Hachingsfans fürchten das Ende für die SpVgg (Forum)
"Die aktuelle Lage ist wohl ziemlich prekär. Man weiß nicht, ob es vielleicht mit der SpVgg ganz zu Ende geht. Man muss erst die Jahreshauptversammlung abwarten."
Das kommt mir wiederum bekannt vor. Bevor man sich an die Gegebenheiten anpasst sperrt man lieber zu. Die Spvgg ist meiner Meinung nach in dieser Konstellation nicht überlebensfähig, völlig unabhängig ob an der Spitze jetzt irgendein Wirtschaftsfachmann steht oder nicht.
Unterhaching müsste eigentlich arbeiten wie ein SV Heimstetten oder sich als Farmteam dem Nachbarn vor die Füße schmeissen. Tun sie aber nicht weil sie irgendwann mal dank Lorenz-Günther Köstner Bundesliga gespielt haben und der Toni Schrobenhauser zusammen mit Engelbert Kupka über viele Jahre die Deals eingefädelt haben.
Und so ungern ich das sage: Mit einer hervorragenden Jugendarbeit kann man heute im Profi Fußball leider auch nicht mehr überleben. Dafür haben die großen Vereine samt DFB die Kosten viel zu sehr in die Höhe getrieben.
Trotzdem finde ich das Konzept von Manni Schwabl auch enttäuschend. Den Profibereich ausgliedern und für ein paar Euro an einen Möchtegern Investor a la Duchâtelet verscherbeln rettet denen langfristig auch nicht den Hintern. Was die brauchen ist schon fast ein Wunder.
Dass der Manfred Schwabl da angeblich privates Geld investiert hat wundert mich umso mehr. Angeblich war der noch vor ein paar Jahren blank wie ein Babypopo (aber ich will ihm da persönlich nichts unterstellen).
