Kompassmodell, die nächste Runde: (Forum)

Kraiburger, (vor 42 Tagen)

Der DFB will in einem Sonder-Bundestag das Kompassmodell für die Saison 2028/29 einführen.


https://www.kicker.de/ausserordentlicher-bundestag-im-dezember-regionalliga-reform-soll-ab-2028-kommen-1251740/artikel


Die Saison 27/28, in der der erste der RL Bayern ohnehin in die dritte Liga aufsteigt, wäre demnach zusätzlich eine Relegations-Saison für die neue Kompass-Liga.

Also ziemlich geil fände ich ja, wenn ganze Saison 27/28 zu einer reinen Play-Off-Saison ausgerufen werden würde: Beispielsweise werden zu Saisonbeginn die 4 besten Teams jeder Regionalliga in vier 5er-Ligen "Regional League A" gelost, wobei ähnlich der Nations League die letzten beiden der Gruppe nach unten fallen, und aus der "League B" zwei nach oben. League C und League D für die nicht ganz so schlechten und ganz schlechten machen das ebenfalls so. Das ganze Spiel machen wir also 4 Gruppenphasen lang, sodass Ende April jede Mannschaft 24 Spiele hat. Und ab dann gibt es unfassbar viele Play-Off-Runden nach oben und nach unten. Wobei man auch ständig durch die Republik reisen muss.

Als aktuell 10ter wären wir demnach in der Regional League C und träfen 1. Gruppenphase auf je einen Vertreter der Tabellenplätze 9 bis 12 aus den anderen 4 Regionalligen. (Ich habs schon ausgelost: Wir treffen auf Todesfelde, Eintracht RSV (Wer oder was ist das?), Eintracht Frankfurt II und die Sportfreunde Siegen.

Demnach ist auch diese Saison schon eine Qualifikations-Saison für die Regional League 27/28.

Und um trotz des anstehenden Heimspiels ganz seriös zu bleiben, lohnt sich ein Blick auf die Regionalliga-Karte 2026/27 von wikipedia, weil ich es durchaus spannend finde, wo der AI-Kompass hier seine Grenzen ziehen will:

https://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Regionalliga_2026/27

Wenn es so kommt, ist es das Ende der Regionalliga Bayern

Amafan, (vor 42 Tagen) @ Kraiburger

Ligenverwaltung geht dann direkt auf den DFB über. BFV-Präsident Christoph Kern hätte sich in dem Fall sauber verzockt. Er wollte die Regionalliga Bayern um jeden Preis erhalten und hat am Ende zu viele Menschen mit seiner Politik verärgert. Jetzt wird ihm das Spielzeug weggenommen.

Der DFB will in einem Sonder-Bundestag das Kompassmodell für die Saison 2028/29 einführen.


https://www.kicker.de/ausserordentlicher-bundestag-im-dezember-regionalliga-reform-soll-ab-2028-kommen-1251740/artikel

Wenn es so kommt, ist es das Ende der Regionalliga Bayern

Joerg ⌂, (vor 42 Tagen) @ Amafan

Das Kompassmodell ist verzockt und das wird dem DFB noch um die Ohren fliegen
1. Beispiel: SpVgg. Bayreuth soll in den Osten, steigt dort ab, und nächste Saison aus Bayern wieder auf und wieder in den Osten, dann hat der Süden einen Aufsteiger weniger der Osten einen mehr, dafür kann da Dynamo XYZ nicht hoch, und schon gibt es Ärger
Mein Vorschlag unten mit der Dreier Regionalliga war vielleich etwas kompliziert, aber gerecht
Jetzt nochmal mit vier Klassen
Regionalliga Nord - HB, HH, NS, SH
Regionelliga West - MRh, NRh, Westf., Südwest
Regionalliga Süd - By, BW, Hessen
Regionalliga Ost - nofv Oberliga Nord und süd
Passt für alle

Wenn es so kommt, ist es das Ende der Regionalliga Bayern

laimerloewe (c), (vor 3 Tagen) @ münchen78

ich habe NIE verstanden, wozu es diese regionalverbände eigentlich braucht. und wieso manche bundesländer einen fußballverband haben (zb bayern), während andere mehrere haben (zb baden württemberg oder nrw).

das ist ein vollkommen undurchschaubares geflecht!

Wenn es so kommt, ist es das Ende der Regionalliga Bayern

Oide Gschichtn, (vor 3 Tagen) @ laimerloewe (c)

Der DFB selbst sagt dazu:

Die Existenz der fünf Regionalverbände im Deutschen Fußball-Bund (DFB) hat rein historische Ursachen. Sie spiegeln die historische Entwicklung des deutschen Fußballs wider, der weit vor den heutigen Bundesländern organisiert war.
Dass diese Regionalverbände (Nord, West, Süd, Südwest und Nordost) nicht deckungsgleich mit den politischen Landesgrenzen sind, lässt sich durch drei wesentliche Entwicklungsphasen erklären:

1. Die Entstehung vor dem DFB (Die Ur-Struktur)

Als der DFB im Jahr 1900 in Leipzig gegründet wurde, gab es noch keine bundesweit einheitliche Struktur oder gar eine Bundesliga. Stattdessen hatten sich in den Jahren zuvor bereits große, eigenständige Regionalverbände gebildet (wie der Süddeutsche Fußball-Verband oder der Norddeutsche Fußball-Verband).

Diese Regionalverbände waren damals mächtige Dachorganisationen, die ihre eigenen Meisterschaften ausspielten. Der DFB wurde von diesen Verbänden und Vereinen als übergeordneter Bund gegründet. Die Regionalverbände blieben jedoch als "Zwischeninstanz" bestehen, da sie den Spielbetrieb vor Ort logistisch und politisch beherrschten

ich habe NIE verstanden, wozu es diese regionalverbände eigentlich braucht. und wieso manche bundesländer einen fußballverband haben (zb bayern), während andere mehrere haben (zb baden württemberg oder nrw).

das ist ein vollkommen undurchschaubares geflecht!

Wenn es so kommt, ist es das Ende der Regionalliga Bayern

laimerloewe (c), (vor 2 Tagen) @ Oide Gschichtn

immerhin waren sie so anpassungsfähig österreich und böhmen aus dem dfb zu lösen...

Wenn es so kommt, ist es das Ende der Regionalliga Bayern

BlueMagic, (vor 1 Tag, 20 Stunden, 7 Min.) @ Kraiburger

Die Abwahl vin diesem Ronny Zimmermann

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Wenn es so kommt, ist es das Ende der Regionalliga Bayern

Fred, München, (vor 1 Tag, 23 Stunden, 49 Min.) @ Amafan

Hörempfehlung zum Thema. Hier erläutert Christoph Kern seine Sicht auf das Thema:
hartplatzheldenpodcast mit Christoph Kern

--
Sechzig München gibt's nur in Giasing!

BFV Kern gegen Kompassmodell

Faktenchecker, (vor 1 Tag, 22 Stunden, 22 Min.) @ Fred

In dem Podcast erläutert er kurz seine Argumente gegen das Kompassmodell.

Neben den Reisestrapazen führt er auch die Unsicherheit der Zusammensetung an: "ganz Fußball Deutschland muss 2 Wochen warten bis die Relegation für dieses Modell gespielt ist - z.B. die Vereine im Westen wissen die Gegner der nächsten Saison noch nicht weil Norden noch relegiert"

Das trifft ja nur bei der initialen "Gründung" der 4. Kompass-Liga unter DFB-Dach zu, in der Zukunft fällt das ja weg.

Interessant dass wohl schon am 17.10. ein Treffen der Süddeutschen Regionalverbände war! Verlautbart wurde m.W.n. darüber noch nix.

Im Dezember kann man gespannt sein wer sich durchsetzen wird: der DFB oder die Landesfürsten mit ihrer Hinterzimmer-Politik...

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BFV Kern gegen Kompassmodell

Fred, München, (vor 1 Tag, 20 Stunden, 58 Min.) @ Faktenchecker

Der Süddeutsche Fußballverband hat am 17.09. den DFB Vize Ronny Zimmermann als Präsident deutlich abgewählt. Ein Vorgang der in Frankfurt für Stirnrunzeln sorgen wird. Und faktisch ein Votum gegen das Kompassmodell, das ja zur Chefsache des DFB Präsidiums gemacht wurde.
Es wird definitiv interessant wie sich das jetzt entwickelt.
Denn klar ist auch - die Zeit drängt ein wenig!

--
Sechzig München gibt's nur in Giasing!

BFV Kern gegen Kompassmodell

laimerloewe (c), (vor 1 Tag, 20 Stunden, 47 Min.) @ Faktenchecker

In dem Podcast erläutert er kurz seine Argumente gegen das Kompassmodell.

Neben den Reisestrapazen führt er auch die Unsicherheit der Zusammensetung an: "ganz Fußball Deutschland muss 2 Wochen warten bis die Relegation für dieses Modell gespielt ist - z.B. die Vereine im Westen wissen die Gegner der nächsten Saison noch nicht weil Norden noch relegiert"


-> gerade das Kompassmodell optimiert doch die Reisestrapazen für alle. Das Argument finde ich vollkommen an den Haaren herbeigezogen.


Das trifft ja nur bei der initialen "Gründung" der 4. Kompass-Liga unter DFB-Dach zu, in der Zukunft fällt das ja weg.

-> das gibt es doch gerade in unteren Klassen jedes Jahr. Sowohl die angesprochene Wartezeit wegen Relegationsspielen und auch die Eingruppierung in verschieden Ligen je nach beteiligten Vereinen. Ich als fände fände es übrigens durchaus interessant gegen teilweise wechselende Verein anzutreten, da hat man doch mehr Abwechslung als wenn man immer gegen die selben Hansln spielt.


Interessant dass wohl schon am 17.10. ein Treffen der Süddeutschen Regionalverbände war! Verlautbart wurde m.W.n. darüber noch nix.

-> das Plädoyer für die zweiten Mannschaften find ich auch schwer nachvollziehbar, weil ja die Einführung dieser Nachwuchsliga genau damit begründet wurde, dass man Vergleiche auf selben Niveau braucht, um die Spieler weiterzuentwickeln, und nicht Kicks gegen "Halbamateure aus irgendwelchen Dörfern" (wobei ich für jeden Spieler aus Ansbach, Buchbach, Vilzing usw. respekt habe, wie die das stemmen!).


Im Dezember kann man gespannt sein wer sich durchsetzen wird: der DFB oder die Landesfürsten mit ihrer Hinterzimmer-Politik...

Für mich bleibt seine sinngemäße Aussage hängen, dass er notgedrungen eine Liga ohne Aufsteiger akzeptiert, aber dann doch lieber eine eigene Liga hat. Noch dazu macht er ja null Vorschlag, was aus seiner Sicht eine Lösung sein könnte.

BFV Kern gegen Kompassmodell

Amafan, (vor 1 Tag, 20 Stunden, 18 Min.) @ Faktenchecker

Im Kern, ha, ha, erläutert er im Podcast, dass er 4.400 Vereine in Bayern vertritt und befürchtet, für die Amateure würde finanziell weniger übrig bleiben, wenn der BFV keine eigene Regionalliga mehr hat, sondern alles an den DFB geht, samt der begleitenden wirtschaftlichen Vermarktung. Ohnehin würde der DFB bereits allerhand Bestrebungen unternehmen, an die Daten der Landesverbände und bsw. der 1,8 Millionen Mitglieder in Bayern zu kommen, um diese neuen Formen der Vermarktung zuführen zu können.

Kern fürchtet, dass in Huglfing, Philippsreut und Wurmannsquick nichts mehr ankommt von den Segnungen des BFV, weil er selbst nichts mehr zu verteilen hat.

Das ist das erste Argument, das ich wenigstens irgendwo nachvollziehen kann. Nur zieht Kern meiner Meinung nach daraus die falschen Schlüsse. Statt sich zwischen den Tischbeinen um die herabgefallenen Krümel zu prügeln, sollten die Amateurvertreter/innen eine fairere Verteilung der Torte auf dem Tisch verlangen.

In dem Podcast erläutert er kurz seine Argumente gegen das Kompassmodell.

Neben den Reisestrapazen führt er auch die Unsicherheit der Zusammensetung an: "ganz Fußball Deutschland muss 2 Wochen warten bis die Relegation für dieses Modell gespielt ist - z.B. die Vereine im Westen wissen die Gegner der nächsten Saison noch nicht weil Norden noch relegiert"

BFV Kern gegen Kompassmodell

laimerloewe (c), (vor 1 Tag, 20 Stunden, 1 Min.) @ Amafan

das stimmt ja wahrscheinlich auch und ist nachvollziehbar. aber er schiebt die anderen "argumente", s. mein post oben, vor.

1860 München lehnt das Kompass-Modell ab

Theo Ost formerly known as Theo West, (vor 1 Tag, 21 Stunden, 45 Min.) @ Amafan

Disclaimer: Ist absolut mein Text. Aber Rechtschreibung und Satzbau verbesert Google-KI dann doch schneller.

Was mir aber so niemals bewusst war, das es in der aktullen 3. Liga keine Begrenzung der Zweitmannschaften gibt. Die gab es bei der Einführung der 3. Liga, wurde aber vom DFB wieder abgeschaft. Und beim Kompassmodell übernimmt der DFB die Regionalligen und somit gilt auch die Regionalliagverordnung, die besagt, dass jede Liga maximal 7. zweite Mannschaften haben darf. Und die dürfen dann je nach Belieben mit der KI-Software hin und hergeschoben werden.
https://assets.dfb.de/uploads/000/318/257/original_Heft_04_Spielordnung_Schiedsrichterordnung_20250401.pdf?utm_source=chatgpt.com
https://www.dfb.de/news/detail/wo-duerfen-zweite-mannschaften-spielen-das-ist-zu-beachten-144294?cHash=27c142020bf6547ed1559b1872c4e75f&no_cache=1&utm_source=chatgpt.com

Genau so ist es. Was viele nicht begreifen, ist die Tatsache, dass der Flaschenhals zum Profifußball durch die aktuellen Reformen noch enger wird. Wenn wir künftig nur noch 80 Vereine in vier Regionalligen haben, werden davon früher oder später mindestens 20 Plätze von Zweitvertretungen besetzt sein. Das Kompassmodell erlaubt nämlich bis zu 7 U23-Teams pro Staffel. Für echte Amateurvereine wird der Aufstieg in die 3. Liga damit nahezu unmöglich. Sie müssen weite Fahrtstrecken auf sich nehmen, spielen aber dennoch in keiner Profiliga.

Und das dicke Ende kommt erst noch: In der 3. Liga gibt es laut DFB-Statuten überhaupt keine Obergrenze für zweite Mannschaften. Wenn die finanzstarken Bundesliga-Reserven die Regionalligen dominieren, wandern sie unaufhaltsam nach oben. Es gibt keine Regel, die verhindert, dass die 3. Liga irgendwann zmal nur noch aus Nachwuchsteams ohne Fans besteht.

Der einzig gangbare Weg wäre, wenn der DFB endlich den Mut aufbrächte, die 3. Liga unter das Dach der DFL zu zwingen – und zwar aufgeteilt in zwei Staffeln: Nord und Süd. Dadurch würde sich der Flaschenhals sofort weiten. Selbst mit dann 72 Profivereinen hätte Deutschland bei rund 20 Millionen mehr Einwohnern immer noch 20 Profiklubs weniger als England.

Um das finanziell zu stemmen, muss eine verbindliche gesetzliche Solidarabgabe eingeführt werden. Alle nationalen TV-Einnahmen müssen in einen Topf und nach einem festen Schlüssel verteilt werden: 50 % für die 1. Bundesliga, 25 % für die 2. Bundesliga und jeweils 12,5 % für die beiden neuen dritten Ligen. Auch die Europacup-Einnahmen der Top-Klubs gehören mit einer Solidarsteuer für den Amateur- und Frauenfußball belegt. Wenn der FC Bayern und Konsorten diesen Weg nicht mitgehen wollen, dann werden sie eben im nächsten Jahr nicht für die Champions League gemeldet. Falls sie dann beleidigt sind, können sie gerne ihre eigene, Kommerz-Europaliga gründen.

Und noch etwas: Die Bundesliga-Sonntagsspiele gehören wieder abgeschafft. Diese Zerstückelung des Spieltags hat den Amateurvereinen an der Basis extrem viele Zuschauer und damit die wirtschaftliche Existenz gekostet

1860 München lehnt das Kompass-Modell ab

Amafan, (vor 1 Tag, 21 Stunden, 29 Min.) @ Theo Ost formerly known as Theo West

Haue ich sofort nen Stempel drunter. Die Reform kann nur funktionieren, wenn die U21-/U23-Mannschaften der Profivereine endlich in eine eigene Nachwuchsliga ausgegliedert werden.

Disclaimer: Ist absolut mein Text. Aber Rechtschreibung und Satzbau verbesert Google-KI dann doch schneller.

Was mir aber so niemals bewusst war, das es in der aktullen 3. Liga keine Begrenzung der Zweitmannschaften gibt. Die gab es bei der Einführung der 3. Liga, wurde aber vom DFB wieder abgeschaft. Und beim Kompassmodell übernimmt der DFB die Regionalligen und somit gilt auch die Regionalliagverordnung, die besagt, dass jede Liga maximal 7. zweite Mannschaften haben darf. Und die dürfen dann je nach Belieben mit der KI-Software hin und hergeschoben werden.
https://assets.dfb.de/uploads/000/318/257/original_Heft_04_Spielordnung_Schiedsrichterordnung_20250401.pdf?utm_source=chatgpt.com
https://www.dfb.de/news/detail/wo-duerfen-zweite-mannschaften-spielen-das-ist-zu-beachten-144294?cHash=27c142020bf6547ed1559b1872c4e75f&no_cache=1&utm_source=chatgpt.com

Genau so ist es. Was viele nicht begreifen, ist die Tatsache, dass der Flaschenhals zum Profifußball durch die aktuellen Reformen noch enger wird. Wenn wir künftig nur noch 80 Vereine in vier Regionalligen haben, werden davon früher oder später mindestens 20 Plätze von Zweitvertretungen besetzt sein. Das Kompassmodell erlaubt nämlich bis zu 7 U23-Teams pro Staffel. Für echte Amateurvereine wird der Aufstieg in die 3. Liga damit nahezu unmöglich. Sie müssen weite Fahrtstrecken auf sich nehmen, spielen aber dennoch in keiner Profiliga.

Und das dicke Ende kommt erst noch: In der 3. Liga gibt es laut DFB-Statuten überhaupt keine Obergrenze für zweite Mannschaften. Wenn die finanzstarken Bundesliga-Reserven die Regionalligen dominieren, wandern sie unaufhaltsam nach oben. Es gibt keine Regel, die verhindert, dass die 3. Liga irgendwann zmal nur noch aus Nachwuchsteams ohne Fans besteht.

Der einzig gangbare Weg wäre, wenn der DFB endlich den Mut aufbrächte, die 3. Liga unter das Dach der DFL zu zwingen – und zwar aufgeteilt in zwei Staffeln: Nord und Süd. Dadurch würde sich der Flaschenhals sofort weiten. Selbst mit dann 72 Profivereinen hätte Deutschland bei rund 20 Millionen mehr Einwohnern immer noch 20 Profiklubs weniger als England.

Um das finanziell zu stemmen, muss eine verbindliche gesetzliche Solidarabgabe eingeführt werden. Alle nationalen TV-Einnahmen müssen in einen Topf und nach einem festen Schlüssel verteilt werden: 50 % für die 1. Bundesliga, 25 % für die 2. Bundesliga und jeweils 12,5 % für die beiden neuen dritten Ligen. Auch die Europacup-Einnahmen der Top-Klubs gehören mit einer Solidarsteuer für den Amateur- und Frauenfußball belegt. Wenn der FC Bayern und Konsorten diesen Weg nicht mitgehen wollen, dann werden sie eben im nächsten Jahr nicht für die Champions League gemeldet. Falls sie dann beleidigt sind, können sie gerne ihre eigene, Kommerz-Europaliga gründen.

Und noch etwas: Die Bundesliga-Sonntagsspiele gehören wieder abgeschafft. Diese Zerstückelung des Spieltags hat den Amateurvereinen an der Basis extrem viele Zuschauer und damit die wirtschaftliche Existenz gekostet

Sehr gut gebrüllt, Löwe

proud cemetery grandstand, (vor 1 Tag, 16 Stunden, 52 Min.) @ Theo Ost formerly known as Theo West

Disclaimer: Ist absolut mein Text. Aber Rechtschreibung und Satzbau verbesert Google-KI dann doch schneller.

Was mir aber so niemals bewusst war, das es in der aktullen 3. Liga keine Begrenzung der Zweitmannschaften gibt. Die gab es bei der Einführung der 3. Liga, wurde aber vom DFB wieder abgeschaft. Und beim Kompassmodell übernimmt der DFB die Regionalligen und somit gilt auch die Regionalliagverordnung, die besagt, dass jede Liga maximal 7. zweite Mannschaften haben darf. Und die dürfen dann je nach Belieben mit der KI-Software hin und hergeschoben werden.
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Genau so ist es. Was viele nicht begreifen, ist die Tatsache, dass der Flaschenhals zum Profifußball durch die aktuellen Reformen noch enger wird. Wenn wir künftig nur noch 80 Vereine in vier Regionalligen haben, werden davon früher oder später mindestens 20 Plätze von Zweitvertretungen besetzt sein. Das Kompassmodell erlaubt nämlich bis zu 7 U23-Teams pro Staffel. Für echte Amateurvereine wird der Aufstieg in die 3. Liga damit nahezu unmöglich. Sie müssen weite Fahrtstrecken auf sich nehmen, spielen aber dennoch in keiner Profiliga.

Und das dicke Ende kommt erst noch: In der 3. Liga gibt es laut DFB-Statuten überhaupt keine Obergrenze für zweite Mannschaften. Wenn die finanzstarken Bundesliga-Reserven die Regionalligen dominieren, wandern sie unaufhaltsam nach oben. Es gibt keine Regel, die verhindert, dass die 3. Liga irgendwann zmal nur noch aus Nachwuchsteams ohne Fans besteht.

Der einzig gangbare Weg wäre, wenn der DFB endlich den Mut aufbrächte, die 3. Liga unter das Dach der DFL zu zwingen – und zwar aufgeteilt in zwei Staffeln: Nord und Süd. Dadurch würde sich der Flaschenhals sofort weiten. Selbst mit dann 72 Profivereinen hätte Deutschland bei rund 20 Millionen mehr Einwohnern immer noch 20 Profiklubs weniger als England.

Um das finanziell zu stemmen, muss eine verbindliche gesetzliche Solidarabgabe eingeführt werden. Alle nationalen TV-Einnahmen müssen in einen Topf und nach einem festen Schlüssel verteilt werden: 50 % für die 1. Bundesliga, 25 % für die 2. Bundesliga und jeweils 12,5 % für die beiden neuen dritten Ligen. Auch die Europacup-Einnahmen der Top-Klubs gehören mit einer Solidarsteuer für den Amateur- und Frauenfußball belegt. Wenn der FC Bayern und Konsorten diesen Weg nicht mitgehen wollen, dann werden sie eben im nächsten Jahr nicht für die Champions League gemeldet. Falls sie dann beleidigt sind, können sie gerne ihre eigene, Kommerz-Europaliga gründen.

Und noch etwas: Die Bundesliga-Sonntagsspiele gehören wieder abgeschafft. Diese Zerstückelung des Spieltags hat den Amateurvereinen an der Basis extrem viele Zuschauer und damit die wirtschaftliche Existenz gekostet

Da gibt es nichts zu mäkeln.

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1860 München lehnt das Kompass-Modell ab

Nik, (vor 1 Tag, 16 Stunden, 47 Min.) @ Theo Ost formerly known as Theo West

Und das dicke Ende kommt erst noch: In der 3. Liga gibt es laut DFB-Statuten überhaupt keine Obergrenze für zweite Mannschaften. Wenn die finanzstarken Bundesliga-Reserven die Regionalligen dominieren, wandern sie unaufhaltsam nach oben. Es gibt keine Regel, die verhindert, dass die 3. Liga irgendwann zmal nur noch aus Nachwuchsteams ohne Fans besteht.

Da könnte man nur hoffen, dass das Beispiel des FCN in der letzten Saison Schule macht. Allein - mir fehlt der Glaube.

1860 München lehnt das Kompass-Modell ab

laimerloewe (c), (vor 1 Tag, 13 Stunden, 31 Min.) @ Nik

Ich seh da kein Beispiel. Die ham halt nicht genug Kohle gehabt.

1860 München lehnt das Kompass-Modell ab

Kraiburger, (vor 1 Tag, 19 Stunden, 33 Min.) @ Amafan

Wenn man die Schwäche der Regionalliga Bayern betrachtet, dann ist die von Mang genannte Formel letztendlich diejenige für 1860 München, die am ehesten zum Erfolg führt.

1860 München lehnt das Kompass-Modell ab

Heidelberg, (vor 22 Stunden, 52 Minuten) @ Kraiburger

Korrekt. Aus diesem Blickwinkel betrachte ich seine Aussagen ebenfalls.

1860 München lehnt das Kompass-Modell ab

domlöwe, (vor 16 Stunden, 53 Minuten) @ Kraiburger

Wenn man die Schwäche der Regionalliga Bayern betrachtet, dann ist die von Mang genannte Formel letztendlich diejenige für 1860 München, die am ehesten zum Erfolg führt.

Das ist aber genau der gleiche Grund, warum sich ein ambitionierter Regionalligist oder auch Drittligist aus dem Westen oder dem Südwesten mit Recht bei dem 22/5-Modell benachteiligt fühlen kann.

1860 München lehnt das Kompass-Modell ab

Heidelberg, (vor 16 Stunden, 13 Minuten) @ domlöwe

Absolut und zu Recht.

Allerdings ist es ja Mangs Aufgabe, das Beste für den TSV 1860 rauszuholen.

Ich finde das Kompass-Model auch deutlich sinnvoller, aber für 1860 mag kurzfristig (!) die 22+5-Variante besser sein. Nach dem Aufstieg muss natürlich sofort auf Kompass umgestellt werden, weil es dann einen Absteiger weniger gibt. (C)

1860 München lehnt das Kompass-Modell ab

Vorstädter, (vor 15 Stunden, 18 Minuten) @ Heidelberg

Nach dem neoliberalen Motto „Wenn jeder an sich denkt, ist auch an alle gedacht.” (C)

Absolut und zu Recht.

Allerdings ist es ja Mangs Aufgabe, das Beste für den TSV 1860 rauszuholen.

Ich finde das Kompass-Model auch deutlich sinnvoller, aber für 1860 mag kurzfristig (!) die 22+5-Variante besser sein. Nach dem Aufstieg muss natürlich sofort auf Kompass umgestellt werden, weil es dann einen Absteiger weniger gibt. (C)

1860 München lehnt das Kompass-Modell ab

Heidelberg, (vor 44 Minuten) @ Vorstädter

Naja, hätte Wildmoser vor der WM 2006 mal nicht an sich und den deutschen Fußball gedacht, sondern an das Wohl des TSV 1860, wäre uns ohne die Beteiligung an der Arena viel erspart geblieben.

Stimmt die Behauptung sicher?

Vorstädter, (vor 21 Stunden, 50 Minuten) @ Amafan

https://www.fupa.net/news/regionalliga-reform-1860-muenchen-lehnt-das-kompass-modell-ab-3225235

Irgendwas an den Fupa-Artkel erscheint mir seltsam. Oder es müsste sich die Position des TSV 1860 ziemlich geändert haben? Denn der Verein ist Mitglied der Initiative „Regionalligareform 2025”. Behauptet zumindest dieser Artikel vom 10.09.2026: https://www.wochenanzeiger.de/meister-muessen-aufsteigen/cnt-id-ps-0f29b041-ceda-4649-8a31-de081020893a

Der Position der Initiative „Regionalligareform 2025” ist aber klar pro Kompassmodell. Was nun?

Aktueller Stand "Regionalliga Champions League":

Kraiburger, (vor 1 Tag, 19 Stunden, 31 Min.) @ Kraiburger

Aktuell sind das die 20 erfolgreichsten Regionalligamannschaften (ohne Zweitvertretungen), geordnet nach Punkte-pro-Spiel:

Platz Verein Staffel PPS
1 ● SC Weiche Flensburg 08 ● Nord ● 2,43
2 ● Rot-Weiß Oberhausen ● West ● 2,38
3 ● Chemnitzer FC ● Nordost ● 2,31
4 ● SGV Freiberg ● Südwest ● 2,17
5 ● Rot-Weiß Erfurt ● Nordost ● 2,15
6 ● VfB Oldenburg ● Nord ● 2,15
7 ● Hallescher FC ● Nordost ● 2,15
8 ● FC Phönix Lübeck ● Nord ● 2,08
9 ● SV Drochtersen/Assel ● Nord ● 2,00
10 ● VfR Aalen ● Südwest ● 2,00
11 ● FC Gütersloh 2000 ● West ● 2,00
12 ● FC Memmingen 1907 ● Bayern ● 2,00
13 ● FC Carl Zeiss Jena ● Nordost ● 1,92
14 ● BFC Dynamo Berlin ● Nordost ● 1,92
15 ● VfR Mannheim ● Südwest ● 1,92
16 ● Stuttgarter Kickers ● Südwest ● 1,92
17 ● TSV Buchbach ● Bayern ● 1,87
18 ● VSG Altglienicke ● Nordost ● 1,85
19 ● SpVgg Unterhaching ● Bayern ● 1,79
20 ● TSV 1860 München ● Bayern ● 1,71

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