>
<p>Lies dir mal diesen Blog-Beitrag durch. Der spricht mir aus der Seele:<br />
<a href="https://www.riffreporter.de/de/umwelt/weniger-autos-mehr-mobilitaet-mehr-freiheit">Weniger Autos - Mehr Mobilität</a></p>
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<pubDate>Wed, 07 Apr 2021 10:19:52 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>BlueMagic</dc:creator>
</item>
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<title>Merci beaucoup! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hatte mir den Radl-Thread durchgelesen und grad überlegt, auch was dazu zu schreiben und schwupps, steht bei dir so ziemlich alles, was auch ich einwenden wollen würde.</p>
<p>Daaanke!</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 07 Apr 2021 10:19:25 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Amafan</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Da bin ich jetzt doch ein bisserl enttäuscht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dass du soziale Argumente als &quot;Sozialkeule&quot; abgualifizierst. Ist ja so ein wenig auch grüne (die Partei ist gemeint) Argumentationslinie, geht aber meiner Überzeugung nach in die Irre. Aber klar, ich bin ja auch Sozialdemokrat, und deshalb find ich solche Ausdrücke eh befremdlich.</p>
<p>Umweltschädliches Verhalten teurer zu machen ist ja schon lange eine Strategie, z.T. auch von meiner Partei mit unterstützt. Aber wenn man das Thema ernst nimmt, dann kann das nicht die Strategie, zumindest nicht die zentrale, für die Zukunft sein. Denn sie sagt auch: Wenn ich viel Geld habe, darf ich die Umwelt schädigen. Wenn man das Thema ernst nimmt, muss es aber eins der gesamten Gesellschaft sein, d.h. dann sind bestimmmte Sachen FÜR ALLE verboten, weil sie umweltschädigend sind. Man darf sich davon nicht freikaufen können. Und das setzt Ansätzen wie Parkplätze noch teurer, City-Maut o.ä. für mich enge Grenzen. London wird da ja oft hergenommen als Beispiel für erfolgreiche City-Maut. Aber im Londoner Stadtzentrum sind halt außer Taxis und Bussen nur noch die Limousinen der ARaber und Russen unterwegs. Ob wir das wollen, müssen wir halt überlegen. </p>
<p>Wenn du nun sagst: OK, dann wird Auto in Zukunft halt nur noch ein Verkehrsmittel für die Reichen, dann ist das erstens geschichtsvergessen. Denn so wie das Fahrrat um die vorletzet Jahrhundertwende, so war das Auto als Massenverkehrsmittel nach dem 2. WK auch eine Geschichte der Freiheit. Ich war nicht mehr darauf beschränkt, wann der Staat seine Züge fahren ließ, sondern konnte mich selbst fortbewegen, und zwar in größerem Radius als früher. Natürlich kann man das heute unter dem Umweltgedanken nicht mehr so sehen, aber - noch einmal - wenn Umweltschutz mehr als ein Eliteprojekt sein soll, dann muss man diesen Freiheitsgedanken weiter im Blick haben. Konkret heißt das: ERstens alle mitnehmen (s.o.) und zweitens der Abnahme an Freiheit durch ein Angebot (Mietwagensysteme, Mietradysteme weiter ausgebauten ÖPNV, mehr Platz für Fußgänger, dabei auch Sicherheit derselben vor den Radfahrern) entgegenwirken, das möglichst viel von dieser Freiheit erhält. Übrigens auch den Sicherheitsgedanken (nachts als Frau allein in der Großstadt unterwegs). Und es ist zweitens vernachlässigst du natürlich das Land, wo die Situation eine grundlegend andere ist.</p>
<p>Kommen wir nach München zurück. Mehr Platz für Radler natürlich. Radschnellwege auch, wir haben im BA 11 erst letztes Jahr der Trasse Richtung Garching zugestimmt, bei der hunderte Parkplätze wegfallen. Alle öffentlichen verstärkt ausbauen, dabei müsste die CSU ihren Widerstand gegen die Tram und die Grünen ihren Widerstand gegen die U-Bahn endlich aufgeben. Etwas untergehen , wiel die schwächste Lobby, tun leider die Fußgönger. Stichwort Kinderwägen, Gehbehinderte, Senioren. Die brauchen mehr Platz, und sie müssen an vielen Orten auch vom Radverkehr stärker getrennt werden. Und dann noch ein unangenehmes Thema: Der Radverkehr muss auch stärker überwacht werden. Beides sind dann die unangenehmen Folgen eines verstärkten Radverkehres, vielleicht auch mit Kennzeichnungspflicht. Da muss man gar nicht das Bild vom Radlrambo bemühen. Aber wenn die Radler mehr werden, sind da auch mehr Rambos unterwegs. Und bislang hatl häufig vermischt mit Fußgängern.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 07 Apr 2021 08:58:39 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>hjs enttäuscht</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Mal was zum Thema Radfahren ;-) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Genau, das ist es. Einfach nur entspannt geradeaus fahren ohne ständig von diesem Großstadtgewusel ausgebremst und gefährdet zu werden. So muss Radinfrastruktur sein. Damit bekäme man viel mehr Leute auf das Rad. Man muss es nur jetzt ausreichend dimensionieren (zu Lasten des MIV natürlich, insbesondere der Parkplätze), damit nicht in ein paar Jahren die Leute von den beengten Verhältnissen auf den zu schmalen Radwegen genervt sind. Siehe jetzt schon Isarradweg im Berufsverkehr bei schönem Wetter oder am Wochenende.</p>
</blockquote><p>Den Isarradweg meide ich, wenn man zu mehreren unterwegs ist. Da ballern einfach zu viele zu schnell für den bestehenden Verkehr. Und in einer Gruppe versucht man ja foch zusammen zu bleiben, was dort zunehmend schwieriger ist. Alleine komm ich noch recht gut durch. Ich hab meine sportlichen Räder aber auch alle stillgelegt und bin nur noch mit meinem Altgerrenrad unterwegs.</p>
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<pubDate>Wed, 07 Apr 2021 08:50:51 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Michi</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Mal was zum Thema Radfahren ;-) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Genau, das ist es. Einfach nur entspannt geradeaus fahren ohne ständig von diesem Großstadtgewusel ausgebremst und gefährdet zu werden. So muss Radinfrastruktur sein. Damit bekäme man viel mehr Leute auf das Rad. Man muss es nur jetzt ausreichend dimensionieren (zu Lasten des MIV natürlich, insbesondere der Parkplätze), damit nicht in ein paar Jahren die Leute von den beengten Verhältnissen auf den zu schmalen Radwegen genervt sind. Siehe jetzt schon Isarradweg im Berufsverkehr bei schönem Wetter oder am Wochenende.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 07 Apr 2021 07:01:20 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>BlueMagic</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Mal was zum Thema Radfahren ;-) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Zeitlich dürfte das gar keinen so riesigen Unterschied machen - vielleicht 10 Minuten. Entscheidend ist aber der Stress-Faktor. Keine Ampeln, Ausfahrten, abiegende Autos - einfach nur entspannt geradeaus fahren.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 07 Apr 2021 06:48:25 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Nik</dc:creator>
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