Wie Oliver Griss Leser manipuliert / cc: Loewenforum.de (Forum)
Der Beitrag kann gerne mit Quellenangabe (tomtom, Löwen-Bar), in den Fred "dieblaue24.de Fact-Checking" im Löwenforum kopiert werden (ich bin dort nicht registriert).
Ich mach mir die Welt, wie sie Hasan Ismaik gefällt ...
Ein schönes Beispiel, wie man Stimmung erzeugen kann und den mutmaßlichen Auftraggeber für diese Schmieren-PR, Hasan Ismaik, in einem besseren Licht erscheinen lässt, bietet der DieBlaue24-Artikel "Drees nimmt Verwaltungsräte in Schutz: "Kein Öl ins Feuer gießen"". Ismaik äußerte bei Facebook, wie die Verwaltungsräte Robert von Bennigsen und Richard Ostermeier privat mit ihm (von Bennigsen) oder mit dem Verein (Ostermeier) ins Geschäft kommen wollten (Anmerkung von mir: Ja, wir sind jetzt schon im schmutzige-Wäsche-waschen-Stadium, da wird es gerne etwas kleinteiliger.)
Oliver Griss schreibt:
"(...) Und dass die Verwaltungsräte Robert von Bennigsen und Richard Ostermeier von Ismaik finanziell profitieren wollten, darin kann Drees offenbar nichts Ehrenrühriges feststellen. “Wir werden keinen öffentliche Stellungnahme abgeben und wollen kein Öl ins Feuer gießen – sondern uns um den Verein kümmern”, erklärte er der “AZ”. Ein Dementi gibt es aber weder von Bennigsen noch von Ostermeier. Die Behauptungen von Ismaik stehen also weiter im Raum, dass sich die beiden Verwaltungsräte auf seine Kosten bereichern wollten."
Bei der "AZ" schreibt Matthias Eicher u.a. (Hervorhebung von mir) zum Gespräch mit Markus Drees:
"Und zu den Vorwürfen, man wolle sich auf Ismaiks Kosten bereichern: Der Investor hatte in der Vergangenheit selbst Interesse an Geschäften geäußert. Die Tatsache, dass Bennigsen und Ostermeier ihn nach AZ-Informationen dabei unterstützen wollten, birgt an sich noch nichts Ehrenrühriges."
Bei DieBlaue24 wird nicht auf den "AZ"-Artikel verlinkt, der wieder mal tobende Kommentar-Mob könnte ja durch solche wesentlichen Zusatzinformationen nachdenklich werden und anfangen, an den durch Griss vermittelten Informationen zweifeln. Obendrein bewegt man sich ungern aus der wohligen Filterblase. Natürlich ist es legitim, dass Griss so arbeitet, er kann immer sagen, dass er diese Information für seine Leser als unwichtig betrachtete.
Wenn wir schon beim Thema Compliance und (vermeintlichem) Bereichern sind, da ergeben sich für mich bei der Familie Schnell auch ein paar Fragen.
