So sieht das der BJV (Forum)

tomtom, Tuesday, 13.06.2017, 19:29 (vor 3244 Tagen) @ Herbert

Bekanntlich kann sich hierzulande aus historischen Gründen jeder Journalist nennen. Auch ein Blogger, der mit großer Wahrscheinlichkeit für einseitige und letztlich propagandistische Berichterstattung von einem Auftraggeber bezahlt wird darf sich Journalist nennen.

Dass andere Medien, Journalisten und ich über solche Kollegen – vor allem auch angesichts der offenbar nicht ganz geringen Reichweite des Blogs – nicht erfreut sind, beschreibt nun mal ein Phänomen in diesem Segment des Sportjournalismus. Dass man auch mit Akteuren spricht, deren Handeln man für den Journalismus für sehr schädlich hält, gehört für mich zum Handwerk (siehe auch Artikel zu diesem Interview, dass ja in diesem Kontext zu sehen ist).

Was Oliver Griss mit seiner Kampagne angerichtet hat, macht mich persönlich wütend, was ich als Privatmensch und Journalist zuweilen auch äußere. Darum habe ich in diesem Thread auch den blumigen Begriff des „ordentlichen Pressevertreters“ im Zusammenhang mit Griss angezweifelt.

http://www.bjv.de/news/oliver-griss-sechzig-fuer-mich-wirkliche-leben

Also lt. Bayerischem Journalisten Verband anscheinend ein Journalist, ansonsten bräuchte man Ihn ja nicht interviewen bzw. eine solche Plattform bieten.


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