Unterföhring hat fast eine halbe Milliarde an Rücklagen (Forum)
Die letzten wirklichen Eingemeindungen fanden 1938 und noch ein wenig 1942 statt. Die kleineren Eingemeindungen von 1945 bis 1967 sind eigentlich nicht der Rede wert. Da ging es nicht um Ortschaften oder gar eine ganze Stadt wie 1938 Pasing.
Geschuldet war das der Überlegung, dass die Hauptstadt der Bewegung unbedingt mehr Einwohner haben musste als Köln. Köln mochte der Führer angeblich nicht so gerne.
Heute dürfen solche Überlegungen kaum noch geäußert werden. Das ist politischer Sprengstoff. Eben weil es denen im Speckgürtel fast allen so gut geht. Wenn die Zusammenarbeit bei den wichtigen Themen wie Wohnungsbau/Siedlungsentwicklung und Verkehrskonzepte wenigstens gut laufen würde, wäre dagegen ja nichts zu sagen. Aber alleine das Trauerspiel um die Südanbindung Perlach (SAP) zeigt, dass man da meist von Zusammenarbeit nicht wirklich sprechen kann.
Letztens habe ich gelesen, dass sie im Würmtal eine Stadt-Umland-Bahn anstoßen wollen. Endlich. Ideen/Konzepte dafür gibt es seit 15 Jahren. Kann mir leider nicht vorstellen, dass das kommt. Sind einfach zu viele Einzelinteressen der kleinen Gemeinden betroffen. Und so werden weiterhin fast alle mit ihren Statussymbolen rumfahren müssen, weil es ja keine vernünftige Alternative gibt.
