Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe (Forum)
Die Süddeutsche analysiert den FIFA-Skandal um Infantino und seine Folgen und nennt die Ereignisse einen Fußball-Urknall. Infantino wollte die kommerziellen Rechte an den WM-Turnieren teilweise an private Investoren verkaufen.
https://www.sueddeutsche.de/sport/fifa-uefa-infantino-zukunft-fragen-antworten-li.3526457
Interessant ist, dass die DFL hierzulande nur wenig anderes vorhatte, als einen Private-Equity-Investor an den Medienerlösen – der Haupteinnahmequelle des Ligaverbands – zu beteiligen. Immerhin stand eine Beteiligung am Ligaverband selbst nicht zur Debatte.
Infantino hat den möglichen Ausverkauf der FIFA-Rechte heimlich ohne die Mitgliedsverbände vorbereitet und wollte einen Trump-Amigo daran beteiligen. Die DFL hat den beabsichtigten Verkauf seiner Medienrechte unter ihren Mitgliedern offen kommuniziert.
Kritikwürdig ist beides.
