Schade um die Sendezeit

Amafan, Friday, 02.05.2025, 10:07 (vor 305 Tagen) @ Theo Ost formerly known as Theo West

Was beim ZDF schon alles als Analyse gilt. Wie man auf die blöde Idee kommen kann, einen Oliver Griss als Interviewpartner zu befragen, erschließt sich mit gar nicht.

Was kommt als Nächstes? Sternstunden der Demokratie in der Bundesrepublik – es kommentiert Björn Höcke?

Und wieder dieselben Narrative. "Chaosclub 1860" etc. Ganz schwacher Beitrag und das Schlimmste dabei ist, ist die Bühne die dem Blogger dabei geboten wird.
https://www.zdf.de/video/magazine/bolzplatz-fussball-analyse-100/tsv-1860-muenchen-absturz-zukunft-ismaik-3-liga-100

Ganz schwacher ZDF-Beitrag über den TSV 1860

tomtom, Friday, 02.05.2025, 10:11 (vor 305 Tagen) @ Theo Ost formerly known as Theo West

Gruselig die Ibiza-Einspieler mit Griss-Binsen, wissen die beim ZDF denn nicht, wie der einzuordnen ist? Das versendet sich hoffentlich recht fix.

+++ Ach gerade kommt eine Spiegel-Eilmeldung: „Verfassungsschutz stuft gesamte AfD als »gesichert rechtsextremistisch« ein“.
Bemerkenswert das zumindest ein bekannter AfD-Mitarbeiter noch mit Klarnamen bei DieBlaue24 kommentieren darf, nur mal nebenbei erwähnt. Andere äußern dort beispielsweise auch ihre Zuneigung zu Parteichefin Weidel ... +++

Und wieder dieselben Narrative. "Chaosclub 1860" etc. Ganz schwacher Beitrag und das Schlimmste dabei ist, ist die Bühne die dem Blogger dabei geboten wird.
https://www.zdf.de/video/magazine/bolzplatz-fussball-analyse-100/tsv-1860-muenchen-absturz-zukunft-ismaik-3-liga-100

Schade um die Sendezeit

tomtom, Friday, 02.05.2025, 10:25 (vor 305 Tagen) @ Amafan

Der mit Bernd war gut! ;-)

Was beim ZDF schon alles als Analyse gilt. Wie man auf die blöde Idee kommen kann, einen Oliver Griss als Interviewpartner zu befragen, erschließt sich mit gar nicht.

Was kommt als Nächstes? Sternstunden der Demokratie in der Bundesrepublik – es kommentiert Björn Höcke?

Und wieder dieselben Narrative. "Chaosclub 1860" etc. Ganz schwacher Beitrag und das Schlimmste dabei ist, ist die Bühne die dem Blogger dabei geboten wird.
https://www.zdf.de/video/magazine/bolzplatz-fussball-analyse-100/tsv-1860-muenchen-absturz-zukunft-ismaik-3-liga-100

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Ganz schwacher ZDF-Beitrag über den TSV 1860

Fred, München, Friday, 02.05.2025, 10:41 (vor 305 Tagen) @ tomtom

Solche Beiträge ignoriere ich noch nicht mal...

--
Sechzig München gibt's nur in Giasing!

Ganz schwacher ZDF-Beitrag über den TSV 1860

buschi, Grünwalder Stadion, Friday, 02.05.2025, 11:19 (vor 305 Tagen) @ Theo Ost formerly known as Theo West

Ich fand die Griss Einspieler genial.
Sein hektisches Gestammel macht doch hoffentlich dem Letzten klar, welch Geistes Kind er ist.

Ganz schwacher ZDF-Beitrag über den TSV 1860

Kraiburger, Friday, 02.05.2025, 15:01 (vor 305 Tagen) @ tomtom

Vorgestern wurde auf db24 eine Userin gesperrt und gelöscht, weil sie auf bekannte afd-Größe mit "Nazis raus" geantwortet hatte.

Screenshots liegen vor und sind auch dem ZDF bekannt.

Ganz schwacher ZDF-Beitrag über den TSV 1860

tomtom, Friday, 02.05.2025, 15:14 (vor 305 Tagen) @ Kraiburger

Danke, solche Hinweise sind immer wichtig.

Vorgestern wurde auf db24 eine Userin gesperrt und gelöscht, weil sie auf bekannte afd-Größe mit "Nazis raus" geantwortet hatte.

Screenshots liegen vor und sind auch dem ZDF bekannt.

Schade um die Sendezeit

Herbert, Monday, 05.05.2025, 23:33 (vor 301 Tagen) @ Amafan

Was kommt als Nächstes? Sternstunden der Demokratie in der Bundesrepublik – es kommentiert Björn Höcke?

Den Spruch muss ich mir merken, der ist echt gut und passt hier als Vergleich perfekt.

Diskussionsrecht nur für "die Guten"?

Herbert, Monday, 05.05.2025, 23:48 (vor 301 Tagen) @ tomtom

Bemerkenswert das zumindest ein bekannter AfD-Mitarbeiter noch mit Klarnamen bei DieBlaue24 kommentieren darf, nur mal nebenbei erwähnt. Andere äußern dort beispielsweise auch ihre Zuneigung zu Parteichefin Weidel ... +++

Was ist daran "bemerkenswert" bzw. ist es Deiner Meinung nach richtig, wenn AfD Mitarbeiter oder Menschen die ihre Zuneigung zur Parteichefin Weidel (Du meinst jetzt aber nicht "Zuneigung" im Sinne von "Zuneigung" ;-), oder?) äußern hier in der Bar Hausverbot bekommen? Also wirklich "nur" aufgrund der Tätigkeit (ohne Fehlverhalten) für die AfD darf jemand nicht mehr hier mit diskutieren. Das widerspricht schon sehr meinem Verständnis von Demokratie.

PS: Auch wenn in meinen obigen Fragen Smilys drin sind meine ich die Fragen wirklich sehr ernst gemeint. Und auch wenn Voltaire nicht gesagt hat was er alles tun würde damit Menschen mit anderer Meinung diese auch sagen dürfen sehe ich das doch als sehr hohes Gut einer Demokratie an und zwar auch wenn die Meinung sagen wir mal "so gar nicht meine Meinung ist". Natürlich heißt das nicht, dass man neben einer anderen (seiner) Meinung auch gleich noch "alternative" (falsche) Fakten verbreiten darf, aber willst Du wirklich Menschen aus obigen Gründen von der / einer Diskussion ausschließen?

Ganz schwacher ZDF-Beitrag über den TSV 1860

Herbert, Monday, 05.05.2025, 23:55 (vor 301 Tagen) @ Kraiburger

Vorgestern wurde auf db24 eine Userin gesperrt und gelöscht, weil sie auf bekannte afd-Größe mit "Nazis raus" geantwortet hatte.

Den Beitrag würde ich auch löschen und zumindest beim zweiten Mal den / die User/in auch löschen. Wenn ich mir https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/afd-nazis-klingbeil-weidel-persoenlichkeitsrecht-meinungskampf durchlese, dann sollte man sehr aufpassen Einzelpersonen der AfD als Nazis zu bezeichnen, zumindest von den Personen keine einschlägigen Äußerungen bekannt sind.

Ganz schwacher ZDF-Beitrag über den TSV 1860

Kraiburger, Tuesday, 06.05.2025, 06:54 (vor 301 Tagen) @ Herbert

Sowohl von der Person, wir auch von der Partei die er vertritt, sind einschlägige Aussagen bekannt.

Diskussionsrecht nur für "die Guten"?

tomtom, Tuesday, 06.05.2025, 07:05 (vor 301 Tagen) @ Herbert

Bemerkenswert ist es, dass so eine Person überhaupt dort aufschlägt, mich würde es nicht wundern, wenn es ein nicht öffentliches Agreement zwischen Blogbetreiber und dem AfD-ler gibt, dass er keinerlei parteipolitische Inhalte dort äußern darf. Es macht halt einfach keinen guten Eindruck, wenn jemand als erkannbares Mitglied einer gesichert rechtsextremen Partei sich in diesem Umfeld offenbar wohlfühlt und seine Präsenz vom Betreiber offenbar toleriert wird.

Formal ist alles rechtens, auch die geäußerte Zuneigung zu einer Frau Weidel darf natürlich geäußert werden – aber unterm Strich würde ich mich als demokratischer Nutzer oder Anzeigenkunde in diesem Umfeld nicht wohlfühlen.

Als Betreiber würde ich darauf schauen, dass so ein Rechtsdrall in meinem Magazin erst überhaupt nicht entsteht, dies kann man auch steuern. Anmerken muss man auch, dass diese Äußerungen noch eher selten vorkommen

Bemerkenswert das zumindest ein bekannter AfD-Mitarbeiter noch mit Klarnamen bei DieBlaue24 kommentieren darf, nur mal nebenbei erwähnt. Andere äußern dort beispielsweise auch ihre Zuneigung zu Parteichefin Weidel ... +++


Was ist daran "bemerkenswert" bzw. ist es Deiner Meinung nach richtig, wenn AfD Mitarbeiter oder Menschen die ihre Zuneigung zur Parteichefin Weidel (Du meinst jetzt aber nicht "Zuneigung" im Sinne von "Zuneigung" ;-), oder?) äußern hier in der Bar Hausverbot bekommen? Also wirklich "nur" aufgrund der Tätigkeit (ohne Fehlverhalten) für die AfD darf jemand nicht mehr hier mit diskutieren. Das widerspricht schon sehr meinem Verständnis von Demokratie.

PS: Auch wenn in meinen obigen Fragen Smilys drin sind meine ich die Fragen wirklich sehr ernst gemeint. Und auch wenn Voltaire nicht gesagt hat was er alles tun würde damit Menschen mit anderer Meinung diese auch sagen dürfen sehe ich das doch als sehr hohes Gut einer Demokratie an und zwar auch wenn die Meinung sagen wir mal "so gar nicht meine Meinung ist". Natürlich heißt das nicht, dass man neben einer anderen (seiner) Meinung auch gleich noch "alternative" (falsche) Fakten verbreiten darf, aber willst Du wirklich Menschen aus obigen Gründen von der / einer Diskussion ausschließen?

Ganz schwacher ZDF-Beitrag über den TSV 1860

Herbert, Tuesday, 06.05.2025, 22:34 (vor 301 Tagen) @ Kraiburger

Sowohl von der Person, wir auch von der Partei die er vertritt, sind einschlägige Aussagen bekannt.

Wenn von der Person selbst Aussagen die, optimalerweise gerichtlich aber "allgemein erkennbar" sollte auch reichen, bekannt sind, dann wäre ein "Nazis raus" (bin mir bei "Nazis" als Mehrzahl noch nicht mal sicher ob das immer - sozusagen als Meinungsäußerung - ok wäre) wohl ok. Allerdings würde ich mir da als Betreiber auch schwer tun in welchen Fällen eine solche Äußerung ok ist und wann nicht - im Endeffekt entscheidet halt immer ein Gericht - und wann ich löschen muss und wann löschen darf (wahrscheinlich immer wg. "Hausrecht").

Diskussionsrecht nur für "die Guten"?

Herbert, Tuesday, 06.05.2025, 22:41 (vor 301 Tagen) @ tomtom

Bemerkenswert ist es, dass so eine Person überhaupt dort aufschlägt, mich würde es nicht wundern, wenn es ein nicht öffentliches Agreement zwischen Blogbetreiber und dem AfD-ler gibt, dass er keinerlei parteipolitische Inhalte dort äußern darf. Es macht halt einfach keinen guten Eindruck, wenn jemand als erkannbares Mitglied einer gesichert rechtsextremen Partei sich in diesem Umfeld offenbar wohlfühlt und seine Präsenz vom Betreiber offenbar toleriert wird.

Also sollte die loewen-bar oder andere Diskussionsplattformen Deiner Meinung nach "so eine Person" nicht als Teilnehmer zulassen? Denn wenn sich jemand mit Klarnamen anmeldet und dann wird der Teilnehmer nicht gelöscht / gesperrt, dann "toleriert" der Betreiber ja diesen Teilnehmer. Ich bin da eher der Meinung "das muss eine Demokra... - sorry, ein Forum aushalten" aber ja, das kann man auch anders sehen.

Formal ist alles rechtens, auch die geäußerte Zuneigung zu einer Frau Weidel darf natürlich geäußert werden – aber unterm Strich würde ich mich als demokratischer Nutzer oder Anzeigenkunde in diesem Umfeld nicht wohlfühlen.

Also zumindest bei öffentlich rechtlichen Medien würde ich es als sehr bedenklich sehen, wenn Teilnehmer an einer Diskussion aufgrund obigem Verhalten gesperrt werden. Auch bei kommerziellen Seiten sehe ich eine solche Zensur / Auswahl der Teilnehmer eher kritisch aber ja, "einfacher" ist ein Sperren wahrscheinlich, ob besser, da würde ich eher sagen "nein".

Als Betreiber würde ich darauf schauen, dass so ein Rechtsdrall in meinem Magazin erst überhaupt nicht entsteht, dies kann man auch steuern. Anmerken muss man auch, dass diese Äußerungen noch eher selten vorkommen.

Wobei das schon leichter gesagt als getan bzw. umgesetzt ist.

Diskussionsrecht nur für "die Guten"?

Kraiburger, Wednesday, 07.05.2025, 06:41 (vor 300 Tagen) @ Herbert

Ein Bezreiber kann schon sehr gut darauf achten, wie weit er sein Portal für Anhänger des gesichert rechtsextremen Spektrums öffnet.

Ein Beitrag wie von Wolfgang Kellermann wäre hier nicht so einfach unkommentiert geblieben. Und ein "Nazis raus" würde auch hier nicht gelöscht werden. Denn das gilt schließlich uneingeschränkt. Hier wie anderswo!

Diskussionsrecht nur für "die Guten"?

tomtom, Wednesday, 07.05.2025, 07:01 (vor 300 Tagen) @ Herbert
bearbeitet von tomtom, Wednesday, 07.05.2025, 08:08

Sorry, ich habe leider nicht immer die Zeit und Kraft, mich so intensiv mich mit diesen Themen hier auseinanderzusetzen. Ja, ich will hier keine Rechten (hier könnte man die Frage stellen, wo beginnt rechts?) haben, ob mit oder ohne Klarnamen und auch wenn es letztlich legitim wäre.

Ich betrachte mich als vehementen Vertreter der Meinungsfreiheit aber freiwillig aushalten würde ich es in meiner Umgebung nicht wollen. Wir könnten es uns hier auch von der Moderation her überhaupt nicht leisten, mit solchen Leuten hier umzugehen. Drum bin ich froh, wie es hier gerade ist und hoffentlich auch so bleibt.

Ich bin gerade privat mit einem Freund fast etwas angeeckt, weil ich ihm einen längeren Artikel im – sehr empfehlenswerten – schweizer Online-Magazin Republik über die „NZZ“ empfohlen habe (er liest die Zeitung seit vielen Jahren am Wochenende): „Auf dem rechten Weg nach Deutschland - Lange war die NZZ der liberale Leuchtturm in der Medien­landschaft. Heute biedert sie sich am rechten Rand an. Steckt dahinter wirtschaftliches Kalkül oder Ideologie?“ (Lesedauer: 22 Minuten).

Du findest von mir bei der Bundeszentrale für pollitische Bildung auch einen Essay zu diesem Thema, da habe ich vor einigen Jahren mal beschrieben, welche Gedanken sich Journalist:innen zu diesem Thema machen müsssen. Das war freilich noch zu – wie ich finde – besseren Zeiten, derweil hat sich ja vieles leider radikalisiert, auch durch die technischen Entwicklungen der Plattformen und KI. Ich verzichte mal auf den Link, wer ihn finden will, findet ihn. (-;

Nebenbei empfehle ich die akribische Aufklärungsarbeit des Löweninfluentssers u.a. bei Instagram und Facebook.

Bemerkenswert ist es, dass so eine Person überhaupt dort aufschlägt, mich würde es nicht wundern, wenn es ein nicht öffentliches Agreement zwischen Blogbetreiber und dem AfD-ler gibt, dass er keinerlei parteipolitische Inhalte dort äußern darf. Es macht halt einfach keinen guten Eindruck, wenn jemand als erkannbares Mitglied einer gesichert rechtsextremen Partei sich in diesem Umfeld offenbar wohlfühlt und seine Präsenz vom Betreiber offenbar toleriert wird.

Also sollte die loewen-bar oder andere Diskussionsplattformen Deiner Meinung nach "so eine Person" nicht als Teilnehmer zulassen? Denn wenn sich jemand mit Klarnamen anmeldet und dann wird der Teilnehmer nicht gelöscht / gesperrt, dann "toleriert" der Betreiber ja diesen Teilnehmer. Ich bin da eher der Meinung "das muss eine Demokra... - sorry, ein Forum aushalten" aber ja, das kann man auch anders sehen.

Formal ist alles rechtens, auch die geäußerte Zuneigung zu einer Frau Weidel darf natürlich geäußert werden – aber unterm Strich würde ich mich als demokratischer Nutzer oder Anzeigenkunde in diesem Umfeld nicht wohlfühlen.

Also zumindest bei öffentlich rechtlichen Medien würde ich es als sehr bedenklich sehen, wenn Teilnehmer an einer Diskussion aufgrund obigem Verhalten gesperrt werden. Auch bei kommerziellen Seiten sehe ich eine solche Zensur / Auswahl der Teilnehmer eher kritisch aber ja, "einfacher" ist ein Sperren wahrscheinlich, ob besser, da würde ich eher sagen "nein".

Als Betreiber würde ich darauf schauen, dass so ein Rechtsdrall in meinem Magazin erst überhaupt nicht entsteht, dies kann man auch steuern. Anmerken muss man auch, dass diese Äußerungen noch eher selten vorkommen.

Wobei das schon leichter gesagt als getan bzw. umgesetzt ist.

Diskussionsrecht nur für "die Guten"?

Herföðr, Wednesday, 07.05.2025, 10:36 (vor 300 Tagen) @ tomtom

Für mich spielt die politische Gesinnung bei einer Diskussion gar keine Rolle. Mir ist egal, ob jemand rechts- oder linkspolitisch sich selbst einordnet oder eingeordnet wird. Mir ist auch erst mal egal, welche Partei jemand wählt. Wenn jemand die freiheitlich demokratische Grundordnung (Menschenwürde, Demokratieprinzip, Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung, Mehrparteiensystem sowie Grund- und Menschenrechte) in Frage stellt, ist die Diskussion jedoch für mich beendet. Und wenn er die Abschaffung einer dieser Grundpfeiler fordert, was für mich ein offensives Vorgehen gegen diese Grundordnung ist, dann gehört er aus einer Diskussion ausgesperrt.

Für mich ist erst einmal die Mitgliedschaft in der AFD kein Grund. Erst recht nicht das Wählen dieser Partei. Allerdings sollte nach der Einordnung durch das Bundesverfassungsgericht, die ich nicht anzweifle, man zeitnah aus dieser Partei austreten. Weil man schlichtweg mit der Mitgliedschaft oder der Arbeit für die AFD die Grundausrichtung unterstützt. Bekennt sich dann jemand öffentlich zu dieser Partei oder deren Arbeit, ist das für mich auch ein Ausschlussgrund. Weil die freiheitlich demokratische Grundordnung unantastbar ist. Die ist auch klar festgelegt und in Stein gemeißelt. Darüber hinaus kann man diskutieren wie man möchte. Das gehört zur Demokratie dazu.

Also nein, keine Diskussion nur für "die Guten". Aber stets nur eine Diskussion im durch die Grundordnung abgesteckten Rahmen.

Diskussionsrecht nur für "die Guten"?

MalikShabazz, Wednesday, 07.05.2025, 19:13 (vor 300 Tagen) @ tomtom


Nebenbei empfehle ich die akribische Aufklärungsarbeit des Löweninfluentssers u.a. bei Instagram und Facebook.

Merci für das beständige Lob :)

Diskussionsrecht nur für "die Guten"?

nordkurvenasso, Wednesday, 07.05.2025, 20:52 (vor 300 Tagen) @ Herföðr
bearbeitet von nordkurvenasso, Wednesday, 07.05.2025, 21:01

Für mich spielt die politische Gesinnung bei einer Diskussion gar keine Rolle. Mir ist egal, ob jemand rechts- oder linkspolitisch sich selbst einordnet oder eingeordnet wird. Mir ist auch erst mal egal, welche Partei jemand wählt. Wenn jemand die freiheitlich demokratische Grundordnung (Menschenwürde, Demokratieprinzip, Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung, Mehrparteiensystem sowie Grund- und Menschenrechte) in Frage stellt, ist die Diskussion jedoch für mich beendet. Und wenn er die Abschaffung einer dieser Grundpfeiler fordert, was für mich ein offensives Vorgehen gegen diese Grundordnung ist, dann gehört er aus einer Diskussion ausgesperrt.

Für mich ist erst einmal die Mitgliedschaft in der AFD kein Grund. Erst recht nicht das Wählen dieser Partei. Allerdings sollte nach der Einordnung durch das Bundesverfassungsgericht, die ich nicht anzweifle, man zeitnah aus dieser Partei austreten. Weil man schlichtweg mit der Mitgliedschaft oder der Arbeit für die AFD die Grundausrichtung unterstützt. Bekennt sich dann jemand öffentlich zu dieser Partei oder deren Arbeit, ist das für mich auch ein Ausschlussgrund. Weil die freiheitlich demokratische Grundordnung unantastbar ist. Die ist auch klar festgelegt und in Stein gemeißelt. Darüber hinaus kann man diskutieren wie man möchte. Das gehört zur Demokratie dazu.

Also nein, keine Diskussion nur für "die Guten". Aber stets nur eine Diskussion im durch die Grundordnung abgesteckten Rahmen.

Das liest sich zwar vernünftig und nachvollziehbar

Allerdings ist auch das Grundgesetz in vielen Artikeln nicht in Stein gemeißelt

Zim Beispiel haben die "Vaeter der Grundgesetzes" 1949 bei Artikel 16 eher an andere Leute gedacht (Intellektuelle, Dissidenten) als an Millionen aus dem vorderen Orient. Das hat man zwar formal 1993 mit Artikel 16a geändert, aber faktisch hat das dank Merkel niemand interessiert (ausser Goering Eckhart) - und jetzt hamma halt die Parteienlandschaft so wie sie ist

Diskussionsrecht nur für "die Guten"?

Herbert, Thursday, 08.05.2025, 08:22 (vor 299 Tagen) @ Herföðr

...

Bekennt sich dann jemand öffentlich zu dieser Partei oder deren Arbeit, ist das für mich auch ein Ausschlussgrund. Weil die freiheitlich demokratische Grundordnung unantastbar ist. Die ist auch klar festgelegt und in Stein gemeißelt. Darüber hinaus kann man diskutieren wie man möchte. Das gehört zur Demokratie dazu.

Also nein, keine Diskussion nur für "die Guten". Aber stets nur eine Diskussion im durch die Grundordnung abgesteckten Rahmen.

Alles andere in Deinem Post sehe ich zu 100% so wie Du, allerdings verstehe ich die letzten Sätze entweder falsch oder ich bin da gar nicht bei Dir.

Wie ich die Sätze verstehe widersprechen sich die Aussagen denn wenn ein "finde gut, dass die AFD ... und da helfe ich mit" (für mich wäre das ein klares Bekenntnis zur Arbeit - zumindest zu dem einen Punkt) zu einem Ausschluss führt, dann ist das (meine Meinung) absolut im Rahmen der Grundordnung (wenn ... nicht der Grundordnung widerspricht). Das jetzt nur als ein Beispiel unabhängig davon, dass mir Menschen die sich nicht öffentlich zu Ihrer Meinung "bekennen" (damit meine ich nicht das laufend raus zu Posaunen sondern Ihre Meinung "verstecken") viel unsympathisch sind als solche die "kein Blatt vor den Mund nehmen". Allein deshalb wäre das reine Bekennen zu einer Partei (wobei ich da dann sehr differenziert) evtl. auch privat nachfragen würde wie derjenige "tickt" und wenn die demokratische Grundordnung in Frage gestellt wird, dann wäre ich auch raus) kein Grund nicht mehr weiter zu diskutieren.

Diskussionsrecht nur für "die Guten"?

Herföðr, Thursday, 08.05.2025, 09:44 (vor 299 Tagen) @ Herbert

...

Bekennt sich dann jemand öffentlich zu dieser Partei oder deren Arbeit, ist das für mich auch ein Ausschlussgrund. Weil die freiheitlich demokratische Grundordnung unantastbar ist. Die ist auch klar festgelegt und in Stein gemeißelt. Darüber hinaus kann man diskutieren wie man möchte. Das gehört zur Demokratie dazu.

Also nein, keine Diskussion nur für "die Guten". Aber stets nur eine Diskussion im durch die Grundordnung abgesteckten Rahmen.


Alles andere in Deinem Post sehe ich zu 100% so wie Du, allerdings verstehe ich die letzten Sätze entweder falsch oder ich bin da gar nicht bei Dir.

Wie ich die Sätze verstehe widersprechen sich die Aussagen denn wenn ein "finde gut, dass die AFD ... und da helfe ich mit" (für mich wäre das ein klares Bekenntnis zur Arbeit - zumindest zu dem einen Punkt) zu einem Ausschluss führt, dann ist das (meine Meinung) absolut im Rahmen der Grundordnung (wenn ... nicht der Grundordnung widerspricht). Das jetzt nur als ein Beispiel unabhängig davon, dass mir Menschen die sich nicht öffentlich zu Ihrer Meinung "bekennen" (damit meine ich nicht das laufend raus zu Posaunen sondern Ihre Meinung "verstecken") viel unsympathisch sind als solche die "kein Blatt vor den Mund nehmen". Allein deshalb wäre das reine Bekennen zu einer Partei (wobei ich da dann sehr differenziert) evtl. auch privat nachfragen würde wie derjenige "tickt" und wenn die demokratische Grundordnung in Frage gestellt wird, dann wäre ich auch raus) kein Grund nicht mehr weiter zu diskutieren.


Ich meinte das im Bezug zur Einordnung des Verfassungsschutzes. Wenn der Verfassungsschutz festlegt, dass es Punkte gibt, die gesichert rechtsextremistisch sind und sich gegen die Grundordnung stellen und man sich aktiv öffentlich zu diesem Vorgehen / diesen Punkten bekennt.

Diskussionsrecht nur für "die Guten"?

Herföðr, Thursday, 08.05.2025, 09:53 (vor 299 Tagen) @ nordkurvenasso

Da kann man sicherlich noch mal differenzieren, allerdings steht ja auch im Paragraph 19 etwas vom Wesensgehalt, der nicht geändert werden darf. Und so konnte man Paragraph 16a hinzufügen.

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