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<title>Die Löwen-Bar - Ist Jan Böhmermann links?</title>
<link>https://loewen-bar.de/forum/</link>
<description>Grias God in &quot;Dolly´s Löwen-Bar&quot; für Fans und Freunde des wahren TSV 1860 München!&quot;/&gt;&lt;a href=&quot;&quot;%22%2F%3E%3Ca%20href%3D%22%22</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Ist Jan Böhmermann links? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Let`s agree to disagree.</p>
</blockquote><p>Gerne. Tue ich ja sowieso mit fast jedem in meinem Umfeld.</p>
<blockquote><p>Es ist auch nicht die Frage, wovon man Freund ist. Das ist Ideologie. Die Frage ist, was für die Menschen funktioniert (oder weniger versagt...)</p>
</blockquote><p>Da sind wir halt unterschiedlicher Ansicht. Ich glaube daran, dass freie Marktwirtschaft sehr gut funktioniert und sie dies auch in anderen Bereichen tun würde, falls es erlaubt wird. Und Du eben nicht <img src="https://loewen-bar.de/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /></p>
<p>Bin aber zweifellos auch ideologisch beeinflusst. Philosophisch Ayn Rand und ihre Nachfolger, politisch und wirtschaftlich Bastiat, Cobden, Mises, Hayek usw.  </p>
<blockquote><p>Das Grundgesetz ist ja auch nicht freiwillig, sondern verbindlich. Man muss gewisse Freiheiten abgeben - zum Beispiel, die Freiheit alle umzulegen, die einem nicht passen oder die Freiheit in den Trinkwasserbrunnen zu kacken - um wirklich gut leben zu können.</p>
</blockquote><p>Das ist richtig. Hinter jedem Gesetz und auch der Verfassung steht die Androhung von Zwang und Gewalt. Der Staat hat per Definition ein legales Gewaltmonopol. Daher lehnen Anarchisten ja jede Verfassung ab. </p>
<p>Ich bin allerdings kein Anarchist, ich sehe ein dass diese Androhung notwendig ist, damit die Grundrechte des Einzelnen geschützt bleiben. Nur habe ich eben klare Vorstellungen, was <a href=" https://courses.aynrand.org/works/mans-rights/">unsere individuellen Rechte sind/sein sollen</a> und was nicht und wann staatlicher Zwang und Gewalt gerechtfertigt sind (zum Schutz dieser Rechte, zur Selbstverteidigung und Vergeltung)und wann nicht (Initiierung von Gewalt gegen freie Bürger).</p>
<blockquote><p>Und jetzt liest du bitte nochmal nach, wie der Irak gegründet wurde. […] Der Westen hat diese Region seit Jahrhunderten versaut. Ebenso wie Afrika wäre die Gegend ohne die Pfuscherei des Westens natürlich keine Insel der Seligen, keiner weiß, wie sie sich entwickelt hätten. Aber an den Problemen wären sie dann eben selbst schuld. So hängen wir für immer(?) mit drin. Alles andere ist Augenwischerei.</p>
</blockquote><p>Der Westen hat viele Fehler in der Außenpolitik begangen aber für mich sind die Probleme im Nahen Osten und in Afrika zuvorderst hausgemacht. Der Westen verstärkt sie allerdings mit bspw. schädlicher Entwicklungshilfe oder fragwürdigen militärischen Interventionen wie im Irak oder Syrien. Damit müssen wir schnellstmöglich aufhören!</p>
<blockquote><p>Falls Du nochmal antwortest und ich mich nicht mehr melde, nicht böse sein. [..] Danke für den Austausch.</p>
</blockquote><p>Kein Problem. Und gleichfalls danke <img src="https://loewen-bar.de/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=473276</link>
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<pubDate>Fri, 27 Nov 2020 20:38:03 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ist Jan Böhmermann links? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Schweden hat z.B. eine sehr hohe Staatsquote und die machen das doch ganz gut. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
An Schweden finde ich auch vieles ganz gut. Wenn auch nicht unbedingt die Staatsquote, <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/6769/umfrage/staatsquoten-der-eu-laender/">die allerdings auch nicht soviel höher als die in Deutschland oder Luxemburg ist</a>.  Bspw. die eher niedrigen Unternehmenssteuern, die School Vouchers oder die Tatsache, dass die Schweden ein Volk von Aktienbesitzern sind.</p>
</blockquote><p>Wir finden unterschiedliche Dinge gut, aber das macht nix. In Schweden können alle gut leben.</p>
<blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Es gibt halt bei mir Grenzen des Marktes, bei Daseinsvorsorge und Bildung beispielsweise. Auch beim Wohnen versagt der Markt teilweise, aber das weißt Du ja alles.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Der Wohnungsmarkt ist für mich eher überreguliert und ich bin kein Freund von staatlichen Monopolen, auch nicht in den Sektoren Bildung und Gesundheit. Das behindert Investitionen, Wachstum und Vielfalt in diesen Bereichen.</p>
</blockquote><p>Let`s agree to disagree. Es ist auch nicht die Frage, wovon man Freund ist. Das ist Ideologie. Die Frage ist, was für die Menschen funktioniert (oder weniger versagt...).</p>
<blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Grundsätzlich wünsche ich mir ein anständig finanziertes Gemeinwesen, das legitime kollektive Ziele verwirklicht. Und da gibt es meistens Streit mit den Liberalen.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Das kann ich mir vorstellen. Da haben Liberale andere Vorstellungen. Jedenfalls wenn die Finanzierung dieses Gemeinwesens nicht freiwillig wäre.  </p>
</blockquote><p>Das Grundgesetz ist ja auch nicht freiwillig, sondern verbindlich. Man muss gewisse Freiheiten abgeben - zum Beispiel, die Freiheit alle umzulegen, die einem nicht passen oder die Freiheit in den Trinkwasserbrunnen zu kacken - um wirklich gut leben zu können.</p>
<blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Hmmm, das Kapital kann das dummerweise... und schon brauch ich wieder nen Staat oder besser noch was Übergeordnetes.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Dafür gibt es ja bi- und multilaterale Abkommen zwischen einzelnen Staaten und auch supranationale Organisationen wie bspw. die EU, die dann auch den Verkehr von Personen, Waren, Gütern und Dienstleistungen regeln können.</p>
</blockquote><p>Die machen aber nicht, was die Merheit der Menschen wünscht, sondern das, was das Kapital für erforderlich hält.</p>
<blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Theoretisch völlig in Ordnung. In der Praxis viel problematischer. Wenn ein legaler Einwanderer arbeitslos wird, landet er also in der Gosse oder wird deportiert? Wieviele Erdbeeren muss man gepflückt haben, um die Bandscheiben-OP bezahlt zu kriegen?</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Krankenversicherungen sollte es schon geben. Am besten private. </p>
</blockquote><p>Bürgerversicherung, bitte. Wir sind hier nicht im Spielcasino <img src="https://loewen-bar.de/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /><br />
 </p>
<blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Zugleich gehe ich davon aus, dass islamistischer Terrorismus ein kleineres Problem wäre, wenn wir mit unseren westlichen Werten nicht ständig muslimische Länder niederbomben und gegeneinander aufhetzen würden (mit ständig meine ich seit XXX Jahren). </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
M.E. wäre es am wichtigsten, seine eigenen Werte endlich mal klar zu definieren und diese offensiv zu propagieren. Dann gäbe es automatisch weniger Islamismus und somit auch Terrorismus.</p>
<p>Im Nahen Osten muss Du niemanden gegeneinander aufhetzen, da hassen sich die diversen (ideologischen/ethnischen) Gruppen auch ganz ohne westliche Einflussnahme. Ich gebe Dir aber recht, dass der Irakkrieg ein riesiger Fehler war, gegen den ich von Anfang an war.</p>
</blockquote><p>Und jetzt liest du bitte nochmal nach, wie der Irak gegründet wurde. <br />
Dann überlegen wir, welchen der Irakkriege du eigentlich meinst. <br />
Der Westen hat diese Region seit Jahrhunderten versaut. Ebenso wie Afrika wäre die Gegend ohne die Pfuscherei des Westens natürlich keine Insel der Seligen, keiner weiß, wie sie sich entwickelt hätten. Aber an den Problemen wären sie dann eben selbst schuld. So hängen wir für immer(?) mit drin. Alles andere ist Augenwischerei.</p>
<blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Für die Definition &quot;schlechter Teile&quot; einer Kultur haben wir überhaupt keine Maßstäbe. Saufen und Schweinefleisch ist gut, Kopftuch und Ramadan böse? </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Die Maßstäbe für &quot;gut&quot; und &quot;schlecht&quot; sind an sich ganz einfach. Alles was die Rechte Anderer verletzt, ist schlecht und wird bekämpft, weil die Freiheit des Einzelnen geschützt werden muss. Alles was dem eigenen Leben förderlich ist, ist gut. Kopftuch und Ramadan sind also nicht verboten, wohl aber bspw. FGM, Gewalt in der Familie oder Hasspredigten. Genau das meinst Du ja auch mit dem Grundgesetz. Alles, was nicht die Rechte einer anderen Person verletzt oder gefährdet, aber irgendwie doch nicht in eine aufgeklärte Gesellschaft passt, wird zwar nicht vom Staat verboten werden, wird aber u.U. gesellschaftlich geächtet. So wie man ja auch den rassistischen Onkel meidet. Da vertraue ich auf die Selbstregulierung der Menschen untereinander.</p>
</blockquote><p>Einverstanden. Dafür brauchen wir aber den echten Willen aller und vor allem auch Zeit. <br />
Falls Du nochmal antwortest und ich mich nicht mehr melde, nicht böse sein. Ich glaube es ist klar geworden, was uns verbindet und was uns trennt. Danke für den Austausch.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=473251</link>
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<pubDate>Fri, 27 Nov 2020 09:46:35 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Nikiforov</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ist Jan Böhmermann links? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Schlanker und Fetter Staat sind hier halt nur Platitüden für etwas das du positiv besetzen möchtest, und etwas das du negativ besetzen möchtest. Ohne aufgefüllten Inhalt bringt uns das doch nicht weiter. </p>
</blockquote><p>Eigentlich geht es zuerst einmal darum <em>was</em> der Staat machen soll und <em>was nicht</em> bzw. was sind legitime Staatsaufgaben und was nicht. Ich habe rein theoretisch eigentlich die radikale Ansicht, dass der Staat nur für Recht, Ordnung und Sicherheit zuständig sein sollte. Selbst das Sozialwesen wäre demzufolge rein privat, marktwirtschaftlich und/oder zivilgesellschaft organisiert. In der Praxis mache ich aber natürlich jede Menge Abstriche.  </p>
<p>An zweiter Stelle ginge es dann darum wie effizient (also möglichst gut mit möglichst wenig bürokratischem Aufwand und kostengünstig) er das macht.</p>
<blockquote><p>Ich hoffe wir sind uns einig, dass der Mensch bzw. in diesem Fall der Bürger das wichtigste in einem Staat sein soll. </p>
</blockquote><p>Das ist richtig. Die individuellen Grundrechte des Bürgers stehen für mich an erster Stelle. </p>
<blockquote><p>Das heißt in Vernetzung von Politik und Wirtschaft machen diese Märkte was sie wollen, bis hin zu kriminellen Machenschaften, die halt nicht explizit verboten sind.  Wir haben einen Turbo Wirtschaftslobbyismus, der m.E. nicht dem Wohl des Staates (also der Bürger)entspricht, sondern nur dem Großanleger nützt. Wir haben eine Privatisierung in elementaren Bereichen, ob es Wasserversorgung, Energie oder Gesundheitswesen sei, die nicht zum Wohl des Bürgers agiert. Und um in deinem Bild zu bleiben. Wir haben einen Schiedsrichter der einfach nur Blind ist. Leider haben die Bürger vergessen wo sein Auto steht. </p>
</blockquote><p>Ich bin für eine ordnungspolitische Trennung von Staat und Wirtschaft analog zur Trennung von Kirche/Religion und Staat. Ein Schiedsrichter, der selber mitspielt, kann nur Chaos veranstalten und wird selbstverständlich seine persönlichen Freunde in allen Teams ungerecht bevorteilen.</p>
<p>Auch wenn ich nicht gegen Privatisierungen bin (jedenfalls insofern es sich um &quot;echte Liberalisierungen&quot; handelt, wo Wettbewerb hergestellt wird und nicht einfach ein Staatsmonopol in ein (staatlich protegiertes) Privatmonopol umgewandelt wird), so sehe ich auch seit Jahren die Gefahr des Wirtschaftslobbyismus, wie dieser Satz von mir aus einem Interview von 2011 beweist: <a href="https://lforliberty.wordpress.com/2011/09/24/luxemburg-sollte-mehr-sein-als-nur-ein-wichtiger-finanzplatz/"><em>Gefährlich ist [...]die Verquickung vun Big Business und Big Government, die zu einer neuen, herrschenden Klasse führt. Der Staat wird dann zur Beute der Wirtschaftslobbyisten und das Volk verliert das Vertrauen in die Demokratie.</em></a></p>
<p>Es sollte halt klare Regeln für alle Marktteilnehmer geben, die den einzelnen Bürger vehement vor Schäden (durchaus auch ökologischer Art) schützen, aber eben auch Wettbewerb in allen Sektoren.  Wenn ein Staatsmonopol bei der Autoproduktion schlecht ist und jeder dann nur einen Trabi bekommt, wieso sollen Staatsmonopole in anderen Bereichen plötzlich gut sein?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=473240</link>
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<pubDate>Fri, 27 Nov 2020 01:17:09 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ist Jan Böhmermann links? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die sog. &quot;westlichen Industrienationen&quot; ruinieren tagtäglich die Lebengrundlage von Millionen von Menschen, sei es durch subventionierte Exporte, durch völlig fehlgeleitete &quot;Entwicklungshilfe&quot;, durch aufgezwungene Freihandelsabkommen, durch Waffenexporte, Kriege, etc pp. </p>
</blockquote><p>Finde ich gut, dass Du erkannt hast, wie schlecht &quot;Entwicklungshilfe&quot; ist. Ich wollte diese noch immer abschaffen oder zumindest vollständig privatisieren (War ja selber mal Kassenrevisor bei einer ganz kleinen privaten Entwicklungshilfeorganisation, die Bildungsprojekte in Namibia betreibt. Da konnte man jeden Cent nachvollziehen, was bei staatlicher Hilfe nicht der Fall ist.) Die Subventionen gehören auch lieber heute als morgen abgeschafft und für Kriege und Waffenexporte bin ich auch nicht. </p>
<p>Wohl aber bin ich für Freihandel, allerdings fair in beide Richtungen, so dass die Afrikaner auch Zugang zu unseren Absatzmärkten haben und nicht nur umgekehrt.</p>
<blockquote><p>Mit welchem Recht sollte eigentlich ein Europäer einen auch nur um ein Jota höheren Lebensstandard haben als zB ein Afrikaner? </p>
</blockquote><p>Das habe ich nie gesagt, dass der Afrikaner einen niedrigeren Lebensstandard haben soll als der Europäer. Afrika ist eigentlich ein sehr reicher Kontinent voll an diversen Bodenschätzen und ich wünsche den Afrikanern von ganzem Herzen, dass sie es schaffen, aus diesem Reichtum &quot;Wohlstand für alle&quot; zu generieren.</p>
<blockquote><p>Selbst erarbeitet hat den Unterschied zu Entwicklungsländern jedenfalls kein einziger von uns hier.</p>
</blockquote><p>Nee. Da müssen wir uns bei unseren Vorfahren bedanken.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=473239</link>
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<pubDate>Fri, 27 Nov 2020 00:33:53 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ist Jan Böhmermann links? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Schweden hat z.B. eine sehr hohe Staatsquote und die machen das doch ganz gut. </p>
</blockquote><p>An Schweden finde ich auch vieles ganz gut. Wenn auch nicht unbedingt die Staatsquote, <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/6769/umfrage/staatsquoten-der-eu-laender/">die allerdings auch nicht soviel höher als die in Deutschland oder Luxemburg ist</a>.  Bspw. die eher niedrigen Unternehmenssteuern, die School Vouchers oder die Tatsache, dass die Schweden ein Volk von Aktienbesitzern sind.</p>
<blockquote><p>Es gibt halt bei mir Grenzen des Marktes, bei Daseinsvorsorge und Bildung beispielsweise. Auch beim Wohnen versagt der Markt teilweise, aber das weißt Du ja alles.</p>
</blockquote><p>Der Wohnungsmarkt ist für mich eher überreguliert und ich bin kein Freund von staatlichen Monopolen, auch nicht in den Sektoren Bildung und Gesundheit. Das behindert Investitionen, Wachstum und Vielfalt in diesen Bereichen.</p>
<blockquote><p>Grundsätzlich wünsche ich mir ein anständig finanziertes Gemeinwesen, das legitime kollektive Ziele verwirklicht. Und da gibt es meistens Streit mit den Liberalen.</p>
</blockquote><p>Das kann ich mir vorstellen. Da haben Liberale andere Vorstellungen. Jedenfalls wenn die Finanzierung dieses Gemeinwesens nicht freiwillig wäre.  </p>
<blockquote><p>Hmmm, das Kapital kann das dummerweise... und schon brauch ich wieder nen Staat oder besser noch was Übergeordnetes.</p>
</blockquote><p>Dafür gibt es ja bi- und multilaterale Abkommen zwischen einzelnen Staaten und auch supranationale Organisationen wie bspw. die EU, die dann auch den Verkehr von Personen, Waren, Gütern und Dienstleistungen regeln können.</p>
<blockquote><p>Theoretisch völlig in Ordnung. In der Praxis viel problematischer. Wenn ein legaler Einwanderer arbeitslos wird, landet er also in der Gosse oder wird deportiert? Wieviele Erdbeeren muss man gepflückt haben, um die Bandscheiben-OP bezahlt zu kriegen?</p>
</blockquote><p>Krankenversicherungen sollte es schon geben. Am besten private.  </p>
<blockquote><p>Zugleich gehe ich davon aus, dass islamistischer Terrorismus ein kleineres Problem wäre, wenn wir mit unseren westlichen Werten nicht ständig muslimische Länder niederbomben und gegeneinander aufhetzen würden (mit ständig meine ich seit XXX Jahren). </p>
</blockquote><p>M.E. wäre es am wichtigsten, seine eigenen Werte endlich mal klar zu definieren und diese offensiv zu propagieren. Dann gäbe es automatisch weniger Islamismus und somit auch Terrorismus.</p>
<p>Im Nahen Osten muss Du niemanden gegeneinander aufhetzen, da hassen sich die diversen (ideologischen/ethnischen) Gruppen auch ganz ohne westliche Einflussnahme. Ich gebe Dir aber recht, dass der Irakkrieg ein riesiger Fehler war, gegen den ich von Anfang an war.</p>
<blockquote><p>Für die Definition &quot;schlechter Teile&quot; einer Kultur haben wir überhaupt keine Maßstäbe. Saufen und Schweinefleisch ist gut, Kopftuch und Ramadan böse? </p>
</blockquote><p>Die Maßstäbe für &quot;gut&quot; und &quot;schlecht&quot; sind an sich ganz einfach. Alles was die Rechte Anderer verletzt, ist schlecht und wird bekämpft, weil die Freiheit des Einzelnen geschützt werden muss. Alles was dem eigenen Leben förderlich ist, ist gut. Kopftuch und Ramadan sind also nicht verboten, wohl aber bspw. FGM, Gewalt in der Familie oder Hasspredigten. Genau das meinst Du ja auch mit dem Grundgesetz. Alles, was nicht die Rechte einer anderen Person verletzt oder gefährdet, aber irgendwie doch nicht in eine aufgeklärte Gesellschaft passt, wird zwar nicht vom Staat verboten werden, wird aber u.U. gesellschaftlich geächtet. So wie man ja auch den rassistischen Onkel meidet. Da vertraue ich auf die Selbstregulierung der Menschen untereinander.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=473238</link>
<guid>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=473238</guid>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2020 00:18:19 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ist Jan Böhmermann links? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><br />
Die Analyse finde ich schon richtig. Die Konklusion geht mir etwas an der Realität vorbei, und lässt sich sogar bei besten Willen nicht aufschlüsseln. Es kann doch nicht Ziel sein, einzelnen etwas aus moralischer Schuld zurück zu zahlen und gleichzeitig das von dir beschriebene Szenario nicht zu ändern. </p>
</blockquote><p>
Das kann natürlich nicht das langfristige Ziel sein. Dass eine kleine Gruppe von Staaten auf Kosten aller anderen in Saus und Braus lebt muss natürlich geändert werden, aber das dauert. Und man kann mMn nicht denjenigen denen es jetzt schlechter geht als uns sagen <em>sorry, is jetzt blöd für Euch. Wir ändern das auch, nur leider halt nicht so schnell dass ihr noch was davon habt.</em></p>
<blockquote><p><br />
Gleichzeitig kannst du dich schwerlich in die Geschicke von souveränen Staaten einmischen. </p>
</blockquote><p>
Sehe ich generell schon auch so. Schön wäre es halt wenn sich diese Erkenntnis auch in der Politik mal durchsetzen würde. Viele von denen die jetzt gerne zu uns möchten, möchten das nämlich eben genau <em>weil </em>man sich in die Geschicke ihres souveränen Staates eingemischt hat.</p>
<blockquote><p><br />
Man könnte natürlich die Hilfen und Möglichkeiten an Bedingungen knüpfen. Dann steht er halt bei den Russen oder bei den Chinesen auf der Matte. </p>
</blockquote><p>
Klar sollte man das an Bedingungen knüpfen. Aber an die richtigen. Die zwei wichtigsten, die leider allzu oft ignoriert werden, wären aus meiner Sicht dass die Hilfe erstens bei den Menschen ankommen muss und zweitens als Anschub einer echten Entwicklung im Land wirken muss, statt die dortigen Wirtschaftskreisläufe abzuwürgen. Ich habe kürzlich in einem Artikel gelesen dass &quot;der Westen&quot; in den letzten Jahrzehnten 800 Milliarden Euro (oder Dollar...?) an Entwicklungshilfe nach Afrika überwiesen hat, und dass davon sagenhafte 600 Milliarden, also 75% in den Taschen der Eliten gelandet sind. Das ist das Gegenteil von Entwicklungshilfe, damit zementiert man die prekären Verhältnisse vor Ort. Macht aber nix, solange die Eliten mit dem Geld dann wieder Aufträge an westliche Firmen vergeben.<br />
Und ja, wenn Europa diesen Geldhahn zudreht und Russland und China nicht, dann stehen die Eliten vermutlich dort auf der Matte, stimmt. Tun sie aber vermutlich eh schon, es wäre also in jedem Fall eine Verbesserung wenn der Westen hier umsteuert.</p>
<blockquote><p><br />
Und solange Verantwortliche mit hohen Beteiligungen geködert werden, dürfen Multinationale Konzerne weiterhin diese Länder kaputt machen. Und bei allem Respekt und bei aller moralischer Mitschuld. Hier den Dreck von Investmentgünstlingen, multinationalen Konzernen und korrupten Politikern zu bezahlen sehe ich nicht als Lösung an.</p>
</blockquote><p>
Ich bin grundsätzlich immer sehr dafür, die Konzerne möglichst an der Beseitigung der durch sie verursachten Schäden zu beteiligen. In meiner eigenen schönen Happy-Hippo-Welt würde kein einziger Cent an Dividende an irgendwen ausgeschüttet, solange nicht alle sozialen und ökologischen Folgen der Tätigkeiten eines Unternehmens vollständig kompensiert sind. Reine Utopie, ich weiß. Davon abgesehen ist es aber ein Trugschluss zu glauben wir würden &quot;bezahlen&quot; wenn wir was abgeben. Bezahlen hieße etwas herzugeben was uns rechtmäßig gehört. Das tut es aber nicht, uns geht es hier in Europa viel zu gut. Unser Lebensstandard geht zu lasten anderer, und wenn wir was abgeben dann verzichten wir nicht auf etwas das uns zusteht, sondern wir korrigieren lediglich eine ungerechtfertigte Schieflage.<br />
Versteh mich nicht falsch. Mir gefällt das auch nicht. Ich mag meinen Lebensstandard, und möchte den eigentlich gerne behalten. Mir fällt nur leider keine moralisch halbwegs tragfähige Begründung ein, warum ich das Recht dazu haben sollte.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=473212</link>
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<pubDate>Thu, 26 Nov 2020 09:59:55 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>grasober</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Auch ned schlecht Das ZDF Magazin Royale – Programmtipp (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p><br />
Das Problem ist die Einseitigkeit dieser &quot;Satiriker&quot;, egal ob  sie Biedermann, Priol oder Springer heissen </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Das Problem sehe ich in dem z.T. wöchentlichen Engagement bei den öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten. </p>
<p><br />
Wie soll ich Satire oder Kabarett einschätzen, dass z.B. ungehindert beim BR ausgestrahlt wird. Da kann aber schon gleich gar nichts mehr weh tun.</p>
</blockquote><p>Naja... natürlich bewegt sich das Programm und damit auch die politische Kritik bei den ö.r. Anstalten innerhalb gewisser Bahnen. Trotzdem bieten sie bei Kultur und auch Satire sehr viel Freiraum. Schau doch mal die Anstalt, die nutzen das ganz gut... <br />
Etwas Staatsferne ist schon gegeben. Ich denke der Zugriff ist in etwa so, als wollte der Reisinger dem Steinhart sagen, wie er zu flanken hat. Kann er schon machen, aber...</p>
<p>Dass Satire oft als links eingeschätzt wird liegt in der Natur der Sache. Kritik an den Herrschenden ist in der Regel etwas Progressives... Wer es gern konservativ hat, soll doch bitte die volkstümelnden &quot;Musik&quot;-Sendungen schauen, die sind für MICH ein Toleranztest.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=473204</link>
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<pubDate>Thu, 26 Nov 2020 06:16:33 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Nikiforov</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Auch ned schlecht Das ZDF Magazin Royale – Programmtipp (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><br />
Das Problem ist die Einseitigkeit dieser &quot;Satiriker&quot;, egal ob  sie Biedermann, Priol oder Springer heissen </p>
</blockquote><p>Das Problem sehe ich in dem z.T. wöchentlichen Engagement bei den öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten. </p>
<p><br />
Wie soll ich Satire oder Kabarett einschätzen, dass z.B. ungehindert beim BR ausgestrahlt wird. Da kann aber schon gleich gar nichts mehr weh tun.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=473202</link>
<guid>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=473202</guid>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2020 20:55:55 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>friedhofstribüne</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Auch ned schlecht Das ZDF Magazin Royale – Programmtipp (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Wie weit rechts muss man eigentlich stehen, um Jan Böhmermann einen &quot;Linksaktivisten&quot; zu nennen?</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Er ist halt gegen Nazis, Rechte usw. Damit ist man ja automatisch Links(extrem).</p>
<p>Hoffe das funktioniert ohne Smiley.</p>
</blockquote><p>Ich habe Linksaktivist geschrieben und ned Linksextremist.</p>
<p>Wr wie Biedermann austeilt, bei dem kann man   die Gürtellinie durchaus höher justieren.</p>
<p>Das Problem ist die Einseitigkeit dieser &quot;Satiriker&quot;, egal ob  sie Biedermann, Priol oder Springer heissen </p>
<p>@Kraiburger<br />
Vorsicht, Schnappatmungsalarm für Dich und die anderen  üblichen Verdächtigen<br />
Zufällig , passend zum Themna, auf dieses äusserst angenehme und wohltuende Interview gestoßen. Damit ist von meiner Seite eigentlich alles gesagt.</p>
<p><a href="https://www.focus.de/magazin/archiv/kabarettist-im-interview-dieter-nuhr-unter-der-weltrettung-machen-die-deutschen-es-nicht_id_12683225.html">https://www.focus.de/magazin/archiv/kabarettist-im-interview-dieter-nuhr-unter-der-weltrettung-machen-die-deutschen-es-nicht_id_12683225.html</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=473201</link>
<guid>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=473201</guid>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2020 19:55:29 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>nordkurvenasso</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ist Jan Böhmermann links? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Als Wirtschaftsliberaler bist Du wirtschaftspolitisch ja auch &quot;rechts&quot;. Weil Linke hier auf einen starken Staat, Steuern als Korrektiv und Regeln für den Markt pochen. Nix für dich, oder?</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Für mich ist halt ein eher schlanker Staat gerade der leistungsstarke, effiziente Staat während ich einen fetten Staat eher für schwach und ineffizient halte. So halte ich bspw. die Schweiz für einen stärkeren und besser organisierten Staat als Frankreich. [Und Deutschland übrigens auch, weil Föderalismus über Zentralismus siegt.] </p>
<p>Zudem soll der Staat ober- und außerhalb der Wirtschaft stehen, quasi wie ein Schiedsrichter beim Fußballspiel, und eben nicht selber mitwirken und somit zum Spielball von Partikularinteressen werden.</p>
<p>Staatliche Ordnungspolitik finde ich bis zu einem gewissen Grad völlig in Ordnung. Ich will ja einen &quot;freien Markt&quot; (iSv. &quot;frei von Zwang und Gewalt&quot;, wobei Betrug auch eine Form von Gewalt ist) und keinen &quot;vogelfreien Markt&quot; (wie es bspw. die Schwarzmärkte für Drogen heute sind, wo sich dann kriminelle Banden bis aufs Blut bekämpfen).</p>
</blockquote><p><br />
Schlanker und Fetter Staat sind hier halt nur Platitüden für etwas das du positiv besetzen möchtest, und etwas das du negativ besetzen möchtest. Ohne aufgefüllten Inhalt bringt uns das doch nicht weiter. </p>
<p>Auch dass der schlanke Staat leistungsstark sei, effizient sei, der fette schwach und ineffizient ist, geht in die gleiche Richtung. Also müsste man erst mal definieren, was du damit meinst. </p>
<p>Vorab. Ich hoffe wir sind uns einig, dass der Mensch bzw. in diesem Fall der Bürger das wichtigste in einem Staat sein soll. </p>
<p>Dann meine Sicht von schlank und fett. <br />
Momentan haben wir Wirtschafts- und Finanzmärkte, die zwar vornehmlich kontrolliert werden, was aber einer näheren Betrachtung niemals stand hält. Das heißt in Vernetzung von Politik und Wirtschaft machen diese Märkte was sie wollen, bis hin zu kriminellen Machenschaften, die halt nicht explizit verboten sind.  Wir haben einen Turbo Wirtschaftslobbyismus, der m.E. nicht dem Wohl des Staates (also der Bürger)entspricht, sondern nur dem Großanleger nützt. Wir haben eine Privatisierung in elementaren Bereichen, ob es Wasserversorgung, Energie oder Gesundheitswesen sei, die nicht zum Wohl des Bürgers agiert. Und um in deinem Bild zu bleiben. Wir haben einen Schiedsrichter der einfach nur Blind ist. Leider haben die Bürger vergessen wo sein Auto steht. </p>
<p>Jetzt stelle ich mir so per Definition einen schlanke Staat vor, und stelle fest dass mir das überhaupt nicht gefällt. Ich fände es dagegen echt fett, wenn der Staat hier konzentriert und effizient eingreift und reguliert. Wenn wir so weit sind, darf er gerne so schlank werden wie möglich.     </p>
<p>ps Ich sehe auch den Föderalismus dem Zentralismus überlegen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=473194</link>
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<pubDate>Wed, 25 Nov 2020 18:06:26 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>friedhofstribüne</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ist Jan Böhmermann links? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Wenn ich von &quot;Zuwanderung&quot; rede, meine ich explizit Leute, die aus &quot;wirtschaftlichen und/oder sozialen Gründen&quot; einwandern wollen. Und da finde ich dann ein Punktesystem wie in Kanada oder Neuseeland eben gar nicht so verkehrt. Zudem sollten Einwanderer erstmal keinen Anspruch auf  Transferleistungen haben. Erstmal sollte man eine gewisse Zeit in ein Sozialsystem einbezahlen, bevor man etwas rausbekommen darf.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Das könnte man so sehen wenn diese Leute aus selbstverschuldeten Gründen gezwungen wären woanders nochmal neu anzufangen. So ist aber natürlich nicht. Die sog. &quot;westlichen Industrienationen&quot; ruinieren tagtäglich die Lebengrundlage von Millionen von Menschen, sei es durch subventionierte Exporte, durch völlig fehlgeleitete &quot;Entwicklungshilfe&quot;, durch aufgezwungene Freihandelsabkommen, durch Waffenexporte, Kriege, etc pp. Für all das ist mehr als genug Geld da. Aber wenn dann diejenigen die darunter leiden zu uns kommen, dann heißt es &quot;erstmal einzahlen, bevor's was gibt&quot;? Die haben - moralisch - seit Generationen eingezahlt, jetzt sind wir dran mit zurückzahlen. Und das werden wir tun, ob wir wollen oder nicht. &quot;Die anderen&quot; sind um ein vielfaches mehr als wir. Wenn wir nicht freiwillig was abgeben vom Kuchen, dann kommen die und holen sich was. Und sie würden nicht als Bittsteller vor unserer Tür stehen, sondern einen völlig berechtigten Anspruch geltend machen.</p>
<p>Mit welchem Recht sollte eigentlich ein Europäer einen auch nur um ein Jota höheren Lebensstandard haben als zB ein Afrikaner? Nur weil wir das Glück hatten hier geboren zu sein, und die anderen halt nicht? Selbst erarbeitet hat den Unterschied zu Entwicklungsländern jedenfalls kein einziger von uns hier.</p>
</blockquote><p>Die Analyse finde ich schon richtig. Die Konklusion geht mir etwas an der Realität vorbei, und lässt sich sogar bei besten Willen nicht aufschlüsseln. Es kann doch nicht Ziel sein, einzelnen etwas aus moralischer Schuld zurück zu zahlen und gleichzeitig das von dir beschriebene Szenario nicht zu ändern. Gleichzeitig kannst du dich schwerlich in die Geschicke von souveränen Staaten einmischen. Man könnte natürlich die Hilfen und Möglichkeiten an Bedingungen knüpfen. Dann steht er halt bei den Russen oder bei den Chinesen auf der Matte. Und solange Verantwortliche mit hohen Beteiligungen geködert werden, dürfen Multinationale Konzerne weiterhin diese Länder kaputt machen. Und bei allem Respekt und bei aller moralischer Mitschuld. Hier den Dreck von Investmentgünstlingen, multinationalen Konzernen und korrupten Politikern zu bezahlen sehe ich nicht als Lösung an.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=473193</link>
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<pubDate>Wed, 25 Nov 2020 17:41:55 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>friedhofstribüne</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ist Jan Böhmermann links? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><br />
Für mich ist halt ein eher schlanker Staat gerade der leistungsstarke, effiziente Staat während ich einen fetten Staat eher für schwach und ineffizient halte. So halte ich bspw. die Schweiz für einen stärkeren und besser organisierten Staat als Frankreich. [Und Deutschland übrigens auch, weil Föderalismus über Zentralismus siegt.]</p>
</blockquote><p>Kommt halt immer drauf an, wie man es umsetzt. Schweden hat z.B. eine sehr hohe Staatsquote und die machen das doch ganz gut. Effizient wünschen wir uns den Staat natürlich alle...<br />
 </p>
<blockquote><p><br />
Zudem soll der Staat ober- und außerhalb der Wirtschaft stehen, quasi wie ein Schiedsrichter beim Fußballspiel, und eben nicht selber mitwirken und somit zum Spielball von Partikularinteressen werden.</p>
<p>Staatliche Ordnungspolitik finde ich bis zu einem gewissen Grad völlig in Ordnung. Ich will ja einen &quot;freien Markt&quot; (iSv. &quot;frei von Zwang und Gewalt&quot;, wobei Betrug auch eine Form von Gewalt ist) und keinen &quot;vogelfreien Markt&quot; (wie es bspw. die Schwarzmärkte für Drogen heute sind, wo sich dann kriminelle Banden bis aufs Blut bekämpfen).</p>
<p>Von Umverteilung halte ich in der Tat nicht so viel. Von mir soll aus jeder auf seinem Einkommen eine Flat Tax bezahlen. Auch interessant finde ich eine Bodenwertsteuer nach Henry George, die die alte Grundsteuer ersetzen könnte.</p>
</blockquote><p>Kann man alles so sehen. Bodenwertsteuer wäre glaub ich gerecht, bin da aber nicht drin im Thema. <br />
Es gibt halt bei mir Grenzen des Marktes, bei Daseinsvorsorge und Bildung beispielsweise. Auch beim Wohnen versagt der Markt teilweise, aber das weißt Du ja alles. Grundsätzlich wünsche ich mir ein anständig finanziertes Gemeinwesen, das legitime kollektive Ziele verwirklicht. Und da gibt es meistens Streit mit den Liberalen.<br />
Umverteilung braucht man in jedem Fall, wenn man etwas Chancengleichheit haben möchte. Ansonsten haben wir schon aufgrund ererbten Vermögens bald eine Erbmonarchie.</p>
<blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Links ist aber auch die Position, dass Menschen frei und gleich sind, sich also frei ansiedeln dürfen.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Das Letzte sehe ich eben nicht so. Innerhalb Europas (EU, Schengen-Raum) finde ich Freizügigkeit eine sehr gute Sache. Weltweit würde dies jedoch leider zu Chaos führen. Vielleicht irgendwann eines fernen Tages, als Ideal kann man sich das in der Theorie vorstellen, aber <strong><em>nicht</em></strong> in der Praxis hier und heute.</p>
</blockquote><p>Da stimme ich dir natürlich zu. Da unsere Gemeinwesen territorial organisiert sind, kann man da nicht nach Belieben switchen. Hmmm, das Kapital kann das dummerweise... und schon brauch ich wieder nen Staat oder besser noch was Übergeordnetes.</p>
<blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Und dass Flüchtenden und Verfolgten zu helfen ist. Ob das in langfristiger Aufnahme erfolgen muss, sei mal dahingestellt...</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Asyl und Zuwanderung trenne ich komplett. Bei Asyl hilft man (temporär) politisch Verfolgten und Kriegsflüchtlingen, also Menschen in Not, unabhängig von ihrer &quot;ökonomischen Verwertbarkeit&quot;.</p>
</blockquote><p>Daumen hoch.</p>
<blockquote><p><br />
Wenn ich von &quot;Zuwanderung&quot; rede, meine ich explizit Leute, die aus &quot;wirtschaftlichen und/oder sozialen Gründen&quot; einwandern wollen. Und da finde ich dann ein Punktesystem wie in Kanada oder Neuseeland eben gar nicht so verkehrt. Zudem sollten Einwanderer erstmal keinen Anspruch auf  Transferleistungen haben. Erstmal sollte man eine gewisse Zeit in ein Sozialsystem einbezahlen, bevor man etwas rausbekommen darf.</p>
</blockquote><p>Theoretisch völlig in Ordnung. In der Praxis viel problematischer. Wenn ein legaler Einwanderer arbeitslos wird, landet er also in der Gosse oder wird deportiert? Wieviele Erdbeeren muss man gepflückt haben, um die Bandscheiben-OP bezahlt zu kriegen?</p>
<blockquote><p><br />
Aber Butter bei die Fische. Eigentlich bin ich vor allem skeptisch punkto Zuwanderung aus muslimischen Regionen, spezifisch Naher Osten und Nordafrika. Generell würde ich sagen, dass ich sehr offen für neue Menschen- egal woher!- bin (in Israel habe ich mich auch mit Arabern durchaus gut verstanden) und ich freue mich auch wenn ich interessante &quot;Expats&quot; in Luxemburg-Stadt treffe (jeder, der schon mal in Luxemburg war, weiß wie multikulturell und polyglott hier alles ist), jeder soll auch seine Religion frei ausleben dürfen (solange diese nicht gegen die FDGO verstößt), aber ich würde halt niemals wollen und sage das eben auch laut, dass Luxemburg irgendwann solche Probleme hat wie <a href="https://www.youtube.com/watch?v=b2nlIfn8tNA">Luton</a>.  </p>
<p>Nicht jede Kulturbereicherung ist halt schön. Am meisten stimmen mir da gerade Exiliraner zu, deren Eltern gerade vor diesem Obskurantismus geflüchtet sind und nun mit Erschrecken sehen müssen wie in Paris Lehrer geköpft und in Wien Synagogen beschossen werden.</p>
</blockquote><p>Muslimische Zuwanderer sehe ich aus vielen, vor allem kulturellen Gründen, auch relativ skeptisch, einfach weil es weniger Gemeinsamkeiten bzgl. unerer Lebensweisen gibt. Zugleich gehe ich davon aus, dass islamistischer Terrorismus ein kleineres Problem wäre, wenn wir mit unseren westlichen Werten nicht ständig muslimische Länder niederbomben und gegeneinander aufhetzen würden (mit ständig meine ich seit XXX Jahren). Luxembourg ist da zumindest als Kapitalgeber mutmaßlich mit dabei (bitte nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen...). Tja und für Deutschland sage ich nur: Landstuhl. Ramstein. Angriffkriege? Wir doch nicht, ist in der BRD doch verboten!</p>
<blockquote><p><br />
Ich sage wohlverstanden <strong>nicht</strong>, dass man jetzt AfD, Geert Wilders odgl. wählen soll. Von mir aus können auch Einwanderer kommen, aber sie müssen bestmöglichst integriert werden und <a href="https://youtu.be/-b_AS-edBPQ?t=895">die schlechten Teile ihrer Kultur müssen aufgegeben werden.</a></p>
</blockquote><p>Versteh dich schon. Die Rechtspopulisten haben und wollen ja gar keine Lösung, sondern wollen den Konflikt. Die haben nicht vor, rechtschaffene Einwanderer als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft zu behandeln und das ist halt auch ein sehr altes Problem. Das Wort &quot;Gastarbeiter&quot; spricht Bände. <br />
Für die Definition &quot;schlechter Teile&quot; einer Kultur haben wir überhaupt keine Maßstäbe. Saufen und Schweinefleisch ist gut, Kopftuch und Ramadan böse? Sowas auch noch durchzusetzen wäre für mich der Inbegriff von illiberal. Aber ganz klar, gemeinsame kleinste Nenner müssen sein (z.B. Grundgesetz).</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 25 Nov 2020 14:22:52 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Nikiforov</dc:creator>
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<item>
<title>Ist Jan Böhmermann links? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wow, so auf den Punkt habe ich das selten gehört. Danke dafür.</p>
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<pubDate>Wed, 25 Nov 2020 13:56:33 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Volkart St</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ist Jan Böhmermann links? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Daumen hoch!</p>
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<pubDate>Wed, 25 Nov 2020 12:29:37 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Kraiburger</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ist Jan Böhmermann links? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wenn ich von &quot;Zuwanderung&quot; rede, meine ich explizit Leute, die aus &quot;wirtschaftlichen und/oder sozialen Gründen&quot; einwandern wollen. Und da finde ich dann ein Punktesystem wie in Kanada oder Neuseeland eben gar nicht so verkehrt. Zudem sollten Einwanderer erstmal keinen Anspruch auf  Transferleistungen haben. Erstmal sollte man eine gewisse Zeit in ein Sozialsystem einbezahlen, bevor man etwas rausbekommen darf.</p>
</blockquote><p>
Das könnte man so sehen wenn diese Leute aus selbstverschuldeten Gründen gezwungen wären woanders nochmal neu anzufangen. So ist aber natürlich nicht. Die sog. &quot;westlichen Industrienationen&quot; ruinieren tagtäglich die Lebengrundlage von Millionen von Menschen, sei es durch subventionierte Exporte, durch völlig fehlgeleitete &quot;Entwicklungshilfe&quot;, durch aufgezwungene Freihandelsabkommen, durch Waffenexporte, Kriege, etc pp. Für all das ist mehr als genug Geld da. Aber wenn dann diejenigen die darunter leiden zu uns kommen, dann heißt es &quot;erstmal einzahlen, bevor's was gibt&quot;? Die haben - moralisch - seit Generationen eingezahlt, jetzt sind wir dran mit zurückzahlen. Und das werden wir tun, ob wir wollen oder nicht. &quot;Die anderen&quot; sind um ein vielfaches mehr als wir. Wenn wir nicht freiwillig was abgeben vom Kuchen, dann kommen die und holen sich was. Und sie würden nicht als Bittsteller vor unserer Tür stehen, sondern einen völlig berechtigten Anspruch geltend machen.</p>
<p>Mit welchem Recht sollte eigentlich ein Europäer einen auch nur um ein Jota höheren Lebensstandard haben als zB ein Afrikaner? Nur weil wir das Glück hatten hier geboren zu sein, und die anderen halt nicht? Selbst erarbeitet hat den Unterschied zu Entwicklungsländern jedenfalls kein einziger von uns hier.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 25 Nov 2020 12:27:10 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>grasober</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Auch ned schlecht Das ZDF Magazin Royale – Programmtipp (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wie weit rechts muss man eigentlich stehen, um Jan Böhmermann einen &quot;Linksaktivisten&quot; zu nennen?</p>
</blockquote><p>Er ist halt gegen Nazis, Rechte usw. Damit ist man ja automatisch Links(extrem).</p>
<p>Hoffe das funktioniert ohne Smiley.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 25 Nov 2020 11:55:53 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Ludwigshafener</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ist Jan Böhmermann links? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ja. Und eine Frage des Zeitgeistes. </p>
</blockquote><p>Stimmt. </p>
<blockquote><p>Als Wirtschaftsliberaler bist Du wirtschaftspolitisch ja auch &quot;rechts&quot;. Weil Linke hier auf einen starken Staat, Steuern als Korrektiv und Regeln für den Markt pochen. Nix für dich, oder?</p>
</blockquote><p>Für mich ist halt ein eher schlanker Staat gerade der leistungsstarke, effiziente Staat während ich einen fetten Staat eher für schwach und ineffizient halte. So halte ich bspw. die Schweiz für einen stärkeren und besser organisierten Staat als Frankreich. [Und Deutschland übrigens auch, weil Föderalismus über Zentralismus siegt.] </p>
<p>Zudem soll der Staat ober- und außerhalb der Wirtschaft stehen, quasi wie ein Schiedsrichter beim Fußballspiel, und eben nicht selber mitwirken und somit zum Spielball von Partikularinteressen werden.</p>
<p>Staatliche Ordnungspolitik finde ich bis zu einem gewissen Grad völlig in Ordnung. Ich will ja einen &quot;freien Markt&quot; (iSv. &quot;frei von Zwang und Gewalt&quot;, wobei Betrug auch eine Form von Gewalt ist) und keinen &quot;vogelfreien Markt&quot; (wie es bspw. die Schwarzmärkte für Drogen heute sind, wo sich dann kriminelle Banden bis aufs Blut bekämpfen).</p>
<p>Von Umverteilung halte ich in der Tat nicht so viel. Von mir soll aus jeder auf seinem Einkommen eine Flat Tax bezahlen. Auch interessant finde ich eine Bodenwertsteuer nach Henry George, die die alte Grundsteuer ersetzen könnte.</p>
<blockquote><p>Eine migrationsfreundliche Politik kann für mich durchaus als ökonomisch rechts interpretiert werden, während es aus linker Sicht gute Argumente gegen Migration gibt.</p>
</blockquote><p>Stimmt. Erinnere mich an die Debatten innerhalb der Linkspartei um Frau Wagenknechts Aussagen zur Migration.</p>
<blockquote><p>Links ist aber auch die Position, dass Menschen frei und gleich sind, sich also frei ansiedeln dürfen.</p>
</blockquote><p>Das Letzte sehe ich eben nicht so. Innerhalb Europas (EU, Schengen-Raum) finde ich Freizügigkeit eine sehr gute Sache. Weltweit würde dies jedoch leider zu Chaos führen. Vielleicht irgendwann eines fernen Tages, als Ideal kann man sich das in der Theorie vorstellen, aber <strong><em>nicht</em></strong> in der Praxis hier und heute.</p>
<blockquote><p>Und dass Flüchtenden und Verfolgten zu helfen ist. Ob das in langfristiger Aufnahme erfolgen muss, sei mal dahingestellt...</p>
</blockquote><p>Asyl und Zuwanderung trenne ich komplett. Bei Asyl hilft man (temporär) politisch Verfolgten und Kriegsflüchtlingen, also Menschen in Not, unabhängig von ihrer &quot;ökonomischen Verwertbarkeit&quot;.</p>
<p>Wenn ich von &quot;Zuwanderung&quot; rede, meine ich explizit Leute, die aus &quot;wirtschaftlichen und/oder sozialen Gründen&quot; einwandern wollen. Und da finde ich dann ein Punktesystem wie in Kanada oder Neuseeland eben gar nicht so verkehrt. Zudem sollten Einwanderer erstmal keinen Anspruch auf  Transferleistungen haben. Erstmal sollte man eine gewisse Zeit in ein Sozialsystem einbezahlen, bevor man etwas rausbekommen darf.</p>
<p>Aber Butter bei die Fische. Eigentlich bin ich vor allem skeptisch punkto Zuwanderung aus muslimischen Regionen, spezifisch Naher Osten und Nordafrika. Generell würde ich sagen, dass ich sehr offen für neue Menschen- egal woher!- bin (in Israel habe ich mich auch mit Arabern durchaus gut verstanden) und ich freue mich auch wenn ich interessante &quot;Expats&quot; in Luxemburg-Stadt treffe (jeder, der schon mal in Luxemburg war, weiß wie multikulturell und polyglott hier alles ist), jeder soll auch seine Religion frei ausleben dürfen (solange diese nicht gegen die FDGO verstößt), aber ich würde halt niemals wollen und sage das eben auch laut, dass Luxemburg irgendwann solche Probleme hat wie <a href="https://www.youtube.com/watch?v=b2nlIfn8tNA">Luton</a>.  </p>
<p>Nicht jede Kulturbereicherung ist halt schön. Am meisten stimmen mir da gerade Exiliraner zu, deren Eltern gerade vor diesem Obskurantismus geflüchtet sind und nun mit Erschrecken sehen müssen wie in Paris Lehrer geköpft und in Wien Synagogen beschossen werden.</p>
<p>Was das jetzt konkret migrationspolitisch bedeutet? Kann ich selber nicht sagen, aber in einer ersten Phase wohl mal &quot;extreme vetting&quot; bei allen Migranten und auch Asylanten aus bestimmten Regionen dieser Welt, egal wie politisch inkorrekt und trumpistisch das jetzt klingt. </p>
<p>Die grössten Spinner sind allerdings leider schon &quot;home grown&quot; wie dieser Choudary. M.W. ist der in London geboren. Da ist es leider nicht mehr möglich den auszuweisen, weil man Jahrzente vorher die Probleme bereits mit seinen Erzeugern importiert hat, was eben Luxemburg gottseidank <strong>nicht</strong> getan hat. Wir haben Gastarbeiter aus Italien und Portugal geholt, deren Nachfahren heute fast alle (rechtschaffene) Luxemburger Staatsbürger sind. Eine sehr gute Entscheidung! </p>
<p>Was man jetzt bei Menschen wie diesem Choudary macht, weiss ich nicht, aber irgendwie muss man das halt total bekämpfen. Natürlich in einem demokratischen Rahmen. Besser ist jedoch wenn man solche Leute erst gar nicht auf seinem Territorium hat. Leider haben wir zwar in meiner Heimatgemeinde ein paar Salafisten, die vom Geheimdienst überwacht werden, aber das Problem ist überschaubar. Aber in anderen europäischen Ländern schaut es leider richtig schlimm aus.</p>
<p>Ich sage wohlverstanden <strong>nicht</strong>, dass man jetzt AfD, Geert Wilders odgl. wählen soll. Von mir aus können auch Einwanderer kommen, aber sie müssen bestmöglichst integriert werden und <a href="https://youtu.be/-b_AS-edBPQ?t=895">die schlechten Teile ihrer Kultur müssen aufgegeben werden.</a></p>
<blockquote><p>Man muss Links-Rechts wenigstens wirtschaftspolitisch und gesellschaftspolitisch differenzieren, würde ich sagen.</p>
</blockquote><p>Stimmt. Das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nolan-Diagramm">Nolan-Diagramm</a> bietet wenigstens schon mal eine Dimension mehr, ist insofern etwas hilfreicher aber eigentlich ist die Realität noch viel komplexer. Säkular vs. religiös, anthropozentrisch vs.  ökozentrisch, national vs. international usw. usf.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=473168</link>
<guid>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=473168</guid>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2020 00:07:12 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Auch ned schlecht Das ZDF Magazin Royale – Programmtipp (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Besser noch finde ich: &quot;Einer der übelsten Zeitgenossen&quot; <img src="https://loewen-bar.de/forum/images/smilies/biggrin.png" alt=":-D" /> <br />
Wahrlich, wer zählt die Toten, sühnt die Opfer?</p>
</blockquote><p>Passend dazu war ich gestern durchaus überrascht über den Shitstorm den Herr Nuhr im zweiten Staatsfernsehen bekommen hatte. Tatsächlich von einem Kollegen im Satire/Kabarettbereich der seinen Neid, dass eben Hr. Nuhr an den Fleischtöpfen (finanziell und meinungstechnisch) sitzt und nicht er, fasst nicht beherrschen konnte. <br />
Wenn es nur noch darum geht, kann man sich das aber eh sparen.</p>
<p>Also wen interessiert ob Hr. Böhmermann links, rechts oder was auch immer ist.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=473167</link>
<guid>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=473167</guid>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2020 19:39:05 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>friedhofstribüne</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ist Jan Böhmermann links? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich denke schon, dass der Jan Böhmermann sich SELBER als &quot;links&quot; bezeichnen würde, wenn man ihn denn fragen würde. Oder zumindest &quot;linksliberal&quot;.</p>
</blockquote><p>Denke auch, dass er selbst sich als (eher) linksliberal-bildungsaffin-progressiv oder so sehen würde.</p>
<blockquote><p><br />
Ist aber so eine Sache wie man sich selber sieht und wie die Anderen einen sehen.</p>
</blockquote><p>Ja. Und eine Frage des Zeitgeistes. Studentenverbindungen waren mal sehr progressiv. Manch progressive Position von damals ist heute erzkonservativ bis schweinerechts... manche nennen das Fortschritt, andere fanden die Abschaffung des Gottesgnadentums bereits Gleichmacherei genug...</p>
<blockquote><p><br />
Ich betrachte mich selber bspw. als &quot;(klassisch) liberal&quot; und irgendwie wohl auch &quot;Zentrist&quot;, bin aber sicher, dass hier im Forum die Meisten mich für &quot;rechts&quot; oder gar &quot;Rechtsaußen&quot; halten. Ist bei manchen Themenfeldern wie Migration wohl auch verständlich <img src="https://loewen-bar.de/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /></p>
</blockquote><p>Als Wirtschatsliberaler bist Du wirtschaftspolitisch ja auch &quot;rechts&quot;. Weil Linke hier auf einen starken Staat, Steuern als Korrektiv und Regeln für den Markt pochen. Nix für dich, oder?</p>
<p>Als politisch Liberaler bist Du sicher nicht rechts. Deine Einstellung zur Migration kenne ich nicht. Die linke Position dazu finde ich auch etwas zwiespältig. Eine migrationsfreundliche Politik kann für mich durchaus als ökonomisch rechts interpretiert werden, während es aus linker Sicht gute Argumente gegen Migration gibt. Links ist aber auch die Position, dass Menschen frei und gleich sind, sich also frei ansiedeln dürfen. Und dass Flüchtenden und Verfolgten zu helfen ist. Ob das in langfristiger Aufnahme erfolgen muss, sei mal dahingestellt....</p>
<blockquote><p>Dennoch sehe ich mich selber eigentlich überhaupt gar NICHT als &quot;rechts&quot; oder &quot;konservativ&quot;. Gesellschaftspolitisch halte ich mich sogar für total &quot;progressiv&quot;.</p>
</blockquote><p>Glaube ich dir und das dürfte auch stimmen. Außer du bist wirklich sehr migrations-ablehnend.<br />
 </p>
<blockquote><p>Dieses eindimensionale rinks-lechts-Schema ist halt einfach nicht sehr hilfreich.</p>
</blockquote><p>Es ist heutzutage immer weniger hilfreich. Man muss Links-Rechts wenigstens wirtschaftspolitisch und gesellschaftspolitisch differenzieren, würde ich sagen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=473164</link>
<guid>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=473164</guid>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2020 11:05:33 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Nikiforov</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ist Jan Böhmermann links? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke schon, dass der Jan Böhmermann sich SELBER als &quot;links&quot; bezeichnen würde, wenn man ihn denn fragen würde. Oder zumindest &quot;linksliberal&quot;.</p>
<p>Ist aber so eine Sache wie man sich selber sieht und wie die Anderen einen sehen.</p>
<p>Ich betrachte mich selber bspw. als &quot;(klassisch) liberal&quot; und irgendwie wohl auch &quot;Zentrist&quot;, bin aber sicher, dass hier im Forum die Meisten mich für &quot;rechts&quot; oder gar &quot;Rechtsaußen&quot; halten. Ist bei manchen Themenfeldern wie Migration wohl auch verständlich <img src="https://loewen-bar.de/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /></p>
<p>Dennoch sehe ich mich selber eigentlich überhaupt gar NICHT als &quot;rechts&quot; oder &quot;konservativ&quot;. Gesellschaftspolitisch halte ich mich sogar für total &quot;progressiv&quot;.</p>
<p>Dieses eindimensionale rinks-lechts-Schema ist halt einfach nicht sehr hilfreich.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=473160</link>
<guid>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=473160</guid>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2020 22:37:37 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Auch ned schlecht Das ZDF Magazin Royale – Programmtipp (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Danke Kraibuirger</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=473142</link>
<guid>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=473142</guid>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2020 06:36:27 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Löwenbomber</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Auch ned schlecht Das ZDF Magazin Royale – Programmtipp (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p><a href="https://www.zdf.de/comedy/zdf-magazin-royale/zdf-magazin-royale-vom-20-november-2020-100.html">Wie immer nicht jedermanns Geschmack!</a> (-; Zum Teil natürlich Überschneidungen mit der heute-show.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Einer der übelsten Zeitgenossen in unsrer zeit</p>
<p>Warum wird der eigentlich immer als Satiriker bezeichnet und ned als Linksaktivist, der er on Wirklichkeit ist</p>
<p>Leider muss ich ihm aber ein gewisses Talent assestieren</p>
<p>Er kommt im Gegensatz zu  vielen seiner Linksaktivistenfreunde ned so verbissen rüber</p>
</blockquote><p>Und wie der mich beleidigt hat, unverschämt</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=473137</link>
<guid>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=473137</guid>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2020 15:10:36 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Erdogan</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Auch ned schlecht Das ZDF Magazin Royale – Programmtipp (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>dann verschwindet dieser geile zentis teppich vom sendlinger tor platz???</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=473121</link>
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<pubDate>Sat, 21 Nov 2020 10:06:20 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>laimerloewe (c)</dc:creator>
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<title>Auch ned schlecht Das ZDF Magazin Royale – Programmtipp (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wie weit rechts muss man eigentlich stehen, um Jan Böhmermann einen &quot;Linksaktivisten&quot; zu nennen?</p>
</blockquote><p>Er verpackt halt seine Botschaften scheinbar &quot;smart&quot; </p>
<p>Mehr will ich ueber diesen Typen gar ned schreiben</p>
<p>Viel trauriger stimmt  mich die Tatsache, dass der Roy am Sendlinger Tor zumacht </p>
<p>Also wieder was traditionelles, sprich Rechtes</p>
<p>Wie die Fraunhofer Schoppenstube</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 21 Nov 2020 09:45:13 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>nordkurvenasso</dc:creator>
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<title>Auch ned schlecht Das ZDF Magazin Royale – Programmtipp (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Besser noch finde ich: &quot;Einer der übelsten Zeitgenossen&quot; <img src="https://loewen-bar.de/forum/images/smilies/biggrin.png" alt=":-D" /> <br />
Wahrlich, wer zählt die Toten, sühnt die Opfer?</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 21 Nov 2020 09:14:54 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Nikiforov</dc:creator>
</item>
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<title>Auch ned schlecht Das ZDF Magazin Royale – Programmtipp (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wie weit rechts muss man eigentlich stehen, um Jan Böhmermann einen &quot;Linksaktivisten&quot; zu nennen?</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 21 Nov 2020 09:00:14 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Kraiburger</dc:creator>
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<title>Auch ned schlecht Das ZDF Magazin Royale – Programmtipp (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><a href="https://www.zdf.de/comedy/zdf-magazin-royale/zdf-magazin-royale-vom-20-november-2020-100.html">Wie immer nicht jedermanns Geschmack!</a> (-; Zum Teil natürlich Überschneidungen mit der heute-show.</p>
</blockquote><p>Einer der übelsten Zeitgenossen in unsrer zeit</p>
<p>Warum wird der eigentlich immer als Satiriker bezeichnet und ned als Linksaktivist, der er on Wirklichkeit ist</p>
<p>Leider muss ich ihm aber ein gewisses Talent assestieren</p>
<p>Er kommt im Gegensatz zu  vielen seiner Linksaktivistenfreunde ned so verbissen rüber</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=473114</link>
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<pubDate>Sat, 21 Nov 2020 08:54:28 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>nordkurvenasso</dc:creator>
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<title>Ewig(gestrige) heute-show – Programmtipp (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ja , immer wieder ganz belustigend nach einer frustrierenden Woche.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 21 Nov 2020 08:05:34 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>United Sixties</dc:creator>
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<title>Auch ned schlecht Das ZDF Magazin Royale – Programmtipp (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.zdf.de/comedy/zdf-magazin-royale/zdf-magazin-royale-vom-20-november-2020-100.html">Wie immer nicht jedermanns Geschmack!</a> (-; Zum Teil natürlich Überschneidungen mit der heute-show.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 21 Nov 2020 07:18:03 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>tomtom</dc:creator>
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<title>Ewig(gestrige) heute-show – Programmtipp</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Habe mir eben die heute-show von gestern Abend angeschaut, war nach dieser nicht gerade sonderlich erquicklichen Woche <a href="https://www.zdf.de/comedy/heute-show/heute-show-vom-20-november-2020-100.html">sogar ganz angenehm</a>.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 21 Nov 2020 07:07:15 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>tomtom</dc:creator>
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