Ob der Sprung von der 3. Liga in die 1. Liga für den Spieler zu diesem Zeitpunkt überhaupt ein sinnvoller Karriereschritt ist, dürfte beim Wechsel kaum eine Überlegung gespielt haben. Der Spieler bekommt ein Handgeld und ein höheres Gehalt, der Berater seine Provision. Beide sind erstmal glücklich. Der Katzenjammer kommt hinterher.
Für jeden, der den Spieler kennt, war klar, dass er bei der Arminia in der Bundesliga nicht dran kommen würde. Bielefeld hat zudem seit der Saison 18/19 aus finanziellen Gründen keine U21 mehr. Auch das war bekannt.
Hätte ein langfristig angelegter Karriereplan im Vordergrund gestanden, wäre er nach seinem Kreuzbandriss in München geblieben und hätte im vertrauten Umfeld mit regelmäßigen Einsätzen und starken Leistungen in der 3. Liga auf sich aufmerksam gemacht.
Prognose: Am Ende werden es zwei verschenkte Jahre bei Türkgücü und jetzt in Hartberg sein. Sowas stoppt die Karriere eines Talents schneller als sie begann.
https://www.sport.de/news/ne4551413/bielefeld-verleiht-niemann-nach-hartberg/
Vom Löwen-Hoffnungstalent Transfer in Liga 1 auf die Alm, dann nach Gücü, jetzt in die Ösi-Provinz.
Bielefeld will seine Entwicklung in Österreich genau verfolgehn. Klingt immer irgendwie putzig. Soll heißen: Sie haben sich mit ihm verhoben und wissen nichts mit ihm anzufangen. Sollen doch die anderen das Gehalt zahlen.
Ein Verbleib bei uns verbunden mit behutsamem Aufbau hätte ihm evtl. mehr geholfen.
Verdient der Berater an sowas auch immer mit?