Mir ist völlig unklar wie der Fauser unter den chaotischen Umständen einen positive Fortführungsprognose erstellen kann. Weiss doch niemand wie das da weitergehen soll.
Zahlungsunfähig ist die KGaA ja streng genommen schon seit dem Abstieg.
Geld war nach dem Abstieg erst mal genug auf den Konten, daher war die KGaA eben nicht zahlungsunfähig. Sonst hätte man ja auch unverzüglich Insolvenz anmelden müssen, um sich eben nicht straf- und/oder haftbar zu machen.
Die Frage ist halt, ob genügend Kohle vorhanden ist, um in den nächsten zwei Jahren zu überleben. Mit dem Fauser tauschen möchte ich jedenfalls nicht...
Zahlungsunfähigkeit besteht dann wenn ich Zahlungen zum Fälligkeitstermin nicht mehr leisten kann. Wenn Verbindlichkeiten gestundet werden besteht eben akut keiner Zahlungsunfähigkeit, und daher auch keine 3 Wochenfrist. Eröffnungsgrund ist allerdings auch eine Überschuldung und drohende Zahlungsunfähigkeit. Und dazu wird jetzt von Fauser eine Fortführungsprognose erstellt deren Ergebnis von Ismaik abhängt. Z.B. Rangrücktritte und Forderungsverzichte um neue Geldgeber zu ermöglichen, oder eben auch Laufzeitverlängerungen von bestehenden Darlehen.
Oder auch der Verkauf seiner Anteile, Genussrechte und Darlehen an einen Dritten der dann die erforderlichen Schritte unternimmt.
Das ist ziemlich Zeitaufwändig in der Verhandlung und Umsetzung, das es wohl zielführender ist die ordentliche MMV am 23.7. abzuhalten. Es gibt auch genug e.V.-Themen, und für diese KGaA-Sache dann eine AO zu machen. Es sollen dann ja angeblich auch alle Details auf den Tisch kommen was den Rahmen einer ordentlichen MV mit möglichen Diskussionen, Fragen und Erläuterungen, sowieso schon sprengen könnte. Immerhin handelt es sich dabei um Einiges an Fachchinesisch und juristischen Formulierungen.
Er wäre nicht das erste Mal, dass dann aus Zeitmangel andere Tagesordnungspunkte gekürzt der ganz gestrichen werden.
An Hand des möglichen Umfangs der Thematik, wäre also so oder so eine ao MV angebracht.