TSV1860.de: Medienkritik für ganz Doofe (Forum)

tomtom, Wednesday, 08.02.2017, 19:20 (vor 3373 Tagen)

Man braucht ja kein Freund von Presseerzeugnissen aus dem Hause Axel Springer zu sein, aber ich kann zumindest aufgrund dieses Geschreibsels auf TSV1860.de keine handwerklichen Fehler der „Sport-Bild“-Kollegin erkennen. Kritisiert werden lediglich Geschmackssachen.

Kann man machen, ein mal, zwei mal, nur ob solche laienhafte Medienkritik irgendwas – außer vielleicht weiteren Groll bei einigen Sponsoren ob des niedrigen Niveaus – bewirkt? Freuen dürfen sich lediglich die Freunde der Bürotechnik, denn weil es gerade in den Kram passt wird deren Treiben letztlich legitimiert: „(...) Das Abbrennen von Pyrotechnik hat in erster Linie keine Kritik- oder Protestfunktion, sondern steht in der Kurve für ein Element der Fankultur.“

TSV1860.de: Medienkritik für ganz Doofe

Der Presse auf die Fresse, Wednesday, 08.02.2017, 19:52 (vor 3373 Tagen) @ tomtom

Der Artikel ist aber auch kein Highlight der Presselandschaft - eher ein Lowlight. Von überall herkopierte Halbwahrheiten machen es auch nicht besser.

Stimmt, Pokalaus beim Drittligisten ist kein "Chaos",....

Löwenbomber, Thursday, 09.02.2017, 01:19 (vor 3372 Tagen) @ Der Presse auf die Fresse

,...sondern einfach nur:

BLAMABEL
PEINLICH
UNFASSBAR
SCHEISSE
WIDERLICH
EIN SCHLAG INS GESICHT DER FANS
TEUER
UNNÖTIG
BLÖD
DUMM
KACKE
ERBÄRMLICH
EKELHAFT
SCHLIMM
BESCHÄMEND.

Alles das ist es, nur ein "Chaos" kann man bei 1860 nicht ausmachen, das stimmt..... ;-) ;-) ;-)

Aber Hauptsache, auf der Homepage steht:

"Das Abbrennen von Pyrotechnik hat in erster Linie keine Kritik- oder Protestfunktion, sondern steht in der Kurve für ein Element der Fankultur."

Mir fällt zu DIESEM 1860 nicht mehr viel ein.

TSV1860.de: Medienkritik für ganz Doofe

tomtom, Thursday, 09.02.2017, 09:10 (vor 3372 Tagen) @ Der Presse auf die Fresse

Habe mir das Heft eben gekauft, besonders ge- oder mißlungen ist der Artikel nicht – ich erfahre nix Neues; klar, für den Leser außerhalb unseres Löwen-Universums wird mit den acht dort abgebildeten Personen klar, dass da wohl einiges beim TSV 1860 schiefläuft. Trotzdem kein Meisterstück, zumal von einer DJS-Absolventin verfasst.

Aber wenn ich mir allein die Kritik des TSV 1860 zu Cassalette anschaue, kommen Zweifel an der Medienkompetenz der Verfasser dieser Kritik auf, TSV1860.de schreibt (Autorennamen gibt es leider nicht, würde mich auch mal interessieren, wer so einen Schmarrn gegen Bezahlung verfasst):

„MARIONETTE“ CASSALETTE
Peter Cassalette, seit 2015 Präsident des TSV München von 1860 e.V., wurde im Sommer 2016 bei der Mitgliederversammlung zum zweiten Mal gewählt. Sein Engagement bei den Löwen ist ehrenamtlich. Ihn als „Marionette“ zu bezeichnen, ist eine Beleidigung. Der 64-Jährige verfolgt mit großem, tagtäglichem Einsatz gemeinsam mit Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik sowie mit dem Gesamtverein ein Ziel: den TSV 1860 München zurück in die Erfolgsspur zu führen.

Die „Sport-Bild“ schreibt:

„Marionette“ Cassalette

Der Sechzig-Präsident (seit November 2015) wird von den Fans als Marionette des Investors verspottet. Anders als Vorgänger Gerhard Mayrhofer stellte sich Cassalette von Anfang an gut mit dem Jordanier. Tatsächlich wirkt der Präsident oft wie Ismaiks Sprachrohr.

Es ist nun mal so, dass ihn einige Fans – auch ich – als Marionette betrachten und verspotten. Die „Sport-Bild“ hat dieses Meinungsbild eben hervorgehoben und auch in der Überschrift als Zitat gekennzeichnet.

Der Artikel ist aber auch kein Highlight der Presselandschaft - eher ein Lowlight. Von überall herkopierte Halbwahrheiten machen es auch nicht besser.

TSV1860.de: Medienkritik für ganz Doofe

Commander, Thursday, 09.02.2017, 10:37 (vor 3372 Tagen) @ tomtom

Habe mir das Heft eben gekauft, besonders ge- oder mißlungen ist der Artikel nicht – ich erfahre nix Neues; klar, für den Leser außerhalb unseres Löwen-Universums wird mit den acht dort abgebildeten Personen klar, dass da wohl einiges beim TSV 1860 schiefläuft. Trotzdem kein Meisterstück, zumal von einer DJS-Absolventin verfasst.

Aber wenn ich mir allein die Kritik des TSV 1860 zu Cassalette anschaue, kommen Zweifel an der Medienkompetenz der Verfasser dieser Kritik auf, TSV1860.de schreibt (Autorennamen gibt es leider nicht, würde mich auch mal interessieren, wer so einen Schmarrn gegen Bezahlung verfasst):

„MARIONETTE“ CASSALETTE
Peter Cassalette, seit 2015 Präsident des TSV München von 1860 e.V., wurde im Sommer 2016 bei der Mitgliederversammlung zum zweiten Mal gewählt. Sein Engagement bei den Löwen ist ehrenamtlich. Ihn als „Marionette“ zu bezeichnen, ist eine Beleidigung. Der 64-Jährige verfolgt mit großem, tagtäglichem Einsatz gemeinsam mit Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik sowie mit dem Gesamtverein ein Ziel: den TSV 1860 München zurück in die Erfolgsspur zu führen.

Die „Sport-Bild“ schreibt:

„Marionette“ Cassalette

Der Sechzig-Präsident (seit November 2015) wird von den Fans als Marionette des Investors verspottet. Anders als Vorgänger Gerhard Mayrhofer stellte sich Cassalette von Anfang an gut mit dem Jordanier. Tatsächlich wirkt der Präsident oft wie Ismaiks Sprachrohr.

Es ist nun mal so, dass ihn einige Fans – auch ich – als Marionette betrachten und verspotten. Die „Sport-Bild“ hat dieses Meinungsbild eben hervorgehoben und auch in der Überschrift als Zitat gekennzeichnet.


Dafür hat die Dame das bei Aigner versaubeutelt: Das ist einfach eine Tatsachenverdrehung. Offenbar und von mehreren Seiten belegt, ist er erst als Kapitän zurückgetreten, danach gabs den Trainingsvorfall und er wurde für Bielefeld gesperrt. Zu schreiben, er sei als "C" zurückgetreten, weil er in Bielefeld gesperrt war, ist einfach falsch.

Also da gibts Fehler und Missverständnisse auf beiden Seiten.

TSV1860.de: Medienkritik für ganz Doofe

tomtom, Thursday, 09.02.2017, 10:58 (vor 3372 Tagen) @ Commander

Das vermag ich nicht zu beurteilen, auf welche Quelle sich die Kollegin da beruft, aber da beißt sich wieder mal die Katze in den Schwanz: wer so eine unprofessionelle Kommunikationsarbeit wie die Löwen derzeit betreibt, braucht sich nicht zu wundern, wenn dann so etwas rauskommt.

(...)

Dafür hat die Dame das bei Aigner versaubeutelt: Das ist einfach eine Tatsachenverdrehung. Offenbar und von mehreren Seiten belegt, ist er erst als Kapitän zurückgetreten, danach gabs den Trainingsvorfall und er wurde für Bielefeld gesperrt. Zu schreiben, er sei als "C" zurückgetreten, weil er in Bielefeld gesperrt war, ist einfach falsch.

Also da gibts Fehler und Missverständnisse auf beiden Seiten.

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