Keine Zeile davon im Boulevard (Forum)
https://www.wochenanzeiger.de/article/240680.html
Neue Regelungen zwingen Klubs zu anderem Wirtschaften – DFB: Gravierende Änderungen im Financial Fair Play
"Im Fall der Münchner Löwen und ihrem finanziell am Klub beteiligten jordanischen Kreditgeber Hasan Ismaik summiert sich der jährlich abzutragende Betrag aus dem negativen Eigenkapital – das rund 20 Millionen Euro beträgt – durch die neue Fünf-Prozent-Regel auf immerhin eine Million Euro. Eine noch höhere Verschuldung des Klubs muss ausgeschlossen bleiben, will man keine Sanktionen durch den DFB in Kauf nehmen."Seltsam, dass ausgerechnet die Zeitungen, denen noch das nichtssagendste Facebook-Posting Ismaiks immer eine eigene Meldung wert ist, die DFB-Geschichte mit keiner Silbe erwähnen? Emotionalisieren, skandalisieren, personalisieren ist eigentlich ihr Geschäft.
Passt nicht zum Bild vom provinziellen Verein, der den heilsbringenden Investor immer nur böse behandelt und den Aufstieg, den sich doch alle so sehr und um jeden Preis wünschen, über sein böses Präsidium immer torpediert.
Da müsste man mal zugeben: Der Kurs der letzten Jahre war sinnvoll, denn jetzt ist er vom DFB sogar vorgeschrieben. Eigentlich war man die letzten Jahre im Rahmen der "Konsolidierung" ja sogar viel zu wenig streng, so dass immer noch viel abzutragende Verschuldung da ist. Das, was man in der Vergangenheit so angestellt hat würde jetzt sogar zu Punktabzügen führen. Außerdem müsste man dann zugeben, dass der "Investor" nur ein "Geldverleiher" ist. Bei sorgfältiger Arbeit müsste man dann am Ende sogar noch darauf hinweisen, dass dieser in der Geschäftswelt, in der er sich bewegt eher, freundlich gesagt, "gemischt" betrachtet wird.
Das passt alles nicht in die schöne Medienwelt. Da wird erst wieder was kommen, wenn dem Verein dann nächstes Jahr 1 Million fehlt, weil man die abbauen MUSS. Da wird es dann heissen, dass das böse Präsidium nicht aufsteigen will und man jetzt sogar den Etat gekürzt hat. So funktioniert die Story nämlich.....
