Olympia in München – Film & Diskussion am 9. Mai (Forum)

tomtom, Friday, 25.04.2025, 15:59 (vor 309 Tagen)

Die Linke eröffnet wohl die hiesige Debatte um die Spiele in München, am Freitag, 9. Mai, 19 Uhr, Kulturzentrum LUISE, Ruppertstr. 5. Mir gefällt schon mal der Ansatz, ich hätte da grobmotorisch gleich drauf losgeknüppelt mit allem, was mir an Olympia in München nicht gefallen würde, die Veranstalter von der Rosa Luxemburg Stiftung und Die Linke im Münchner Stadtrat wählen da eine eher subtilere Variante. Die anderen Parteien halten wohl (noch?) den Ball flach.

Viel Presse gibt's prima vista auch noch nicht dazu, aufhorchen lies mich dieser etwas flache ZDF-Beitrag (Mittagsmagazin, 10.04.25) „Viel Unterstützung für Olympia in München“, in welchem von einer klaren Zustimmung der Müncher die Rede ist, sprich, dass über 50 Prozent der Bevölkerung für Olympia seien. Eine Quelle dafür wird allerdings nicht genannt. Das sehe ich – nicht nur aus Antipathie – überhaupt nicht so; beginnt jetzt schon die Propagandaphase?

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Münchner SPD verliert Stadtrat

Rathausgeflüster, Tuesday, 29.04.2025, 09:34 (vor 305 Tagen) @ tomtom

https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/harter-schlag-fuer-muenchens-ob-dieter-reiter-prominenter-parteiaustritt-bei-der-spd-art-1053270

Stadtrat Nikolaus Gradl mag nicht mehr in der SPD sein. Was umgesetzt werde und was nicht, sei oft mehr dem Zufall geschuldet, wann das entsprechende Referat gerade seine Beschlussvorlage fertig habe. Eine große Vision für die Stadt vermisst Gradl allerdings. "Im Elfenbeinturm des Rathauses wird viel zu oft über die richtige Social-Media-Kommunikation diskutiert und nicht darum gerungen, welche Entscheidung die beste für die Münchner ist."

Münchner SPD verliert Stadtrat

tomtom, Tuesday, 29.04.2025, 10:12 (vor 305 Tagen) @ Rathausgeflüster

Das ist ziemlich übel, wenn so ein erfahrener (laut „SZ“ mit Unterbrechung seit 17 Jahren im Stadtrat) und in seinem Fachthema Verkehr versierter Experte die Partei mit lautem Türenknallen verlässt. Irgendwie scheint Reiter den Laden überhaupt nicht mehr im Griff zu haben. Ich fürchte das läuft auf einen CSU-Bürgermeister 2026 hinaus.

https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/harter-schlag-fuer-muenchens-ob-dieter-reiter-prominenter-parteiaustritt-bei-der-spd-art-1053270

Stadtrat Nikolaus Gradl mag nicht mehr in der SPD sein. Was umgesetzt werde und was nicht, sei oft mehr dem Zufall geschuldet, wann das entsprechende Referat gerade seine Beschlussvorlage fertig habe. Eine große Vision für die Stadt vermisst Gradl allerdings. "Im Elfenbeinturm des Rathauses wird viel zu oft über die richtige Social-Media-Kommunikation diskutiert und nicht darum gerungen, welche Entscheidung die beste für die Münchner ist."

Reiter kann nicht loslassen und reißt die SPD mit runter

Amafan, Tuesday, 29.04.2025, 11:36 (vor 305 Tagen) @ tomtom

Statt schon lange eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger für sich aufgebaut zu haben, krallt er sich im Rentenalter weiter an den Thron. Reiter wird zur politischen Karikatur alter Männer, die sich für unersetzlich halten, obwohl ihre Zeit erkennbar vorbei ist.

Seiner Partei erweist er damit einen Bärendienst.

Das ist ziemlich übel, wenn so ein erfahrener (laut „SZ“ mit Unterbrechung seit 17 Jahren im Stadtrat) und in seinem Fachthema Verkehr versierter Experte die Partei mit lautem Türenknallen verlässt. Irgendwie scheint Reiter den Laden überhaupt nicht mehr im Griff zu haben. Ich fürchte das läuft auf einen CSU-Bürgermeister 2026 hinaus.

https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/harter-schlag-fuer-muenchens-ob-dieter-reiter-prominenter-parteiaustritt-bei-der-spd-art-1053270

Stadtrat Nikolaus Gradl mag nicht mehr in der SPD sein. Was umgesetzt werde und was nicht, sei oft mehr dem Zufall geschuldet, wann das entsprechende Referat gerade seine Beschlussvorlage fertig habe. Eine große Vision für die Stadt vermisst Gradl allerdings. "Im Elfenbeinturm des Rathauses wird viel zu oft über die richtige Social-Media-Kommunikation diskutiert und nicht darum gerungen, welche Entscheidung die beste für die Münchner ist."

Reiter kann nicht loslassen und reißt die SPD mit runter

laimerloewe (c), Tuesday, 29.04.2025, 13:02 (vor 305 Tagen) @ Amafan

ich war letzte woche in madrid, wo ich ja ende der 90er studiert habe. schon damals hatte madrid ein großes u-bahnnetz, das zwischenzeitlich nochmal massiv ausgebaut wurde und v.a. um u-bahnen bis weit in die vororte ergänzt wurde. nun zeigte sich, dass da, wo vor 30 jahren staus und auf der straße parkende autos dominierten, der verkehr fließt und es freie parkplätze gibt. das war zu meiner zeit damals undenkbar. dazu fahen die U-bahnen den ganzen tag im 3-5 minuten-rhythmus und man kommt unglaublich schnell von a nach b.

dass ein verkehrspolitiker in dieser stadt also entnervt aufgibt, in der die verlängerung einer u-bahn um läppische drei stationen 10 jahre dauert (https://www.mvv-muenchen.de/mvv-und-service/die-mvv-gmbh/projekte/u-bahn-planung/index.html) oder der bau einer neuen u-bahnlinie knapp 20 jahre beträgt (https://www.u-bahn-muenchen.de/netz/u9/), ist für mich kein wunder.

Reiter kann nicht loslassen und reißt die SPD mit runter

tomtom, Tuesday, 29.04.2025, 13:51 (vor 305 Tagen) @ laimerloewe (c)

Löwen-Bar-Leser Reiter wird aufgrund der u.a. Informationen alsbald eine mehrtägige Informationsreise des Stadtrats nach Madrid ansetzen. Als Schmankerl für Löwenfans organisiert er kurzfristig am Donnerstag drei Doppelstockerbusse zum Bezirkspokalfinale der Frauen in Bad Feilnbach – da habe wohl ein inzwischen ausgeschiedener Stadtrat die wirklichen Notwendigkeiten nicht erkannt – teilnehmen können allerdings nur 2016 wahlberechtigte Personen aus München. Getränke (auch Voll- und Starkbier) und Leberkässemmeln (auch vegan) in den Fahrzeugen seien kostenlos. Abfahrt ist um 10 Uhr vor dem Rathaus.

ich war letzte woche in madrid, wo ich ja ende der 90er studiert habe. schon damals hatte madrid ein großes u-bahnnetz, das zwischenzeitlich nochmal massiv ausgebaut wurde und v.a. um u-bahnen bis weit in die vororte ergänzt wurde. nun zeigte sich, dass da, wo vor 30 jahren staus und auf der straße parkende autos dominierten, der verkehr fließt und es freie parkplätze gibt. das war zu meiner zeit damals undenkbar. dazu fahen die U-bahnen den ganzen tag im 3-5 minuten-rhythmus und man kommt unglaublich schnell von a nach b.

dass ein verkehrspolitiker in dieser stadt also entnervt aufgibt, in der die verlängerung einer u-bahn um läppische drei stationen 10 jahre dauert (https://www.mvv-muenchen.de/mvv-und-service/die-mvv-gmbh/projekte/u-bahn-planung/index.html) oder der bau einer neuen u-bahnlinie knapp 20 jahre beträgt (https://www.u-bahn-muenchen.de/netz/u9/), ist für mich kein wunder.

Reiter kann nicht loslassen und reißt die SPD mit runter

tomtom, Tuesday, 29.04.2025, 13:59 (vor 305 Tagen) @ Amafan

Ich gebe Dir recht. Im Herbst muss der Kandidat wohl nominiert werden, da wird sich vermutlich nicht viel Widerstand rühren respektive ein/e Gegenkandidat/in auftreten, oder? Natürlich ist es wohlfeil Personen und/oder Parteien zu kritisieren, aber mit dieser über Jahre entstandenen Konstellation schadet die SPD letztlich auch der politischen Kultur hierzulande und das sollte man auch benennen.

Statt schon lange eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger für sich aufgebaut zu haben, krallt er sich im Rentenalter weiter an den Thron. Reiter wird zur politischen Karikatur alter Männer, die sich für unersetzlich halten, obwohl ihre Zeit erkennbar vorbei ist.

Seiner Partei erweist er damit einen Bärendienst.

Das ist ziemlich übel, wenn so ein erfahrener (laut „SZ“ mit Unterbrechung seit 17 Jahren im Stadtrat) und in seinem Fachthema Verkehr versierter Experte die Partei mit lautem Türenknallen verlässt. Irgendwie scheint Reiter den Laden überhaupt nicht mehr im Griff zu haben. Ich fürchte das läuft auf einen CSU-Bürgermeister 2026 hinaus.

https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/harter-schlag-fuer-muenchens-ob-dieter-reiter-prominenter-parteiaustritt-bei-der-spd-art-1053270

Stadtrat Nikolaus Gradl mag nicht mehr in der SPD sein. Was umgesetzt werde und was nicht, sei oft mehr dem Zufall geschuldet, wann das entsprechende Referat gerade seine Beschlussvorlage fertig habe. Eine große Vision für die Stadt vermisst Gradl allerdings. "Im Elfenbeinturm des Rathauses wird viel zu oft über die richtige Social-Media-Kommunikation diskutiert und nicht darum gerungen, welche Entscheidung die beste für die Münchner ist."

Reiter kann nicht loslassen und reißt die SPD mit runter

hjs naja, Tuesday, 29.04.2025, 14:23 (vor 305 Tagen) @ tomtom

Eure Analyste passt nicht ganz. Nik, der ohnehin seit jeher serh grünaffin war und ist, liegt eher die Trambahn als die U-Bahn am Herzen (und der Radverkehr und die E-Roller). DAss er da mit Reiter öfter überkreuz liegt, stimmt. Sein Rundumschlag ist dennoch unter alter Kanone und sachfremd, finde ich. Vermutlich gab es da persönliche Verletzungen oder das Nichtrealisiere von Karrierewünscehn. Beides ist aber nur Spekulation von mir.

U-Bahn ist ein leidiges Thema, das aber meiner Einschätzung nach wenig bis nichts mit politischen Präferenzen zu tun hat (wenn, dann bremsen da die Grünen, weil sich Trambahnen schneller realisieren lassen). Es hat mehr mit Bürokratie (wer ist zuständig, wer gibt das Geld) und mit Planungskapazitäten zu tun. Die Planer und Ingenieure gehen halt nicht zur STadt, die nach Tarif zahlen muss (genauso wenig wie die Informatiker). Hier ist wirklich ein Bereich, wo sich Entbürokratisierung lohnen würde. Und mehr Geld.

Hier ein Beispiel: In meinem Stadtbezirk hätten wir gern die U26 als OW-Verbindung zwischen U2 und U6, nämlich zwischen Am Hart und Kieferngarten. Alle Parteien. Nur dauert die U-Bahn 30 Jahre. Deshalb werden wir (Grüne und in dem Fall SPD) der Trambahn zustimmen, obwohl das nach der deutschen Verkehrsplanungslogik bedeutet, dass wir nie die U-Bahn da bekommen.

Reiter kann nicht loslassen und reißt die SPD mit runter

laimerloewe (c), Tuesday, 29.04.2025, 15:02 (vor 305 Tagen) @ hjs naja

aber wieso dauert sowas dreissig jahre mittlerweile?

ich habe an der u6 gewohnt, als die von harras bis holzapfelkreuth verlängert wurde und später nochmal bis zum klinikum großhadern. das hat jeweils nur ein paar jahre gedauert.

Ist doch ganz einfach

nordkurvenasso, Tuesday, 29.04.2025, 20:27 (vor 304 Tagen) @ tomtom

Esken fuer Reiter

Und Reiter fuer Steinmeier

Und Steinmeier fuer Reisinger

Ist doch ganz einfach

BlueMagic, Tuesday, 29.04.2025, 23:44 (vor 304 Tagen) @ nordkurvenasso

Bis auf den fehlenden Stallgeruch von Steinmeier könnte ich damit gut leben.

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