Vermarktung Stadionname (Forum)

BlueMagic, Thursday, 14.07.2022, 13:56 (vor 1430 Tagen)

https://ru.muenchen.de/2022/133/Stadionname-des-Gruenwalder-Stadions-102347

Unabhängig vom unsäglichen Verwaltungsgeschwurbel steht drin, dass man mit der Vermarktung des Stadionnamens Geld verdienen kann, diese Einnahmen Einfluss auf die Miethöhe haben und man dazu jetzt tätig werden will. Es steht auch drin, dass die Höhe der zu erwartenden Erlöse vom Nutzer abhängig ist. Und es steht auch drin, dass der Name bei den momentanen Nutzungsverhältnissen neutral sein muss. Dass man Rot 2 rausschmeißen muss, wenn man maximalen Ertrag aus dem Stadionnamen haben will, steht nicht drin, wäre aber zu erwarten. Ob sie das dann machen?

Insgesamt aus meiner Sicht ein positives Zeichen, dass es voran geht. Natürlich schnarchlangsam, wie bei der Stadt halt leider üblich.

Runder Tisch

Kraiburger, Thursday, 14.07.2022, 14:22 (vor 1430 Tagen) @ BlueMagic

Man denkt sogar drüber nach die Vereine beim Stadionbetrieb einzubinden, weil sie da mehr Erfahrung haben. Das ist ja auch mal ein Schritt in die richtige Richtung.

Das liest du da raus?

Ich lese da raus: "Seids ma ned bös, wir haben eh noch keine Ahnung wie wir das alles anstellen sollen, da brauchen wir sicher nicht auch noch jemanden, der uns dazwischenquatscht!"

Runder Tisch

BlueMagic, Thursday, 14.07.2022, 14:35 (vor 1430 Tagen) @ BlueMagic

Habe halt doch 40 Jahre Erfahrung mit dieser Verwaltungssprache. Da ist kein einziger ablehnender Satz drin. Wenn sie nicht verhandlungsbereit wären, würde irgendwo so etwas drin stehen: "...ist es leider rechtlich nicht möglich... " oder "... unter Berücksichtigung städtischer Interessen nicht zielführend... " oder ähnliches.

Im Gegenteil betonen sie sogar die Erfahrung der Vereine bei Bau und Betrieb eines Stadions.
Da könnte man natürlich gerade im Bezug auf Sechzig auch Ironie oder gar Sarkasmus hineininterpretieren. Sowas wird aber von der Verwaltungshierarchie immer rausgestrichen. Ich habe da meine Erfahrungen dazu...

Die beiden Antworten muss man in der Gesamtschau als positives Signal an Sechzig sehen. Wir können nur hoffen, dass nicht wieder irgendein KGaA-Tölpel die zumindest zaghaft ausgestreckte Hand mit einer unbedachten Äußerung wegschlägt.

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