Hertha schmeißt Jens Lehmann raus. (Forum)
Und das alles nur wegen eines unglücklichen Missverständnisses.
Dabei hat Lehmann doch extra "Quotenschwarzer" und nicht "Quotenneger" geschrieben.
domlöwe, Wednesday, 05.05.2021, 11:41 (vor 1843 Tagen)
Und das alles nur wegen eines unglücklichen Missverständnisses.
Dabei hat Lehmann doch extra "Quotenschwarzer" und nicht "Quotenneger" geschrieben.
tomtom, Wednesday, 05.05.2021, 12:06 (vor 1843 Tagen) @ domlöwe
Das muss diese „Cancel Culture“ sein. Und: Die Medien haben's gemacht. (-;
Spaß beiseite, bei der Hertha haben sie aber auch ständig kein glückliches Händchen bei der Personalauswahl. Konsequenterweise sollten sie jetzt Thomas Berthold holen.
Und das alles nur wegen eines unglücklichen Missverständnisses.
Dabei hat Lehmann doch extra "Quotenschwarzer" und nicht "Quotenneger" geschrieben.
United Sixties, Wednesday, 05.05.2021, 12:34 (vor 1843 Tagen) @ tomtom
Bleibe dabei..FRAUEN an die Macht. Also wenn es beim DFB nix wird soll doch die Angie
nach dem 26.9. bei der Hertha in den Aufsichtsrat 
friedhofstribüne, Wednesday, 05.05.2021, 13:13 (vor 1843 Tagen) @ tomtom
Das muss diese „Cancel Culture“ sein. Und: Die Medien haben's gemacht. (-;
Spaß beiseite, bei der Hertha haben sie aber auch ständig kein glückliches Händchen bei der Personalauswahl. Konsequenterweise sollten sie jetzt Thomas Berthold holen.
Und das alles nur wegen eines unglücklichen Missverständnisses.
Dabei hat Lehmann doch extra "Quotenschwarzer" und nicht "Quotenneger" geschrieben.
Was ist bloß aus der guten alten Abmahnung geworden?
So wie ich das verstanden habe, hat Lehmann einen Beratervertrag mit der Firma des Investors. Dort wurde der Vertrag gelöst. Damit entfällt natürlich das Aufgabenfeld bei der Hertha. Je nachdem wie der Vertrag ausgehandelt ist, wird der Dooflackel halt frei gestellt. Ich denke nicht dass für diese unsägliche Nachricht vor einem Arbeitsgericht, eine fristlose Kündigung akzeptiert wird. Persönlich würde ich mich aber auch von der Person trennen, die diesen Perle an Wissen eingestellt hat. Wahrscheinlich der Windhorst selbst, dann klappt das mit dem Trennen auch wieder nicht. 
General Tony, Wednesday, 05.05.2021, 14:08 (vor 1843 Tagen) @ friedhofstribüne
Was ist bloß aus der guten alten Abmahnung geworden?
So wie ich das verstanden habe, hat Lehmann einen Beratervertrag mit der Firma des Investors. Dort wurde der Vertrag gelöst. Damit entfällt natürlich das Aufgabenfeld bei der Hertha. Je nachdem wie der Vertrag ausgehandelt ist, wird der Dooflackel halt frei gestellt. Ich denke nicht dass für diese unsägliche Nachricht vor einem Arbeitsgericht, eine fristlose Kündigung akzeptiert wird. Persönlich würde ich mich aber auch von der Person trennen, die diesen Perle an Wissen eingestellt hat. Wahrscheinlich der Windhorst selbst, dann klappt das mit dem Trennen auch wieder nicht.
Dem Arbeitsgericht wird das ziemlich egal sein, da es sich bei dem Beratervertrag sicher nicht um ein Arbeitsverhältnis, sondern um einen Dienstvertrag, d.h. für selbstständige Dienste, handelt. Abmahnungen gibt es da auch nicht.
friedhofstribüne, Wednesday, 05.05.2021, 14:28 (vor 1843 Tagen) @ General Tony
Was ist bloß aus der guten alten Abmahnung geworden?
So wie ich das verstanden habe, hat Lehmann einen Beratervertrag mit der Firma des Investors. Dort wurde der Vertrag gelöst. Damit entfällt natürlich das Aufgabenfeld bei der Hertha. Je nachdem wie der Vertrag ausgehandelt ist, wird der Dooflackel halt frei gestellt. Ich denke nicht dass für diese unsägliche Nachricht vor einem Arbeitsgericht, eine fristlose Kündigung akzeptiert wird. Persönlich würde ich mich aber auch von der Person trennen, die diesen Perle an Wissen eingestellt hat. Wahrscheinlich der Windhorst selbst, dann klappt das mit dem Trennen auch wieder nicht.
Dem Arbeitsgericht wird das ziemlich egal sein, da es sich bei dem Beratervertrag sicher nicht um ein Arbeitsverhältnis, sondern um einen Dienstvertrag, d.h. für selbstständige Dienste, handelt. Abmahnungen gibt es da auch nicht.
Darum hatte ich ja geschrieben, je nachdem wie der Vertrag ausgehandelt ist. Der Dienstvertrag sieht aber eine außerordentliche Kündigung jetzt auch nicht unbedingt vor. Sprich ob Arbeitsgericht, oder sonstiges Gericht. Irgendwer wird sich schon um die Deppen kümmern.
Dabei ist mir aber noch ein Passus über den Weg gelaufen, um einen Dienstvertrag doch außerordentlich zu kündigen. Dabei müssten aber Dienste höherer Art im Spiel sein.
"Dienste höherer Art können solche sein, die besondere Fachkenntnis, Kunstfertigkeit oder wissenschaftliche Bildung voraussetzen."
Jetzt mal im Ernst. Das beschreibt doch nicht Jens Lehmann. 
Kraiburger, Wednesday, 05.05.2021, 15:06 (vor 1843 Tagen) @ friedhofstribüne
Er heißt Sven! Und nachdem ich ihm beim Länderspiel in Baku erklärt habe, dass er Sven heißt, wollte ich ihn überreden dass er Präsident bei Sechzig werden solle. Der Depp meinte wirklich, ich meinte das ernst und war voll Stolz!
Uups, vertippt, Wednesday, 05.05.2021, 12:32 (vor 1843 Tagen) @ domlöwe
Und das alles nur wegen eines unglücklichen Missverständnisses.
Dabei hat Lehmann doch extra "Quotenschwarzer" und nicht "Quotenneger" geschrieben.
Die Nachricht war für einen anderen Empfänger bestimmt: https://www.kicker.de/aogo-veroeffentlicht-rassistische-nachricht-von-lehmann-803999/artikel Offenbar jemanden von SKY.
Blackinho, Wednesday, 05.05.2021, 13:19 (vor 1843 Tagen) @ Uups, vertippt
Puh, auf diese interessante Ausrede muss man erstmal kommen:
"Sie war überhaupt nicht so gemeint, sondern positiv, da er als 'Sky'-Experte fachkundig ist und in seinem Auftreten sehr stark. Und deshalb auch die Quote erhöht. Das wollte ich damit sagen, aber war von mir unglücklich ausgedrückt."
Der meint ja tatsächlich, dass seine Mitmenschen noch größere Deppen sind als er selbst.
Herbert, Wednesday, 05.05.2021, 13:37 (vor 1843 Tagen) @ Blackinho
Puh, auf diese interessante Ausrede muss man erstmal kommen:
"Sie war überhaupt nicht so gemeint, sondern positiv, da er als 'Sky'-Experte fachkundig ist und in seinem Auftreten sehr stark. Und deshalb auch die Quote erhöht. Das wollte ich damit sagen, aber war von mir unglücklich ausgedrückt."Der meint ja tatsächlich, dass seine Mitmenschen noch größere Deppen sind als er selbst.
Naja, zumindest vor dem Arbeitsgericht (wenn es denn darauf hinaus läuft) muss der Arbeitgeber beweisen was mit der Aussage gemeint war. Da hilft jetzt eine, wenn auch etwas "komische" Erklärung, dem Arbeitnehmer schon sehr viel weiter. Du glaubst gar nicht, mit was für Erklärungen Arbeitnehmer, je nach Arbeitsrichter/in alles (leider) durch kommen. Wird ja bei einer solchen fristlosen Kündigung des Vertragsverhältnisses nicht nur um ein paar Euro gehen.
Kraiburger, Wednesday, 05.05.2021, 14:02 (vor 1843 Tagen) @ domlöwe
Ich möchte mir die Meinung des geschätzten Kollegen Karsten Baumann vollumfänglich zu eigen machen!
https://twitter.com/BaumannKarsten/status/1389845433342648324
Amafan, Thursday, 06.05.2021, 13:38 (vor 1842 Tagen) @ domlöwe
„Und nur für den Fall, dass Jens Lehmann das hier wider Erwarten lesen sollte: Auch wenn Du Dich in den letzten 40 Jahren keine dreimal hast sehen lassen und Dir das wahrscheinlich völlig egal ist: Du hast Hausverbot!“, schrieb Peter Küpperfahrenberg, Vorsitzender des Heisinger SV, auf der Facebookseite des Essener Bezirksligisten.
Schindluderei
, Thursday, 06.05.2021, 14:19 (vor 1842 Tagen) @ Amafan
ist doch lachhaft über was man sich heute alles künstlich aufregen muss. Sowas oder sowas ähnliches habe ich im Spass sicher auch schon geschrieben oder gesagt. Der Mann hat sich entschuldigt.
https://www.youtube.com/watch?v=kvnJl2Qj8no
Wenn man ihn nicht mag, ihn unsympatisch findet oder er ein pöser Querdenker ist, sollte man das auch sagen und nicht diesen Quatsch vorschieben.
Einen guten Beitrag dazu gabs auch gestern von der Wagenknecht bei Maischberger. Pseudolinkes, akademisches Geplapper ist das für mich, gibts sonst keine Probleme?
Nikiforov, Thursday, 06.05.2021, 14:48 (vor 1842 Tagen) @ Schindluderei
ist doch lachhaft über was man sich heute alles künstlich aufregen muss.
Es ist eine rassistische Bemerkung, hör auf das abzutun.
Sowas oder sowas ähnliches habe ich im Spass sicher auch schon geschrieben oder gesagt.
Ich auch. Aber nicht zu einer person of colour und ich bin auch weder eine Person der Zeitgeschichte noch irgendwo Aufsichtsrat. Und es ist trotzdem rassistisch auch wenn ich es "im Spaß" sage und wenn es jemand mitkriegt kriege ich zurecht dafür auf den Deckel. Du erst recht 
Der Mann hat sich entschuldigt.
Und zwar grottenschlecht.
Wenn man ihn nicht mag, ihn unsympatisch findet oder er ein pöser Querdenker ist, sollte man das auch sagen und nicht diesen Quatsch vorschieben.
Haben Karsten Baumann und der Präse seines Jugendvereins doch hervorragend gemacht!
Einen guten Beitrag dazu gabs auch gestern von der Wagenknecht bei Maischberger. Pseudolinkes, akademisches Geplapper ist das für mich, gibts sonst keine Probleme?
Du wirfst wieder alles durcheinander... der Kampf gegen Rassismus ist nicht pseudolinks, sondern notwendig für eine menschliche Welt. Und woher kommt immer der Gedanke, dass das Ansprechen eines Problems alle anderen unter den Teppich kehre? Wohl eher das Gegenteil ist der Fall!
Ich stimme Dir höchstens insofern zu als es pseudolinks ist, sichere Renten abzuschaffen, aber das Gendersternchen zu einer Art Religionsfrage zu erheben.
Und es kotzt mich an, wenn korrupte, undemokratische, kapitalistische Eliten (Fifa, windiger Horst,...) sich als Vorreiter des Antirassismus inszenieren.
Und jetzt geh den armen Jensi trösten, das ist nicht mal pseudolinks...
Ein par Positionen von Dir fand ich ja immer legitim oder teils auch richtig, aber das war jetzt ein ganz schwacher Text von Dir, finde ich.
Schindluderei
, Thursday, 06.05.2021, 15:25 (vor 1842 Tagen) @ Nikiforov
ist doch lachhaft über was man sich heute alles künstlich aufregen muss.
Es ist eine rassistische Bemerkung, hör auf das abzutun.
Quotenpersonofcolour wäre dann korrekt, oder wie sagt man das genau? Ich finde es nicht rassistisch, sondern unpassend, wobei man ja nicht mal den Zusammenhang kennt. Aber ich weiss, es gibt da inzwischen keine zwei Meinungen mehr, wenn der Mainstream es so bezeichnet dann ist es gefälligst auch so.
Ist der Ausdruck Quotenfrau dann sexistisch?
Sowas oder sowas ähnliches habe ich im Spass sicher auch schon geschrieben oder gesagt.
Ich auch. Aber nicht zu einer person of colour und ich bin auch weder eine Person der Zeitgeschichte noch irgendwo Aufsichtsrat. Und es ist trotzdem rassistisch auch wenn ich es "im Spaß" sage und wenn es jemand mitkriegt kriege ich zurecht dafür auf den Deckel. Du erst recht
Er hat es versehentlich direkt an den Herrn Aogo geschickt. Kann man natürlich schon wieder genau wissen, dass das sicher gelogen ist, weil der Lehmann eben ein Unsympat ist. Ich gehe davon aus, dass das stimmt und dann ist es 1.1 mit dem vergleichbar was du oder ich schon gesagt oder geschrieben haben.
Der Mann hat sich entschuldigt.
Und zwar grottenschlecht.
Herrn Aogo hat es offensichtlich genügt. Er ist der Betroffene, dann sollte es m.E. nach den Nichtbetroffenen wie z.b. dir auch genügen.
Wenn man ihn nicht mag, ihn unsympatisch findet oder er ein pöser Querdenker ist, sollte man das auch sagen und nicht diesen Quatsch vorschieben.
Haben Karsten Baumann und der Präse seines Jugendvereins doch hervorragend gemacht!
Für mich ein oberpeinlicher Wichtigtuer, wie so viele in diesen Zeiten.
Einen guten Beitrag dazu gabs auch gestern von der Wagenknecht bei Maischberger. Pseudolinkes, akademisches Geplapper ist das für mich, gibts sonst keine Probleme?
Du wirfst wieder alles durcheinander... der Kampf gegen Rassismus ist nicht pseudolinks, sondern notwendig für eine menschliche Welt. Und woher kommt immer der Gedanke, dass das Ansprechen eines Problems alle anderen unter den Teppich kehre? Wohl eher das Gegenteil ist der Fall!
Ich stimme Dir höchstens insofern zu als es pseudolinks ist, sichere Renten abzuschaffen, aber das Gendersternchen zu einer Art Religionsfrage zu erheben.
Und es kotzt mich an, wenn korrupte, undemokratische, kapitalistische Eliten (Fifa, windiger Horst,...) sich als Vorreiter des Antirassismus inszenieren.Und jetzt geh den armen Jensi trösten, das ist nicht mal pseudolinks...
Ein par Positionen von Dir fand ich ja immer legitim oder teils auch richtig, aber das war jetzt ein ganz schwacher Text von Dir, finde ich.
Trösten muss man den sicher nicht, der hat ein gesundes Selbsbewusstsein. Ich finds schwach, polemisch auf jeden Mist aufzuspringen um politisch besonders korrekt und empört zu sein.
Fernsehkoch!, Thursday, 06.05.2021, 15:48 (vor 1842 Tagen) @ Schindluderei
Jetzt wacht halt endlich auf ihr Schlafschafe! Gemäß den ganzen Quellen vom Schindluder ist sowas nicht rassistisch!
Schindluderei
, Thursday, 06.05.2021, 15:51 (vor 1842 Tagen) @ Fernsehkoch!
Jetzt wacht halt endlich auf ihr Schlafschafe! Gemäß den ganzen Quellen vom Schindluder ist sowas nicht rassistisch!
danke, q.e.d.
Nikiforov, Thursday, 06.05.2021, 16:02 (vor 1842 Tagen) @ Schindluderei
ist doch lachhaft über was man sich heute alles künstlich aufregen muss.
Es ist eine rassistische Bemerkung, hör auf das abzutun.
Quotenpersonofcolour wäre dann korrekt, oder wie sagt man das genau? Ich finde es nicht rassistisch, sondern unpassend, wobei man ja nicht mal den Zusammenhang kennt. Aber ich weiss, es gibt da inzwischen keine zwei Meinungen mehr, wenn der Mainstream es so bezeichnet dann ist es gefälligst auch so.
Mimimi
Ich weiß, Jens und Du sind die Opfer. Ich nehme Deine Meinung zur Kenntnis und diskutiere mit Dir. Was willst Du noch? Eine Grundstücksreservierung in Arlington für den Fall dass Du fällst in Deinem heldenhaften Kampf gegen den pösen Mainstream? Manchmal hat der Mainstream auch recht, sagte die Sackgasse...
Ist der Ausdruck Quotenfrau dann sexistisch?
Ja, selbstverständlich.
Sowas oder sowas ähnliches habe ich im Spass sicher auch schon geschrieben oder gesagt.
Ich auch. Aber nicht zu einer person of colour und ich bin auch weder eine Person der Zeitgeschichte noch irgendwo Aufsichtsrat. Und es ist trotzdem rassistisch auch wenn ich es "im Spaß" sage und wenn es jemand mitkriegt kriege ich zurecht dafür auf den Deckel. Du erst recht
Er hat es versehentlich direkt an den Herrn Aogo geschickt. Kann man natürlich schon wieder genau wissen, dass das sicher gelogen ist, weil der Lehmann eben ein Unsympat ist. Ich gehe davon aus, dass das stimmt und dann ist es 1.1 mit dem vergleichbar was du oder ich schon gesagt oder geschrieben haben.
Verstehst ned? Wenn Du den "Witz" daheim gegenüber Deiner Frau äußerst ist das halt einfach was anderes. Wenn ich eine Person der Zeitgeschichte und irgendwo Aufsichtsrat bin, dann ist halt jede Äußerung u.U. mit etwas mehr Resonanz verbunden, zumal wenn sie öffentlich wird.
Der Mann hat sich entschuldigt.
Und zwar grottenschlecht.
Herrn Aogo hat es offensichtlich genügt. Er ist der Betroffene, dann sollte es m.E. nach den Nichtbetroffenen wie z.b. dir auch genügen.
Bei Rassismus ist nie nur 1 Person betroffen. Du raffst es ja wirklich nicht!
ich finde es gut dass die beiden das ausgeräumt haben, aber das was Lehmann öffentlich "erklärt" hat war schon ziemlich arm. Auch da gilt: Wenn ich eine Person der Zeitgeschichte und irgendwo Aufsichtsrat bin, dann ist halt jede Äußerung u.U. mit etwas mehr Resonanz verbunden, zumal wenn sie öffentlich wird.
Wenn man ihn nicht mag, ihn unsympatisch findet oder er ein pöser Querdenker ist, sollte man das auch sagen und nicht diesen Quatsch vorschieben.
Haben Karsten Baumann und der Präse seines Jugendvereins doch hervorragend gemacht!
Für mich ein oberpeinlicher Wichtigtuer, wie so viele in diesen Zeiten.
Sorry, bist Du für mich aber langsam auch.
Und jetzt geh den armen Jensi trösten, das ist nicht mal pseudolinks...
Ein par Positionen von Dir fand ich ja immer legitim oder teils auch richtig, aber das war jetzt ein ganz schwacher Text von Dir, finde ich.
Trösten muss man den sicher nicht, der hat ein gesundes Selbsbewusstsein. Ich finds schwach, polemisch auf jeden Mist aufzuspringen um politisch besonders korrekt und empört zu sein.
Kanst Du gern so sehen.
Ich finde es interessant dass man sich dann nicht einfach was anderem zuwendet, sondern im Internet schreibt, dass jetzt irgendwas endlich aber wirklich mal wieder aufhören sollte. Das klappt selten...
Schindluderei
, Thursday, 06.05.2021, 16:09 (vor 1842 Tagen) @ Nikiforov
dann bin ich jetzt einfach total froh und dankbar, dass du noch mit mir diskutierst.
Die Opfer sehe ich inzwischen allerdings ganz woanders.
Nikiforov, Thursday, 06.05.2021, 16:22 (vor 1842 Tagen) @ Schindluderei
dann bin ich jetzt einfach total froh und dankbar, dass du noch mit mir diskutierst.
Die Opfer sehe ich inzwischen allerdings ganz woanders.
Weißt Du, wenn eine Kassiererin wegen so einem Spruch ihren Job verliert - das fände ich unverhältnismäßig. Da ist es mit einer persönlichen Entschuldigung aus meiner Sicht echt getan.
Aber was passiert denn dem Lehmann? Er wird von ein paar Sendern nicht mehr eingeladen und hat einen lukrativen Auftrag verloren. Ich bin aber zuversichtlich, dass er gut weiterlebt und das soll er auch. Nur können wir Personen des öffentlichen Lebens sowas nicht durchgehen lassen, als wäre es ganz normal. Er ist halt dann für machen Aufgaben ungeeignet.
Herbert, Thursday, 06.05.2021, 16:42 (vor 1842 Tagen) @ Nikiforov
Ist der Ausdruck Quotenfrau dann sexistisch?
Ja, selbstverständlich.
Wie würdest Du dann (nicht sexistisch) eine Frau bezeichnen die aufgrund einer Frauenquote in ein Gremium berufen wurde?
lustiger_hans, Thursday, 06.05.2021, 17:04 (vor 1842 Tagen) @ Herbert
Ist der Ausdruck Quotenfrau dann sexistisch?
Ja, selbstverständlich.
Wie würdest Du dann (nicht sexistisch) eine Frau bezeichnen die aufgrund einer Frauenquote in ein Gremium berufen wurde?
Natürlich ist "Quotenfrau" sexistisch!
Es handelt sich dabei um eine Besetzung ohne Ansehen der Kompetenz auf Grund einer Vorschrift. Also "Vorschriftsfrau"
.
Warum gibt es eigentlich keine Diversenquote?
nordkurvenasso, Thursday, 06.05.2021, 17:38 (vor 1842 Tagen) @ lustiger_hans
Ist der Ausdruck Quotenfrau dann sexistisch?
Ja, selbstverständlich.
Wie würdest Du dann (nicht sexistisch) eine Frau bezeichnen die aufgrund einer Frauenquote in ein Gremium berufen wurde?
Natürlich ist "Quotenfrau" sexistisch!Es handelt sich dabei um eine Besetzung ohne Ansehen der Kompetenz auf Grund einer Vorschrift. Also "Vorschriftsfrau"
.
Warum gibt es eigentlich keine Diversenquote?
Keine Angst, die kommt schon noch- die wird nach der vollendeten Dekonstruktion konstruiert
Herbert, Thursday, 06.05.2021, 17:45 (vor 1842 Tagen) @ lustiger_hans
Ist der Ausdruck Quotenfrau dann sexistisch?
Ja, selbstverständlich.
Wie würdest Du dann (nicht sexistisch) eine Frau bezeichnen die aufgrund einer Frauenquote in ein Gremium berufen wurde?
Natürlich ist "Quotenfrau" sexistisch!Es handelt sich dabei um eine Besetzung ohne Ansehen der Kompetenz auf Grund einer Vorschrift. Also "Vorschriftsfrau"
.
Warum gibt es eigentlich keine Diversenquote?
Was soll jetzt diese Frage? Es geht nicht darum ob eine Frauenquote sinnvoll ist oder nicht - meiner Meinung nach ist eine Frauenquote nur bedingt dazu geeignet mehr Frauen in verantwortungsvolle Positionen zu bekommen aber mir fällt auch, vor allem für sehr große Firmen, keine bessere Möglichkeit ein. Bei uns sind in der Geschäftsleitung ca. 1/3 Frauen aber es ist sehr schwer diesen Anteil zu halten da es einfach mehr Männer als Frauen gibt die in leitende Positionen wollen. Bei der Abteilungsleitung ist es fast noch schwerer. Mir kommt es so vor, als ob vor allem die direkte Personalverantwortung (Einstellung / Entlassung / Personalführung / etc.) von Frauen eher "gemieden" wird. Kann aber auch ein subjektiver Eindruck sein, da mir das Thema auch nicht besonders liegt. 
Es geht mir nur darum, dass ich die Bezeichnung "Quotenfrau" für sich alleine zwar nicht sehr schmeichelhaft finde, aber mir auch kein anderer Begriff einfällt wenn aufgrund einer Frauenquote eingestellt bzw. explizit gesucht wird. Dazu mal eine Frage: Darf man in einer Stellenanzeige eigentlich "nur Frauen" suchen und dadurch Männer von der Bewerbung ausschließen wenn man weis, dass man aufgrund einer bestehenden Frauenquote keinen Mann einstellen wird und wenn man das darf, wie funktioniert das beim anonymisieren der Bewerbungsunterlagen (was ich übrigens bei der Auswahl zum Bewerbungsgespräch sinnvoll finde)?
lustiger_hans, Thursday, 06.05.2021, 18:40 (vor 1842 Tagen) @ Herbert
Ist der Ausdruck Quotenfrau dann sexistisch?
Ja, selbstverständlich.
Wie würdest Du dann (nicht sexistisch) eine Frau bezeichnen die aufgrund einer Frauenquote in ein Gremium berufen wurde?
Natürlich ist "Quotenfrau" sexistisch!Es handelt sich dabei um eine Besetzung ohne Ansehen der Kompetenz auf Grund einer Vorschrift. Also "Vorschriftsfrau"
.
Warum gibt es eigentlich keine Diversenquote?
Was soll jetzt diese Frage? Es geht nicht darum ob eine Frauenquote sinnvoll ist oder nicht - meiner Meinung nach ist eine Frauenquote nur bedingt dazu geeignet mehr Frauen in verantwortungsvolle Positionen zu bekommen aber mir fällt auch, vor allem für sehr große Firmen, keine bessere Möglichkeit ein. Bei uns sind in der Geschäftsleitung ca. 1/3 Frauen aber es ist sehr schwer diesen Anteil zu halten da es einfach mehr Männer als Frauen gibt die in leitende Positionen wollen. Bei der Abteilungsleitung ist es fast noch schwerer. Mir kommt es so vor, als ob vor allem die direkte Personalverantwortung (Einstellung / Entlassung / Personalführung / etc.) von Frauen eher "gemieden" wird. Kann aber auch ein subjektiver Eindruck sein, da mir das Thema auch nicht besonders liegt.Es geht mir nur darum, dass ich die Bezeichnung "Quotenfrau" für sich alleine zwar nicht sehr schmeichelhaft finde, aber mir auch kein anderer Begriff einfällt wenn aufgrund einer Frauenquote eingestellt bzw. explizit gesucht wird. Dazu mal eine Frage: Darf man in einer Stellenanzeige eigentlich "nur Frauen" suchen und dadurch Männer von der Bewerbung ausschließen wenn man weis, dass man aufgrund einer bestehenden Frauenquote keinen Mann einstellen wird und wenn man das darf, wie funktioniert das beim anonymisieren der Bewerbungsunterlagen (was ich übrigens bei der Auswahl zum Bewerbungsgespräch sinnvoll finde)?
Eine Frauenquote kann da etwas bewirken, wo qualifizierte Frauen in der Breite aus sexistischen Gründen nicht für die Positionen ausgewählt werden.
Absolvieren also 50% Frauen einen Studiengang, sollte man in der Fachrichtung irgendwann eine Parität feststellen. Wenn nicht, kann man über Maßnahmen reden.
Versuch das z.B. mal bei einem Ingenieursdienstleister: Du bekommst das Personal nicht! Schlicht auch deswegen, weil der Absolventenanteil nicht 50/50 ist.
Dort wird durch die Frauenquote ggf. Diskriminierung geschaffen. Man MUSS eine Frau auswählen. Wenn es eine scharfe Quote ist (= Strafen bei Nichterfüllung), landen nicht die Qualifiziertesten, sondern eben die einzige Frau auf der Stelle. Das gibt dann Probleme mit dem Thema "Quotenfrau". Erschwerend kommt die von dir angesprochene "verengung": Man bekommt nach oben hin immer weniger Frauen. Und bei denen, die übrigbleiben, gibt es oft einen guten Anteil "intrigante Wegbeißerinnen", die einem leider oft ganze Bereiche innerhalb kurzer Zeit kaputt machen oder gutes Personal vergraulen, die muss man dann (ebenso wie das männliche Pendant, zu dem aber meist mehr Alternativen da sind) im Bewerbungsprozess aussortieren.
Bei einer Stellenanzeige wäre interessant, wenn einer ausschreibt "darf wegen Quote nur mit einer Frau besetzt werden". Ich glaube, das wäre auf Seite 1 diverser Zeitungen.
Anonymisierte Unterlagen können sicherlich ein Stück weit helfen, ich sehe da aber gewisse praktische Probleme: Die Person steht dann irgendwann vor mir. Und wenn ich nicht nur eine Person zum Gespräch einlade, sondern fünf, würde der Sexismus da ggf. wieder greifen. Ebenso ist das Anonymisieren von Unterlagen wie Arbeitszeugnissen nicht gerade eine einfache Sache. Überall, wo ich mir ein tieferes Bild von der Person machen muss, stösst das an Grenzen. Die Vorurteile gegenüber bestimmten Namen oder Fotos lassen sich ein bisschen abmildern, das wars aber dann auch.
Nikiforov, Thursday, 06.05.2021, 23:39 (vor 1842 Tagen) @ lustiger_hans
Ist der Ausdruck Quotenfrau dann sexistisch?
Ja, selbstverständlich.
Wie würdest Du dann (nicht sexistisch) eine Frau bezeichnen die aufgrund einer Frauenquote in ein Gremium berufen wurde?
Natürlich ist "Quotenfrau" sexistisch!Es handelt sich dabei um eine Besetzung ohne Ansehen der Kompetenz auf Grund einer Vorschrift. Also "Vorschriftsfrau"
.
Warum gibt es eigentlich keine Diversenquote?
Was soll jetzt diese Frage? Es geht nicht darum ob eine Frauenquote sinnvoll ist oder nicht - meiner Meinung nach ist eine Frauenquote nur bedingt dazu geeignet mehr Frauen in verantwortungsvolle Positionen zu bekommen aber mir fällt auch, vor allem für sehr große Firmen, keine bessere Möglichkeit ein. Bei uns sind in der Geschäftsleitung ca. 1/3 Frauen aber es ist sehr schwer diesen Anteil zu halten da es einfach mehr Männer als Frauen gibt die in leitende Positionen wollen. Bei der Abteilungsleitung ist es fast noch schwerer. Mir kommt es so vor, als ob vor allem die direkte Personalverantwortung (Einstellung / Entlassung / Personalführung / etc.) von Frauen eher "gemieden" wird. Kann aber auch ein subjektiver Eindruck sein, da mir das Thema auch nicht besonders liegt.Es geht mir nur darum, dass ich die Bezeichnung "Quotenfrau" für sich alleine zwar nicht sehr schmeichelhaft finde, aber mir auch kein anderer Begriff einfällt wenn aufgrund einer Frauenquote eingestellt bzw. explizit gesucht wird. Dazu mal eine Frage: Darf man in einer Stellenanzeige eigentlich "nur Frauen" suchen und dadurch Männer von der Bewerbung ausschließen wenn man weis, dass man aufgrund einer bestehenden Frauenquote keinen Mann einstellen wird und wenn man das darf, wie funktioniert das beim anonymisieren der Bewerbungsunterlagen (was ich übrigens bei der Auswahl zum Bewerbungsgespräch sinnvoll finde)?
Eine Frauenquote kann da etwas bewirken, wo qualifizierte Frauen in der Breite aus sexistischen Gründen nicht für die Positionen ausgewählt werden.
Absolvieren also 50% Frauen einen Studiengang, sollte man in der Fachrichtung irgendwann eine Parität feststellen. Wenn nicht, kann man über Maßnahmen reden.
Versuch das z.B. mal bei einem Ingenieursdienstleister: Du bekommst das Personal nicht! Schlicht auch deswegen, weil der Absolventenanteil nicht 50/50 ist.
Dort wird durch die Frauenquote ggf. Diskriminierung geschaffen. Man MUSS eine Frau auswählen. Wenn es eine scharfe Quote ist (= Strafen bei Nichterfüllung), landen nicht die Qualifiziertesten, sondern eben die einzige Frau auf der Stelle. Das gibt dann Probleme mit dem Thema "Quotenfrau". Erschwerend kommt die von dir angesprochene "verengung": Man bekommt nach oben hin immer weniger Frauen. Und bei denen, die übrigbleiben, gibt es oft einen guten Anteil "intrigante Wegbeißerinnen", die einem leider oft ganze Bereiche innerhalb kurzer Zeit kaputt machen oder gutes Personal vergraulen, die muss man dann (ebenso wie das männliche Pendant, zu dem aber meist mehr Alternativen da sind) im Bewerbungsprozess aussortieren.
Bei einer Stellenanzeige wäre interessant, wenn einer ausschreibt "darf wegen Quote nur mit einer Frau besetzt werden". Ich glaube, das wäre auf Seite 1 diverser Zeitungen.
Anonymisierte Unterlagen können sicherlich ein Stück weit helfen, ich sehe da aber gewisse praktische Probleme: Die Person steht dann irgendwann vor mir. Und wenn ich nicht nur eine Person zum Gespräch einlade, sondern fünf, würde der Sexismus da ggf. wieder greifen. Ebenso ist das Anonymisieren von Unterlagen wie Arbeitszeugnissen nicht gerade eine einfache Sache. Überall, wo ich mir ein tieferes Bild von der Person machen muss, stösst das an Grenzen. Die Vorurteile gegenüber bestimmten Namen oder Fotos lassen sich ein bisschen abmildern, das wars aber dann auch.
Völlige Phantomdiskussion von Dir. So wie niemand eine "divers"-Quote fordert, so wenig fordert jemand eine verbindliche Quote in Ingenieurberufen. Wenn große börsennotierte Unternehmen mehr als drei Personen im Vorstand haben, DANN MUSS MAN BEGRÜNDEN KÖNNEN WARUM KEINE FRAU DABEI IST. Das ist es auch schon, meines Wissens. Finde ich okay, wenn auch vielleicht nicht der Weisheit letzter Schluss. Hast Du Angst davor, bist Du inkompetentes Vorstandsmitglied einer Aktiengesellschaft oder so? 
lustiger_hans, Friday, 07.05.2021, 08:18 (vor 1841 Tagen) @ Nikiforov
[…]
Völlige Phantomdiskussion von Dir. So wie niemand eine "divers"-Quote fordert, so wenig fordert jemand eine verbindliche Quote in Ingenieurberufen. Wenn große börsennotierte Unternehmen mehr als drei Personen im Vorstand haben, DANN MUSS MAN BEGRÜNDEN KÖNNEN WARUM KEINE FRAU DABEI IST. Das ist es auch schon, meines Wissens. Finde ich okay, wenn auch vielleicht nicht der Weisheit letzter Schluss. Hast Du Angst davor, bist Du inkompetentes Vorstandsmitglied einer Aktiengesellschaft oder so?
An einer allgemeinen gesetzlichen und sanktionsbewehrten Quote sind wir näher dran, als so mancher glaubt. Wart mal, wer im September mitschnabeln darf.
Es gibt auch sehr wohl Unternehmen, die das schon jetzt versuchen. Und das, so kann ich dir versichern, funktioniert oft nicht. Das gipfelte mir zuletzt darin, dass die unbedingt von ganz oben gewollte "junge dynamische Frau" das ganze Projekt samt der Stimmung im Personal an die Wand gefahren hat. Jetzt sind sowohl sie als auch einiges gutes Personal weg, zusammen mit einem Haufen Geld. Und das (auf Grund der Qualifikation und Persönlichkeit) absehbar.
Und ansonsten habe ich es ja schon gesagt: Wenn die Qualifikation unten mit 50/50 beginnt, dann müsste das oben irgendwann ankommen, ansonsten muss man das tatsächlich begründen und ggf. nachsteuern.
Nikiforov, Friday, 07.05.2021, 10:18 (vor 1841 Tagen) @ lustiger_hans
[…]
Völlige Phantomdiskussion von Dir. So wie niemand eine "divers"-Quote fordert, so wenig fordert jemand eine verbindliche Quote in Ingenieurberufen. Wenn große börsennotierte Unternehmen mehr als drei Personen im Vorstand haben, DANN MUSS MAN BEGRÜNDEN KÖNNEN WARUM KEINE FRAU DABEI IST. Das ist es auch schon, meines Wissens. Finde ich okay, wenn auch vielleicht nicht der Weisheit letzter Schluss. Hast Du Angst davor, bist Du inkompetentes Vorstandsmitglied einer Aktiengesellschaft oder so?
An einer allgemeinen gesetzlichen und sanktionsbewehrten Quote sind wir näher dran, als so mancher glaubt. Wart mal, wer im September mitschnabeln darf.
Sollten die Grünen die Wahl gewinnen werden sie so eine Quote genau so wenig durchsetzen, wie 98 unter Rot-Grün die Lichter ausgegangen sind oder Kretschmann in Baden-Württemberg das Autofahren verboten hat. Dass einem diese moderate Partei offenbar so Angst einflößen kann... versteh ich nicht.
Es gibt auch sehr wohl Unternehmen, die das schon jetzt versuchen. Und das, so kann ich dir versichern, funktioniert oft nicht. Das gipfelte mir zuletzt darin, dass die unbedingt von ganz oben gewollte "junge dynamische Frau" das ganze Projekt samt der Stimmung im Personal an die Wand gefahren hat. Jetzt sind sowohl sie als auch einiges gutes Personal weg, zusammen mit einem Haufen Geld. Und das (auf Grund der Qualifikation und Persönlichkeit) absehbar.
Was einzelne Unternehmen in ihrer eigenen Verantwortung treiben interessiert mich eigentlich nicht so, ist deren Sache. Alles was dem Unternehmen schadet wird sich wohl nicht allgemein durchsetzten denke ich mal. Dass es da negative Einzelfälle und missglückte Experimente gibt glaub ich gern. Das ist bedauerlich, denn in der bisherigen Menscheheitsgeschichte lief unter rein männlichem Management bekanntlich alles optimal
Und ansonsten habe ich es ja schon gesagt: Wenn die Qualifikation unten mit 50/50 beginnt, dann müsste das oben irgendwann ankommen, ansonsten muss man das tatsächlich begründen und ggf. nachsteuern.
Samma beinand!
50/50 erwarte ich nicht mal, weil wir ja noch nicht mal genau bzw vollständig wissen welche Faktoren da so wirken. Daher möchte auch ich keine übertriebene Regulierung, wo auch immer man da die Linie zieht. Klar ist, dass es erkennbar möglich sein muss für Frauen, bei gleicher Eignung so weit zu kommen wie ein Mann und da haben wir noch Nachholbedarf.
BlueMagic, Friday, 07.05.2021, 10:55 (vor 1841 Tagen) @ Nikiforov
Der Nachholbedarf besteht insbesondere auch, weil in den Köpfen Vieler einfach noch das alte Rollenmodell: Vater Geld verdienen/Karriere machen - Mutter zuhause bleiben/Kinder erziehen verankert ist. Für einige sind Mütter, die zu früh wieder arbeiten gehen immer noch Rabenmütter. Laut aussprechen werden es heute die wenigsten, aber es denken immer noch zu viele so. Und genau aufgrund dieser Denke ist bei uns das Netz an Betreuungsmöglichkeiten für Kinder fast aller Altersstufen immer noch zu wenig ausgebaut. Im Osten der Republik ist das anders.
Auch wenn ich in meiner individuellen Situation davon profitiere, bin ich doch der Meinung, dass das Ehegattensplitting dringend abgeschafft gehört. Es stammt aus den 50er oder 60er Jahren, als das Modell noch uneingeschränkt galt und machte aus damaliger Sicht Sinn. Heute verhindert es oft, dass Frauen Vollzeit arbeiten und Karriere machen. Deshalb bleibt es meist dabei, dass der Mann arbeiten gehen muss, weil damit das notwendige Familieneinkommen leichter erzielt werden kann. Für Frauen lohnt es sich aufgrund des Steuerrechts nicht wirklich, auch in Vollzeit zu arbeiten. Durch diese beiden Stellschrauben (Betreuungsmöglichkeiten/Steuerrecht) wird zementiert, dass Frauen weniger Führungspositionen wollen und/oder bekommen. Das ist von den konservativen alten Herren auch so gewollt.
Und ich hoffe sehr, dass sich das schnell ändert, wenn endlich mal die alten Unionsmänner die Änderung der Rahmenbedingungen für eine wirkliche Gleichberechtigung nicht mehr so leicht blockieren können. Und wenn es nur das ist, was eine junge Mutter als Kanzlerin umsetzt, hat es sich langfristig schon gelohnt, sie zu wählen. Mit den beiden anderen Kandidaten ist das wieder nicht zu erwarten und es dauert wieder mindestens 4 Jahre länger bis D endlich mal in der familien- und frauenpolitischen Moderne ankommt.
United Sixties, Friday, 07.05.2021, 11:25 (vor 1841 Tagen) @ BlueMagic
Das mag soweit richtig sein, ist in jedem Fall aber individuell. Grosstadt oder Ländlicher Raum unterscheiden sich da massiv (auch nach Bundesländern) im Angebot für Kitas usw. Wichtig wird generell sein, dass in Zukunft die Männer auch die Kindererziehung nicht den Frauen in den Kitas oder Betreuungsstellen überlassen und Ihre wichtige Aufgabe als Vorbild in aktiver Erziehung ab Geburt wahrnehmen. Auch sollten viel mehr MÄnner in die Erzieher-Ausbildung gebracht werden.
Mir war es immer wichtiger hier voll und ganz mitzuwirken und somit a) die Frau zu entlasten und b)Kindern nicht nur der Spiele-Papa zu sein. Hier ist auch ein Umdenken wichtig, denn die Rolle der Väter wird in der Erziehung noch unterschätzt und zeigt sich in vielen Beispielen dann unnötig in teueren Therapiestunden.
oder sog. systemischen Familienaufstellungen.
Zur künftigen Kanzlerin Annalena Baerbock bin ich Deiner Meinung, besser jetzt als erst in 4 oder 8 Jahren ! Und die Lobbyisten im Steuerrecht bei Union und besonders FDP müssen hier endlich in die Opposition.
Finanzamt, Saturday, 08.05.2021, 07:50 (vor 1840 Tagen) @ BlueMagic
Auch wenn ich in meiner individuellen Situation davon profitiere, bin ich doch der Meinung, dass das Ehegattensplitting dringend abgeschafft gehört. Es stammt aus den 50er oder 60er Jahren, als das Modell noch uneingeschränkt galt und machte aus damaliger Sicht Sinn. Heute verhindert es oft, dass Frauen Vollzeit arbeiten und Karriere machen. Deshalb bleibt es meist dabei, dass der Mann arbeiten gehen muss, weil damit das notwendige Familieneinkommen leichter erzielt werden kann. Für Frauen lohnt es sich aufgrund des Steuerrechts nicht wirklich, auch in Vollzeit zu arbeiten. Durch diese beiden Stellschrauben (Betreuungsmöglichkeiten/Steuerrecht) wird zementiert, dass Frauen weniger Führungspositionen wollen und/oder bekommen. Das ist von den konservativen alten Herren auch so gewollt.
Es wird doch kein Ehepaar gezwungen die Steuerklasse so zu wählen, geschweige dass es immer der Mann sein muss, der die bessere Steuerklasse annimmt....
Es ist ein Anreiz vom Staat, dass Ehepaare sich Kinderkriegen auch Leisten sollen, wie es der einzelne Bürger annimmt, ist doch jeden selbst überlassen ...
PS: es soll auch Frauen geben, die sich in der Mutterrolle gefallen, sollen die dann nach Deinem Vorschlag benachteiligt werden ?
Herbert, Saturday, 08.05.2021, 09:29 (vor 1840 Tagen) @ BlueMagic
Der Nachholbedarf besteht insbesondere auch, weil in den Köpfen Vieler einfach noch das alte Rollenmodell: Vater Geld verdienen/Karriere machen - Mutter zuhause bleiben/Kinder erziehen verankert ist. Für einige sind Mütter, die zu früh wieder arbeiten gehen immer noch Rabenmütter. Laut aussprechen werden es heute die wenigsten, aber es denken immer noch zu viele so. Und genau aufgrund dieser Denke ist bei uns das Netz an Betreuungsmöglichkeiten für Kinder fast aller Altersstufen immer noch zu wenig ausgebaut. Im Osten der Republik ist das anders.
Was ist daran falsch, wenn Kinder (zumindest ab Nachmittag) von den Menschen betreut werden die sie lieben? Ich möchte jetzt nicht von "Abschiebung" sprechen aber ich finde es nicht gut, wenn Menschen Kinder bekommen und sich dann nicht selbst um Ihre Sprösslinge kümmern. Das man in Deutschland ohne Doppeleinkommen in den meisten Fällen nicht gut leben kann (hohe Steuern bei hohen Kosten) ist doch das Problem und nicht wenn ein Elternteil daheim bleibt um die Kinder zu betreuen. Vormittags im Kindergarten ist wichtig um, gerade bei Einzelkindern, eine höhere Sozialkompetenz aufzubauen, aber Ganztagsbetreuung ist doch nicht "besser" als wenn sich ein Elternteil Nachmittags "individuell" um die eigenen Kinder kümmert.
Auch wenn ich in meiner individuellen Situation davon profitiere, bin ich doch der Meinung, dass das Ehegattensplitting dringend abgeschafft gehört. Es stammt aus den 50er oder 60er Jahren, als das Modell noch uneingeschränkt galt und machte aus damaliger Sicht Sinn. Heute verhindert es oft, dass Frauen Vollzeit arbeiten und Karriere machen. Deshalb bleibt es meist dabei, dass der Mann arbeiten gehen muss, weil damit das notwendige Familieneinkommen leichter erzielt werden kann. Für Frauen lohnt es sich aufgrund des Steuerrechts nicht wirklich, auch in Vollzeit zu arbeiten. Durch diese beiden Stellschrauben (Betreuungsmöglichkeiten/Steuerrecht) wird zementiert, dass Frauen weniger Führungspositionen wollen und/oder bekommen. Das ist von den konservativen alten Herren auch so gewollt.
Auch hier sehe ich bei uns "das Problem" nur in Führungspositionen da sich "Normalverdiener", zumindest in München aufgrund der Steurlast und den hohen Kosten gar nicht leisten können nicht beide zu arbeiten. Wir haben eine Frau in einer Führungsposition wo der Mann daheim bei den Kindern ist bzw. jetzt, da die Kinder schon älter sind, wieder im Job. Ohne das Ehegattensplitting wären einfach mehr Steuern gezahlt worden, nur weil man als Familie entschieden hat sich gut um die Kinder zu kümmern und eben ein Elternteil nicht Vollzeit (bzw. in diesem Fall gar nicht) arbeitet. Warum sollte Deiner Meinung nach der Staat nicht unterstützen wenn sich Eltern (selbst) gut um die Kinder kümmern. Nicht alles aus den 50er/60er Jahren ist schlecht und so lange das Gesetz auch "erlaubt", dass Männer daheim bleiben und nicht nur Frauen ist das auch nicht "frauenfeindlich".
Ich persönlich bin auch der Meinung, dass Frauen aufgrund der 9monatigen Schwangerschaft eine höhere Bindung zu einem Kleinkind haben und daher besser geeignet sind sich um das Kleinkind zu kümmern. Auch diverse Hormone spielen dabei eine nicht unwichtige Rolle. Ob es jetzt richtig ist, dass junge Familien von staatlicher Seite "gezwungen" werden, dass auch das zweite Elternteil mindestens 2 Monate Elternzeit beantragt, darüber kann man geteilter Meinung sein. Ich würde es ja verstehen, wenn die 2 Monate zusätzlich von Steuergeldern finanziert werden wenn nur das zweite Elternteil dann daheim ist (dadurch würde der erste Elternteil natürlich zum arbeiten "gezwungen", aber das willst Du ja) aber wenn in den 2 Monaten in denen der "Zweitpartner" Elternzeit nimmt auch der erste Elternteil daheim ist, dann klingt das für mich einfach nach 2 Monaten zusätzlichen Urlaub für den zweiten Elternteil. Auch finde ich es unfähr, dass Familien die sich entscheiden, dass sich ein Elternteil voll und ganz um die Kinder kümmert 2 Monate weniger Elternzeit bezahlt bekommen.
Und ich hoffe sehr, dass sich das schnell ändert, wenn endlich mal die alten Unionsmänner die Änderung der Rahmenbedingungen für eine wirkliche Gleichberechtigung nicht mehr so leicht blockieren können. Und wenn es nur das ist, was eine junge Mutter als Kanzlerin umsetzt, hat es sich langfristig schon gelohnt, sie zu wählen. Mit den beiden anderen Kandidaten ist das wieder nicht zu erwarten und es dauert wieder mindestens 4 Jahre länger bis D endlich mal in der familien- und frauenpolitischen Moderne ankommt.
Also ist für Dich "Gleichberechtigung" wenn der Statt Menschen zu etwas zwingt bzw. bestraft wenn sich eine Familie entscheidet, dass die Frau daheim bleibt. Aktuell werden Familien bei denen nur ein Partner zu Hause bleibt schon mit 2 Monate weniger Elternzeit bestraft. Du möchtest also noch mehr Strafe, ok, das passt zu Grün - wenn wir die Menschen nicht überzeugen können, dann müssen wir halt über Geld oder andere Repräsalien erziehen. Ist natürlich eine Möglichkeit, wenn auch keine die mir gefällt, in welche Richtung auch immer die staatliche Erziehung geht.
BlueMagic, Saturday, 08.05.2021, 23:49 (vor 1840 Tagen) @ Herbert
Mein Beitrag hat vielleicht zu sehr auf das Ehegattensplitting im Zusammenhang mit Kindern fokussiert. Das Ehegattensplitting ist aber unabhängig von Kindern in der Ehe. Gegen deine Argumente ist nichts einzuwenden. Nur geht es dabei um vergleichsweise wenige Jahre. Nach der Kinderphase besteht das Splitting weiter und setzt weiter falsche Anreize. Meist führt es zu Teilzeittätigkeiten bei Frauen, weil das steuerlich begünstigt wird. Problem ist dann irgendwann auch, dass die Frauen weniger in die Rentenkasse einzahlen und bei einer Trennung Alterarmut droht. Bei deiner Argumentation wäre ein Familiensplitting, die bessere Variante. Dann würde das Einkommen durch die Zahl der Haushaltsmitglieder geteilt. In Frankreich ist das so. Ab 3 Kindern zahlt man dort praktich keine Einkommenssteuer. Das ist sehr sinnvoll.
Herbert, Sunday, 09.05.2021, 01:13 (vor 1840 Tagen) @ BlueMagic
... Das Ehegattensplitting ist aber unabhängig von Kindern in der Ehe. ... Nur geht es dabei um vergleichsweise wenige Jahre. Nach der Kinderphase besteht das Splitting weiter und setzt weiter falsche Anreize. ... Problem ist dann irgendwann auch, dass die Frauen weniger in die Rentenkasse einzahlen und bei einer Trennung Alterarmut droht.
Stimmt, das hatte ich so gar nicht im Blick. Wobei es auch nicht so "unfair" ist, wenn zwei Menschen von denen nur einer arbeitet und der andere sich um Haushalt, Garten, etc. kümmert weniger Steuern zahlen als eine einzelne Person. Ansonsten zwingt man den Partner zum arbeiten bzw. es bleibt dann halt einfach nur weniger Geld übrig, also kein Anreiz sondern ein Zwang. Nicht so mein Fall.
Bei deiner Argumentation wäre ein Familiensplitting, die bessere Variante. Dann würde das Einkommen durch die Zahl der Haushaltsmitglieder geteilt. In Frankreich ist das so. Ab 3 Kindern zahlt man dort praktich keine Einkommenssteuer. Das ist sehr sinnvoll.
Mit dem Vorschlag wäre ich definitiv einverstanden da mit dieser Variante auch wieder "Familie" gefördert wird und man sich dadurch auch Kinderfreibeträge sparen könnte. Auch wenn sich jemand um z.B. die Großeltern kümmert und gemeinsam lebt wäre dann auch abgedeckt. Interessanter Ansatz und auch das Thema "Single-Haushalt" contra "Alleinverdiener / Zuständig-Haushalt" wäre damit gelöst. Wenn jetzt noch ein definierter Betrag bzw. ein Prozentsatz dem Partner "zustehen würde" der den Haushalt macht und damit auch Rente bzw. Altersarmut geregelt wäre, hätte das auch was.
PS: Was Jens Lehmann, Dennis Aogo und Boris Palmer wohl dazu sagen? Wir wollen ja beim Thema bleiben, oder? 
Nikiforov, Sunday, 09.05.2021, 11:04 (vor 1839 Tagen) @ BlueMagic
Mein Beitrag hat vielleicht zu sehr auf das Ehegattensplitting im Zusammenhang mit Kindern fokussiert. Das Ehegattensplitting ist aber unabhängig von Kindern in der Ehe. Gegen deine Argumente ist nichts einzuwenden. Nur geht es dabei um vergleichsweise wenige Jahre. Nach der Kinderphase besteht das Splitting weiter und setzt weiter falsche Anreize. Meist führt es zu Teilzeittätigkeiten bei Frauen, weil das steuerlich begünstigt wird. Problem ist dann irgendwann auch, dass die Frauen weniger in die Rentenkasse einzahlen und bei einer Trennung Alterarmut droht. Bei deiner Argumentation wäre ein Familiensplitting, die bessere Variante. Dann würde das Einkommen durch die Zahl der Haushaltsmitglieder geteilt. In Frankreich ist das so. Ab 3 Kindern zahlt man dort praktich keine Einkommenssteuer. Das ist sehr sinnvoll.
Liest sich sehr vernünftig, wen wählt man für sowas?
Nik, Sunday, 09.05.2021, 13:24 (vor 1839 Tagen) @ Nikiforov
In absoluter Umkehrung eines Ausspruches meiner Urgroßmutter:
Immer so weit links wie möglich wählen!
Paul, Sunday, 09.05.2021, 14:45 (vor 1839 Tagen) @ Nik
In absoluter Umkehrung eines Ausspruches meiner Urgroßmutter:
Immer so weit links wie möglich wählen!
Dann musst du Grün aber außen vorlassen, MLPD vielleicht..... 
BlueMagic, Sunday, 09.05.2021, 23:03 (vor 1839 Tagen) @ Nikiforov
Zumindest wollen SPD und Grüne das derzeitige Ehegattensplitting abschaffen. Wie sie das mit dem im GG verankerten besonderen Schutz von Ehe und Familie in Einklang bringen wollen, wissen sie wohl beide nicht so genau. Das BVerfG wird mit ziemlicher Sicherheit damit befasst werden, wenn sie die derzeitige Regelung ändern.
Herbert, Monday, 10.05.2021, 01:00 (vor 1839 Tagen) @ BlueMagic
Zumindest wollen SPD und Grüne das derzeitige Ehegattensplitting abschaffen.
Ich bin jetzt mal ganz "böse" und behaupt mal "Irgendwoher muss das Geld ja kommen, das man verteilen möchte und da bietet es sich halt an einfach die Menschen zu zwingen zu arbeiten und nicht faul daheim zu sitzen.". Wenn das dann auf Kosten der Familien bzw. der Kinder geht, dann ist das doch egal. Entweder die Familie hat mit einem "arbeitenden Menschen" genug Geld, dann ist das dieser Familie auch egal oder es passt halt nicht, dann müssen halt beide arbeiten. Damit kommen die Kinder schon klar, ist ja aktuell schon bei den meisten Familien so, dass eh beide arbeiten müssen.
Wir können ja ein "Recht auf Homeoffice" gesetzlich fest schreiben, dann hat das Problem halt der Arbeitgeber wenn neben dem Homeoffice noch die Kinder "nebenher" mit betreut werden. Interessiert ja den Gesetzgeber ähnlich wenig wie bei der Einführung von neuen Feiertagen. Da lässt man sich dann als Politiker feiern und zahlen dürfen das dann die Unternehmen oder wenn es machbar ist halt der Verbraucher selbst, wenn die Unternehmer die Leistungen teurer machen.
Aber ja, eine hohe Inflation ist ja perfekt, dann sind die Staatsschulden auch weniger wert und die Rückzahlung geht auch einfacher. Allen ist geholfen - ok, dem der wenig verdient halt nicht so, aber das ist den Politikern ja egal. Passt schon und läuft alles in die richtige Richtung.
Wenn dann die Mieten noch teurer werden, dann regeln wir das halt auch per Gesetz, aber vorher noch die letzten staatlichen Wohnungen verkaufen. Und über richtig satte CO2-Steuern machen wir halt Autofahren, Fleisch essen, etc. so richtig teuer. Ist ja auch egal wenn sich dann Normalverdiener zwangsweise umstellen. Warum überzeugen wenn es mit Zwang doch so viel einfacher geht.
Ist ja nicht so, dass die Menschen in Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern nicht schon extrem viel Steuern zahlen (ok, eben genau die Ehepaare mit Kindern nicht ganz so extrem viel mehr Steuern - aber das wollen wir - SPD und Grüne - ja ändern), da wäre es ja blöd, wenn wir einfach die Steuerlast bei Singles senken. Nein, bei der Steuerlast, da muss Deutschland natürlich ganz vorne (ok, 2. Platz ist zumindest auf dem "Treppchen") sein - siehe https://www.welt.de/wirtschaft/article175842986/Steuerlast-Nur-ein-Land-verlangt-noch-hoehere-Steuerbeitraege-von-den-Buergern.html.
Die erste "Reichensteuer" haben wir ja auch schon mit dem modifizierten Solidaritätszuschlag. Wenigstens trifft das keine "Armen" aber nervig finde ich halt, dass man aus einem Solidaritätszuschlag für "Aufbau Ost" einfach mal so eine "Reichensteuer" für Singles ab 73.000,- und für Familien ab 136.000,- Euro Jahreseinkommen macht und das dann als "Entlastung für die meisten Arbeitnehmer" verkauft. Sorry, das ist genau so, wie wenn sich manche Politiker hin stellen und bei den Corona-Einschränkungen von "Vergünstigungen für ..." reden, sorry, aber das sind halt nun mal notwendige Einschränkungen der persönlichen Freiheiten die man nur "zurückgeben" kann aber niemals "jemanden wieder zugestehen" oder ähnlich Formulierungen. Gott sei Dank ist die Wortwahl hier in den letzten Tagen etwas besser geworden.
Nikiforov, Monday, 10.05.2021, 11:32 (vor 1838 Tagen) @ Herbert
Zumindest wollen SPD und Grüne das derzeitige Ehegattensplitting abschaffen.
Ich bin jetzt mal ganz "böse" und behaupt mal "Irgendwoher muss das Geld ja kommen, das man verteilen möchte und da bietet es sich halt an einfach die Menschen zu zwingen zu arbeiten und nicht faul daheim zu sitzen.". Wenn das dann auf Kosten der Familien bzw. der Kinder geht, dann ist das doch egal. Entweder die Familie hat mit einem "arbeitenden Menschen" genug Geld, dann ist das dieser Familie auch egal oder es passt halt nicht, dann müssen halt beide arbeiten. Damit kommen die Kinder schon klar, ist ja aktuell schon bei den meisten Familien so, dass eh beide arbeiten müssen.
Also, es gibt es ja auch tatsächlich Leute die gerne arbeiten wollen. Mit Kindern ist das aber gar nicht so einfach. Und selbst wenn Du eine sogenannte "Vollzeit"-Betreuung in Anspruch nimmst ist es in der Regel kaum möglich, einem Vollzeitjob nachzugehen. U.a. darum sind z.B. Alleinerziehende von Armut bedroht und es stellt in der Praxis aus meiner Sicht ein gutes Modell dar wenn beide Elternteile arbeiten, aber halt nicht 100 Prozent.
Viele Leute in sozialversicherungspflichtige Jobs zu bringen, Männer wie Frauen, ist ja erstens lukrativ für den Staat und zweitens eine gute Absicherung gegen (Alters-)Armut.
Wir können ja ein "Recht auf Homeoffice" gesetzlich fest schreiben, dann hat das Problem halt der Arbeitgeber wenn neben dem Homeoffice noch die Kinder "nebenher" mit betreut werden.
Hast Du keine Kinder? ich glaube die Zahl derer die versuchen ihre Kinder freiwillig "nebenher" zu betreuen dürfte seeehr überschaubar sein... da verlieren nämlich alle.
Interessiert ja den Gesetzgeber ähnlich wenig wie bei der Einführung von neuen Feiertagen. Da lässt man sich dann als Politiker feiern und zahlen dürfen das dann die Unternehmen oder wenn es machbar ist halt der Verbraucher selbst, wenn die Unternehmer die Leistungen teurer machen.
Welcher Feiertag wurde denn neu eingeführt? Hab ich nicht mitgekriegt... insgesamt habe ich nicht das Gefühl, dass die deutsche Politik arbeitgeberfeindlich ist, ganz im Gegenteil.
Geklagt wird natürlich die ganze Zeit seits der Unternehmer, dabei zählen wir trotz oder gerade wegen unserer recht stark regulierten Marktwirtschaft mit Teil-Mitbestimmung zu den produktivsten und erfolgreichsten Ländern der Welt.
Aber ja, eine hohe Inflation ist ja perfekt, dann sind die Staatsschulden auch weniger wert und die Rückzahlung geht auch einfacher. Allen ist geholfen - ok, dem der wenig verdient halt nicht so, aber das ist den Politikern ja egal. Passt schon und läuft alles in die richtige Richtung.
Versteh ich nicht, weil wir ja eine sehr niedrige Inflation haben und sich die Gehälter problemlos anpassen lassen. Ich halte das für volkswirtschaftlich normal und notwendig. Aber das ist jetzt echt nicht meine Fachgebiet!
Wenn dann die Mieten noch teurer werden, dann regeln wir das halt auch per Gesetz, aber vorher noch die letzten staatlichen Wohnungen verkaufen.
Das sollten wir wahrscheinlich beides echt nicht tun!
Und über richtig satte CO2-Steuern machen wir halt Autofahren, Fleisch essen, etc. so richtig teuer. Ist ja auch egal wenn sich dann Normalverdiener zwangsweise umstellen. Warum überzeugen wenn es mit Zwang doch so viel einfacher geht.
Jetzt gehst mir vielleicht langsam an die Gurgel, aber Autofahren ist per se ja nicht wirklich billig oder gar wirtschaftlich. Es wird in Form der ganzen Infrastruktur (Straßenbau etc.) extrem staatlich subventioniert und zwar auch von Leuten, die nicht Auto fahren (Der Autofahrer als Melkkuh ist eine Legende. Die Melkkuh ist der, der anteilig an seinem Einkommen viel Mehrwertsteuer bezahlt, also alle Leute mit relativ wenig Geld). Mit 1,5 Tonnen Fahrzeug 1,2 Personen zu transportieren ist sehr unwirtschaftlich. Oder eben Luxus. Und die ökologischen Folgekosten sind ja auch nicht richtig eingepreist.
Für Fleisch gilt das gleiche, es ist (zu) billig, weil wir Lebewesen behandeln wie ein industrielles Massenprodukt und neben dden Tieren auch die Umwelt ausbeuten. Ob wir über Zwang oder Einsicht davon wegkommen ist langsam nicht mehr so wichtig, wir haben ja nicht mehr allzuviel Zeit.
Trotzdem ist es natürlich wahr und nicht schön, dass Verteuerungen da vor allem im kleineren Geldbeutel auffallen. HJS hat ja neulich treffend hier beschrieben, dass individuelle Mobilität halt auch mal ein Freiheitsversprechen an ALLE war.
Ist ja nicht so, dass die Menschen in Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern nicht schon extrem viel Steuern zahlen (ok, eben genau die Ehepaare mit Kindern nicht ganz so extrem viel mehr Steuern - aber das wollen wir - SPD und Grüne - ja ändern), da wäre es ja blöd, wenn wir einfach die Steuerlast bei Singles senken. Nein, bei der Steuerlast, da muss Deutschland natürlich ganz vorne (ok, 2. Platz ist zumindest auf dem "Treppchen") sein - siehe https://www.welt.de/wirtschaft/article175842986/Steuerlast-Nur-ein-Land-verlangt-noch-hoehere-Steuerbeitraege-von-den-Buergern.html.
Ich glaube nicht, dass alles Steuergeld gut und sinnvoll ausgegeben wird. Klar! Trotzdem funktioniert der Laden insgesamt sehr gut, daher ist die Höhe der Steuerlast doch auch immer ein wenig Polemik bzw. Ideologie.
Mein Vorschlag:
Endlich alles zurückholen, was uns durch CumEx, CumCum etc. von den Banken gestohlen wurde, bevor es bald verjährt!!!
Und so lange mehr Steuerfahnder einstellen, so lange diese sich durch die aufgedeckte Steuerhinterziehung noch quasi selbst bezahlen (das tun sie nämlich). Und dafür dann gerne Steuern und Abgaben für ALLE senken!
Die erste "Reichensteuer" haben wir ja auch schon mit dem modifizierten Solidaritätszuschlag. Wenigstens trifft das keine "Armen" aber nervig finde ich halt, dass man aus einem Solidaritätszuschlag für "Aufbau Ost" einfach mal so eine "Reichensteuer" für Singles ab 73.000,- und für Familien ab 136.000,- Euro Jahreseinkommen macht und das dann als "Entlastung für die meisten Arbeitnehmer" verkauft.
Naja aber das ist es doch.
Sorry, das ist genau so, wie wenn sich manche Politiker hin stellen und bei den Corona-Einschränkungen von "Vergünstigungen für ..." reden, sorry, aber das sind halt nun mal notwendige Einschränkungen der persönlichen Freiheiten die man nur "zurückgeben" kann aber niemals "jemanden wieder zugestehen" oder ähnlich Formulierungen. Gott sei Dank ist die Wortwahl hier in den letzten Tagen etwas besser geworden.
Den Vergleich zwischen Besteuerung und Einschränkung von Grundrechten gehe ich nicht mit. Geldverdienen ist kein unveräußerliches natürliches Recht. Wir verdienen unser Geld ja nicht im luftleeren Raum aus uns heraus, sondern weil andere mit uns kooperieren, weil wir(gratis) Bildung genossen haben, die öffentliche Infrastruktur nutzen können (Strom, Wasser, Straßen...) und weil ein Staat einen verlässlichen rechtlichen Rahmen dafür bietet.
Und Steuern sind gesetzlich legitimiert, während unsere Grundrechte ja erst mal nur durch die Exekutive kassiert wurden. Eigentlich ein Wahnsinn!
Dass es sich nur um ein Zurückgeben handelt und man das auch so ausdrücken muss: völlig richtig!
Herbert, Monday, 10.05.2021, 17:57 (vor 1838 Tagen) @ Nikiforov
Zumindest wollen SPD und Grüne das derzeitige Ehegattensplitting abschaffen.
Ich bin jetzt mal ganz "böse" und behaupt mal "Irgendwoher muss das Geld ja kommen, das man verteilen möchte und da bietet es sich halt an einfach die Menschen zu zwingen zu arbeiten und nicht faul daheim zu sitzen.". Wenn das dann auf Kosten der Familien bzw. der Kinder geht, dann ist das doch egal. Entweder die Familie hat mit einem "arbeitenden Menschen" genug Geld, dann ist das dieser Familie auch egal oder es passt halt nicht, dann müssen halt beide arbeiten. Damit kommen die Kinder schon klar, ist ja aktuell schon bei den meisten Familien so, dass eh beide arbeiten müssen.
Also, es gibt es ja auch tatsächlich Leute die gerne arbeiten wollen. Mit Kindern ist das aber gar nicht so einfach. Und selbst wenn Du eine sogenannte "Vollzeit"-Betreuung in Anspruch nimmst ist es in der Regel kaum möglich, einem Vollzeitjob nachzugehen. U.a. darum sind z.B. Alleinerziehende von Armut bedroht und es stellt in der Praxis aus meiner Sicht ein gutes Modell dar wenn beide Elternteile arbeiten, aber halt nicht 100 Prozent.
Es geht mir halt darum, dass es nicht so schlecht ist, wenn sich ein Elternteil um die Kinder kümmert. Weder für die Kinder, noch für den / die Elternteil/e. Dieser Zwang, Menschen dazu zu bringen etwas genau so zu machen wie "man" (die Politiker) sich das vorstellen, das stört mich.
Viele Leute in sozialversicherungspflichtige Jobs zu bringen, Männer wie Frauen, ist ja erstens lukrativ für den Staat und zweitens eine gute Absicherung gegen (Alters-)Armut.
ja, wobei das eben einer guten Kinderbetreuung daheim "im Weg" ist und das lässt sich auch nicht so leicht ändern, zumindest nicht ohne auf Kosten der Kinder zu gehen.
Wir können ja ein "Recht auf Homeoffice" gesetzlich fest schreiben, dann hat das Problem halt der Arbeitgeber wenn neben dem Homeoffice noch die Kinder "nebenher" mit betreut werden.
Hast Du keine Kinder? ich glaube die Zahl derer die versuchen ihre Kinder freiwillig "nebenher" zu betreuen dürfte seeehr überschaubar sein... da verlieren nämlich alle.
Wenn es aber aufgrund höherer Steuern durch Wegfall des Ehegattensplitting nicht anders geht (und darum geht es ja hier in der Diskussion), dann werden die Menschen halt gezwungen entweder keine Kinder mehr zu bekommen oder halt "nebenher" zu betreuen. Der Staat bzw. die Politiker sehen das Thema HomeOffice, gerade jetzt während Corona, schon als Lösung für die Betreuung von Kindern und das finde ich respektlos gegenüber den Eltern, den Kindern aber auch gegenüber den Unternehmen.
Interessiert ja den Gesetzgeber ähnlich wenig wie bei der Einführung von neuen Feiertagen. Da lässt man sich dann als Politiker feiern und zahlen dürfen das dann die Unternehmen oder wenn es machbar ist halt der Verbraucher selbst, wenn die Unternehmer die Leistungen teurer machen.
Welcher Feiertag wurde denn neu eingeführt? Hab ich nicht mitgekriegt... insgesamt habe ich nicht das Gefühl, dass die deutsche Politik arbeitgeberfeindlich ist, ganz im Gegenteil.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/corona-ruhetage-ostern-definition-101.html -> das wurde dann wieder zurück genommen. Hat bei uns im Unternehmen 3 Leute plus 2 externe Juristen mehr als einen Tag "von der Arbeit" aufgehalten. Nur weil Politiker einfach mal so, auf Kosten der Arbeitgeber, zusätzliche Tage als "Ruhetage" definieren.
Aber ja, eine hohe Inflation ist ja perfekt, dann sind die Staatsschulden auch weniger wert und die Rückzahlung geht auch einfacher. Allen ist geholfen - ok, dem der wenig verdient halt nicht so, aber das ist den Politikern ja egal. Passt schon und läuft alles in die richtige Richtung.
Versteh ich nicht, weil wir ja eine sehr niedrige Inflation haben und sich die Gehälter problemlos anpassen lassen. Ich halte das für volkswirtschaftlich normal und notwendig. Aber das ist jetzt echt nicht meine Fachgebiet!
Das mit der niedrigen Inflation ist doch lächerlich. Wer aktuell baut, der sieht mal so richtig, wie die Preise anziehen bzw. explodieren. Da "zerreist" es jetzt gerade einige die Baustoffe teurer einkaufen und aktuell jetzt "nachfinanzieren" müssen bzw. die Absicherung Ihrer Kredite nicht mehr ausreichen.
Auch andere Rohstoffe wie Metalle (ein paar gute Bekannte von mir haben gerade massive Problem mit den Einkaufspreisen) und Papier (als Grundlage für Zeitungen, etc.) wird aktuell um ca. 10-20% teurer. Lebensmittel steigen aktuell auch, zumindest in einigen Bereichen. Die Mieten gehen durch die Decke und Preise für Immobilien sind auch massiv gestiegen bzw. am steigen.
Der Artikel unter https://www.focus.de/finanzen/news/preise-irrtum-1-der-warenkorb_id_3441911.html zeigt auch recht gut wie man mit dem offiziellen Warenkorb "spielen" kann bzw. die Inflationsrate halt immer nur für einen ganz bestimmten Warenkorb (bzw. Menschen / Familie / etc.) gilt. Zusätzlich wird die Teuerung auch noch an die "Verbesserung eines Produktes" angepasst - also wenn ein Auto heute zwar doppelt so teuer ist, aber auch doppelt so gut bzw. doppelt so viel Ausstattung hat, dann ist das Auto nicht teurer geworden bzw. 0% Inflation. Leider brauche ich aber vielleicht die Ausstattung nicht und komischerweise wird die schlechtere Qualität von aktuellen Produkten kaum bei der Bewertung berücksichtigt sondern vor allem "mehr Ausstattung".
Wenn dann die Mieten noch teurer werden, dann regeln wir das halt auch per Gesetz, aber vorher noch die letzten staatlichen Wohnungen verkaufen.
Das sollten wir wahrscheinlich beides echt nicht tun!
Alle meine Aussagen sind, das hast Du aber sicher gemerkt, auch sehr überspitzt bzw. polemisch ausformuliert. Mich stört halt vor allem, dass immer mehr reguliert wird.
Trotzdem ist es natürlich wahr und nicht schön, dass Verteuerungen da vor allem im kleineren Geldbeutel auffallen. HJS hat ja neulich treffend hier beschrieben, dass individuelle Mobilität halt auch mal ein Freiheitsversprechen an ALLE war.
Gerade die "Regelungen über den Geldbeutel" bzw. die "Erziehung über Strafe" (Steuern, Abgaben, etc.) trifft halt vor allem die Menschen die wenig Geld haben. Bin mir sicher, dass wir bald eine MwSt. Erhöhung haben werden und das interessiert halt Menschen mit viel Geld im Vergleich zu Menschen mit wenig Geld nicht so sehr.
Ich glaube nicht, dass alles Steuergeld gut und sinnvoll ausgegeben wird. Klar! Trotzdem funktioniert der Laden insgesamt sehr gut, daher ist die Höhe der Steuerlast doch auch immer ein wenig Polemik bzw. Ideologie.
Mein Vorschlag:
Endlich alles zurückholen, was uns durch CumEx, CumCum etc. von den Banken gestohlen wurde, bevor es bald verjährt!!!
Bin ich bei Dir, das verstehe ich so gar nicht. Auch, dass weder amazon noch andere große Konzerne in Deutschland Steuern zahlen aber natürlich auch Infrastruktur, Straßennetz, etc. nutzen ist zum kotzen.
Und so lange mehr Steuerfahnder einstellen, so lange diese sich durch die aufgedeckte Steuerhinterziehung noch quasi selbst bezahlen (das tun sie nämlich). Und dafür dann gerne Steuern und Abgaben für ALLE senken!
Kein Problem, wenn dann die Steurgesetze auch noch etwas einfacher werden bin ich bei Dir.
Die erste "Reichensteuer" haben wir ja auch schon mit dem modifizierten Solidaritätszuschlag. Wenigstens trifft das keine "Armen" aber nervig finde ich halt, dass man aus einem Solidaritätszuschlag für "Aufbau Ost" einfach mal so eine "Reichensteuer" für Singles ab 73.000,- und für Familien ab 136.000,- Euro Jahreseinkommen macht und das dann als "Entlastung für die meisten Arbeitnehmer" verkauft.
Naja aber das ist es doch.
Sehe ich halt anders. Da wird eine Steuer eingeführt um den Aufbau Ost zu finanzieren und alle sollen mit zahlen und dann wird daraus klamm heimlich eine Reichensteuer gemacht. Aber der Staat ist da ja recht gut um Steuern erfinden für irgendwas und die Steuer bleibt dann halt bestehen - warum auch ändern, bringt ja Geld. Ein gutes Beispiel ist die Sektsteuer die (ich glaube) Kaiser Wilhelm ? zur Finanzierung der Flotte eingeführt hat.
Sorry, das ist genau so, wie wenn sich manche Politiker hin stellen und bei den Corona-Einschränkungen von "Vergünstigungen für ..." reden, sorry, aber das sind halt nun mal notwendige Einschränkungen der persönlichen Freiheiten die man nur "zurückgeben" kann aber niemals "jemanden wieder zugestehen" oder ähnlich Formulierungen. Gott sei Dank ist die Wortwahl hier in den letzten Tagen etwas besser geworden.
Den Vergleich zwischen Besteuerung und Einschränkung von Grundrechten gehe ich nicht mit. Geldverdienen ist kein unveräußerliches natürliches Recht. Wir verdienen unser Geld ja nicht im luftleeren Raum aus uns heraus, sondern weil andere mit uns kooperieren, weil wir(gratis) Bildung genossen haben, die öffentliche Infrastruktur nutzen können (Strom, Wasser, Straßen...) und weil ein Staat einen verlässlichen rechtlichen Rahmen dafür bietet.
Und Steuern sind gesetzlich legitimiert, während unsere Grundrechte ja erst mal nur durch die Exekutive kassiert wurden. Eigentlich ein Wahnsinn!
ja, aber die Steuern werden / wurden eben für einen Zweck eingeführt und wenn durch klamm hiemliche Änderungen dann ganz was anderes draus wird, dann nervt mich das. Dann sollen sich die Politiker halt hinstellen und sagen, die Progression reicht uns nicht. Wir wollen (noch) mehr Geld aber nicht erst mal für alle einführen und dann "gnädigerweise" für bestimmte Teile der Bevölkerung wieder abschaffen und das ganze dann "umfunktionieren".
Nikiforov, Thursday, 06.05.2021, 17:48 (vor 1842 Tagen) @ lustiger_hans
Natürlich ist "Quotenfrau" sexistisch!Es handelt sich dabei um eine Besetzung ohne Ansehen der Kompetenz auf Grund einer Vorschrift. Also "Vorschriftsfrau"
.
Ohne Ansehen der Kompetenz? das dürfte doch hoffentlich sehr selten sein
Viele Frauen wären übrigens froh, ohne zuviel "Ansehen" beurteilt zu werden, denn sonst sind sie oft zu hübsch oder zu hässlich, kennt man ja
Warum gibt es eigentlich keine Diversenquote?
Weil "divers" eine recht kleine Gruppe darstellt, wir es aber auf vielen Gebieten noch nicht mal schaffen, Nicht-Minderheiten wie Frauen auch nur halbwegs fair zu repräsentieren?!
Nikiforov, Thursday, 06.05.2021, 17:42 (vor 1842 Tagen) @ Herbert
Ist der Ausdruck Quotenfrau dann sexistisch?
Ja, selbstverständlich.
Wie würdest Du dann (nicht sexistisch) eine Frau bezeichnen die aufgrund einer Frauenquote in ein Gremium berufen wurde?
Gute Frage... Ich denke dass diese Bezeichnung grundsätzlich mal okay war - wenn es denn so den Tatsachen entspricht wie Du es beschreibst - aber dass die sprachliche Verwendung eine starke Negativverschiebung erfahren hat, weil der Begriff doch häufig auch in ganz anderen Kontexten dazu verwendet wird, Frauen vorzuwerfen, sie hätten eine gewisse Position nur aufgrund ihres Geschlechts erlangt, auch wenn sie keineswegs aufgrund einer Quote wo gelandet sind, sondern zum Beispiel durch harte Arbeit und/oder Qualifikation. Das ist aus meiner Sicht sexistisch und darum ist für mich der Begriff schon ziemlich belastet. Aber es stimmt, wie sonst sollte man eine Quotenfrau, die tatsächlich eine ist, benennen? Keine Ahnung
Übrigens glaube ich, dass auch "echte" Quotenfrauen nach deiner Definition meistens nicht nur zwei X-Chromosomen vorweisen können müssen um in eine Position zu gelangen, sondern meistens schon auch fachlich geeignet sind. Und genau das wird halt gern mit dem Begriff "Quotenfrau" in abwertender Verwendung abgetan, findest Du nicht?
Herbert, Thursday, 06.05.2021, 18:39 (vor 1842 Tagen) @ Nikiforov
Wie würdest Du dann (nicht sexistisch) eine Frau bezeichnen die aufgrund einer Frauenquote in ein Gremium berufen wurde?
Gute Frage... Ich denke dass diese Bezeichnung grundsätzlich mal okay war - wenn es denn so den Tatsachen entspricht wie Du es beschreibst - aber dass die sprachliche Verwendung eine starke Negativverschiebung erfahren hat, weil der Begriff doch häufig auch in ganz anderen Kontexten dazu verwendet wird, Frauen vorzuwerfen, sie hätten eine gewisse Position nur aufgrund ihres Geschlechts erlangt, auch wenn sie keineswegs aufgrund einer Quote wo gelandet sind, sondern zum Beispiel durch harte Arbeit und/oder Qualifikation. Das ist aus meiner Sicht sexistisch und darum ist für mich der Begriff schon ziemlich belastet. Aber es stimmt, wie sonst sollte man eine Quotenfrau, die tatsächlich eine ist, benennen? Keine Ahnung![]()
Übrigens glaube ich, dass auch "echte" Quotenfrauen nach deiner Definition meistens nicht nur zwei X-Chromosomen vorweisen können müssen um in eine Position zu gelangen, sondern meistens schon auch fachlich geeignet sind. Und genau das wird halt gern mit dem Begriff "Quotenfrau" in abwertender Verwendung abgetan, findest Du nicht?
Da bin ich absolut bei Dir und das ist einer der Gründe warum ich die / eine "Frauenquote" problematisch sehe (aber halt auch keine andere Lösung habe). Selbst habe ich das in einem Gremium eines Verbandes erlebt als ich ein neues Mitglied für das Gremiem vorgeschlagen habe. Die erste Reaktion auf den Vorschlag war "Sehr gut, wir haben eh zu wenig Frauen im Gremium." was ich dann auch ausführlich als "was soll der Schmarn" diskutiert habe. Hat dann aber nicht viel genützt denn, nach erfolgreicher Wahl, wurde das neue Mitglied bei der ersten Gremiumssitzung dann vom Vorsitzenden mit (sinngemäß) "Wir freuen uns ... hier zu haben da damit dann jetzt .. Frauen im Gremium dabei sind.". Hab das dann zwar klar gestellt, aber die neu gewählte Kollegin war verständlicherweise stink-sauer auf "Frau" reduziert zu werden. Ok, inzwischen lachen wir da drüber aber in dem Moment habe ich mich echt geschämt.
Nikiforov, Thursday, 06.05.2021, 23:46 (vor 1842 Tagen) @ Herbert
Danke für das gute Beispiel. Vielleicht bist Du in dem Thema ja kompetenter als Du glaubst. Auch wenn ich das nicht beurteilen kann, das las sich nur so irgendwie in deinem anderen Post so, als wäre es nicht unbedingt dein Lieblingsthema (was ich gut verstehen könnte...).
Teils gibt es so ne Unsitte dass zu Vorstellungsgesprächen Schwerbehinderte immer eingeladen werden müssen, weil man Angst hat, dass die sich sonst diskriminiert fühlen und sich einklagen. Also lädt man sie immer ein, auch wenn sie nicht qualifiziert sind und sagt ihnen in der Regel dann natürlich ab. Das ist sicher eine ganz tolle Erfahrung, wenn man z.B. im Rollstuhl sitzt und sehr gerne sinnlos verreist.
Herbert, Friday, 07.05.2021, 00:56 (vor 1842 Tagen) @ Nikiforov
Danke für das gute Beispiel. Vielleicht bist Du in dem Thema ja kompetenter als Du glaubst. Auch wenn ich das nicht beurteilen kann, das las sich nur so irgendwie in deinem anderen Post so, als wäre es nicht unbedingt dein Lieblingsthema (was ich gut verstehen könnte...).
Mein Problem ist, dass ich den Menschen oft zu viel zutraue, zu wenig "führe" / anleite und dann gerne mal enttäuscht bin. Außerdem gehört zum Thema Personal halt auch sich von Menschen zu trennen und da warte ich viel zu lang bzw. bin nicht konsequent genug - außer die Firma wird "beschissen", dann geht das gut. Wenn es aber halt nur "nicht passt" bzw. sich "Dinge ändern" für die niemand "was kann", dann schaue ich da zu lange weg.
Teils gibt es so ne Unsitte dass zu Vorstellungsgesprächen Schwerbehinderte immer eingeladen werden müssen, weil man Angst hat, dass die sich sonst diskriminiert fühlen und sich einklagen. Also lädt man sie immer ein, auch wenn sie nicht qualifiziert sind und sagt ihnen in der Regel dann natürlich ab. Das ist sicher eine ganz tolle Erfahrung, wenn man z.B. im Rollstuhl sitzt und sehr gerne sinnlos verreist.
Bei dem Thema sind halt die "Schutz-Gesetze" eher schädlich als eine Hilfe für die Betroffenen. Ähnlich wie im Mietrecht ist es halt sehr schwer sich von Menschen mit "Sonderrechten" zu trennen.
Joerg
, Friday, 07.05.2021, 14:37 (vor 1841 Tagen) @ Nikiforov
Ist der Ausdruck Quotenfrau dann sexistisch?
Ja, selbstverständlich.
der alleinige ausdruck ist bestimmt nicht "sexistisch" sondern eher herabwürdigend auf die qualifikation bezogen
"sexistisch" wäre: "die quotenfrau hat zumindest einen knackigen hintern"
was einfach impliziert, daß sie nicht qualifiziert ist, aber zumundest eben gewisse weibliche primärmerkmale stimmen
BlueMagic, Thursday, 06.05.2021, 16:01 (vor 1842 Tagen) @ Nikiforov
Danke!
Nach dem Motto "ned amoi ignoriern!" habe ich mir diesmal gedacht, dass ich über dieses Stöckchen nicht schon wieder drüber springe.
tomtom, Thursday, 06.05.2021, 16:35 (vor 1842 Tagen) @ BlueMagic
Ich sag besser auch nix dazu.
Man kann seine Zeit durchaus besser nutzen, zum Beispiel mit der eben erschienenen „Schnitzeljagd“ durch Wiglaf Drostes (verstorben am 15. Mai 2019) Leben „Chaos, Glück und Höllenfahrten“ – ein wunderbares Buch mit Beiträgen von einigen Freunden und natürlich von Droste selber. Eigentlich habe ich keine Zeit, da reinzulesen, aber ich tue es natürlich trotzdem.
Ach, noch ein schönes und – wie ich meine – nicht unwichtiges Buch, welches dieser Tage erschienen ist, von der sehr geschätzten Kollegin Nicole Diekmann: Die Shitstorm-Republik - Wie Hass im Netz entsteht und was wir dagegen tun können.
Zu beiden Büchern gibt es auf den jeweiligen Seiten Leseproben.
Danke!
Nach dem Motto "ned amoi ignoriern!" habe ich mir diesmal gedacht, dass ich über dieses Stöckchen nicht schon wieder drüber springe.
Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !, Thursday, 06.05.2021, 19:36 (vor 1842 Tagen) @ Schindluderei
Muss sagen, dass ich persönlich den Begriff "Quotenschwarzer" auch nicht unbedingt per se rassistisch finde.
"Rassismus" ist das Abwerten von Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, ihres Phänotyps oder ethnischen Herkunft.
In diesem konkreten Fall liegt die Herabsetzung jedoch vielmehr beim Begriff der Quote.
Der Vorwurf "Quotenschwarzer" insinuiert ja eigentlich, dass Aogo in seiner Funktion nichts taugt und nur deswegen eingestellt wurde, weil er schwarz ist bzw. die Verantwortlichen bei Sky Diversität fördern wollen und im Namen des Antirassismus selber rassistisch handeln.
Das ist ein Vorwurf, der mich an Aogos Stelle oder an Stelle des Sky-Personalleiters auch wütend machen würde. Nur ist das nicht per se Rassismus. Es kann rassistisch gemeint sein, wenn die sich so äußernde Person generell denkt, dass Schwarze bevorteilt werden, eigentlich nichts können usw., aber um das zu wissen, müsste man in Lehmanns Kopf reinschauen können.
In einer Sache hast Du ja nicht unrecht: Jeder soll mal drüber nachdenken, wie schnell er selber mal ein grenzwertiges Wort sagt.
[Ich hab definitiv mindestens einmal im Leben ein anderes Wort für "Frauenquote" gesagt, was ich hier bewusst nicht reinschreiben werde, um bewusst überspitzt dieselbe ins Lächerliche zu ziehen. Und es fallen mir sicher noch zig andere Beispiele ein, wenn ich mal länger drüber nachdenke. Mir ging es damals eben gerade darum, dass es KEINE Rolle spielen sollte, welche Geschlechtsmerkmale man hat wenn es um Posten geht, aber es war keine politisch korrekte Ausdrucksweise
]
Wenn jeder das TÄTE, gäbe es viel weniger "Empörungsdiskussionen" (nicht nur in Deutschland!) und weniger Spaltung in der Gesellschaft.
Damit meine ich NICHT, dass man jedes Wort anderer Menschen akzeptieren sollte, sondern sowas erstmal unter vier Augen klären sollte, wenn man sich durch ein Wort eines Anderen verletzt fühlt. Das gilt i.Bes. für Menschen mit weniger Bildung, die sich oft nicht so gewählt wie Akademiker ausdrücken können. Gerade in der Arbeiterklasse verstehen ja viele die heutige "Political Correctness" gar nicht mehr.
Mir persönlich wird jedenfalls schon lange nicht mehr genug differenziert zwischen "echtem" Rassismus/Sexismus/Antisemitismus und mglw. grenzwertigen Begriffsbenutzungen, über die man erstmal reden sollte.
Glaubt mir, es wäre eine bessere Welt und die Leute würden eher freiwillig aufhören manche Begriffe zu benutzen. Nicht alle, klar, aber viele. Jedenfalls mehr als heute, wo ein in der Tat gefährlicher Backlash dadurch entstanden ist, dass man aus mancher Mücke einen Elefanten gemacht hat.
Das "Phänomen Trump" war über weite Strecken ein gigantisches "Fuck you" an übertriebene "Political Correctness". Davor warne ich seit Jahren!
Was Jens Lehmann geritten hat, diese SMS zu schicken, verstehe ich allerdings auch nicht. In einem geschäftlichen Kontext geht das gar nicht. Ich finde es auch total unfair gegenüber Aogo, weil siehe oben.
Allein ich habe trotzdem mit dem Vorwurf des Rassismus meine Probleme. Jedenfalls wenn dieser Vorwurf nur auf diesem einzelnen Wort beruht. Würde man Lehmann vorwerfen, ein "Kameradenschwein" zu sein, fände ich das im gegebenen Kontext hingegen viel nachvollziehbarer 
Sprachwächter, Friday, 07.05.2021, 06:19 (vor 1841 Tagen) @ domlöwe
Schindluderei
, Friday, 07.05.2021, 10:12 (vor 1841 Tagen) @ Sprachwächter
Das ist mir, im Rahmen eines Seminars das ich gehalten habe auch schon passiert. Hab’s erst gemerkt, als alle etwas verdutzt geschaut haben und mich dann natürlich auch entschuldigt. Kommt davon wenn man mit sowas aufwächst. Meine Mutter meint immer noch solche Sachen sagen zu können. Da ist aber Polen offen, wäre auch so ein Beispiel. Sie ist auch völlig uneinsichtig wenn man anmerkt dass man sowas nicht mehr sagen sollte.
Auch hier ist mir die Empörung aber ein Stück zu groß.
Nikiforov, Friday, 07.05.2021, 10:21 (vor 1841 Tagen) @ Schindluderei
Ich erinnere mich auch noch, dass das früher normaler Sprachgebrauch war, auch bei meinen Eltern. Erscheint mir heute undenkbar.
Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !, Friday, 07.05.2021, 19:06 (vor 1841 Tagen) @ Sprachwächter
Also in meiner Jugendzeit in Luxemburg haben wir den Spruch "Rennen bis zum Vergasen" sehr oft benutzt. Ich habe ihn jetzt tatsächlich schon länger nicht mehr gehört, aber es stimmt eben NICHT, dass diese Ausdrucksweise seit dem zweiten Weltkrieg tabu ist. Der Begriff ist tabu seit irgendeinem Zeitpunkt X zwischen ca. 1998 und heute. Zwischen 1980 und ca. 1998 war er- zumindest in Luxemburg, aber wohl auch in Deutschland- ziemlich gebräuchlich.
Aogo ist ungefähr meine Generation, ein bisschen jünger, er ist also auch noch damit aufgewachsen und da kann einem sowas auch später mal rausrutschen. Er hat sich ja nun entschuldigt und gut ist.
Aber persönlich finde ich es schon arg befremdlich wenn ein Begriff (EGAL WELCHER! und sei es "Vergasung") an sich, total kontextunabhängig, plötzlich als schlimm gilt. Es hat doch niemand ernsthaft "Vergasung" im Wortsinne verstanden?!
In Zukunft soll er halt sagen "Die rennen oder trainieren bis zum Ersticken". Oder "bis sie Blut kotzen". Dann kann niemand sich aufregen. Ok, einverstanden. Aber ich finde es persönlich dennoch einfach komisch, wenn Menschen sich so an Wörtern aufhängen.
Vielleicht bin ich für diese Welt zu rational, zu kalt, zu unempathisch... aber ich kann diese Empörung über Worte einfach nicht nachvollziehen. Es ist wirklich eine andere Welt für mich, sorry.
Zudem frage ich mich ob das Vergasen nicht von jeher eher eine Anspielung auf den Vergaser eines Autos ist als auf die Gaskammern der Nazis. Allerdings gab es seinerzeit schon auch den Witz mit der Nonne im Tor und dem Juden im Sturm. Zugegeben.
Ich selber achte natürlich schon auf meine Wortwahl in der Öffentlichkeit um genau solche Dinge zu vermeiden, aber im privaten Leben unter Freunden halte ich es eigentlich mit der Mutter vom Schindluder. Ich rede wie es mir passt und Polen ist da halt manchmal offen und es eskaliert
Zumal meine Freunde und ich tiefschwarzen Humor haben. Sei's drum.
Presseumschau, Friday, 07.05.2021, 11:51 (vor 1841 Tagen) @ domlöwe
Sprachwächter, Saturday, 08.05.2021, 07:40 (vor 1840 Tagen) @ Presseumschau
wenn es so weiter geht, haben die Sprachdiktatoren bald ihren inneren Reichsparteitag.... ups... darf man nicht mehr sagen....
Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !, Saturday, 08.05.2021, 10:09 (vor 1840 Tagen) @ Sprachwächter
wenn es so weiter geht, haben die Sprachdiktatoren bald ihren inneren Reichsparteitag.... ups... darf man nicht mehr sagen....
*LOOOL*
Es wird immer amüsanter.
Mehr Popcorn, bitte!
Das ist zwar selbst für meinen Geschmack eigentlich zu krass, jedenfalls in der Öffentlichkeit. Aber Palmer ist und bleibt trotzdem einer meiner Lieblingsgrünen, zumal jetzt in der Coronapandemie.
Und wer verstehen will, was Aogo gemeint hat, wenn das denn überhaupt wirklich so passiert sein sollte, einfach auf eine Pornoseite gehen und "BBC" eingeben *harhar*
domlöwe, Saturday, 08.05.2021, 13:57 (vor 1840 Tagen) @ Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !
Eines muss man dem Palmer lassen: Das muss man erst einmal schaffen, in Sachen Dummheit den Lehmann mal so locker zu toppen.
Herbert, Saturday, 08.05.2021, 14:02 (vor 1840 Tagen) @ domlöwe
Eines muss man dem Palmer lassen: Das muss man erst einmal schaffen, in Sachen Dummheit den Lehmann mal so locker zu toppen.
Wobei die Erklärung von Palmer zumindest logisch ist (was an der Dummheit das so zu posten nicht viel ändert) im Vergleich zur "dummdreisten" Erklärung von Lehmann.
Wenn ich sowas zitiere (egal ob "satirisch" oder "dokumentarisch"), dann lade ich doch einen Screenshot hoch und schreibs nicht selbst (dann auch noch ohne "" und Quellenangabe).
domlöwe, Saturday, 08.05.2021, 16:06 (vor 1840 Tagen) @ Herbert
Eines muss man dem Palmer lassen: Das muss man erst einmal schaffen, in Sachen Dummheit den Lehmann mal so locker zu toppen.
Wobei die Erklärung von Palmer zumindest logisch ist (was an der Dummheit das so zu posten nicht viel ändert) im Vergleich zur "dummdreisten" Erklärung von Lehmann.Wenn ich sowas zitiere (egal ob "satirisch" oder "dokumentarisch"), dann lade ich doch einen Screenshot hoch und schreibs nicht selbst (dann auch noch ohne "" und Quellenangabe).
Das hätte es meiner Meinung nach auch nicht viel besser gemacht. Egal, in welchem Zusammenhang und mit welcher Intention: Als Oberbürgermeister macht man keine Facebookpostings, bei denen es um einen "Negerschwanz" geht.
Herbert, Saturday, 08.05.2021, 18:44 (vor 1840 Tagen) @ domlöwe
Das hätte es meiner Meinung nach auch nicht viel besser gemacht. Egal, in welchem Zusammenhang und mit welcher Intention: Als Oberbürgermeister macht man keine Facebookpostings, bei denen es um einen "Negerschwanz" geht.
Zumindest hätte jeder verstanden, dass es ein Zitat ist, aber ja, sowas zitiert man nur wenns wirklich thematisch dazu gehört und das wäre in diesem Fall nur die Diskussion ob er das wirklich an / zu einer Frau gesagt / geschrieben hat oder nicht. Als "Satire" eher nicht geeignet.
domlöwe, Saturday, 08.05.2021, 19:19 (vor 1840 Tagen) @ Herbert
Wenn ein Politiker meint, er muss einen auf Satiriker machen, geht das fast immer schief.
Ich übrigen finde ich Facebookäußerungen über das primäre Geschlechtsorgan einer wildfremden Person grundsätzlich daneben, unabhängig von der Hautfarbe.
Das ganze hat ja noch einen anderen Aspekt: An der Schule wird viel Aufwand in Sachen Medienerziehung betrieben, damit die Schüler sich in den sozialen Medien möglichst nicht rasssistisch äußern und die Intimsphäre anderer Personen respektieren und dann kommt ein Oberbürgermeister und haut so ein Ding raus.
Herbert, Saturday, 08.05.2021, 19:52 (vor 1840 Tagen) @ domlöwe
Ich übrigen finde ich Facebookäußerungen über das primäre Geschlechtsorgan einer wildfremden Person grundsätzlich daneben, unabhängig von der Hautfarbe.
ja, klar, aber die Aussage wahr wohl eine Nachricht bzw. Behauptung über eine Äußerung die auf der Facebook-Seite des Geschlechtsteil-Owners gepostet wurde und eben keine "Erfindung" von Palmer. Aber egal, hätte man nicht zitieren brauchen, schon gleich gar nicht als OB.
nordkurvenasso, Saturday, 08.05.2021, 20:53 (vor 1840 Tagen) @ Herbert
bearbeitet von nordkurvenasso, Saturday, 08.05.2021, 21:09
Ich übrigen finde ich Facebookäußerungen über das primäre Geschlechtsorgan einer wildfremden Person grundsätzlich daneben, unabhängig von der Hautfarbe.
ja, klar, aber die Aussage wahr wohl eine Nachricht bzw. Behauptung über eine Äußerung die auf der Facebook-Seite des Geschlechtsteil-Owners gepostet wurde und eben keine "Erfindung" von Palmer. Aber egal, hätte man nicht zitieren brauchen, schon gleich gar nicht als OB.
Da wirkt ja lothar matthaeus' 90er Jahre aussage bezueglich El trens bestes stueck fast schon harmlos, - da hats keine digitalen sozialen Medien gebraucht sondern das analoge Anzeigen einer satten Unterarmlaenge am Duesseldorfer Flughafenterminal. Er ist danach noch 94, 98 und 2000 für Deutschland bei grossen Turnieren, isb in Holland ( Zitat :"aha - auch noch Holländer - bist wohl von Adolf vergessen worden) , im Einsatz gewesen
Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !, Saturday, 08.05.2021, 21:26 (vor 1840 Tagen) @ domlöwe
Eines muss man dem Palmer lassen: Das muss man erst einmal schaffen, in Sachen Dummheit den Lehmann mal so locker zu toppen.
Ich finds witzig wie alle in Deutschland verrückt spielen.
Und darfst Du hier im Forum echt "N....s...." schreiben, domlöwe? Das geht aber mal gar nicht! 
Ich konnte es heute nicht lassen mich auf FB zu mokieren (copy/paste):
"Früher in meiner Kindheit ist man oft "bis zum Vergasen gerannt", ein Schwarzer war noch ein "Neger" ohne das depperte Präfix "Quote-" und der Boris Palmer war noch zu jung, um BBC-Pornos kucken zu dürfen und festzustellen, dass man selber einen viel Kleineren hat.
Früher war alles besser 😉
Nee, ernsthaft: es ist ja an sich gut, dass man gewisse Wörter wie "Neger" heute nicht mehr sagt, aber man kann es halt schon auch übertreiben mit der "Political Correctness".
Wieso Aogo nicht mehr bei Sky arbeiten soll wegen dem Wort "Vergasen", verstehe ich echt überhaupt nicht. "Vergasen" ist der chemische Übergang durch Hitze von einem flüssigen Zustand in einen Gasförmigen. Es wird sich auf die enorme Hitze berufen, die man bei vielem Trainieren im Körper entwickelt. Wie ein Vergaser eines Motors.
"Mehr Entspanntheit, weniger PC" wünsche ich dieser Welt.
Und wer das jetzt nicht lustig findet, soll sich empören. Mir egal. Schönen Samstag trotzdem euch allen und drei Punkte für Sechzge natürlich."
Leider wurde es nur ein Punkt. Aber mit dem kann ich auch gut leben.
Ein schöner Tag heute!
Die spinnen, die Deutschen... aber lustig ist's 
Paul, Sunday, 09.05.2021, 14:37 (vor 1839 Tagen) @ Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !
Eines muss man dem Palmer lassen: Das muss man erst einmal schaffen, in Sachen Dummheit den Lehmann mal so locker zu toppen.
Ich finds witzig wie alle in Deutschland verrückt spielen.Und darfst Du hier im Forum echt "N....s...." schreiben, domlöwe? Das geht aber mal gar nicht!
Ich konnte es heute nicht lassen mich auf FB zu mokieren (copy/paste):
"Früher in meiner Kindheit ist man oft "bis zum Vergasen gerannt", ein Schwarzer war noch ein "Neger" ohne das depperte Präfix "Quote-" und der Boris Palmer war noch zu jung, um BBC-Pornos kucken zu dürfen und festzustellen, dass man selber einen viel Kleineren hat.
Früher war alles besser 😉
Nee, ernsthaft: es ist ja an sich gut, dass man gewisse Wörter wie "Neger" heute nicht mehr sagt, aber man kann es halt schon auch übertreiben mit der "Political Correctness".
Wieso Aogo nicht mehr bei Sky arbeiten soll wegen dem Wort "Vergasen", verstehe ich echt überhaupt nicht. "Vergasen" ist der chemische Übergang durch Hitze von einem flüssigen Zustand in einen Gasförmigen. Es wird sich auf die enorme Hitze berufen, die man bei vielem Trainieren im Körper entwickelt. Wie ein Vergaser eines Motors.
"Mehr Entspanntheit, weniger PC" wünsche ich dieser Welt.
Und wer das jetzt nicht lustig findet, soll sich empören. Mir egal. Schönen Samstag trotzdem euch allen und drei Punkte für Sechzge natürlich."
Leider wurde es nur ein Punkt. Aber mit dem kann ich auch gut leben.
Ein schöner Tag heute!
Die spinnen, die Deutschen... aber lustig ist's
Die Deutschen, ich meine wir Deutsche haben eine andere Vergangenheit, damit ist einfach vieles nicht so entspannt zu sehen und fühlen, leider, ich bedauere dies zutiefst, für Herrn Palmer habe ich in vielen Dingen Verständnis, diese Aktion war überflüssig.
Was mich aber besorgt macht ist, daß sofort die Reflexe kommen den Mann in eine rechte Ecke zu stellen und/oder gleich den Parteiausschluss zu fordern, alles was von der derzeitigen Norm ein bisschen abweicht gleicht tot zuwerfen, bedenklich, sehr bedenkliche Kultur
Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !, Sunday, 09.05.2021, 19:13 (vor 1839 Tagen) @ Paul
Die Deutschen, ich meine wir Deutsche haben eine andere Vergangenheit, damit ist einfach vieles nicht so entspannt zu sehen und fühlen, leider
Sorry, aber es kann doch nicht sein dass die NS-Vergangenheit dazu führt dass manche Wörter KONTEXTUNABHÄNGIG in Deutschland verboten bzw. gesellschaftlich stigmatisiert werden. [Und damit meine ich nicht unbedingt "Neger". Das sage ich selber nicht mehr, ich sage sogar meistens "Schokokuss" statt "Negerkuss". Aber bspw. "Vergasen", was ein chemischer Prozess ist.]
KONTEXT IST ALLES!
Deshalb sage ich, dass man wieder zu einer rationalen KONTEXTANALYSE kommen muss.
für Herrn Palmer habe ich in vielen Dingen Verständnis, diese Aktion war überflüssig.
Ich finde das "Tübinger Modell" halt cool. Die Aktion mit dem "N...s..." fand ich auch nicht nötig. Hätte das selber nicht gemacht, aber trotzdem musste ich lachen.
Was mich aber besorgt macht ist, daß sofort die Reflexe kommen den Mann in eine rechte Ecke zu stellen und/oder gleich den Parteiausschluss zu fordern, alles was von der derzeitigen Norm ein bisschen abweicht gleicht tot zuwerfen, bedenklich, sehr bedenkliche Kultur
DAS ist es eben gerade, was ich schon lange nicht mehr akzeptieren kann!!!
Und in dem Sinne, dass ich da nicht mehr mitspielen möchte, bin ich halt "rechts", aber NUR in diesem Sinne.
grasober, Monday, 10.05.2021, 00:00 (vor 1839 Tagen) @ Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !
So einfach ist es leider nicht, finde ich.
Ehrlich gesagt hatte ich, rein sprachlich betrachtet, die Redewendung "bis zur Vergasung" auch immer auf den physikalischen Kontext zurückgeführt. Im Sinne von eine Sache derart intensiv oder langwierig beackern, dass sie bidlich gesprochen in den gasförmigen Aggregatszustand übergeht. Aber leider ist der Begriff "Vergasung" halt anderweitig konnotiert, und auch das darf bei der rationalen Kontextanalyse die Du forderst nicht außen vorbleiben. Ich jedenfalls verwende die Redewendung seit Jahrzehnten nicht mehr, obwohl ich den sprachlichen Hintergrund wie gesagt eigentlich für harmlos halte. Aber im Bewusstsein des historischen *Kontext* bleibt mir das Wort buchstäblich im Halse stecken.
Bezeichnest Du eigentlich einen Schuhputzer als Wichser? Wenn man die Kontextanalyse so eng fasst wie Du es tust, dann wäre dagegen jedenfalls nichts einzuwenden. In Ordnung wäre es aber nicht, da sind wir uns vermutlich einig.
Zum Palmer sag ich lieber nix. Der Typ hat schon so viele Unmöglichkeiten abgesondert, die aktuelle ist da leider wirklich bei weitem nicht die schlimmste...
Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !, Monday, 10.05.2021, 23:13 (vor 1838 Tagen) @ grasober
Bezeichnest Du eigentlich einen Schuhputzer als Wichser?
Ich habe noch nie die Dienste eines Schuhputzers in Anspruch genommen.
Das Verb "Schuhe wichsen" benutzt man aber durchaus immer noch.
Ebenso wie man von der "Schuhwichse" spricht.
Könnte mir also durchaus vorstellen gegenüber meinen Freunden im Spass zu sagen
"Jetzt geht es zum Wichser", aber den Schuhputzer selber würde ich nicht ins Gesicht
so nennen, wenn ich ihn nicht privat kenne, weil man weiss ja nicht wie der das
dann aufnimmt.
Aber mir geht es auch gar nicht so darum einzelne Begriffe wie "Rennen bis zum Vergasen" auf Teufel komm raus zu verteidigen. Würden diese Diskussionen alle so gehen: "Sowas sagt man nicht, weil X"- "Ok, sorry, dann benutze ich ein anderes Wort, nämlich Y", würde ich rein gar nichts sagen. Mich stört- wie Paul- diese Sprachinquisition, dass derjenige, der den "falschen Begriff" benutzt hat, nunmehr streng bestraft werden muss, sei es mit Jobverlust, gesellschaftlicher Ächtung oder-was-weiss-ich-alles.
Und zu Palmer zitiere ich in Zukunft nur noch Andrew Brehm:
"Solange andere Grüne die Mullahs umarmen, darf der Boris von mir aus böse Wörter
benutzen."
Prägnanter kann man es nicht ausdrücken.
Darauf ein High Five mit Claudia Roth 
