Ganz gut beschrieben hat es das Löwenmagazin auf FB (Forum)

Sacklzement, Thursday, 03.05.2018, 11:30 (vor 2961 Tagen) @ corleone

Unter https://www.facebook.com/Loewenmagazin/posts/612324495769969 schreiben sie:

Liebe Löwen,

aktuell befinden wir uns in einer Aktion, die vereinspolitische Themen bewusst hinter die Relegation schiebt. Weil für uns Fans die volle Konzentration und Kraft der Mannschaft und dem Projekt Aufstieg gilt. Aus unserer Sicht reicht es, wenn über die Verwaltungsrats-Kandidaten und sonstigen wahlpolitischen Themen nach der Relegation ausgiebig diskutiert wird.

Leider gibt es vereinspolitische Themen, die aktuell diskutiert werden und Fakten dabei verdreht werden. Das betrifft zum Beispiel die Aufsichtsratsitzung. Wir sehen es als unsere Pflicht an, unseren Lesern unsere Sichtweise zu erläutern. Wir bitten Euch zudem: Denkt nach. Hinterfragt jede vereinspolitische Aktion und Stellungnahme in einer Zeit, die ohnehin sehr emotional ist und die Fans selbstverständlich zwar die Daumen für die Mannschaft drücken, aber auch wissen wollen, wie es danach weiter geht.

Sportchef Günther Gorenzel hat seinen Job gemacht und vor dem Aufsichtsrat zusammen mit Trainer Daniel Bierofka sein Sport-Konzept präsentiert. Geschäftsführer Michael Scharold hat dabei in zwei Szenarien einmal mit einem Mannschaftsbudget ohne neue Fremdmittel und einmal mit einem Budget bei Erhöhung um ein bis zwei Millionen geplant. Im Aufsichtsrat wurde dies von den Gesellschaftern oder deren Vertreter diskutiert. Seitens des Gesellschafters e. V. wurden mit einem möglichen Sponsoring oder auch einem Treuhandkonto Alternativen für zusätzliche Mittel durch den Investor genannt. Mit diesen Alternativen kann er sich aktiv einbringen. Ansonsten besteht immer noch die Möglichkeit, ohne weitere Fremdmittel das Budget zu planen. Um Geld gebettelt, wie manche behaupten, wurde nicht. Es wurden Optionen aufgezeigt, über die es gilt abzustimmen.

Zu einer Einigung kam es in dieser wichtigen Sitzung nicht. Dabei ist jedoch aus unserer Sicht festzustellen:

(1) Es muss jedem klar sein, dass der e. V. als Gesellschafter des TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA bei der Aufsichtsratsitzung nicht nur anwesend, sondern als Gesellschafter auch entscheidungsbefugt war. Weil der e. V. im Aufsichtsrat Vertreter hat, die Entscheidungen treffen können.

(2) Auch der Gesellschafter HAM International war anwesend. Anders als jedoch der Mitgesellschafter mit Vertretern, die nicht entscheidungsbefugt oder gar zeichnungsbefugt sind. Deshalb die Aussage von Herrn Stimoniaris, dass er binnen der nächsten 14 Tage das Gespräch mit dem Hauptgesellschafter suche.

Es liegt also am Hauptgesellschafter, Investor Hasan Ismaik, nun eine der vorgeschlagenen und diskutierten Vorschläge anzunehmen oder aber selbst Vorschläge zu machen. Um den Entscheidungsprozess im Sinne der TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA möglichst kurz zu halten, wäre es natürlich sinnvoll, wenn an Sitzungen auch tatsächlich entscheidungsbefugte Vertreter sitzen oder zumindest zeitnah Entscheidungen nachträglich getroffen werden. Gerade jetzt in der Zeit vor der Relegation sich 14 Tage Zeit zu nehmen ist mehr als kontraproduktiv und verunsichert durchaus auch die Mannschaft und das Trainerteam. Und natürlich die Fans.

Euer Löwenmagazin


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