München TV mit Präsident (Forum)

United Sixties, Saturday, 05.03.2016, 08:22 (vor 3688 Tagen)
bearbeitet von United Sixties, Monday, 07.03.2016, 18:15

https://www.muenchen.tv/mediathek/video/peter-cassalette-1860-praesident/ Sympathisches Interview vor den Siegen in Lautern und gestern ! Zum Thema Stadionbau und Investor hört man deutlich raus, dass die Neubauplanung Messe mit Ismaik bewerkstelligt werden soll. Aber wollte man sich hier nicht unabhängiger machen? Wie soll eine solche Betriebsgesellschaft mit der Stadt als Grundstücksgeber in Riem mit HAM Ltd. wohl aussehen und welche Bedingungen stellt er dem e.V. ? Und was denken die angeblichen Anteilskäufer/ Anbieter darüber ( "Konsortium Autobauer-Familie") ?

Das wäre nichts anderes als die Allianz Arena in grün

Lüngerl, Saturday, 05.03.2016, 11:40 (vor 3688 Tagen) @ United Sixties

Zwischen Autobahn, Klärwerk, Müllberg und Sonderabfallentsorgungsanlage kann sich ein europäischer Marktführer mit seinem Unternehmen FC Bayern AG als komplett autarke Einheit niederlassen. Die Kundschaft fährt ins Unterhaltungscasino, wird dort nach allen Regeln des Kommerzes finanziell gemolken und anschließend wieder raus. Wo das stattfindet, spielt letztlich keine Rolle.

Für den kleinen städtischen Traditionsbetrieb aus dem Arbeiter- und Handwerkermilieu mit starkem Lokalkolorit hingegen, der die Nachbarschaft und den direkten Bezug braucht, ist ein solcher Standort an der Peripherie tödlich. Egal ob der nun Fröttmaning oder Riem heißt.

Dass diese Erkenntnis offenbar immer noch nicht in die Köpfe gesickert ist, macht mich fassungslos. Dem TSV 1860 ist in jeder Hinsicht zuzutrauen, den gleichen Fehler ein zweites Mal zu machen.

Mit Verlaub....

buschi, Grünwalder Stadion, Saturday, 05.03.2016, 12:52 (vor 3688 Tagen) @ Lüngerl

... das halte ich für Unsinn.

Der Standort ist nicht das primäre Thema, sondern die Senkung der Kosten-Basis bzw. die mögliche Erschließung zusätzlichen Umsatzpotentials durch Eigen-Vermarktung sowie eine eigene Identität.

In der Bedeutungslosigkeit haben wir im Bayernstadion einen ca. 15.000 - 20.000er Schnitt. Der wäre in Giesing nicht höher. Im Gegenteil. Wenn es in der zweiten Liga nur ansatzweise um etwas geht, springt der Schnitt um 5.000 bis 10.000 hoch. Egal wo.

In Riem oder Giesing steigt der Schnitt vielleicht etwas mehr als am Klärwerk. Zwischen diesen beiden Standorten wird es in der Anziehungskraft der "Masse" der Löwenfans keinen Unterschied geben. Einige wenige "Subkulturen" ausgeschlosen. Subkultur ist hier im übrigen nicht bös gemeint ;)

Der Mehrzahl der Löwenfans ging und geht es um den sportlichen Erfolg und um die Abgrenzung zum scum. Dazu braucht es nicht zwingend einen ganz bestimmten Ort, sondern "Eigenständigkeit". In der GWS Saison mit 100er Block hat man doch gesehen, wie sehr das Sechzger zog - obwohl wir bis zum Saisonende um den Aufstieg gespielt haben blieben immer viele Plätze frei. Nix Kult und ausverkauft. Im Vergleich zu "früher" war die Stimmung über die Saison gesehen eher mäßig, meinem subjektivem Empfinden nach.

Meine Quintessenz: Riem ist in jedem Fall besser als Fröttmaning, sich über ein Löwen-Stadion dort zu freuen ist nichts Schlimmes. Unsere finanzielle und sportliche Wettbewerbsfähigkeit würde steigen. Klar würde ich mir ein ausgebautes GWS wünschen. Aber besser Spatz in der Hand als Taube auf dem Dach. Versucht hat sich am GWS Ausbau ja mehr als einer / ein Präsidium, immer nur böse Mächte und Wildmosers "geht hoid ned" Schatten zu bemühen ist doch mittlerweile grenzwertig lächerlich. Sechzger-freundlicher als aktuell waren die Gremien nie besetzt, dennoch passiert in Richtung GWS Ausbau für zweite bzw. erste Liga: nix.
Guess why.

Dass diese Erkenntnis offenbar immer noch nicht in die Köpfe gesickert ist, macht mich wiederum fassungslos.

Mit Verlaub....

Joerg ⌂, Saturday, 05.03.2016, 13:22 (vor 3688 Tagen) @ buschi

... das halte ich für Unsinn.

Der Standort ist nicht das primäre Thema, sondern die Senkung der Kosten-Basis bzw. die mögliche Erschließung zusätzlichen Umsatzpotentials durch Eigen-Vermarktung sowie eine eigene Identität.

auch, auch sechzig schöpft natürlich seine eigene identität auch und vor allem aus dem giesinger bezug, da kommt man nich vorbei, hatte selbst ER erkannt und gesagt man baue das trainigsgelände zu einer echten löwenheimat aus ...

In der Bedeutungslosigkeit haben wir im Bayernstadion einen ca. 15.000 - 20.000er Schnitt. Der wäre in Giesing nicht höher. Im Gegenteil. Wenn es in der zweiten Liga nur ansatzweise um etwas geht, springt der Schnitt um 5.000 bis 10.000 hoch. Egal wo.

jo

In Riem oder Giesing steigt der Schnitt vielleicht etwas mehr als am Klärwerk. Zwischen diesen beiden Standorten wird es in der Anziehungskraft der "Masse" der Löwenfans keinen Unterschied geben. Einige wenige "Subkulturen" ausgeschlosen. Subkultur ist hier im übrigen nicht bös gemeint ;)

die gehen dann weiter zur zweiten, die bei einer rückkehr der ersten ins sechzgerstadion in bedeutunhslosigkeit versinken würde ...

Der Mehrzahl der Löwenfans ging und geht es um den sportlichen Erfolg und um die Abgrenzung zum scum. Dazu braucht es nicht zwingend einen ganz bestimmten Ort, sondern "Eigenständigkeit". In der GWS Saison mit 100er Block hat man doch gesehen, wie sehr das Sechzger zog - obwohl wir bis zum Saisonende um den Aufstieg gespielt haben blieben immer viele Plätze frei. Nix Kult und ausverkauft. Im Vergleich zu "früher" war die Stimmung über die Saison gesehen eher mäßig, meinem subjektivem Empfinden nach.

mit der stimmung und den freien plätzen ... es sind halt einige auch älter geworden, viel älter sogar ... und nüchtern (nicht nur wg. alkohol) schauts eben etwas anders aus ...

Meine Quintessenz: Riem ist in jedem Fall besser als Fröttmaning, sich über ein Löwen-Stadion dort zu freuen ist nichts Schlimmes. Unsere finanzielle und sportliche Wettbewerbsfähigkeit würde steigen. Klar würde ich mir ein ausgebautes GWS wünschen. Aber besser Spatz in der Hand als Taube auf dem Dach. Versucht hat sich am GWS Ausbau ja mehr als einer / ein Präsidium, immer nur böse Mächte und Wildmosers "geht hoid ned" Schatten zu bemühen ist doch mittlerweile grenzwertig lächerlich. Sechzger-freundlicher als aktuell waren die Gremien nie besetzt, dennoch passiert in Richtung GWS Ausbau für zweite bzw. erste Liga: nix.
Guess why.

riem ist immer eine bessere lösung, schlechter wie fröttmaning gehts nimmer ...

Dass diese Erkenntnis offenbar immer noch nicht in die Köpfe gesickert ist, macht mich wiederum fassungslos.

mormaler löwenwahnsinn ...;-)

Mit Verlaub....

United Sixties, Saturday, 05.03.2016, 17:39 (vor 3688 Tagen) @ buschi

zur Wahrheit( Wahrscheinlichkeit) gehört allerdings auch, dass 2004/2005 annähernd jedes Spiel ausverkauft war ( Schnitt 17600) und das ohne Überdachung Westkurve. Diese wäre Grundvoraussetzung für moderneren Zweit-und Drittligabetrieb , denn seit der WM 2006 und Arenabauten sind Faktoren Komfort und Sicherheit wichtiger geworden...auch bei den potentiellen Dauerkartenkäufern unserer treuesten Löwenfans ( 10 000 - 15 000) ! Eine Überdachung Westkurve müssten Sponsoren/ Gesellschafter und Fans selbst mitleisten, um dem Stadtrat und Sportamt diese temporäre Entscheidung zum GWS zu erleichtern. Der Neubau entsteht, wenn ein Finanzierungskonzept steht..da kann noch viel passieren ( oder eben nicht), was Riem angeht. Biscdshin muss aber Mitgliedervotum und Wunsch der Kurve umgesetzt werden: Ausstieg AA 2017! Schon aus den oft genannten wirtschaftl. Erwägungen zur Konkurrenzfähigkeit ( eigene Logen vermarkten, naming rights, Identität und Abgrenzung f. besseres Löwenmarketing!

Mit Verlaub....

buschi, Grünwalder Stadion, Saturday, 05.03.2016, 19:06 (vor 3688 Tagen) @ United Sixties

Prinzipiell hast Du recht.
Nur ausverkauft war in der Saison meist lange nicht. Damals gingen soweit ich mich erinnere 22.500 rein. Du selbst erwähnst den 18.000er Schnitt.
Versteh mich nicht falsch, ich will den Kasten nicht schlecht reden. Ich mag ihn sehr und auch ich habe im bescheidenen Umfang für ihn gekämpft.
Aber es ist wie es ist.

Mit Verlaub....

United Sixties, Saturday, 05.03.2016, 19:44 (vor 3688 Tagen) @ buschi

Ja es ist wie es ist, aber das bedeutet nicht dass es so bleiben muss wie es ist! Sechzig sollte doch nur noch vernünftige Sachen angehen oder in die Wege leiten, mit oder ohne Ismaik. Ein Neubau an der Messe kann vernünftig sein, wenn Finanzierung plus alle Synergien fundiert und ausgewogen geplant werden. Aber falls dies passiert stellt sich doch wieder die Frage nach einem Neubau ala Machbarkeitsstudie 2010 am GWS, also wäre es nicht deutlich chancenreicher ein neues Sechzger-Stadion für rund 35 000 in Giesing statt an der Messe am Stadtrand zu realisieren? Jetzt hätte man doch offensichtlich einen Mitinvestor!? Seiner Zeit begründete Ude die Ablehnung mit dem fehlenden Finanzplan und lehnte Bürgschaft der Kommune ab, oder gibt's es doch noch andere (städteplanerische) Gründe gegen den Komplettumbau GWS ?

Mit Verlaub....

United Sixties, Monday, 07.03.2016, 18:33 (vor 3686 Tagen) @ United Sixties

Zurück zum Thread-Thema. Was haben Präsidium, KGaA und Ham Ltd. nun genau vor? Spielstätte im Abstiegsfall zu Lizenzunterlagen DFB? Was ist dann die Stadt bereit zu tun ( Prüfung Westkurvensanierung) : http://www.sueddeutsche.de/muenchen/arena-in-giesing-zurueck-in-die-heimat-1.2413821 http://www.merkur.de/sport/tsv-1860/1860-kann-unterstuetzung-stadt-setzen-4736233.html. Auch wenn die sportl. Situation deutlich besser geworden ist, muss der angekündigte Weg raus aus der falschen Löwenspielstätte fixiert werden. 2017 als Zwischenlösung ins GWS und nur mit einer breiten Zustimmung der Mitglieder für ein Neubauprojekt. Pocht die Arge-Vorstanschaft beim Hasan gar auf Verbleib im "bequemen"Fröttmaning.

Mit Verlaub....

BlueMagic, Sunday, 06.03.2016, 16:42 (vor 3687 Tagen) @ United Sixties

Das Grundproblem ist doch, dass Sechzig noch nie in seiner Geschichte länger als zehn Jahre am Stück Erstligist war. Der Verein hat einfach nicht das Potential dafür. Man muss immer mit mehr oder weniger tristen Zweit- oder gar Drittligajahren rechnen.
D.h., es muss mehr geben als eine reine Spielstätte mit Zuschauerrängen. Riemen wäre nur unwesentlich besser als der Müllberg, weil da draußen null,null Flair ist. Der einzige Unterschied wäre die nicht mehr vorhandene Abhängigkeit von Drüben und evtl. etwas mehr Einnahmen durch die VIP-Logen. Das Geld müsste aber in die Refinanzierung des Stadions gehen. Das wäre in Giesing natürlich auch so, man hätte aber wirkliche Identität und ein geiles urbanes Umfeld drumherum. Das zieht auch in tristen Zeiten treue Fans an. In Riem wären bei einer Saison wie dieser nach dem Eröffnungshype auch wieder nur die üblichen 20.000. Du könntest am Spieltag versuchen 500 Karten am Marienplatz zu verschenken. Du würdest sie nicht loswerden.
Die Eintrittskarte für ein Löwenspiel muss rar und begehrt sein. Sonst ist das Produkt nichts wert!

Mit Verlaub....

United Sixties, Monday, 07.03.2016, 07:36 (vor 3686 Tagen) @ BlueMagic

War und bleibt so richtig. Vorstellung und Erfahrungen bitte direkt ans Präsidium oder fb an Gesellschafter mailen, bevor die Weichen gestellt sind. Jetzt ist die Zeit für Entscheidungen!

Mit Verlaub....

Lüngerl, Saturday, 05.03.2016, 23:02 (vor 3688 Tagen) @ buschi

Ich verstehe dich schon. Nur folgt man deiner Argumentation konsequent, sollte man das Ding eigentlich in Neuburg an der Donau bauen. Genau genommen müsste man das sogar tun, denn dort ist der Baugrund günstiger und erforderliche Genehmigungen leichter zu erlangen. Die Steuerhebesätze zur Gewerbesteuer und zur Grundsteuer sind gleichfalls attraktiver. Spricht also vieles dafür.

Die Zuschauereinnahmen spielen doch letztlich kaum eine Rolle. Die betragen bei vielen Profiklubs keine 10% vom Gesamtumsatz mehr. Deshalb brauchst du auch als TSV 1860 keine 52 000 Zuschauer Burg in Riem, die dir die Haare vom Kopf frisst.

Zum Überleben und zur Gewinnung weiterer/nächster Fangenerationen (dein Stichwort eigene Identität) brauchst du eine Konzentration auf die Stadt München und eine attraktive popkulturelle Geschichte mit starkem Lokalkolorit. Das ist gut vermarktbar und macht dich etwas unabhängiger vom tagesaktuellen sportlichen Erfolg. Die Alte Försterei (22.000 Plätze) und das Millerntor-Stadion (29.000 Plätze) können dabei Vorbilder für 1860 sein und nicht die Arenen in Stuttgart, Frankfurt und Köln.

Anders sieht es aus und da wäre ich dann ganz bei dir, wenn der Investor im ganz großen Stil investieren würde. In einer Größenordnung, die den sportlichen (Mindest-)Erfolg durch die schiere wirtschaftliche Kraft sicher stellt. Mittel, die den Klub auf Augenhöhe mit Wolfsburg, Leverkusen, Red Bull u.ä. stellen würden. Dann ist es scheißegal wo du spielst, ob in Riem, Ottobrunn oder in Erding draußen. Glaubst du da dran?

Das Olympiagelände wäre in meinen Augen für einen Neubau die sinnvollste Lösung.

... das halte ich für Unsinn.

Der Standort ist nicht das primäre Thema, sondern die Senkung der Kosten-Basis bzw. die mögliche Erschließung zusätzlichen Umsatzpotentials durch Eigen-Vermarktung sowie eine eigene Identität.

In der Bedeutungslosigkeit haben wir im Bayernstadion einen ca. 15.000 - 20.000er Schnitt. Der wäre in Giesing nicht höher. Im Gegenteil. Wenn es in der zweiten Liga nur ansatzweise um etwas geht, springt der Schnitt um 5.000 bis 10.000 hoch. Egal wo.

In Riem oder Giesing steigt der Schnitt vielleicht etwas mehr als am Klärwerk. Zwischen diesen beiden Standorten wird es in der Anziehungskraft der "Masse" der Löwenfans keinen Unterschied geben. Einige wenige "Subkulturen" ausgeschlosen. Subkultur ist hier im übrigen nicht bös gemeint ;)

Der Mehrzahl der Löwenfans ging und geht es um den sportlichen Erfolg und um die Abgrenzung zum scum. Dazu braucht es nicht zwingend einen ganz bestimmten Ort, sondern "Eigenständigkeit". In der GWS Saison mit 100er Block hat man doch gesehen, wie sehr das Sechzger zog - obwohl wir bis zum Saisonende um den Aufstieg gespielt haben blieben immer viele Plätze frei. Nix Kult und ausverkauft. Im Vergleich zu "früher" war die Stimmung über die Saison gesehen eher mäßig, meinem subjektivem Empfinden nach.

Meine Quintessenz: Riem ist in jedem Fall besser als Fröttmaning, sich über ein Löwen-Stadion dort zu freuen ist nichts Schlimmes. Unsere finanzielle und sportliche Wettbewerbsfähigkeit würde steigen. Klar würde ich mir ein ausgebautes GWS wünschen. Aber besser Spatz in der Hand als Taube auf dem Dach. Versucht hat sich am GWS Ausbau ja mehr als einer / ein Präsidium, immer nur böse Mächte und Wildmosers "geht hoid ned" Schatten zu bemühen ist doch mittlerweile grenzwertig lächerlich. Sechzger-freundlicher als aktuell waren die Gremien nie besetzt, dennoch passiert in Richtung GWS Ausbau für zweite bzw. erste Liga: nix.
Guess why.

Dass diese Erkenntnis offenbar immer noch nicht in die Köpfe gesickert ist, macht mich wiederum fassungslos.

Mit Verlaub....

United Sixties, Sunday, 06.03.2016, 10:08 (vor 3687 Tagen) @ Lüngerl

das bisherige Eventarena-Areal wird leider von RB verbaut und das bisherige Eisstadionareal gegenüber BMW-Welt wäre sicherlich weit interessanter als Messe Riem INNERSTÄDTISCH , hat aber leider nur rund 24 000 qm Fläche zur Verfügung (?analog GWS) und somit max. 30 000 Neubau möglich ( halte ich für absolut ausreichend) also ohne "Ausbaustufe" ( 45 000, was ja der ein oder andere für einen späteren Erstligisten 1860 für notwendig hält). Hier liegt die Krux und "Entsxheidudngsproblematik" genauso wie am politischen Willen und städteplanerischen Vorstellungen. Das sicherlich BESTE zur Löwenzukunft wäre -wie die Vorbilder St. Pauli, Union Berlin oder die beiden Wiener Traditionsklubs aktuell zeigen- der NEUBAU GWS wie 2010 dargestellt ( auch ohne Brücken wie Schwabl-Pläne 2000) . Auch ein Ausbau mit neuer Zweirangwestkurve und später neuer Haupttribüne aus 25 000 wäre als Zweitligist längere Zeit ausreichend!Konkret Abriss 2017 und Einweihung 2018 ( siehe Fürth, Union usw.) falls der Hasan doch noch " abspringt" und guter Draht zur Stadt und Sportamt genutzt wird.

ich schließe mich dem Lüngerl an

Kraiburger, Sunday, 06.03.2016, 11:46 (vor 3687 Tagen) @ Lüngerl

Das Sechzgerstadion ist in der Stadiondiskussion immer die 1a-Lösung.

Alle anderen Möglichkeiten stellen im Grunde nur Alternativen zur 1a-Lösung dar.
Und selbst eine potentielle 1b-Lösung (von mir aus auch Riem) wäre somit nur die zweitbeste Lösung. Und mit der zweitbesten Lösung können wir uns nicht zufrieden stellen, solange die Erstbeste noch eine Möglichkeit darstellt. Und das tut sie!

Die 1b-Lösung kann allenfalls als Druckerzeuger und Spannungserzeuger dienen. Zu mehr aber auch nicht!

ich schließe mich dem Lüngerl an

laimerloewe (c), Monday, 07.03.2016, 08:37 (vor 3686 Tagen) @ Kraiburger

ich mache es kurz:

raus aus der Arena muss sein!

nur wohin: in die Heimat oder in eine kleine andermessearena?

andermessearena - wenn es denn kein wolkenkuckucksheim bleibt - mit 52.000 vollkommen überdimensioniert und vom Standort her mindestens genauso doof wie fröttmaning. ergo innerhalb kurzer zeit zum scheitern verurteilt. allerdings gibt es da höchstens ismaik und keinen verein aus der seitenstrasse als polster, wenn es schief geht. sprich langfristiger niedergang. einzige variante: der mann macht die taschen auf a la man city.

also bleibt mal wieder nur Giesing! am liebsten mit abstieg und investorenfreien neuanfang in der bayernliga!

München TV mit Präsident

friedhofstribüne, Sunday, 06.03.2016, 13:40 (vor 3687 Tagen) @ United Sixties

Also ich höre da nur raus, dass wir in der AA bleiben. Außerdem möchte ich daran erinnern, dass selbst ein Abstieg nicht zwangsläufig eine Rückkehr ins Sechzger bedeutet. Sollte Ismaik die Saison durchfinanzieren um einen direkten Wiederaufstieg anzupeilen, bleibt uns die Spielstätte AA.
Riem ist ein Luftschloß und bleibt m.E. auch ein Luftschloß.

Wenn man sich den Zuschauerschnitt bei der U21 anschaut, muss man halt auch konstatieren, dass sich das Interesse schon arg in Grenzen hält. Da kommt man schon ins Zweifeln.

@buschi
Die nur wenigen ausverkauften Spiele in der Saison 2004/2005 lagen vor allen Dingen an der fehlenden Auslastung des Gästebereichs. Meines Wissens waren die Heimkarten schon fast immer nahezu ausverkauft.

Zuschauer Regionalliga Bayern

Lüngerl, Monday, 07.03.2016, 09:48 (vor 3686 Tagen) @ friedhofstribüne

Wenn man sich den Zuschauerschnitt bei der U21 anschaut, muss man halt auch konstatieren, dass sich das Interesse schon arg in Grenzen hält. Da kommt man schon ins Zweifeln.


Ist das so? In der Regionalliga Bayern hat aktuell nur Jahn Regensburg mit seinem neuen Stadion einen höheren Schnitt als der TSV 1860 München II: http://www.weltfussball.de/zuschauer/regionalliga-bayern-2015-2016/1/

Das Ganze ist noch ohne Saisonfinale (X-Tausend, heuer am 21.05., 14 Uhr, gegen TSV Rain am Lech)) gerechnet. Dürfte sich also eher weiter stabilisieren. Für eine zweite Mannschaft(!) finde ich das sehr ordentlich. In Fürth, Ingolstadt, Nürnberg und Augsburg können sie von sowas nur träumen.

Zuschauer Regionalliga Bayern

Commander, Monday, 07.03.2016, 10:04 (vor 3686 Tagen) @ Lüngerl

Wenn man sich den Zuschauerschnitt bei der U21 anschaut, muss man halt auch konstatieren, dass sich das Interesse schon arg in Grenzen hält. Da kommt man schon ins Zweifeln.


Ist das so? In der Regionalliga Bayern hat aktuell nur Jahn Regensburg mit seinem neuen Stadion einen höheren Schnitt als der TSV 1860 München II: http://www.weltfussball.de/zuschauer/regionalliga-bayern-2015-2016/1/

Das Ganze ist noch ohne Saisonfinale (X-Tausend, heuer am 21.05., 14 Uhr, gegen TSV Rain am Lech)) gerechnet. Dürfte sich also eher weiter stabilisieren. Für eine zweite Mannschaft(!) finde ich das sehr ordentlich. In Fürth, Ingolstadt, Nürnberg und Augsburg können sie von sowas nur träumen.

Den Schnitt des TSV 1860 München II kannst nicht als iwie aussagekräftig werten. Der kommt nur durch die Invasion saufwütiger Eventheinis aus der Provinz beim Derby zam.

Realität ist, was an den "normalen" Spielen gegen Illertissen, Ingolstadt II oder Bayreuth los ist. Das sind 300-500 Zuschauer und das ist angesichts des ach so tollen Grünwalder-Mythos arg enttäuschend. Und wegen der besonderen Situation bei uns verbietet sich auch ein Vergleich mit Fürth, Ingolstadt, Nürnberg und Augsburg. Die haben solche Sorgen nicht.

Zuschauer Regionalliga Bayern

Lüngerl, Monday, 07.03.2016, 13:54 (vor 3686 Tagen) @ Commander

Den Schnitt des TSV 1860 München II kannst nicht als iwie aussagekräftig werten. Der kommt nur durch die Invasion saufwütiger Eventheinis aus der Provinz beim Derby zam.

Realität ist, was an den "normalen" Spielen gegen Illertissen, Ingolstadt II oder Bayreuth los ist. Das sind 300-500 Zuschauer und das ist angesichts des ach so tollen Grünwalder-Mythos arg enttäuschend. Und wegen der besonderen Situation bei uns verbietet sich auch ein Vergleich mit Fürth, Ingolstadt, Nürnberg und Augsburg. Die haben solche Sorgen nicht.

Das stimmt doch einfach nicht. Schau dir die Spiele der laufenden Saison an: http://www.weltfussball.de/teams/tsv-1860-muenchen-ii/2016/3/

Weshalb ein Derby nicht Teil der Berechnung sein sollte, erschließt sich mir nicht. Dann dürftest auch das noch kommende Heimspiel gegen Unterhaching nicht reinrechnen, das sicher auch ordentlich besucht sein wird und das Saisonfinale gegen Rain auch nicht, weil "künstlich gehypt".

Wer sich nur an einem dunklen wolkenverhangenen Oktobernachmittag gegen den FV Illertissen in der Stehhalle so richtig echt fühlt, gegen den ist auch schwer zu argumentieren. Das ist schon ein wenig hipstermäßig extravagant. Das Spiel war übrigens schon. Vor 682 unentwegten Zuschauern.

Zum Schluss: hast dir mal die Auswärtszuschauertabelle angeschaut? Weißt wer in fremden Stadien am meisten Zuschauer zieht? Du willst es nicht wissen. ;-)

Zuschauer Regionalliga Bayern

United Sixties, Monday, 07.03.2016, 18:09 (vor 3686 Tagen) @ Lüngerl

Das ist völlig richtig. Es zählt der Gesamtzuschauerschnitt und die Amas haben nach wie vor beachtliche Zahlen, was auch die weitere Förderung der KGaA rechtfertigt. Für viele junge Spieler bleibt der Sprung aus der U19-Bundesliga direkt in den Zweitligakder zu groß und man sollte hier weiterhin über zwei Jahre in der U21 Geduld zeigen. Wir sind nun mal ein Ausbildungsverein und das ist gut so...letztlich muss ein Manager und Trainer die richtige Mischung aus jungen und älteren Profis finden, um ein erfolgreiches Team zu formen.

Zuschauer Regionalliga Bayern

friedhofstribüne, Monday, 07.03.2016, 22:18 (vor 3686 Tagen) @ Lüngerl

Den Schnitt des TSV 1860 München II kannst nicht als iwie aussagekräftig werten. Der kommt nur durch die Invasion saufwütiger Eventheinis aus der Provinz beim Derby zam.

Realität ist, was an den "normalen" Spielen gegen Illertissen, Ingolstadt II oder Bayreuth los ist. Das sind 300-500 Zuschauer und das ist angesichts des ach so tollen Grünwalder-Mythos arg enttäuschend. Und wegen der besonderen Situation bei uns verbietet sich auch ein Vergleich mit Fürth, Ingolstadt, Nürnberg und Augsburg. Die haben solche Sorgen nicht.


Das stimmt doch einfach nicht. Schau dir die Spiele der laufenden Saison an: http://www.weltfussball.de/teams/tsv-1860-muenchen-ii/2016/3/

Weshalb ein Derby nicht Teil der Berechnung sein sollte, erschließt sich mir nicht. Dann dürftest auch das noch kommende Heimspiel gegen Unterhaching nicht reinrechnen, das sicher auch ordentlich besucht sein wird und das Saisonfinale gegen Rain auch nicht, weil "künstlich gehypt".

Wer sich nur an einem dunklen wolkenverhangenen Oktobernachmittag gegen den FV Illertissen in der Stehhalle so richtig echt fühlt, gegen den ist auch schwer zu argumentieren. Das ist schon ein wenig hipstermäßig extravagant. Das Spiel war übrigens schon. Vor 682 unentwegten Zuschauern.

Zum Schluss: hast dir mal die Auswärtszuschauertabelle angeschaut? Weißt wer in fremden Stadien am meisten Zuschauer zieht? Du willst es nicht wissen. ;-)

Der Commander hat es ja schon bereits angemerkt. Auch für mich sind die reinen statistischen Zahlen da nicht so entscheidend. Durchschnittliche Realität sind vielleicht 500-700 Zuschauer pro Spiel. Und ja, dabei ist das Derby und x-tausend raus gerechnet. Bezeichnenderweise wird von unserer Seite gern bemerkt, dass Partien wie gegen Nürnberg oder Kiel, wenn es wirklich um das Eingemachte geht, nicht repräsentativ für den Zuschauerzuspruch in der AA wären. Das gleiche sollten wir fairer Weise auch beim 60er anwenden. Für den ganzen Terz, der bei MVs oder sonst um den Auszug aus der AA und der Rückkehr ins 60er gemacht wird, finde ich die Zahlen daher tatsächlich enttäuschend.

Und frei nach W.H. Es ist halt immer entscheidend wie man so eine Statistik lebt. :-D

Zuschauer Regionalliga Bayern

Commander, Tuesday, 08.03.2016, 09:29 (vor 3685 Tagen) @ friedhofstribüne

Den Schnitt des TSV 1860 München II kannst nicht als iwie aussagekräftig werten. Der kommt nur durch die Invasion saufwütiger Eventheinis aus der Provinz beim Derby zam.

Realität ist, was an den "normalen" Spielen gegen Illertissen, Ingolstadt II oder Bayreuth los ist. Das sind 300-500 Zuschauer und das ist angesichts des ach so tollen Grünwalder-Mythos arg enttäuschend. Und wegen der besonderen Situation bei uns verbietet sich auch ein Vergleich mit Fürth, Ingolstadt, Nürnberg und Augsburg. Die haben solche Sorgen nicht.


Das stimmt doch einfach nicht. Schau dir die Spiele der laufenden Saison an: http://www.weltfussball.de/teams/tsv-1860-muenchen-ii/2016/3/

Weshalb ein Derby nicht Teil der Berechnung sein sollte, erschließt sich mir nicht. Dann dürftest auch das noch kommende Heimspiel gegen Unterhaching nicht reinrechnen, das sicher auch ordentlich besucht sein wird und das Saisonfinale gegen Rain auch nicht, weil "künstlich gehypt".

Wer sich nur an einem dunklen wolkenverhangenen Oktobernachmittag gegen den FV Illertissen in der Stehhalle so richtig echt fühlt, gegen den ist auch schwer zu argumentieren. Das ist schon ein wenig hipstermäßig extravagant. Das Spiel war übrigens schon. Vor 682 unentwegten Zuschauern.

Zum Schluss: hast dir mal die Auswärtszuschauertabelle angeschaut? Weißt wer in fremden Stadien am meisten Zuschauer zieht? Du willst es nicht wissen. ;-)


Der Commander hat es ja schon bereits angemerkt. Auch für mich sind die reinen statistischen Zahlen da nicht so entscheidend. Durchschnittliche Realität sind vielleicht 500-700 Zuschauer pro Spiel. Und ja, dabei ist das Derby und x-tausend raus gerechnet. Bezeichnenderweise wird von unserer Seite gern bemerkt, dass Partien wie gegen Nürnberg oder Kiel, wenn es wirklich um das Eingemachte geht, nicht repräsentativ für den Zuschauerzuspruch in der AA wären. Das gleiche sollten wir fairer Weise auch beim 60er anwenden. Für den ganzen Terz, der bei MVs oder sonst um den Auszug aus der AA und der Rückkehr ins 60er gemacht wird, finde ich die Zahlen daher tatsächlich enttäuschend.

Und frei nach W.H. Es ist halt immer entscheidend wie man so eine Statistik lebt. :-D

Das LÜngerl zählt halt gerne Erbsen. ;-)
Es geht doch einfach darum, dass das GWS eben nicht die große Alternative der LÖwenfans ist, die mit ihrer Abwendung von der AA und Hinwendung zum GWS und zur Zweiten ein Statement gegen die Fehlentscheidung AA abgeben. Vielmehr ist das GWS und sind die U21-Spiele ein kleines Milieu aus Ewiggestrigen, Hardcoreverweigerern und Alles-Sechzge-Fahrer.

Die nackten Zahlen erweitert

Lüngerl zählt Erbsen, Tuesday, 08.03.2016, 10:41 (vor 3685 Tagen) @ Lüngerl

Zuschauerschnitt TSV 1860 München II

Regionalliga Süd
Saison 2004/2005: 472 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 2.304
Saison 2005/2006: 587 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 1.842
Saison 2006/2007: 1.256 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 2.255
Saison 2007/2008: 2.309 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 2.537
Saison 2008/2009: 1.478 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 1.388
Saison 2009/2010: 1.445 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 1.202
Saison 2010/2011: 1.078 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 1.266
Saison 2011/2012: 830 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 1.007

Regionalliga Bayern
Saison 2012/2013 (Spielort Ismaning): 586 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 587 Zuschauer
Saison 2013/2014: 1.640 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 718 Zuschauer
Saison 2014/2015: 1.628 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 898 Zuschauer
Saison 2015/2016: 1.663 Zuschauer (bislang) / Gesamtschnitt Liga 898 Zuschauer

Fazit: Nach Lage der Dinge hat der TSV 1860 II in den vergangenen zehn Jahren seinen Zuschauerschnitt im Grünwalder Stadion mehr als verdreifacht. Wurde außerhalb Giesings gespielt, etwa während der Umbauphase in Ismaning, fiel der Schnitt auf die früheren Jahre zurück.

Das mag manchem Traditionalisten zu wenig erscheinen, gemessen am Ligadurchschnitt ist das aber mehr als beachtlich.

Quelle: http://www.weltfussball.de/zuschauer/regionalliga-bayern-2015-2016/1/

Die nackten Zahlen erweitert

Commander, Tuesday, 08.03.2016, 11:43 (vor 3685 Tagen) @ Lüngerl zählt Erbsen

Zuschauerschnitt TSV 1860 München II

Regionalliga Süd
Saison 2004/2005: 472 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 2.304
Saison 2005/2006: 587 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 1.842
Saison 2006/2007: 1.256 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 2.255
Saison 2007/2008: 2.309 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 2.537
Saison 2008/2009: 1.478 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 1.388
Saison 2009/2010: 1.445 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 1.202
Saison 2010/2011: 1.078 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 1.266
Saison 2011/2012: 830 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 1.007

Regionalliga Bayern
Saison 2012/2013 (Spielort Ismaning): 586 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 587 Zuschauer
Saison 2013/2014: 1.640 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 718 Zuschauer
Saison 2014/2015: 1.628 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 898 Zuschauer
Saison 2015/2016: 1.663 Zuschauer (bislang) / Gesamtschnitt Liga 898 Zuschauer

Fazit: Nach Lage der Dinge hat der TSV 1860 II in den vergangenen zehn Jahren seinen Zuschauerschnitt im Grünwalder Stadion mehr als verdreifacht. Wurde außerhalb Giesings gespielt, etwa während der Umbauphase in Ismaning, fiel der Schnitt auf die früheren Jahre zurück.

Das mag manchem Traditionalisten zu wenig erscheinen, gemessen am Ligadurchschnitt ist das aber mehr als beachtlich.

Quelle: http://www.weltfussball.de/zuschauer/regionalliga-bayern-2015-2016/1/

Als Erbsenfresser muss ich konstatieren: In der Saison 2012/13 haben die Löwen mit Abstand am besten gespielt!

Die nackten Zahlen erweitert

HHeinz @, München, Tuesday, 08.03.2016, 14:44 (vor 3685 Tagen) @ Lüngerl zählt Erbsen

Zuschauerschnitt TSV 1860 München II

Regionalliga Süd
Saison 2004/2005: 472 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 2.304
Saison 2005/2006: 587 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 1.842
Saison 2006/2007: 1.256 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 2.255
Saison 2007/2008: 2.309 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 2.537
Saison 2008/2009: 1.478 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 1.388
Saison 2009/2010: 1.445 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 1.202
Saison 2010/2011: 1.078 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 1.266
Saison 2011/2012: 830 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 1.007

Regionalliga Bayern
Saison 2012/2013 (Spielort Ismaning): 586 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 587 Zuschauer
Saison 2013/2014: 1.640 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 718 Zuschauer
Saison 2014/2015: 1.628 Zuschauer / Gesamtschnitt Liga 898 Zuschauer
Saison 2015/2016: 1.663 Zuschauer (bislang) / Gesamtschnitt Liga 898 Zuschauer

Fazit: Nach Lage der Dinge hat der TSV 1860 II in den vergangenen zehn Jahren seinen Zuschauerschnitt im Grünwalder Stadion mehr als verdreifacht. Wurde außerhalb Giesings gespielt, etwa während der Umbauphase in Ismaning, fiel der Schnitt auf die früheren Jahre zurück.

Das mag manchem Traditionalisten zu wenig erscheinen, gemessen am Ligadurchschnitt ist das aber mehr als beachtlich.

Quelle: http://www.weltfussball.de/zuschauer/regionalliga-bayern-2015-2016/1/

Vielleicht sollte man zur Betrachtung der Zuschauerzahlen dann doch das Ama-Derby rausnehmen. Dann landet man bei einem Zuschauerschnitt welcher weit weniger spektakulär erscheint.

Ich muss aber zugeben dass mir die Saison in Ismaning auch sehr gut gefallen hat und der Fußball war, wie "Commander" schon richtig erwähnt hat, in der Tat vom Feinsten.

Die nackten Zahlen erweitert

Lüngerl, Tuesday, 08.03.2016, 16:10 (vor 3685 Tagen) @ HHeinz

Vielleicht sollte man zur Betrachtung der Zuschauerzahlen dann doch das Ama-Derby rausnehmen. Dann landet man bei einem Zuschauerschnitt welcher weit weniger spektakulär erscheint.

Warum? 2004/2005 spielten Sechzig und Bayern in einer Liga und 2014/2015 auch. Rausnehmen müsste man das, wenn die Teams erstmals 14/15 aufeinandergetroffen wären und die Zuschauerzahl bei diesem Spiel deshalb ein singuläres Phänomen darstellen würde. Die Zahl ist aber ebenfalls kontinuierlich über die Jahre bis zum heutigen Stand angewachsen.

Ich weiß schon was die Tribüne und der Commander meinen, nur glaub ich eben, dass sie falsch liegen. Denn wenn du eine Fülle an Ausnahmen definieren musst, um deine Regel zu generieren, dann stimmt was nicht.

Das Derby darf nicht zählen und das Saisonfinale darf nicht zählen und Jahn Regensburg darf nicht zählen und Burghausen darf nicht zählen und Unterhaching darf nicht zählen, weil zu all diesen Begegnungen zuviele Zuschauer kommen. Ingolstadt II oder Illertissen hingegen an einem regnerischen Oktobernachmittag sind die Realität.

Ich glaub auch nicht, dass es sich bei den Besuchern der zweiten Mannschaft im Grünwalder Stadion um lauter Arena-Verweigerer handelt, die damit eine besondere Protesthaltung verbinden. Die meisten von denen haben einfach Bock auf guten Regionalligafußball in angenehmer Atmosphäre. Das ist im Grünwalder geboten. Nicht mehr und nicht weniger.

Die nackten Zahlen erweitert

friedhofstribüne, Wednesday, 09.03.2016, 10:46 (vor 3684 Tagen) @ Lüngerl

Vielleicht sollte man zur Betrachtung der Zuschauerzahlen dann doch das Ama-Derby rausnehmen. Dann landet man bei einem Zuschauerschnitt welcher weit weniger spektakulär erscheint.


Warum? 2004/2005 spielten Sechzig und Bayern in einer Liga und 2014/2015 auch. Rausnehmen müsste man das, wenn die Teams erstmals 14/15 aufeinandergetroffen wären und die Zuschauerzahl bei diesem Spiel deshalb ein singuläres Phänomen darstellen würde. Die Zahl ist aber ebenfalls kontinuierlich über die Jahre bis zum heutigen Stand angewachsen.

Ich weiß schon was die Tribüne und der Commander meinen, nur glaub ich eben, dass sie falsch liegen. Denn wenn du eine Fülle an Ausnahmen definieren musst, um deine Regel zu generieren, dann stimmt was nicht.

Das Derby darf nicht zählen und das Saisonfinale darf nicht zählen und Jahn Regensburg darf nicht zählen und Burghausen darf nicht zählen und Unterhaching darf nicht zählen, weil zu all diesen Begegnungen zuviele Zuschauer kommen. Ingolstadt II oder Illertissen hingegen an einem regnerischen Oktobernachmittag sind die Realität.

Ich glaub auch nicht, dass es sich bei den Besuchern der zweiten Mannschaft im Grünwalder Stadion um lauter Arena-Verweigerer handelt, die damit eine besondere Protesthaltung verbinden. Die meisten von denen haben einfach Bock auf guten Regionalligafußball in angenehmer Atmosphäre. Das ist im Grünwalder geboten. Nicht mehr und nicht weniger.

Auch wenn ich der Erbsenzählerei müde bin muss ich da noch einmal einhaken.
In der weiteren Diskussion war weder von Burghausen, Hachingen oder irgend jemand anderem die Rede. Ausschließlich das Derby und das x-tausend Event wurden da angesprochen. Falls du diese beiden Veranstaltungen mit deutlichen Eventcharakter als Fülle an Ausnahmen definierst, hast du natürlich recht. Für mich haben diese beiden gehypten Veranstaltungen aber eben nichts mit dem Ligaalltag zu tun, und verfälschen daher den tatsächlichen Zuschauerzuspruch.

Selbstverständlich kann man das so oder so sehen. Vielleicht hätte ich mich in meinem Ausgangspost auch deutlicher ausdrücken sollen. Ich hole das mal nach:

Wenn man sich die Zuschauerzahlen bei vielen Spielen der U21 anschaut, muss man halt auch konstatieren, dass sich das Interesse schon arg in Grenzen hält. Da kommt man schon ins Zweifeln.

Die nackten Zahlen erweitert

der chefanmerker, Thursday, 10.03.2016, 07:21 (vor 3683 Tagen) @ friedhofstribüne

ABER: das derby ist erst in den letzten paar jahren so gepusht, davor waren zwar mehr zuschauer da, aber eben keine volle hütte. und natürlich muss das zählen. wenn wacker bei schalding spielt, zählt das ja auch. oder die relegationspiele von sturm gg passau vor 1500 zuschauern, oder die kreisliga-derbies gaißach gg lenggries vor über 1000 zuschauern. das sind ausreißer, klar, aber das zieht halt, war doch schon immer so. nürnberg zieht bei den profis ja auch mehr als paderborn. und wenn dann noch gutes wetter dazukommt werden es überall ein paar mehr oder bei schlechtem wetter ein paar weniger. das kann man doch nicht alles mit einrechenn wollen, dann wären wir ja beim skispringen.
zudem: wenn du mal den jahn aus der zuschauertabelle rausnimmst, bin ich mir nicht so sicher, ob der zuschauerschnitt in der liga so viel höher als unser schnitt wäre, selbst wenn man derby und x-tausend rausrechnet.
und wie as lüngerl schon sagt: für eine 2.mannschaft ist die zuschauerzahl schon sehr beachtlich, egal welche gründe es geben mag. gründe gäbe es überall. oder meinst bei den roten sind die zahlen auch annähernd so hoch, weil sie in der arena keine karten bekommen? schanzer ist ja nicht mal die 1. interessant - an denen ihren zuschauer-"rekorden" waren immer wir beteiligt.

Die Tribüne hat aber keine Lust Erbsen zu zählen...

friedhofstribüne, Tuesday, 08.03.2016, 15:48 (vor 3685 Tagen) @ Lüngerl zählt Erbsen

...das mag das pöhse Lüngerl anscheinend partout nicht einsehen. Nachdem er definitiv genügend Hirnschmalz hätte, um meinen Diskussionsansatz zu verstehen, kann ich
das leider nur noch als ganz gemeinen Affront deuten.

Zuschauer Regionalliga Bayern

United Sixties, Monday, 07.03.2016, 11:00 (vor 3686 Tagen) @ Lüngerl

warum denn arg enttäuschend? Amas und Profiteam zu Supporten kann man einfach nicht vergleichen. Würden in der 3. Liga (oder gar Regionalliga nach Lizenzentzug ) nur mehr 5000- 8000 Löwen kommen, könnte man evtl. ableiten es liegt an mangelnder sportl. Situation und Perspektive. Und auch dann würden manche argumentieren es liegt noch mehr an der Stadionlage ohne Auto-und Busparkplätze und zu wenig Komfort ( kein Dach überm Kopf) usw. "Wenn i ned mog dann mog i hoid ned, host mi!?" Die Wahrheit ist doch eher so, dass die vielen auswärtigen Löwenfans (etwa 65% dürften aus dem Umland kommen, mit oder ohne Arge-Zugehörigkeit, zu überprüfen über Adressen in FA mit 16 000 Mitgliedern) die Bequemlichkeit und Zeitfaktor bevorzugen. Münchner Sechzgerfans sind als Besucher in der Minderheit und können daher offensichtlich nicht ausreichend Einfluss nehmen. Peter Cassalette mit Verena Dietl und C. Waggershauser sind doch die waschechten Münchner in den Gremien. Woran liegt es wohl, dass in Sachen GWS-Nutzung für Profis nix voran geht und man den nächsten Irrglauben mit Löwen-Zukunft an Messe Riem verknüpft!? Sogar von " Ost-Giesing "schwafelt!? Trotz solcher Ziele ( Zwischenlösung?) und politischen Kontakten: http://www.tsv1860.org/verein/kandidaten_2015/verwaltungsrat-christian-waggershauser

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