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Schwere Vorwürfe von Wettberg

Fred, München, Thursday, 14.11.2019, 08:04 (vor 2455 Tagen) @ Heidelberg

Karsten schaff die Alu-Hüte ab!
Ich sehe Tendenzen zur Entmündigung. Das hat mit Meinung nichts mehr zu tun. Entweder er beweist seine Anschuldigungen, oder er muss Konsequenzen spüren. Der Bogen ist überspannt!

--
Sechzig München gibt's nur in Giasing!

Schwere Vorwürfe von Wettberg

Busfahra_, Thursday, 14.11.2019, 10:47 (vor 2455 Tagen) @ Fred

Karsten schaff die Alu-Hüte ab!
Ich sehe Tendenzen zur Entmündigung. Das hat mit Meinung nichts mehr zu tun. Entweder er beweist seine Anschuldigungen, oder er muss Konsequenzen spüren. Der Bogen ist überspannt!

Wie schrieb jemand auf FB so schön:
"Robert, schaff den Wettberg ab!"

Armer, alter, seniler Mann.

Schwere Vorwürfe von Wettberg

Schindluderei @, Thursday, 14.11.2019, 12:37 (vor 2455 Tagen) @ Fred

er beweist seine Anschuldigungen, oder er muss Konsequenzen spüren. Der Bogen ist überspannt!

ich würde, wenn ich mir schon sonst alles gefallen lasse, gegen den Wettberg nix machen. Ist doch wieder ne Steilvorlage: der Verein mobbt den nächsten Aufstiegshelden raus.

Realitätsverschiebung?

Amafan, Thursday, 14.11.2019, 09:33 (vor 2455 Tagen) @ Heidelberg

Trainerdiskussionen unter Fans gehören zum Fußball seit es das Spiel gibt. Jeder Verein hat heute abertausende von "Trainern" auf den Tribünen sitzen, die alle fest glauben zu wissen wie es besser und anders geht. Das hat aber keine Auswirkung auf das reale Geschehen.

Der Lugge und ich standen vor dem Spiel am Trepperlwirt und haben über den Biero geredet. Nein????? Echt????? Dann ist natürlich kein Wunder, dass er nicht mehr Trainer...

Da lache ich mich doch schlapp. Was ist das denn für eine windige Story.

Schwere Vorwürfe von Wettberg

Nikiforov, Thursday, 14.11.2019, 11:01 (vor 2455 Tagen) @ Heidelberg

Der alte Mann mit schweren Vorwürfen in Richtung Pro1860:

https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.az-interview-mit-karsten-wettberg-wettberg-ueber-1860-trainerwechsel-ich-bin-schockiert.ac6542e0-4648-47b4-b7e1-052b6b1a3771.html


Mal schauen, ob da eine Anzeige folgen wird...

Mal abgesehen davon dass "größter Fehler seit Jahrzehnten" und Weiteres ein Riesenschmarrn aber auch nur eine Meinung ist - relevant sind ja höchstens die doch sehr konkreten Behauptungen bzgl. Pro 1860. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Wettberg sowas frei erfunden hat?

Schwere Vorwürfe von Wettberg

laimerloewe (c), Thursday, 14.11.2019, 13:39 (vor 2455 Tagen) @ Nikiforov

war es nicht so, dass wettberg seiner zeit als vorschlag von pro 1860 zum vizepräsident zur wahl aufgestellt wurde und dann von deren mitgliedern ins amt gewählt wurde?

Schwere Vorwürfe von Wettberg

laimerloewe (c), Thursday, 14.11.2019, 13:58 (vor 2455 Tagen) @ Kraiburger

vielleicht müsste man das der öffentlichkeit nochmal in erinnerung rufen

Schwere Vorwürfe von Wettberg

Busfahra_, Thursday, 14.11.2019, 14:25 (vor 2455 Tagen) @ laimerloewe (c)

vielleicht müsste man das der öffentlichkeit nochmal in erinnerung rufen

Ich habe so ein Gefühl, dass da noch was kommen wird;-)

Schwere Vorwürfe von Wettberg

grasober, Thursday, 14.11.2019, 14:12 (vor 2455 Tagen) @ laimerloewe (c)

Das Interview ist natürlich insgesamt eine relativ bemitleidenswerte Ansammlung von Unsinn und unbelegten Unterstellungen.

Was ich aber ganz generell betrachtet relativ unspektakulär finde, das ist die Tatsache dass jemand eine Organisation kritisiert mit der er vor über 10 Jahren mal zusammen gearbeitet hat. Damit meine ich jetzt nicht den Inhalt der Kritik, sondern nur die Tatsache an sich. Daran kann ich nichts schlimmes finden.

Schwere Vorwürfe von Wettberg

ex-mitglied, Thursday, 14.11.2019, 14:32 (vor 2455 Tagen) @ grasober
bearbeitet von ex-mitglied, Thursday, 14.11.2019, 15:01

Das Interview ist natürlich insgesamt eine relativ bemitleidenswerte Ansammlung von Unsinn und unbelegten Unterstellungen.

Was ich aber ganz generell betrachtet relativ unspektakulär finde, das ist die Tatsache dass jemand eine Organisation kritisiert mit der er vor über 10 Jahren mal zusammen gearbeitet hat. Damit meine ich jetzt nicht den Inhalt der Kritik, sondern nur die Tatsache an sich. Daran kann ich nichts schlimmes finden.

Ich war vor über 10 Jahren auch mal pro und geb schließlich auch keine Interviews!
schnellwegrenn
:-D :-D

Schwere Vorwürfe von Wettberg

laimerloewe (c), Thursday, 14.11.2019, 15:14 (vor 2455 Tagen) @ grasober

ich prinzipiell auch nicht. aber dem reisnger werden ja auch irgendwelche sätze, die er irgendwann mal angeblich gesagt hat, um die ohren gehauen.

Schwere Vorwürfe von Wettberg

Nikiforov, Thursday, 14.11.2019, 15:38 (vor 2455 Tagen) @ laimerloewe (c)

war es nicht so, dass wettberg seiner zeit als vorschlag von pro 1860 zum vizepräsident zur wahl aufgestellt wurde und dann von deren mitgliedern ins amt gewählt wurde?

Stimmt, war mir schon wieder entfallen.
Das kann man natürlich auch so interpretieren, dass der Mann weiß, wovon und von wem er spricht.
Mich würde es halt interessieren ob es so eine Kampagne gegen Biero gab oder ob Wettberg fantasiert. Die Ablösung eines Trainers zu fordern ist ja noch nix Skandalöses. Nächste Frage wäre, wie diese Kampagne, so es sie denn faktisch gab, gefahren wurde. Und aus welchen Motiven.

Postillion-verdächtig

domlöwe, Thursday, 14.11.2019, 16:01 (vor 2455 Tagen) @ Heidelberg

Eigentlich ist das etwas für den Postillion.

Extrainer und -funktionär, der in aller Öffentlichkeit den Vorvorgänger von Bierofka als "Schlaftablette" bezeichnet hat auch gegen den Vorgänger von Bierofka gestichelt hat ("stellt falsch auf, wechselt falsch ein"), wirft einer anderen Person Trainermobbing vor, weil diese ihm in einer privaten SMS geschrieben hat, dass sie von Bierofka als Trainer nicht viel hält.


Wettbergs Aussagen zu Runjaic und Pereira findet man nach wenigen Minuten google-Recherche.

Beim Durchlauferhitzer DB24 redet sich Karsten heiß ...

tomtom, Thursday, 14.11.2019, 17:25 (vor 2455 Tagen) @ Heidelberg

Er betrachtet sich selbst als Opfer von Pro1860, erzählt von Bernhard Winkler, den Pro1860 zum Weinen brachte (sic!), er beklagt „seit Jahren andauernde rassistische Beleidigungen gegen Hassan Ismaik“ ... Das alles spricht für sich selbst. :-(

Der Wettberg entlarvt sich doch selber

Pius :-), Friday, 15.11.2019, 11:08 (vor 2454 Tagen) @ tomtom

"Bringen Sie mir einen, der sagt, er würde nicht gerne auf die große Bühne zurückkehren."

Dieser Satz sagt doch alles über die Denke vom Wettberg. Es geht ihm und den anderen Heroen aus der Vergangenheit vorzugsweise um die Rückkehr auf die "große Bühne".

Offensichtlich schmeichelt es ja gewissen Personen, wenn sie auf ihre alten Tage noch von einem Journalisten um ihre Meinung zu aktuellen Vorgängen im Verein befragt werden. Oder im Sonntagsanzug im Mandarin Oriental den Ausführungen von noch größeren Vordenkern lauschen dürfen.

Es gibt halt nicht nur in den sozialen Medien genügend Leute, die süchtig sind nach Anerkennung und ihr Selbstwertgefühl von der Anzahl ihrer "Likes" und "Follower" abhängig machen.

So ganz anders als diese dubiosen neumodischen Influencer scheint der gute Wettberg auch nicht zu ticken. Hauptsache Präsenz zeigen und Aufmerksamkeit erregen. Der Inhalt, den man dabei transportiert, ist dabei vollkommen zweitrangig.

Wie viel angenehmer sind da schon die Leute, die im Verein - ehrenamtlich - die eigentliche Arbeit machen und nicht vor jede Kamera hüpfen, die sie erspechten.

Angefangen vom aktuellen Präsidenten über den Leiter der Abteilung Fußball bis hin zu den Verwaltungsräten machen alle unaufgeregt und ohne jegliche Starallüren ihren Job.

Da muss sich die Hasan-Fraktion gar nicht wundern, dass wirklich jede Wahl in die Hose geht.

Die Leute stehen halt mehr auf ehrliche Arbeit, als auf Blender mit Hang zur großen Bühne.

Der Wettberg entlarvt sich doch selber

tomtom, Friday, 15.11.2019, 12:41 (vor 2454 Tagen) @ Pius :-)

Hervorragender Beitrag, besten Dank!

"Bringen Sie mir einen, der sagt, er würde nicht gerne auf die große Bühne zurückkehren."

Dieser Satz sagt doch alles über die Denke vom Wettberg. Es geht ihm und den anderen Heroen aus der Vergangenheit vorzugsweise um die Rückkehr auf die "große Bühne".

Offensichtlich schmeichelt es ja gewissen Personen, wenn sie auf ihre alten Tage noch von einem Journalisten um ihre Meinung zu aktuellen Vorgängen im Verein befragt werden. Oder im Sonntagsanzug im Mandarin Oriental den Ausführungen von noch größeren Vordenkern lauschen dürfen.

Es gibt halt nicht nur in den sozialen Medien genügend Leute, die süchtig sind nach Anerkennung und ihr Selbstwertgefühl von der Anzahl ihrer "Likes" und "Follower" abhängig machen.

So ganz anders als diese dubiosen neumodischen Influencer scheint der gute Wettberg auch nicht zu ticken. Hauptsache Präsenz zeigen und Aufmerksamkeit erregen. Der Inhalt, den man dabei transportiert, ist dabei vollkommen zweitrangig.

Wie viel angenehmer sind da schon die Leute, die im Verein - ehrenamtlich - die eigentliche Arbeit machen und nicht vor jede Kamera hüpfen, die sie erspechten.

Angefangen vom aktuellen Präsidenten über den Leiter der Abteilung Fußball bis hin zu den Verwaltungsräten machen alle unaufgeregt und ohne jegliche Starallüren ihren Job.

Da muss sich die Hasan-Fraktion gar nicht wundern, dass wirklich jede Wahl in die Hose geht.

Die Leute stehen halt mehr auf ehrliche Arbeit, als auf Blender mit Hang zur großen Bühne.

Der Wettberg entlarvt sich doch selber

BlueMagic, Saturday, 16.11.2019, 08:46 (vor 2453 Tagen) @ Pius :-)

Danke, du hast es auf den Punkt gebracht!
Leider geht es ohne Öffentlichkeitsarbeit nicht. Der Robert ist ja auch immer wieder gezwungen, irgendwelchen Mist richtig zu stellen. Macht das aber aus meiner Sicht immer sehr souverän.

Da kennt einer seinen Karsten aber gut

Blick nach drüben, Friday, 15.11.2019, 11:45 (vor 2454 Tagen) @ Heidelberg

Im Löwenmagazin schreibt ein User Friedrich Hegel mit offenbar intimer Kenntnis:

Es gab eine Zeit, da war PRO 1860 für Karsten Wettberg alles:

Er scharte 2006 die Aktiven dieser kleinen aktiven Fan-Gruppierung um sich wie ein Sonnenkönig, hielt Hof mit Hans Vonavka, Wensauer, Hans Hee, dem rührigen Willi Mantl, Albrecht von Linde,Roman Beer, Bernhard Winkler… alle waren sie da – und sich einig:
Der neue Präsident von 1860 nach Alfred Lehner muss Karsten Wettberg heißen, der König von Giesing!

Man legte sich bei PRO 1860 für ihn mächtig ins Zeug, und wie:
Pressekonferenzen wurden veranstaltet, Pressehintergrundgespräche organisiert, Geld eingesammelt – Wettberg wurde von PRO 1860 regelrecht zum Messias hochgejubelt und er sonnte sich darin wie kein zweiter.

Der Gegner hieß: Otto Steiner, der smarte Filmmann, der sogar anfänglich ebenfalls PRO 1860 nahe stand, dann aber doch tatsächlich sein eigenes Süppchen kochen wollte und selbst Präsident werden wollte. So was tut man nicht!

Bald schon zeigte sich, dass Wettberg nicht der loyale Mann war als der er auftrat: Er spielte auf der gesamten Klaviatur des Intrigantenstadels, um unliebsame Mitstreiter und Konkurrenten zu diskreditieren, sie untereinander „zu beschäftigen“ und zu beschädigen. Emails, SMS, Anrufe, geheime Treffen – das ganze Paket! So wie heute mit Hans Vonavka – man gibt der Presse einen vertraulichen Hinweis, in der stillen Hoffnung und Abmachung, dass sie es in der Zeitung bringt. Das demoralisiert Menschen, macht sie mutlos, lässt sie sich zurückziehen. So auch damals.

Sein Todesstoß aber kam, als die Hausbank der KGaA schriftlich damit drohte, ihr Engagement zu beenden (und damit alle Darlehen fällig zu stellen), wenn der nicht gerade als Konsolidierer bekannte ehemalige Gewerkschaftsfunktionär Wettberg Präsident werden würde.

https://www.mittelbayerische.de/bank-droht-1860-wettberg-darf-nicht-loewen-praesident-werden-20000-art16178.html

Das wars dann für Karsten Wettberg. Und als von Linde am 26. Mai 2008 seinen Rücktritt anbieten musste, weil er keinerlei Vertrauen mehr genoss, musste auch Wettberg seinen Aufsichtsratshut nehmen.

Dann wurde es still um ihn. Es sei denn, die AZ oder ein sich manifestierender Darlehensgeberblog fragten ihn um seine immer ungefragtere Meinung. PRO 1860 hatte schon längst keine Bedeutung mehr, denn mit Wettberg mussten sie ihre Hoffnung fahren lassen, das höchste Amt im e.V. zu bekleiden.

Ausgerechnet gegen diese Gruppierung und gegen Havo Vonavka schießt nun Wettberg, dem ein alter Freund (und das war Vonavka zweifellos!) eine SMS schreibt, in der er sich gegenüber einem vermeintlich vertrauten Fußballkenner über die grottenschlechten Auftritte der Mannschaft und die offenkundige Ratlosigkeit bei gleichzeitiger einseitiger Parteinahme für den Investor des Trainers aufregt, wohlgemerkt bei einem, der dies auf der Haupttribüne schon in der Regionalliga vor dem Aufstieg kundtat, wenn er nicht gerade in der Nähe der Familie Bierofka saß.

Und ausgerechnet dieser Mann bezichtigt die Menschen, die im Gegensatz zu ihm viel Geld für ihre Jahreskarten auf der Haupttribüne ausgegeben haben, unflätig zu sein, wenn sie sich doch tatsächlich trauen, den Trainer, seine Auswechslungen, seine Taktik bzw. einzelne Spieler zu kritisieren, weil doch die Familie Bierofka da säße und man das der Familie nicht zumuten könne! Das schlägt dem Fass den Boden aus! Oper statt Fußball? Ich habe seit drei Jahren eine Dauerkarte auf der Haupttribüne, nur unweit der Bierofkas und anderer Funktionäre. Da wurde viel gejubelt, geschimpft, und auch manche Entscheidung sowie die Weiterentwicklung der Mannschaft und mancher Spieler in Frage gestellt, was ja auch unübersehbar war. Dass das den Bierofkas, vor allem Willi und seiner Frau (Daniels Ehefrau und die Kinder fanden das eher lustig!), nicht gepasst hat, ist klar. Aber dann müssen sie sich die Spiele unter der Verantwortung ihres Filius im Fernsehen anschauen, damit sie nicht hören müssen, was man an ihrem Sohn kritisiert. Da spielt der TSV 1860 München, nicht der TSV Willi Bierofka & Family!

Aber Herr Wettberg, der Daniel Bierofka hinter vorgehaltener Hand stets massiv kritisierte (die vorgehaltene Hand ist Wettbergs Spezialität!) hat es uns allen wieder gezeigt und wie zu allen Zeiten schnell jemanden gefunden, bei dem er sich einzuschleimen versucht:
Siehe das berauschende Treffen der Entscheider von morgen im Mandarin Oriental im Beisein des GröLöFaZ:

Gestern PRO 1860, dann die ARGE, dann die Bierofkas, dann der Geldvernichter. Wer kommt als nächster?

Armer Karsten: Bitte schaff den Opportunismus ab!

Da kennt einer seinen Karsten aber gut

tomtom, Friday, 15.11.2019, 12:44 (vor 2454 Tagen) @ Blick nach drüben

Ein weiterer sehr interessanter Beitrag, so etwas lies man andernorts überhaupt nicht. Danke für's reinkopieren; es ist wohl im Sinne des Urhebers, dass wir diesen Beitrag hier auch haben.

Im Löwenmagazin schreibt ein User Friedrich Hegel mit offenbar intimer Kenntnis:

Es gab eine Zeit, da war PRO 1860 für Karsten Wettberg alles:

Er scharte 2006 die Aktiven dieser kleinen aktiven Fan-Gruppierung um sich wie ein Sonnenkönig, hielt Hof mit Hans Vonavka, Wensauer, Hans Hee, dem rührigen Willi Mantl, Albrecht von Linde,Roman Beer, Bernhard Winkler… alle waren sie da – und sich einig:
Der neue Präsident von 1860 nach Alfred Lehner muss Karsten Wettberg heißen, der König von Giesing!

Man legte sich bei PRO 1860 für ihn mächtig ins Zeug, und wie:
Pressekonferenzen wurden veranstaltet, Pressehintergrundgespräche organisiert, Geld eingesammelt – Wettberg wurde von PRO 1860 regelrecht zum Messias hochgejubelt und er sonnte sich darin wie kein zweiter.

Der Gegner hieß: Otto Steiner, der smarte Filmmann, der sogar anfänglich ebenfalls PRO 1860 nahe stand, dann aber doch tatsächlich sein eigenes Süppchen kochen wollte und selbst Präsident werden wollte. So was tut man nicht!

Bald schon zeigte sich, dass Wettberg nicht der loyale Mann war als der er auftrat: Er spielte auf der gesamten Klaviatur des Intrigantenstadels, um unliebsame Mitstreiter und Konkurrenten zu diskreditieren, sie untereinander „zu beschäftigen“ und zu beschädigen. Emails, SMS, Anrufe, geheime Treffen – das ganze Paket! So wie heute mit Hans Vonavka – man gibt der Presse einen vertraulichen Hinweis, in der stillen Hoffnung und Abmachung, dass sie es in der Zeitung bringt. Das demoralisiert Menschen, macht sie mutlos, lässt sie sich zurückziehen. So auch damals.

Sein Todesstoß aber kam, als die Hausbank der KGaA schriftlich damit drohte, ihr Engagement zu beenden (und damit alle Darlehen fällig zu stellen), wenn der nicht gerade als Konsolidierer bekannte ehemalige Gewerkschaftsfunktionär Wettberg Präsident werden würde.

https://www.mittelbayerische.de/bank-droht-1860-wettberg-darf-nicht-loewen-praesident-werden-20000-art16178.html

Das wars dann für Karsten Wettberg. Und als von Linde am 26. Mai 2008 seinen Rücktritt anbieten musste, weil er keinerlei Vertrauen mehr genoss, musste auch Wettberg seinen Aufsichtsratshut nehmen.

Dann wurde es still um ihn. Es sei denn, die AZ oder ein sich manifestierender Darlehensgeberblog fragten ihn um seine immer ungefragtere Meinung. PRO 1860 hatte schon längst keine Bedeutung mehr, denn mit Wettberg mussten sie ihre Hoffnung fahren lassen, das höchste Amt im e.V. zu bekleiden.

Ausgerechnet gegen diese Gruppierung und gegen Havo Vonavka schießt nun Wettberg, dem ein alter Freund (und das war Vonavka zweifellos!) eine SMS schreibt, in der er sich gegenüber einem vermeintlich vertrauten Fußballkenner über die grottenschlechten Auftritte der Mannschaft und die offenkundige Ratlosigkeit bei gleichzeitiger einseitiger Parteinahme für den Investor des Trainers aufregt, wohlgemerkt bei einem, der dies auf der Haupttribüne schon in der Regionalliga vor dem Aufstieg kundtat, wenn er nicht gerade in der Nähe der Familie Bierofka saß.

Und ausgerechnet dieser Mann bezichtigt die Menschen, die im Gegensatz zu ihm viel Geld für ihre Jahreskarten auf der Haupttribüne ausgegeben haben, unflätig zu sein, wenn sie sich doch tatsächlich trauen, den Trainer, seine Auswechslungen, seine Taktik bzw. einzelne Spieler zu kritisieren, weil doch die Familie Bierofka da säße und man das der Familie nicht zumuten könne! Das schlägt dem Fass den Boden aus! Oper statt Fußball? Ich habe seit drei Jahren eine Dauerkarte auf der Haupttribüne, nur unweit der Bierofkas und anderer Funktionäre. Da wurde viel gejubelt, geschimpft, und auch manche Entscheidung sowie die Weiterentwicklung der Mannschaft und mancher Spieler in Frage gestellt, was ja auch unübersehbar war. Dass das den Bierofkas, vor allem Willi und seiner Frau (Daniels Ehefrau und die Kinder fanden das eher lustig!), nicht gepasst hat, ist klar. Aber dann müssen sie sich die Spiele unter der Verantwortung ihres Filius im Fernsehen anschauen, damit sie nicht hören müssen, was man an ihrem Sohn kritisiert. Da spielt der TSV 1860 München, nicht der TSV Willi Bierofka & Family!

Aber Herr Wettberg, der Daniel Bierofka hinter vorgehaltener Hand stets massiv kritisierte (die vorgehaltene Hand ist Wettbergs Spezialität!) hat es uns allen wieder gezeigt und wie zu allen Zeiten schnell jemanden gefunden, bei dem er sich einzuschleimen versucht:
Siehe das berauschende Treffen der Entscheider von morgen im Mandarin Oriental im Beisein des GröLöFaZ:

Gestern PRO 1860, dann die ARGE, dann die Bierofkas, dann der Geldvernichter. Wer kommt als nächster?

Armer Karsten: Bitte schaff den Opportunismus ab!

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Da kennt einer seinen Karsten aber gut

Fred, München, Monday, 18.11.2019, 07:55 (vor 2451 Tagen) @ Blick nach drüben

Das entspricht der Wahrnehmung und erklärt diese bodenlose Aktion von KW. Ein erstaunlicher Fall beharrlicher Selbstzersetzung.

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Sechzig München gibt's nur in Giasing!

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