Die segensreichen Kräfte Olympischer Spiele

Z*, Wednesday, 15.03.2017, 09:25 (vor 3337 Tagen) @ Lüngerl

Die Bally Prell war ja total gegen die Spiele!
Dabei war ja der gesamte Unsinn damals noch gar nicht absehbar.

Die segensreichen Kräfte Olympischer Spiele

BlueMagic, Wednesday, 15.03.2017, 09:35 (vor 3337 Tagen) @ Lüngerl

München hat von den Spielen profitiert. Das steht völlig außer Zweifel. Der internationale Bekanntheitsgrad ist sicher gestiegen und das Architekturjuwel Olympiapark hätte es ohne Olympia sicher nicht gegeben. Allerdings ist das jetzt 45 Jahre her. Die Planungen über 50 Jahre. Mit heute null vergleichbar. Und das mit der U-Bahn ist ein Schmarrn. Wird ja auch in dem Artikel beschrieben. Die ist allenfalls in Teilen schneller fertig geworden.

Das zeigt in welcher Welt diese Ringefunktionäre leben.
Die sollten sich lieber um die Ungerechtigkeiten ihrer Knebelverträge und ihre Korruptionsgeschichten kümmern. Dann klappt es vielleicht ja mal wieder mit attraktiven Bewerberstädten. Aber der Fall ist mindestens genau so hoffnungslos wie die Causa 1860.

Die segensreichen Kräfte Olympischer Spiele

my history mind, Wednesday, 15.03.2017, 09:59 (vor 3337 Tagen) @ Lüngerl

München hätte ohne die Spiele bis heute keine U-Bahn, behauptet zumindest der IOC-Präsident und Berufsmärchenerzähler Thomas Bach.

http://www.sueddeutsche.de/sport/olympia-thomas-bach-und-das-maerchen-von-der-muenchner-u-bahn-1.3419714

Das ist natürlich ein Schmarrn. Interessant wäre trotzdem zu wissen wie sich München ohne die Spiele entwickelt hätte. Damals war es ja noch weit entfernt vom heutigen Schickimicki Flair. Allerdings waren die großen Industrieunternehmen, Banken und Versicherungen, bayerische Behörden, Universitäten die zum Wachstum beigetragen haben, im Grunde damals auch schon in München ansässig. Die Stadt hatte zwar noch Grattlerviertel, die jetzt alle (leider) verschwinden, aber das Stadtbild war auch damals schon attraktiv und der hohe Freizeitwert auch damals schon gegeben. All das hätte auch ohne Spiele Wirtschaft und Menschen in den letzten bald 50 Jahren angezogen.

Wer allerdings definitiv von Olympia profitiert hat, das ist der scum. Dass die Anfang der 70er "for free" ein Riesenstadion bekommen haben ist ein Wettbewerbsvorteil, den sie nutzen konnten.

Meine Meinung: Ohne Olympia ware München auch heute eine bedeutende Wirtschaftsmetropole in Deutschland. Die Roten aber nur ein Verein unter vielen.

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Nachfrager, Wednesday, 15.03.2017, 10:35 (vor 3337 Tagen) @ my history mind

Wer allerdings definitiv von Olympia profitiert hat, das ist der scum. Dass die Anfang der 70er "for free" ein Riesenstadion bekommen haben ist ein Wettbewerbsvorteil, den sie nutzen konnten.

Meine Meinung: Ohne Olympia ware München auch heute eine bedeutende Wirtschaftsmetropole in Deutschland. Die Roten aber nur ein Verein unter vielen.

Wurde denn den Blauen die Nutzung des Olympiastadions verboten?

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Kraiburger, Wednesday, 15.03.2017, 10:35 (vor 3337 Tagen) @ my history mind


Wer allerdings definitiv von Olympia profitiert hat, das ist der scum. Dass die Anfang der 70er "for free" ein Riesenstadion bekommen haben ist ein Wettbewerbsvorteil, den sie nutzen konnten.


1860 hat das Stadion ebenso "for free" bekommen!


Im übrigen könnte die zweite Stammstrecke bereits kurz vor der Eröffnung stehen, wenn wir die Olympischen Winterspiele 2018 bekommen hätten!

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my history mind, Wednesday, 15.03.2017, 10:42 (vor 3337 Tagen) @ Nachfrager

Wer allerdings definitiv von Olympia profitiert hat, das ist der scum. Dass die Anfang der 70er "for free" ein Riesenstadion bekommen haben ist ein Wettbewerbsvorteil, den sie nutzen konnten.

Meine Meinung: Ohne Olympia ware München auch heute eine bedeutende Wirtschaftsmetropole in Deutschland. Die Roten aber nur ein Verein unter vielen.


Wurde denn den Blauen die Nutzung des Olympiastadions verboten?

Berechtigte Nachfrage: Nie!
Der Unterschied liegt in der Nutzung eines bestehenden Wettbewersvorteils.

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my altfact mind, Wednesday, 15.03.2017, 10:43 (vor 3337 Tagen) @ Kraiburger

Im übrigen könnte die zweite Stammstrecke bereits kurz vor der Eröffnung stehen, wenn wir die Olympischen Winterspiele 2018 bekommen hätten!

Während so erst im Jahr 2015 die letzten von Pferden gezogenen Trambahnen ausgemustert wurden.

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grasober, Wednesday, 15.03.2017, 10:48 (vor 3337 Tagen) @ Nachfrager

Das nicht, aber sie haben sich zwei Jahre vor der Eröffnung aus der Erstklassigkeit verabschiedet.
Und böse Zungen behaupten, dass der Wettbewerbsvorteil den ein 70.000er Stadion so mit sich bringt in der zweiten Liga leider nicht voll zur Geltung kommt. Angeblich gibt es sogar aktuell in München einen Zweitligisten an dessen Beispiel man diese These überprüfen kann.

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Weisswuaschd to go, Wednesday, 15.03.2017, 10:54 (vor 3337 Tagen) @ my history mind

Wer allerdings definitiv von Olympia profitiert hat, das ist der scum. Dass die Anfang der 70er "for free" ein Riesenstadion bekommen haben ist ein Wettbewerbsvorteil, den sie nutzen konnten.

Diesen "Wettbewerbsvorteil" hatten aber andere in den 70ern, vor allem bedingt durch die WM, auch:
Westfalenstadion, Parkstadion, Rheinstadion, Müngersdorfer Stadion, Volkspark... Alles Großstadien, die in den 70ern modernisiert/ ausgebaut/ umgebaut oder neu hingestellt wurden.

Für mich ist das nach wie vor so, dass die anderen Vereine einfach Pech beim denken hatten, während der Dreck ziemlich geschickt agierte...

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BlueMagic, Wednesday, 15.03.2017, 10:57 (vor 3337 Tagen) @ grasober

Wobei man schon dazu sagen muss, dass auch für die Roten das Oly im normalen Bundesligabetrieb anfangs zu groß war. Ausverkauft waren Schlagerspiele, Saisonendspiele und viele Europapokalspiele. Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als wir manchmal bei Zweitligaschlagerspielen mehr Zuschauer hatten, als die Seitenstraßler in der 1. Liga gegen mittelmäßige Gegner. Es war damals völlig problemlos möglich, sich für jedes rote Spiel ein Ticket zu beschaffen. Man musste halt rechtzeitig an der Vorverkaufskasse am Sechzger anstehen und schon hatte man 4 lukrative Schwarzmarkttickets für das gehypte Real-Spiel. Es ist halt die erste Schulstunde ausgefallen ..........

Dass praktisch alle roten Spiele ausverkauft waren, hat erst um die Wendezeit begonnen.
Aber es stimmt schon, vor allem die Europapokalsiege Mitte der Siebziger sind die Grundlage gewesen für den ganzen weiteren Hype. Ohne das Oly wäre das nicht möglich gewesen.

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grasober, Wednesday, 15.03.2017, 11:02 (vor 3337 Tagen) @ BlueMagic

Gut, da magst Du wohl recht haben.
Anfang der 70er habe ich mangels physischer Existenz meinerseits noch keine Fußballspiele besucht und kann daher nicht auf eigene Erfahrungen aus dieser Zeit zurückgreifen...

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Nik, Wednesday, 15.03.2017, 11:23 (vor 3337 Tagen) @ Kraiburger

Schlimm genug, dass der Unsinn jetzt gebaut wird...

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Rosenheimer Löwe, Wednesday, 15.03.2017, 11:31 (vor 3337 Tagen) @ BlueMagic


Dass praktisch alle roten Spiele ausverkauft waren, hat erst um die Wendezeit begonnen.

Das stimmt so nicht. Da waren viele Ligaspiele und erst recht die Pokal- und Europacupspiele der frühen Runden bei Weitem nicht ausverkauft. Das hat eigentlich erst mit der AA begonnen.

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BlueMagic, Wednesday, 15.03.2017, 12:22 (vor 3337 Tagen) @ Rosenheimer Löwe

Okay, kann sein.
Aber die Bundesligaspiele der Roten waren gegen Ende der Oly-Zeit dann auch schon immer ausverkauft.

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friedhofstribüne, Wednesday, 15.03.2017, 14:14 (vor 3336 Tagen) @ Lüngerl

München hätte ohne die Spiele bis heute keine U-Bahn, behauptet zumindest der IOC-Präsident und Berufsmärchenerzähler Thomas Bach.

http://www.sueddeutsche.de/sport/olympia-thomas-bach-und-das-maerchen-von-der-muenchner-u-bahn-1.3419714


Die sind alle in Funktionärsebenen wo man solche Märchen ungestraft erzählen kann.
Kein Wunder, dass diese Herrschaften keinen Bezug mehr zur Realität haben.

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Rosenheimer Löwe, Wednesday, 15.03.2017, 14:50 (vor 3336 Tagen) @ BlueMagic

Ja, am Schluss zu schon. Es sei denn, sie waren unter der Woche abends. Da waren durchaus Spiele mit kaum 20 000 Zuschauern dabei, so an grauen Oktober- oder Novemberabenden gegen Bochum oder Freiburg.

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domlöwe, Wednesday, 15.03.2017, 21:53 (vor 3336 Tagen) @ BlueMagic

Im Kicker-Sonderheft zu 50 Jahren Bundesliga stehen sämtliche Zuschauerschnitte.

Der FC-Bayern hatte in der 80er Jahren Zuschauerschnitte zwischen 26000 und 36000.
Durch die Wiedervereinigung gab es einen Schub und der Schnitt stieg bis Mitte der 90er Jahre auf maximal knapp 60000 in der Saison 1995/96, wobei in dieser Zeit eigentlich überall die Schnitte deutlich gestiegen sind. Danach ging der Schnitt wieder leicht zurück und lag um oder etwas über 500000 bis zum letzen Jahr im Olympiastadion.

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